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Kategorie: Binea – Artikel

Schubladendenken war gestern…

…können wir nur sagen, denn was Bernard Beckett schreibt, passt nicht in ein und dieselbe Schublade. Ganz sicher nicht.

Kann man es als Autor wirklich beherrschen zwischen den Genres zu springen und damit außerdem seine Leser fesseln und begeistern? Heute einen Thriller schreiben, morgen einen lustigen Unterhaltungsroman und dann zu Fantasy wechseln? Auf den ersten Blick schien es auch uns unmöglich und wir schauten etwas skeptisch die drei grundverschiedenen Bücher an. Die erste Voraussetzung erfüllten schon mal alle drei Bücher, denn die Cover bestachen unsere Augen mit ihrer Aufmachung. Die zweite Voraussetzung erfüllten sie auch, denn der Klappentext verriet genau so viel, dass die Neugier wuchs und wuchs. Passend zum Buch fanden wir auch gleich noch ein in den Umschlag integriertes Lesezeichen zum Heraustrennen. Jeglicher Lesewiderstand war also zwecklos, die drei Bücher „Stechzeit“, „Das neue Buch Genesis“ und „Wie du ihr“ mussten gelesen werden. Jede unserer Lesesekunden hat Bernard Beckett wahrlich spannend, lustig und fantastisch gestaltet.

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Bestsellerautorin Maggie Stiefvater im Gespräch


Es ist Freitag, die Sonne lacht, es ist warm und ich mache mich auf den Weg nach Freising. Dort angekommen, begrüßt mich die gemütliche Altstadt, in der ich dann auf Maggie Stiefvater und Judith Schwemmlein treffe. Seit dem Interview auf der Buchmesse in Frankfurt kennen wir uns, schade nur, dass Mr. Rail an meiner Seite fehlt. Wir begrüßten uns kurz, das Interview sollte dann 13.30 Uhr beginnen. Nun war es endlich so weit, gemütlich in der Sonne des Steakrestaurants sitzend, antwortet Maggie auf meine Fragen. Es macht einfach Spaß sich mit ihr zu unterhalten, sie ist immer gut gelaunt und redet gern über ihre Bücher und ihr Leben als Autorin.

Davon möchte ich euch nichts vorenthalten, schließlich habe ich auch einige Fragen von euch Lovelybooksusern mitgenommen und gestellt. Vielen Dank dafür, hier kommen die zusammen gefassten Antworten und einiges mehr von der Autorin die momentan auf Platz 13 der Hardcover Spiegelbestsellerliste steht. (mehr …)

Ein Sommer aus Stahl – Silvia Avallone

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Unser Sommer neigt sich dem Ende zu, es wird Herbst. Ein Sommer aus Stahl ist genau für diese Jahreszeit gemacht, finde ich, und ich habe jede Seite des Buches genossen. Mehr möchte ich nicht dazu sagen, außer: lasst es auf euch wirken, taucht vor allem tief in das Buch ein, öffnet euch für eine Ladung von Emotionen und macht euch für diesen gewaltigen Roman bereit. Ein Buch was ich nie vergessen werde, eine literatwoische Empfehlung.

Sommerlektüre für den Strand? Eher nicht, aber dafür ein richtiger Sommer aus Stahl. Ein Geflecht so dick wie ein Stahlband verbindet die Freundinnen Anna und Francesca, aber es scheint dünner zu werden. Der Sommer streckt seine Fühler aus und bringt nicht nur ihr jahreslang dicker gewordenes Stahlband zum Schmelzen. Die Pubertät verändert nicht nur die Körper der beiden fast 14-jährigen, sondern auch ihre Denkweisen und Gefühlswelten.

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Maria Christina – Tagebuch einer Tochter

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Ihr seht richtig – ja, es ist rosa. Absolut rosa -rosa, rosa, also überallrosa. Rundherum, innnendrinn, bis auf die Schrift, die ist schwarz.

Es heißt ja, der erste Eindruck zählt und dann wiederum heißt es, auf die inneren Werte kommt es an. Der erste Eindruck war für mich: es ist rosa, eine Farbe, die ich nicht wirklich mag und nicht nur das Cover, sondern auch die Seiten. Die inneren Werte haben mich überzeugt und bestätigt, dass die es sind, auf diese wirklich ankommt. Buch und innere Werte, hier meine ich natürlich den Inhalt. Und da ich gerade über das Buchäußere spreche bzw. die Farbe rosa, muss ich sagen, im Nachhinein habe ich mich genau an diese ungewöhnliche Aufmachung gewöhnt. Die über 500 Seiten um Maria Christina ganz in Rosa statt üblichem Weiß bescheren ein völlig anderes Lesegefühl. Mal ist das Rosa blasser, mal intensiver, je nach Tageslicht und genau das machte es für mich entspannt, ein sanftes Augengefühl. Man kann es schwer beschreiben, einfach anders und abwechslungsreich.

