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Kategorie: Binea – Artikel

Dresden-Kompass

Dumont direkt – Dresden

Dresden-Kompass

Heute stelle ich euch den Dresden-Kompass vor. Wie jetzt, ein Stadtführer bei Literatwo? Was ist denn da los?

Nein, ich habe nicht vor, auf Sachbücher oder Reiseführer umzusteigen, aber ich möchte euch heute dennoch virtuell nach Dresden, in meine Stadt, einladen. Den ganz neuen und flippigen DUMONT direkt musste ich sozusagen testen, um natürlich in erster Linie herauszufinden, was ich selbst noch nicht kenne. 😉 Ist ja klar, oder?

Inzwischen habe ich mich mehrmals durch den Stadtführer geblättert (120 Seiten) und habe ihn natürlich auch innerhalb der Familie herum gereicht. Das in jedem Reiseführer die Fakten unveränderlich und die Sehenswürdigkeiten die gleichen sind, ist logischerweise so. Also kommt es auf die Insidertipps an, auf die flippigen Zusatzinfos, die Dinge, die den Unterschied zu den bisherigen ausmachen.

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Salz für See

Salz für die See ~ Ruta Sepetys

Salz. Meer. Ruta Sepety

„Liebe ist die stärkste Armee“ – ihre Worte habe ich noch in den Ohren. Ihr Worte aus dem Roman …und in mir der unbesiegbare Sommer. Ich liebe dieses Buch und als ich sah, dass es ein neues Buch von ihr gibt, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Ruta Sepetys hat mich damals sehr berührt und in eine dunkle und grausame Welt entführt, eine Welt die wir nicht erleben mussten und doch gab es in der Welt Hoffnung. Es würde mir wieder so ergehen, denn „Salz für die See“ spielt ebenfalls in der Kriegszeit. Auch ihr neues Buch ist ein Buch gegen das Vergessen, was an mir nicht vorbei gehen darf.

Mit einem einzigen Schuss komme ich im Buch an. Ein Schuss stellt mir die Menschen vor, die ich auf den nächsten knapp 400 Seiten begleiten werde. Menschen die sich in mein Herz brennen werden, die ich lieben werde, aber auch hassen.

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Unendlichkeit

Ein bisschen wie Unendlichkeit ~ Harriet Reuter Hapgood

Unendlich schön. Richtig schön. Einfach schön. Mit diesen Worten habe ich das Buch beendet. Lange habe ich kein „Jugendbuch“ mehr gelesen, da ich gerade eine Art „Gegenwartsromanphase“ habe. Bevor ich euch mehr erzähle, erzähle ich euch vom Ende, was auch gleichzeitig der Anfang ist oder doch die Mitte? Ihr werdet gleich verstehen und keine Angst – ich spoiler ganz bestimmt nicht.

„Nimm ein Stück Papier und schreibe darauf: „Um zu erfahren, wie ein Perpetuum Mobile funktioniert, bitte wenden.“ Dann schreibe auf die andere Seite: „Um zu erfahren, wie ein Perpetuum Mobile funktioniert, bitte wenden.“ Lies, was du gerade geschrieben hast. Folge den Anweisungen. Mach einfach weiter.“ (Seite 379)

Unendlich schön. So ein Ende. So ein Anfang. Und nun zum Buch und zwar JETZT. Ohne es überhaupt zu merken, versank ich tiefer und tiefer im Roman, obwohl ich nach den ersten Seiten immer skeptischer wurde. Es braucht Geduld, um in dieses Buch einzusteigen. Geduld die wohl nicht jeder Leser hat. MIch zog es immer tiefer in das Leben von Margot Hella Oppenheimer, auch Gottie gerufen. Die Namen – furchtbar, zumindest für ein 17-jähriges Mädchen, so meine Gedanken und erste Empfindungen. Aber was sind schon Namen, wenn die Geschichte zuschlägt, so ganz langsam und wenn sie zudem aus ihrer anfänglichen Eckigkeit immer runder wird. Sagenhaft. Unendlich schön.

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Ein wenig Leben(sgedanken)

Ein wenig Leben ~ Hanya Yanagihara

Dieser Artikel ist nur für mich, Leben(sgedanken) an das Buch. Nicht mehr und nicht weniger, denn dieses Buch kann ich weder empfehlen, noch davon abraten. Und ich möchte es euch auch nicht empfehlen und ich möchte euch auch nicht davon abraten. Zudem verrate ich hier genauso wenig über den Inhalt, wie auf der Seite vom Hanser Verlag.

