2

Schlagwort: Delphine de Vigan

Tage ohne Hunger ~ Delphine De Vigan

Tage ohne Hunger
Tage ohn Hunger ~ Delphine De Vigan

Ein knochiger Körper. Eine junge Frau die vor Schwäche kaum noch leben kann. Laure – hochgradig magersüchtig. Und jetzt, kurz vor der Begegnung mit dem Tod, in einer Klinik. Sie bleibt nicht gleich, aber sie bleibt und begibt sich in die Hände eines Arztes. Sie vertraut.

Für Laure beginnt ein völlig neues Leben. Sie muss sich mit Kalorien und Fett anfreunden – ihre größten Gegner. Sie muss eine Magensonde tragen und sie hat kranke Mitmenschen um sich. Die 19-jährige wird ab und an besucht, denn sie wird in diesem Klinikzimmer mehrere Wochen verbringen. Der erste Schritt in ein normales Leben ist getan und Laure kann es schaffen, wenn sie will und sich schnell dazu entschließt. Ihr Körper besteht fast nur noch aus Knochen – sie ist ein 1,75m großes Skelett, sie wiegt 36 kg. Kaum vorstellbar. Schlimm. Schmerzhaft, wenn man nur daran denkt.

(mehr …)

Das Lächeln meiner Mutter

Das Lächeln meiner Mutter ~ Delphine de Vigan
Das Lächeln meiner Mutter ~ Delphine de Vigan

Das Lächeln der Mutter vor der wahren Geschichte

Literatur verbindet und damit meine ich die ständigen Kettenreaktionen die in der Literatur ständig vorhanden sind. Nicht nur wir Leser sind untereinander oftmals verbunden, wenn wir im gleichen Roman lesen. Auch die Romane sind verbunden. Manche indirekt und nur für Leser erkennbar, die tief zwischen den Seiten stecken und über Romanränder hinaus denken, manche so direkt, dass sich der Griff zu einem anderen Buch nicht vermeiden lässt.

Die Kettenreaktion sieht am Beispiel so aus: Als ich vor wenigen Tagen „Nach einer wahren Geschichte“ von Delphine de Vigan las und mich darüber austauschte, kam kurzerhand das Buch „Das Lächeln meiner Mutter“ zu mir. Denn um genau den genannten Roman geht es, den Vigan in ihrem neuen Buch thematisiert, auf das sie postalisch allerhand Kritik bekommt.

(mehr …)

Ist das die Wahrheit, Delphine de Vigan?

Sagt Delphine de Vigan die Wahrheit?
Sagt Delphine de Vigan die Wahrheit?

Liebe Delphine de Vigan,

vor mehreren Jahren habe ich zwei Bücher von dir gelesen. Ich habe meine Erinnerungen an die zwei Bücher in Artikel verpackt und ihnen den Namen Nebenwirkungen des Lebens und Sackgasse gegeben. Zwei Bücher die mir nahrhafte Lesestunden gegeben haben.

Heute ist der Tag der Wahrheit, an dem dein neuer Roman das Licht im deutschen Buchhandel erblickt. Viele treue Leser warten schon lange auf diesen Tag. Endlich. Ein neuer Vigan-Roman. Ich durfte schon vor ein paar Tagen in dem Buch mit dem zweifarbigen Cover lesen. Vorn ist es rot, hinten ist es weiß. Das Seitenprofil einer jungen Frau zieht sich um den Schutzeinband. Nimmt man ihn ab, ist die junge Frau weg. Als ob sie nie da war. Der feste Bucheinband ist weiß. Schon die Gestaltung lässt erahnen, was uns erwartet.

(mehr …)

[Delphine de Vigan] Sackgasse

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin ~ Delphine de Vigan
Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin – in der Sackgasse

Sackgasse.

Sackgassen können lang sein, können kurz sein, aber haben ein Ende.
Sackgassen können breit sein, können schmal sein, aber man kommt nicht aus ihnen heraus.

Mathilde hat eine Sackgasse betreten und jeder Tag macht ihre persönliche Sackgasse nicht weiter, sondern enger. Nicht länger, sondern kürzer, nicht offener, sondern beklemmender.

Mathilde Debord hat einen Job, den sich anderen nur wünschen können. Hand in Hand arbeitet sie mit ihrem Chef eng zusammen. Sie hat Ansehen, eine Stimme in der Firma, blindes Vertrauen unter den Kollegen. Den Rücken bekommt sie gestärkt, sie erhält Zuspruch und auch daheim schafft sie es alleine ihre drei Jungen erziehen und denen eine gute Mutter zu sein.

Doch dann betritt sie die Sackgasse, ein falsches Wort, ein falscher Schritt, eine falsche Aussage und das Gerüst, was so fest im Boden verankert ist, was kein Erdbeben erschüttern kann, beginnt ins Schwanken zu kommen. Grauer Nebel zieht auf und Mathildes Sicht wird getrübt, vor ihr beginnen sich im Boden Löcher aufzutun, Stacheln beginnen sie zu stechen. Der Ruhm, der Glanz, das perfekte liebenswerte Leben beginnt seinen Sinn zu verlieren.

(mehr …)

Nebenwirkungen des Lebens

Nebenwirkungen des Lebens - No & ich
Nebenwirkungen des Lebens – No & ich

„Ich dachte an die Nebenwirkungen des Lebens, die auf keinem Beipackzettel, in keiner Gebrauchsanweisung genannt werden“

Lou, ein 13-jähriges Mädchen. Etwas zu klein geraten aber dafür mit einem IQ von 160 ausgestattet, stellt sie sich immer wieder dem Leben. Auch nachdem ihre Schwester gestorben ist. Auch nachdem sich die Mutter abgeschottet hat. Sie ist sehr einsam, doch der Drang die Welt zu verändern, bleibt.

Viele verschiedene Experimente, wie zum Beispiel das Zeitmessen bis der Mundabdruck auf dem beschlagenen Spiegel verwindet oder ein Test wie widerstandsfähig ein Haargummi im Vergleich zu einem Schnippsgummi ist, gehörten bisher zu ihrem Hobby.

Lou

Für ein Referat in der Schule hat sie sich nun ein Thema über Obdachlose ausgesucht. Sie möchte eine Obdachlose interviewen und schon bald läuft ihr No über den Weg. No, ein Mädchen mit dreckigen Klamotten, abgekauten Fingernägeln, ohne Geld, ohne Familie, ohne alles und das mit gerade mal 18 Jahren. (mehr …)

Facebook

Likebox Slider Pro for WordPress
%d Bloggern gefällt das: