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Adventskalender – mal anders…

Weihnachtskalender mit 24 Türchen, wo sich täglich ein Stück lecker Schokolade dahinter versteckt, hat doch jeder… Oder?

Dieses Jahr soll es mal was ganz anderes sein…was spannendes, zum Mitfiebern und zum Miträtseln.

Was das sein soll?

Ein Adventskalender-Weihnachtskrimi mit 24 Kapiteln.

Adventskalender-Weihnachtskrimi

Na wenn das mal kein besonderer, ausergewöhnlicher Weihnachtskalender ist. Und vor allem ist er in Buchform. Glaubt ihr nicht?

Na dann schaut mal, was es da vom ArenaVerlag tolles gibt.

Jedes Jahr gibt es einen spannenden Weihnachtskrimi vom Autor Jo Pestum, bei dem die Seiten noch verschlossen sind.

Dieses Jahr halte ich so einen Weihnachtskalender zum ersten Mal in der Hand und finde ihn optisch schon absolut klasse.

Ein wunderschönes gestaltetes Cover und zwischen den jetzt noch geschlossenen Kapitelseiten, befinden sich Zeichnungen von Lisa Althaus. (mehr …)

Ultimative beidseitige Rettung Teil 4

So, na endlich komme ich mal zu Wort.

Hallo erstmal, ich weiß ja nicht ob ihr es wusstet, aber ich bin der Dudu.

So richtig erwähnt wurde ich irgendwie noch nie, nur mal in so einem Newsflash am Rande und das soll sich ändern.
Also da bin ich! Ich bin seit der legendären Buchmesse in Frankfurt das offizielle Literatwoteammaskottchen von den beiden hier vom Blog. Also der Raily und die Bini haben mich sozusagen irgendwie von der Messe entführt und mitgenommen. Besser gesagt, sie haben mich gefragt, ob ich mitkommen will oder ob sie mich retten müssen. Retten mussten sie mich nicht, ich hab mich schnell überzeugen lassen und bei dem Angebot so schnell Karriere als Maskottchen zu machen, sagte ich nicht nein. Also bin ich nun hier und habe auch gleich was zu sagen.

Als erstes, es geht mir gut. Das ist wichtig und vor allem bei uns Tieren ist das wichtig, schließlich haben ja nicht alle das Talent und können schreiben und sich so für die Menschen bemerkbar machen. Sprechen kann ich auch nicht wirklich, aber immerhin kann ich mich so mitteilen. Und die anderen Pelzgesichter oder wir federleichten Federtiere, können das nicht und somit können die Menschen ja nicht immer zu 100% wissen, ob es uns gut geht. Lange Rede, kurzer Sinn, ihr wisst ja was der Bini auf der Messe mit ihrer Kamera passiert ist. Die ist ja zum Glück wieder da und darüber bin auch ich froh, schließlich war ich auch auf einigen Bildern drauf. Jedenfalls haben die Finder, die Anita und der Björn viel mit Tieren zu tun, wie ich erfahren habe und ihr hier auch schon gelesen habt. Außerdem gibt es ja aus dem Newsflash das eine Bild, was ich euch heute richtig zeigen möchte.

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Arno Strobel – Das Wesen – Die Team Rezension von Literatwo

„Gerade hatte die Tageszeit begonnen, die ich so liebte an den Sommer-monaten, diese Phase von vielleicht zwanzig Minuten, in der die herannahende Nacht mit immer neuen, hauchdünnen Schleiern aus Dunkelheit, die sie im Minutentakt über die Helligkeit legte, den Tag langsam herunterdimmte.“

Ein ungewöhnlich schöner Satz. Jedoch – ein eher untypisches Zitat aus einem Psychothriller.

Oder?

Uns ist diese Zeile tief im Gedächtnis geblieben – auch nachdem wir „Das Wesen“ von Arno Strobel gelesen haben, wird uns weiterhin sehr vieles aus dem Roman mit diesen Worten verbinden. Warum? Na ganz einfach, es waren die einzigen Zeilen im Buch, die uns eine Verschnaufpause eingeräumt haben, die uns einen Moment verweilen ließen, die uns eine Atempause verschafften und uns einen winzigen Augenblick der Ruhe gönnten. Deshalb sind sie uns so ans Herz gewachsen – diese Worte. Einfach so.

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Ulitmative beidseitge Rettung – Teil 3

Dienstag, zwei Tage nach der Messe.

Ich habe eine Email in meinem Postfach. Jemand hat zwei Nachrichten auf ihrem Facebookaccount hinterlassen, lautet der Inhalt. Ich nutze Facebook nicht wirklich oft, außer wenn mir wer auch immer eine Nachricht schreibt. Folgende  Nachrichten habe ich vorgefunden, eine vom Sonntag, dem Kameraverlustag und eine vom aktuellen Tag. Keine Ahnung warum ich über diese Mail nicht schon vorher gestolpert bin, aber wie gesagt, was auf Facebook vorgeht, interessiert mich oft weniger.