Danke für euer Verständnis.

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Jeder liest es. Überall wo ich hingucke, sehe ich dieses Buch. Instagram ist regelrecht tapeziert mit Buchbildern. Lesen? Nichtlesen? Eigentlich habe ich keine Zeit für 960 Seiten. Eigentlich würde ich mir die Zeit aber gern nehmen. Blöde Buchhypes. Neugierig bin ich aber. Und dann liegt Ein wenig Leben bei unter einem Pulli auf dem Sofa. Versteckt. Ich soll nicht mehr fluchen und überlegen, denn es ist ja jetzt da.

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Luana

Luana ~ Luiza Sauma

Wenn es dir so wie mir geht, dann greife zu Luana.

Ich suchte ein Buch, was mich weit weg bringt, was mich tief in ein anderes Leben versetzt und mich richtig gut unterhält. Ein wenig vorhersehbar ist, Überraschungsmomente in sich trägt und ganz viel Leben mit dunklen und hellen Momenten in sich hat. So ein rundum Paket, was gut tut und gleichzeitig berührt.

Luana

Aber alles begann eigentlich mit dem Brief der mich erreichte. Der Brief mit dem der Roman beginnt…

„Lieber André,

vor ein paar Wochen habe ich zum ersten Mal im Internet nach Dir gesucht. Es war kinderleicht, Dich zu finden. … Denkst du manchmal an uns? … Ich werde Dir wieder scheiben. Ich habe dir eine Menge zu erzählen. Ich werde Dich warten lassen, so wie Du uns hast warten lassen.“

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Suleika öffnet die Augen

Suleika öffnet die Augen ~ Gusel Jachina

Suleika öffnet die Augen.

Als ich die Augen öffnete und mit diesen die ersten Worte des Romans berührte, konnte ich nicht mehr atmen. 45 Seiten lang hielt ich förmlich die Luft an, genau wie es mir Arndt von Astrolibrium vorher gesagt hatte. Die geballte Ladung Leben ließ mich erstarren, die geballte Ladung Gefühl im Buch verharren. Was für ein starker Auftakt eines Romans. Autorin Gusel Jachina hat mich sofort an Suleikas Seite geholt, nein, noch näher. Sie hat mich zu Suleika gemacht und intensiv spüren gelassen, wie wertlos ich bin.

Über 500 weitere Seiten lagen nun noch vor mir, welche ich nicht einsam und still laß. Nein, ich machte mich vorwiegend gemeinsam mit Arndt auf die Reise ins kalte Sibirien. Mal ging ich hinter ihm her, dann lief ich vor und markierte den Weg und letztendlich kamen wir gemeinsam am Zielort an. Wir gingen nicht freiwillig, aber wir versuchten das beste daraus zu machen und sammelten unsere Kräfte, um das kommende Leben zu ertragen.

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Die Helle(rauer) Zelle – Ausgesetzt 1/2017

Die Helle(rauer) Zelle

Nun war es soweit, ich habe es wieder getan und ja, es war nicht ganz einfach. Aber hey, ich habe es dennoch souverän gemeistert, das Aussetzen von 6 Büchern.

Das Gefühl in mir wuchs und wuchs und dann nahm ich es in Angriff – ich stellte mich vor mein Bücherregal und überlegte von Buch zu Buch, ob ich mich davon trennen kann oder nicht. Mein Ziel sollte es sein, mit Stoffbeutel Knigi aus dem Hause Diogenes, zur hellen Zelle in Hellerau zu spazieren. Natürlich voll gefüllt mit Büchern. Ich habe das Ziel erreicht, wie ihr auf nachstehendem Bild sehen könnt.

Zitternd nahm ich die Bücher aus dem Beutel und zitternd entstand das unscharfe Bild. Es war sehr kalt und ja, der Trennungsschmerz – kennt ihr ja. 😉

Wie kannst du nur…

Na, wer von euch hat gerade so gedacht? Ihr fragt euch, warum ich genau diese 6 Bücher ausgewählt habe? Mein Buchgefühl hat so entschieden.

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