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Schlagwort: Depression

Meeresrand ~ Véronique Olmi

Meeresrand ~ Véronique Olmi

Was war ich neulich erschüttert. Meine Oma hat mich total aus der Fassung gebracht, als ich sie mit meiner neusten buchigen Errungenschaft, „Meeresrand“ von Véronique Olmi, in der Hand, sah. Natürlich kann sie mein Buch ansehen, aber doch nicht die letzte Seite lesen, mich entsetzt ansehen und sagen: „Oh nein, das wäre kein Buch für mich. Das ist ja schlimm.“ Ich habe bis zu diesem Tag nicht gewusst, dass meine Oma auch so eine ist. Eine die das Ende zuerst liest. Sie macht das immer so, antwortete sie mir ganz trocken. Ich wusste also, dass mich das Ende packen wird, aber nun mal von vorn und natürlich verrate ich dir nicht, was auf der letzten Seite passiert.

Am Indiebookday habe ich mir in der Buchhandlung „LeseLust“ dieses schmale Buch gekauft. Buchhändler Sven Bernitt meinte, dass ich mich darauf einlassen muss, da Olmi sehr eigen & poetisch schreibt. Umso neugieriger wurde ich und innerhalb weniger Stunden war ich durch. Nicht zum ersten Mal machte ich die Erfahrung, dass oftmals die kleinen, schmalen, unscheinbaren Bücher erschlagen und nicht die dicken, schweren. Olmis Buch hat mir sehr zugesetzt und es ist keinesfalls ein Buch für zarte Gemüter oder gar junge Mütter. Ich kann dir gar nicht sagen, wem ich es empfehlen würde. Es ist jedenfalls keine Strandlektüre und es wirkt heftig nach, erschüttert und verstört.

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Matt Haig hat ziemlich gute Lebensgründe

Ziemliche gute Gründe, am Leben zu bleiben ~ Matt Haig
Ziemliche gute Gründe, am Leben zu bleiben ~ Matt Haig

für euch, denn ihr solltet, genau wie er, am Leben bleiben! Abhauen ist feige – okay?!

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (dtv) von Matt Haig wollte ich eigentlich überhaupt nicht lesen. Ehrlich gesagt, ist meine Mama dran schuld, dass ich das Buch gelesen habe. Dabei hat sie es noch nicht einmal selbst gelesen. Warum nicht? Na, weil ich es habe. Und nun? Bekommt sie es demnächst und bei aller Euphorie muss ich euch ein wenig bremsen, denn ich bin nicht so begeistert, wie ich anfangs dachte. Die ersten Seiten haben sich wie Nichts weggelesen und dann?

Genauso habe ich es auch meiner Mama gesagt, obwohl ich mit diesen Worten nicht negativ beeinflussen will. Absolut nicht, denn ich glaube, dass der Roman einfach zur falschen Zeit in mein Lesen gekommen ist. Das passiert mir zum Glück nur sehr sehr selten, aber in dem Fall ist es mir einfach passiert. Keine Ahnung warum und ehrlich gesagt, keine Ahnung wann der richtige Moment im Leben für Matt Haigs Buch ist, aber es wird ihn bestimmt geben.

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