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Kategorie: Literatwo-Buch-Woche

Schaufensterblick

Buchhandlung Findus - Schaufensterblick
Buchhandlung Findus – Schaufensterblick (Foto: Annaluise Erler)

Kolumne 08/2016: #Schaufensterblick

Es ist wieder soweit, es ist Sonntag. Heute gibt es keine Geschichte, sondern heute gibt es einen buchigen Schaufensterblick für euch. Dieses Foto erreichte mich im Laufe der Woche. Annaluisie Erler hat die buchigen Empfehlungen der letzten Tage in einem Schaufenster ausgestellt. Das Schaufenster gehört zur Buchhandlung Findus in Tharandt – eine Vorstellung findet ihr HIER.

Mir gefällt es sehr gut und ich bin total stolz auf die wundervolle Fahne, welche im Schaufenster hängt. Diese hat Annaluise extra anfertigen lassen, um ihren Kunden einen ersten Eindruck von mir zu vermitteln und um mein Logo zu präsentieren. Ihr könnt auf diesem Bild leider nicht das ganze Schaufenster inkl. Fahne sehen – die Spiegelung lässt es einfach nicht zu.

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Albtraum Raststätte

Albtraum Raststätte
Albtraum Raststätte

Kolumne 07/2016: #AlbtraumRaststätte

Kurz vor Oldenburg, muss es gewesen sein. Sie möchte sich nicht an den genauen Ort erinnern. Schon immer hatte sie Panik, auf Raststätten auf Toilette zu gehen. Vielleicht keine richtige Panik, aber eine Mischung aus Furcht und Ekel. Wer benutzt schon gern verdreckte Toiletten und dann auch noch in der kalten Jahreszeit und vor allem im Dunkeln? Es treiben sich merkwürdige Gestalten auf Raststätten herum und machen einen Eindruck, als ob sie jemanden mitnehmen wollen.

Selbst am hellichten Tag ist es ihr unangenehm, diese Räumlichkeiten zu betreten. Freiluftpinkeln, so wie die Jungs – das wäre es. Und doch kommt sie an dieser Raststätte nicht drumherum. Zu viel Cola, zu viel Kaffee, zu viel Energydrink. Sie muss sich ihrem Gefühl stellen. Heute ist ihre Angst noch größer, denn sie liest gerade einen Psychothriller. In ihrem Kopf toben tausende Bilder und sie möchte am liebsten einen der Jungs fragen, ob er mitkommt. Mit hinein in die Kabine. Oder ob er davor wartet. Der Rasthof ist anders. Es gibt keine normalen Toilettenräume, wie man sie kennt. Diese haben eine Tür die sich selbst verschließt. Wenn das grüne Licht leuchtet, kann man die Türe öffnen. Nie zuvor hat sie so eine einzelne Kabine betreten. In ihrem Magen zieht es sich zusammen, ihr ist nicht wohl dabei. Noch während sie durch die Tür schreitet, schießt ihr der Gedanken in den Kopf, dass sie ihr Handy im Auto liegen gelassen hat. Verdammt. Das ist ihr bisher noch nie passiert. Sie hat es immer dabei, sogar ab und an in ihrer Wohnung, wenn sie im Bad ist. Und jetzt und heute? Fehlanzeige. Es muss auch ohne Handy gehen, was soll schon passieren.

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[Wangerooge] Inselbuchhandlung H. Schröder

Inselbuchhandlung Schröder ~ Wangerooge
Inselbuchhandlung Schröder ~ Wangerooge

Kolumne 06/2016: #Inselbuchhandlung

Eine Insel ohne Buchhandlung wäre eine sehr einsame Insel. Wangerooge ist überhaupt nicht einsam, denn hier gibt es viele Bücher und LeserINNEN und eine sehr schöne Inselbuchhandlung. Gleich am ersten Urlaubstag schaute ich neugierig durch die Fenster der Buchhandlung H. Schröder und natürlich habe ich am nächsten Tag sofort die Möglichkeit genutzt, in die Buchhandlung hinein zu gehen. Schon nach wenigen Minuten war ich im Gespräch mit dem sehr aufgeschlossenen Buchhändler und kurzerhand kam mir der Gedanke, ein literatwoisches Interview-Akrostichon zu führen.

Mir brannten schon einige Fragen auf der Leseseele – allerdings nicht nur auf Bücher direkt bezogen, sondern auch ganz allgemeine. Schließlich ist eine Buchhandlung auf einer Insel schon eine größere Herausforderung als auf dem Festland. Oder?

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Ich bin nur für kurze Zeit erhältlich ~ that vanilla moment

that vanilla moment & das Buch
that vanilla moment & das Buch

Kolumne 05/2016: #thatvanillamoment

Lassen wir den üblichen Blick auf den Kalender und die Gedanken, an die mega schnell rennende Zeit mal weg und reden wir heute auch mal nicht sofort übers Wetter, sondern übers Bad. Ihr möchtet doch ein wenig Wetter und Kalender? Okay – es ist der letzte Sonntag im Monat Januar – wir haben schon einen Monat des neuen Jahres verbraucht und das Wetter ist von Haus zu Haus unterschiedlich: einfach mal aus dem Fenster gucken.