Also las ich folgende Zeilen:

Buchmesse Frankfurt Sonntag 10.10.2010

Hallo Bianca, kann es sein, dass du seit der Buchmesse irgendetwas vermisst? 😉
Falls ja melde dich bei uns, am besten per Tel. o. E-Mail. Du kannst auch heute abend noch bis 21:30Uhr anrufen. VG Anita & Björn

Hallo nochmal… 12.10.2010

Hallo, wir wollten nicht irgendwie blöd rüberkommen oder so… wir haben tatsächlich etwas gefunden auf der Buchmesse und gehen davon aus, dass es dir oder jemandem den du gut kennst gehört und würden es einfach nur gerne zurückgeben bzw. schicken. Wir sind keine verrückten Massenmörder oder so, nur zwei der wenigen ehrlichen Finder die dank Internet & Co ausfindig machen konnten wem der Gegenstand gehört.Wir haben den Gegenstand nicht ins Messefundbüro gebracht, da wir davon ausgegangen sind, dass jemand der sowas verliert nicht damit rechnet es zurückzubekommen und gar nicht beim Fundbüro anfragen würde. Die meisten Finder hätten sich vermutlich auch einfach nur gefreut und das Gefundene behalten… daher schreibe ich bisher auch noch nicht was wir gefunden haben, ich würde gern von dir oder dem der es verloren hat wissen was vermisst wird, damit wir halbwegs sicher sind es dem rechtmäßigen Besitzer zuzuschicken. Falls du dir sicher bist, dass weder du noch jemand anderes von lovelybooks irgendwas auf der Buchemesse verloren hat, sag doch einfach kurz per PN, Mail o.ä. Bescheid.

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Ultimative beidseitige Rettung – Teil 2

Sonntag, letzter Tag der Frankfurter Buchmesse.

Eigentlich wollten wir erst gar nicht zur Buchmesse, weil wir etwas über unsere Verhältnisse gelebt haben, doch als ich am Abend noch mal alles durchkalkulierte und da noch die Reserve von meinem Extra-Konto hab einfließen lassen, sagte ich zu Anita:

„Schatz, wir können doch zur Buchmesse, außerdem können wir ja Chrissie und Micha nicht alleine dahin lassen…“

Gesagt, getan, also Wecker gestellt, kaum gepennt und ab zur Buchmesse. Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere.

Wir saßen in der Bahn und da ich als bekennender IT-Freak meinen Laptop fast immer mit dabei hab, haben wir in der Bahn die Zeit totgeschlagen mit Oceans 12 auf DVDJ.

Vor der Festhalle wurden wir von einem jungen, offensichtlich frierendem Mädel angequatscht, ob wir schon Tickets für die Messe haben und ob wir nicht die Bildzeitung kaufen wollen, denn da wäre ja nen Gutschein drin für 2 zum Preis von einem.

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Unser Tolstoi… Eine Projektskizze – vielleicht sogar mehr als das!

Wo beginnt Zeitgeschichte und wo hört sie endgültig auf – wie kann man Trennlinien ziehen, die es augenscheinlich gar nicht gibt? Ist das Sterben von Zeitzeugen wirklich das Ende des zeitgeschichtlichen Direktbezugs? Ich glaube nicht. Mein Großvater war 14 Jahre alt, als der weltbekannte Schriftsteller Leo Tolstoi in Russland im Alter von 82 Jahren starb. Es war Schulgespräch, Lehrer haben geweint um diese Legende und die Welle der Trauer erreichte sehr schnell die Gestade des kaiserlichen Deutschlands.

Unvergessen blieb dieses Jugenderlebnis für meinen Großvater, der nur vier Jahre später und dann noch mal einige Jahre darauf in die Kriegsmühlen zweier Weltkriege geschleudert wurde, beide überlebte und mir bis zu seinem Tod im Alter von 92 Jahren seine Zeitgeschichte erzählen konnte.

Er also lebte, als Leo Tolstoi im Jahr 1910 seine letzten Atemzüge tat – mit 14 bekommt man das mit, erfährt man die Popularität und spürt die Betroffenheit der schulischen Umgebung. Es begann die Zeit ohne Tolstoi, die sehr schnell zur Zeit mit Tolstoi wurde, da seine Werke nun erst Recht gelesen werden mussten, sollten und auch noch durften. Davon hat mein Großvater erzählt. Und während er im zarten Jugendalter nicht ahnen konnte, welche Mühlsteine bereits langsam in Schwung kamen, um ihn zu zermalmen, da beendete eine Lungenentzündung das Leben eines großen Schriftstellers.

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