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„Raum“ ist die Realität…

Raum ~ Emma Donoghue
Raum ~ Emma Donoghue

„Das Buch „Raum“ müsst ihr unbedingt lesen und auf eurem Literatwoblog besprechen. Ein tolles Buch, vor allem kam mir der Gedanke dass es passt, wenn Frau Raum „Raum“ bespricht.“

Das sagte Herr Kummer von der Buchhandlung „Treffpunkt Wagner“ zu Arndt. Eine tolle Idee, wir sind sofort neugierig geworden und als wir den Roman und vor allem den englischen Trailer dazu anschauten, waren wir mehr als gespannt. Ein Buch das sicher unter die Haut gehen wird, ein Buch in dem ein fünfjähriger Junge über sich erzählt, ein Buch das Gänsehaut erzeugen und vor allem sehr emotional sein wird. Wir begannen mit „Raum“ und trafen den kleinen Jack…

Jack ist in Raum. Jack ist heute fünf Jahre und Jack schläft mit Zudeck in Schrank. Jack ist auch in Raum geboren, ganze 12 Quadratmeter hat Jack seitdem zum Spielen, zum Leben und zum Aufwachsen. Jack schaut gern Fernsehen, denn dann sieht er die Figuren in den Trickfilmen und er sieht andere Menschen. Die sind zwar nicht echt, aber Jack gefällt es zwischen den verschiedenen Planeten hin und her zu schalten. Jack spielt gern mit seiner Ma fangen, verstecken und bastelt gern mit ihr, wenn sie nicht gerade Zahnschmerz hat und müde ist von den Scherztabletten. Jake mag seinen Jeep und die Fernsteuerung, die Eierschlange, er mag Spaghetti und ist der beste Eierbläser. Durch Oberlicht kann Jack hell und dunkel sehen, das kommt von draußen. Jack freut sich immer auf Sonntags, denn an diesem besonderen Tag gibt es ein Sonntagsgutti. Das bringt Old Nick, wenn er nachts zu Ma kommt, da liegt er aber schon in Schrank und schläft oder ist ganz leise. Jack mag Old Nick nicht, er hat Angst vor ihm. Früh ist Old Nick wieder weg und Jack wieder mit Ma ganz alleine. Jack liebt es drinnen in Raum zu sein, er mag nicht nach draußen. Ma erzählt Jack seit einigen Tagen von einem Draußen, wo sie gern hin möchte. Jack macht das was Ma sagt Angst, er möchte das nicht hören. Ma lügt, es gibt kein Draußen, ganz bestimmt nicht und er will auch nicht dahin.

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Fast genial – Benedict Wells

Fast genial ~ Benedict Wells
Fast genial ~ Benedict Wells

Fast genial…

Nein, falsch, das Buch ist auf keinen Fall fast genial. Es ist alles andere als nur fast genial, man kann es kaum mit Worten sagen. Genial trifft es, genial trifft es auf jeden Fall.

Ich habe immer noch kaum Atem. Vor allem die letzten Seiten haben mir immer mehr die Luft genommen. Als ob ich Entzugserscheinungen habe, zitterten mir die Hände, ich bekam einen Schweißausbruch nach dem anderen und mein Atem kaum aus jedem Rhythmus.

Ein Buch voller kaum zu beschreibender GENialität. Das Leben von Francis Dean, ist kein schönes Leben, dafür ein recht einfaches ruhiges. Bis seine Mutter wieder in die Psychiatrie muss und er derweil alleine im Trailer wohnt. Er muss sie besuchen, doch am liebsten möchte er es nicht, sie hat ihn schon so oft enttäuscht, seine Kraft ist am Ende. In der Klinik sieht er Anne-May, ein Mädchen was sich das Leben nehmen wollte und scheinbar auch keine großartige Vergangenheit hat. Er freundet sich mit ihr an und besucht sie von nun an täglich, dabei schaut er auch bei seiner Mutter vorbei. Ein Schreck durchfährt ihn, als er sie in ihrem Zimmer sieht, ohnmächtig, sie wollte sich das Leben nehmen

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Lebe lieber übersinnlich…Flames´n´ Roses…

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Flames´n´Roses mit rosa-pink gehaltenen Cover…eher nicht meine Lieblingsfarbe.

Flames´n´Roses was im Mädchenstyle daher kommt…eher nicht die Art Buch, zu der ich sofort greife.

Flames´n´Roses was erlesen werden möchte, so wirkt es auf mich.

Flames´n´Roses was mich hineinzieht, ein Buch was mein Herz fantastisch greift.

Lebe lieber übersinnlich – so steht es auf dem Buch und davon hielt mich nichts ab, ich war bereit.

Die ersten Seiten im Buch, gleich an der Seite der Protagonistin, beginnen mitten in der Handlung. Evie überwältigt gerade einen Vampir, denn sie kann Vampire erkennen, ihr Blick hinter die Cover macht es ihr möglich. Diese Gabe hat nur sie, darum ist sie auch beim IBKP.

Aber mal ganz langsam und von vorn.

Evie hat keine Familie, wuchs in einem Heim auf und wurde durch ihre Begabung vom IBKP aufgenommen. Sie hat die Begabung Vampire, Werwölfe und andere paranormale Wesen zu erkennen, sie kann durch ihr falsches Äußeres hindurch auf ihre echtes Wesen sehen und ist besonders nützlich für die Behörde. IBKP ist die internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler, in der die Chefin und Ersatzmutter Raquel ist. Die wohl menschliche 16-jährige, pink liebende und platinblonde Evelyn arbeitet und lebt in der Organisation, für die sie die Paranormalen markiert. Richtig wohl fühlt sie sich seit einiger Zeit nicht mehr, aber sie hat ein Zuhause. Raquel ist immer an ihrer Seite, außerdem arbeitet auch Lish, eine Meerjungfrau und ihre beste Freundin, mit ihr zusammen und auch sonst mag sie es, paranormale Wesen unschädlich zu machen.

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