B wie Bad. Okay, eigentlich verbinde ich den Buchstaben B auch mit meinem Vornamen und viel lieber noch mit Bücher, aber heute wird es eine Mischung, die im Bad ihren Anfang gefunden hat. Vor einiger Zeit habe ich die Duschcreme the raspberry kiss der Marke treaclemoon getestet. Ich war super angetan und habe mich nun täglich damit geduscht. Seit letzter Woche habe ich nun die Sorte gewechselt. Ab sofort rieche ich nach dem Duschen nach Vanille.

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Buchmesse Leipzig

Buchmesse Leipzig 2016
Buchmesse Leipzig 2016

Kolumne 04/2016: #Buchmesse

Messezeit – es ist fast wieder soweit! Wenn ich heute so an den Kalender schaue, sehe ich zwar die Messe noch nicht, aber ich sehe, dass es Zeit wird, die Akkreditierung für die Buchmesse in Leipzig vorzunehmen.

Messezeit – ich schreibe hier und heute tatsächlich von der Buchmesse in Leipzig. Ich kann es ja selbst noch nicht glauben, aber das März-Messe-Jahr ist fast rum und Leipzig kommt in großen Schritten auf uns buchige Menschen zu oder wir lesen uns nach Leipzig. Die Zeit fliegt und nun darf ich heute endlich verkünden, dass ich da sein werde. Überall in den großen Weiten des Internets, sind auf den buchigen Seiten und Netzwerken Meldungen zu vernehmen. „Ich werde da sein.“  – „Sehen wir uns in Leipzig?“„Endlich – ich bin auf der Buchmesse in Leipzig.“ – überall sind begeisterte Worte zu finden und ich darf mich in die Reihe der Jubelschreie mit einordnen. Endlich. In Frankfurt konnte ich im letzten Jahr nicht sein, aber dahin wurde ich gedanklich mitgenommen. Welch Glück – Danke Arndt! In diesem Jahr bin ich wieder selbst vor Ort und Leipzig ist ja gleich um die Dresdner-Ecke. 🙂

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Fli- Fla- FLOW

flow - Ausgabe 15 ist da
flow – Ausgabe 15 ist da

Kolumne 03/2016: #flow

Heute ist es endlich soweit und ich stelle euch das aktuelle Flow-Magazin vor. Immer und immer wieder habe ich es euch versprochen, doch irgendwie habe ich es bis heute nicht richtig geschafft. Dennoch gibt es schon ein wenig „flow“ auf Literatwo. Vor ein paar Tagen konntet ihr unserem Gespräch – Zwei Mädels im Flow der Achtsamkeit – lauschen und seit dem Herbst des Jahres 2014 könnt ihr meinen Lesweg verfolgen – 365-Tage-Projekt.

Wie? – die neue flow gibt es schon? Kommt die nicht immer erst am Dienstag? Richtig – am 19. Januar gibt es die erste Ausgabe im neuen Jahr 2016.

Warum kannst du die neue Flow uns da heute schon vorstellen? Ganz einfach – das Abo macht es möglich und oft kommt die Ausgabe immer schon am Samstag vor dem richtigen Erscheinungsdienstag ins Haus geflattert. Klingt komisch? Ist es aber ganz und gar nicht, denn so kann ich gleich das Wochenende nutzen, um darin zu stöbern.

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Strakanische Theseus Lesegefühle

Lesegefühle
Lesegefühle

Kolumne 02/2016: #Lesegefühle

„S“ ist gerade in aller Lesermunde. „S“? Ja, das Werk von J. J. Abrams und Doug Dorst. „S“? So lautet der Originaltitel.S. – Das Schiff des Theseus (Kiwi) so ist es bei uns bekannt und ebendieser Roman, nein, – dieses grandiose Werk, macht mich einfach sprachlos und ich stecken mittendrin. Sprachlosigkeit durch und durch – aber die Gefühle sind an, die Gefühlssprache ist vorhanden und will jetzt raus…

Ob ich das Werk jemals vollständig rezensieren werde, bleibt ungewiss. Ob ich je heil aus dem Werk wieder auftauchen werden, bleibt ungewiss. Ob ich mithilfe der zwei „Mitleser“ und Studenten Jen und Eric ans „Ziel“ kommen werde, bleibt ungewiss. Überhaupt ist die Ungewissheit meines Lesens genauso stark ausgeprägt, wie die Sprachlosigkeit und das ständige Erstaunen über dieses wahnsinnige Buch. Schon optisch bin ich mehr als beeindruckt. Ich staune über alle Beilagen zwischen den Seiten und bin von der Lebendigkeit geplättet, die mir beim Aufschlagen immer und immer wieder entgegen kommt und mich einhüllt.

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