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Adressat unbekannt von Kressmann Taylor

https://i1.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/51qa7RRI5lL.jpg?w=640Es war einfach sagenhaft dieses Buch zu lesen. Ohne Worte und doch muss über dieses Buch gesprochen werden. Knappe 80 Seiten die einen Redebedarf erzeugen, als wären es keine 80, sondern 800 gelesene Seiten. Der Redebedarf, der Schreibbedarf ist jetzt da und ab und an bin ich immer noch sprachlos. Adressat unbekannt – einfach gewaltig.

Bereits zum Welttag des Buches war das Büchlein in literatwoischer Munde. In München wurde es vorgestellt, denn Arndt wusste genau, welches Buch er vorstellt und über was er redet. Er hat es schon vor einiger Zeit gelesen und es zu einem wahren Meisterwerk gekürt. Einem Meisterwerk gegen das Vergessen mit dem wir die Initiative Lachen helfen e.V. unterstützen konnten.

Vor einer Woche nun griff ich zu „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor. Ein kleines Buch sollte mich durch die letzte Stunde vor dem zu Bett gehen begleiten. Doch das aus dieser Stunde mehrere werden, nicht weil das Lesen lange dauert, nein, weil lange darüber nachgedacht werden muss, habe ich so nicht geahnt. Kein Kaffee dieser Welt macht so wach wie dieses Büchlein. Nicht im Geringsten.

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Meine Inselbuchhandlung

Meine Inselbuchhandlung ~ Petra Dittrich mit Rainer Moritz

Mein Mann hat mich 2018 zum ersten Mal in die Inselbuchhandlung in Gingst entführt. Wer mich kennt, weiß, dass mein Herz für die Insel Rügen schlägt. Im Sommer besonders für das Ostseebad Göhren. Im Winter besonders für die Insel Hiddensee. Die Buchhandlung von Petra Dittrich war mir bisher unbekannt, sie liegt aber auf dem Weg zur Fähre in Schaprode, perfekter geht es nicht. „Der BuchLaden“ ist deshalb seit 2018 ein fester Wegpunkt auf dem Weg zur Insel. Seit ein paar Tagen stehen nicht nur die dort erworbenen Bücher bei mir im Regal, sondern auch das Buch über die wundervolle Inselbuchhandlung.

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[LBW 13] BuchBlindDate

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Buchwoche 13 +++ BuchBlindDate +++ buntes Allerlei +++ laufenlesen +++ ein Graben +++ geklaute Stunden +++ Häkelarbeiten +++ eine große Klassikecke +++ weitere buchige Vorkommnisse

Willkommen liebe SonntagsleserINNEN!
Ohne großes Vorgeschwafel – setzt euch, greift zu, denn hier stehen leckere Donuts bereit und nehmt euch Kaffee, Tee, Limo – Hauptsache ihr lasst die Bücher in Ruhe 🙂 Ich freue mich, dass ihr da seid und wissen wollt, was ich die letzten Tage erlebt habe.

Na, dann mal los…

Montag

Der Tag stand im Zeichen des Blogs. Gleich nach dem Job habe ich begonnen, den Lesungsbericht für den Loewe Verlag zu schreiben. Es hat großen Spaß gemacht, an den Abend zu denken und darüber zu berichten. Die Lesung war einfach klasse. Ihr fragt euch gerade, welchen Bericht ich meine? Dann schaut mal hier: Thrillernacht.

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[Daniel Glattauer] Drei Romane auf einen Streich…

Daniel Glattauer

3x Glattauer! Heute gibt es nicht nur eine Rezension zu lesen, sondern gleich drei.

Drei? Warum?

Weil der Herr Glattauer auf Literatwo nicht fehlen darf. Seit 2008 sollte er nun eigentlich schon einen Platz in der Villa gefunden haben. Herr Glattauer ist also längst überfällig und wenn er schon einzieht, dann nicht nur mit einem Roman.

Also macht euch bereit für drei Romane aus der Glattauer-Feder 🙂

Gut gegen Nordwind

Heute schon im Spam-Filter nachgesehen?
Nein? Sollten Sie tun, denn evtl. kündigt gerade jemand ein Zeitungsabo und hat sich bei dem Namen des Empfängers verschrieben.

Genau das ist Emma Rothner, auch Emmi genannt, passiert. Das Zeitungsabo „Like“ hat ausgedient und Emmi kündigt dieses kurzerhand. Durch ihren berühmt berüchtigten I-Tippfehler landet ihre Email nicht beim eigentlichen Adressat, sondern bei Leo Leike. Als Emmi keine Kündigungsbestätigung erhält, schreibt sie erneut eine Email. Diesmal erhält sie Antwort, jedoch von einem Mann, der ihr bis dahin unbekannt ist. Dies ändert sich schlagartig, denn beiden hegen durch dieses ungewöhnliche Aufeinandertreffen schnell Sympathie für einander.

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Holocaust-Gedenktag 2014 – Literatwo öffnet „Hanas Koffer“ von Karen Levine

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„Die Vergangenheit wirft ihren Schlagschatten auf gegenwärtiges und zukünftiges Gelände. Vergegenkunft nannte ich später meinen Zeitbegriff…“

Günter Grass „Schreiben nach Auschwitz“ – 13. Februar 1990

Seit wir gemeinsam „Gegen das Vergessen“ der Opfer des Holocaust schreiben, werden wir Literatwos ständig mit diesem zeitlosen Zeitbegriff konfrontiert, da wir den historischen Schlagschatten des Erinnerns gerade in Büchern immer wieder spüren. Manchmal sind es Namen, oftmals Orte und immer wieder auch Gegenstände, die uns einholen und den Blick in die Vergangenheit richten lassen. Einer dieser Gegenstände ist ein Ring, über den ich vor kurzem schrieb. Jener Ring eines gefallenen Soldaten, der nun in meinen Händen liegt und damals alles veränderte: Weihnachten 1944…

Schlagschatten… Aus ihnen möchten wir selbst täglich lernen und anderen Menschen immer wieder vor Augen führen, dass sich Automatismen der Vergangenheit nur dann wiederholen können, wenn wir sie bis heute nicht verstehen. Erinnern heißt für uns auch Verhindern! Im Schreiben hier, in Gesprächen mit Freunden und im Dialog mit Jugendlichen an Schulen.

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