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Findus & der Buchhandlungspreis

Findus & der Buchhandlungspreis
Findus & der Buchhandlungspreis

Kolumne 23: #Buchhandlungspreis

Die Liste von Literaturpreisen ist lang. Es gibt so viele Auszeichnungen in der Welt der Literatur für Autoren und ihre Werke, dass es richtig klasse ist, dass es nun den Buchhandlungspreis gibt.

Der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, ist es zu verdanken, dass dieser Preis in diesem Jahr das erst Mal verliehen wird. Im Herbst ist es soweit und auf der Nominierungsliste finden sich so einige „bekannte“ Buchhandlungen wieder, die es sehr verdient haben, genannten zu werden. Davon habe ich drei hier aus der Region schon selbst besuchen können.

Insgesamt sind 108 Buchhandlungen für die erste Preisverleihung nominiert – 614! haben sich beworben. Sagenhaft genial ist es, dass neun sächsische Buchhandlungen auf der Liste stehen. Das ist für unser Bundesland eine sehr gute Quote, wie ich finde. Schon die Erwähnung auf dieser Liste, ist doch schon eine Auszeichnung für alle Buchhandlungen und jede Buchhändlerin und jeder Buchhändler + Team kann wahnsinnig stolz darauf sein. Endlich werden die buchhandligen Lebenswerke nicht nur mit der Leselampe, sondern mit der großen Flutlichtanlage beleuchtet. Weiter so!

Alle Fakten und Fragen um den Preis, findet ihr auf der Homepage Deutscher Buchhandlungspreis.

In den BuchhandlungenBüchers Best“  (Louisenstraße 37, 01099 Dresden), „BuchHaus Loschwitz“ (Friedrich-Wieck-Straße 6, 01326 Dresden) und in der „Buchhandlung Findus“ (Schillerstraße 1, 01737 Tharandt) habe ich mich schon ausgiebig umgesehen und neue literarische Schätze entdeckt.

Einen großen Luftsprung habe ich gemacht, als ich gesehen habe, dass meine Partner- und Lieblingsbuchhandlung Findus nominiert ist. Die Buchhandlung ist einfach ein Schmuckstück und Inhaberin Annaluise Erler eine Buchfrau mit literarischem Herzblut. Es ist immer wieder schön, die heiligen Hallen der Buchhandlung zu betreten und ausgiebig zu stöbern.

Am 10.09.2015 hat die Sächsische Zeitung über die Buchhandlung Findus berichtet und den Artikel möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.Die Buchhandlung zum Wohlfühlen – den Titel kann ich nur unterschreiben. Von Ahnungslosigkeit geprägt, habe ich die Worte von Reporterin Dorit Oehme inhaliert und mich durch und durch über diesen Artikel gefreut. Und dann las ich:

„Sogar einen Junggesellinnenabschied hat „Findus“ schon miterlebt. Die Gäste buchten das Angebot der „Buchnacht“ und stöberten hinter verschlossenen Türen. Mit der Braut, der Literaturbloggerin Bianca Raum, arbeitet Annaluise Erler auch zusammen. Die Bloggerin wird künftig ein Ladenfenster gestalten.

Die dialogfreudige Buchhändlerin hat im Gegenzug auf der Webseite der Bloggerin ein Extraplätzchen bekommen.“

Uff…ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, Worte über den Junggesellinnenabschied und über mich, als Literaturbloggerin, zu finden. Literarische Schmetterlinge hüpften durch meinen Bauch. Sehr genial und ich bin sehr stolz, zum buchigen Findus-Team zu gehören.

Wenn ihr wissen wollt, wie mein buchiger Junggesellenabschied war, dürft ihr gern im Artikel Junggesellenabschied stöbern. Und wenn ihr Lust habt, jetzt gleich die Buchhandlung Findus zu erkunden, möchte ich euch nicht aufhalten, sondern den buchigen Weg zur VorstellungBuchhandlung Findus & Literatwo ebnen. Im Artikel findet ihr viele Bilder vom buchigen Schmuckstück – viel Freude beim Umgucken.

Der 17. September, der Tag der Preisverleihung, naht und meine Daumen sind gedrückt. Um die Aufregung ein wenig in den Griff zu bekommen, setze ich mich an die Liste der Bücher, die bald das Licht der Schaufensterwelt in Tharandt erblicken dürfen. 10 Werke möchte ich auswählen und den Lesern- und Leserinnen ans Herz legen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, welches Feedback die Leserschaft abgeben wird und vor allem darauf, wie es aussehen wird. Ich bin voller Vorfreude und ich werde euch natürlich nicht nur davon erzählen, es wird auch Bilder geben. Versprochen!

Und nun – Daumen drücken!

Eure

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[Hochzeit] #0815 – unser großer Tag

Foto: Theresa Engel
Foto: Theresa Engel

Kolumne #21: [Hochzeit] #0815- unser großer Tag

Vor einigen Tagen habe ich euch von meinem buchigen Junggesellinnenabschied berichtet. Heute möchte ich euch nun von einem wundervollen Tag erzählen, den ich wohl absolut zu den schönsten Tagen meines Lebens zählen kann. Er war einfach traumhaft. Selbst nach nun über 14 Tagen ist der Tag noch so präsent, als ob er erst gestern gewesen wäre. Er war einfach zu schön und genau so, wie wir zwei ihn uns erträumt hatten.

15.08.2015 – da war er also, der große Tag. Die Zeit raste nur so auf den bestimmten Tag zu, so fühlte es sich jedenfalls an. Anfangs oder besser gesagt, überhaupt, war ich in der Planungsphase oftmals zu tiefenentspannt und gab ab und an ganz entspannt den Spruch „hey…chill mal“ von mir ab, welcher auf der Gegenseite oft nicht so gut ankam. Warum eigentlich nicht? 🙂 Nur noch eine Woche…wir müssen noch dies, noch das und überhaupt – CHILL MAL… 🙂 (wir haben ALLES geschafft – war Frau klar *g*)

Am Mittwoch vor dem Samstag kam dann auch bei mir so langsam die Aufregung. Donnerstag sollte der Polterabend stattfinden und irgendwie merkte ich, dass mein inneres Gleichgewicht doch ein wenig ins Schwanken kam. Der Polterabend war einfach klasse, denn es kamen viele Freunde und Bekannte, die wir lange nicht gesehen haben. Es war ein sehr schönes Fest an einem herrlichen Sommertag und wir haben getanzt bis in die Nacht und  1 1/2 Stunden gekehrt…

Den Freitag nutzten wir für letzte kleine Erledigungen und versuchten den Tag wie einen Urlaubstag anzugehen. Die Hektik brach dann nach 17 Uhr aus. Wir trennten uns um diese Uhrzeit und prompt wurde das Ventil für die Heliumflasche gesucht. Ja, solche Probleme können auftauchen. Aber auch das Problem hat sich in Luft aufgelöst. Alles da, nur nicht dort, wo es gerade sein sollte. (wie kam das olle Ding eigentlich in den Korb zu den Getränken, welchen wir zum Kutscher fürs Bestücken der Kutschen brachten? 🙂 )

Die Nacht vor dem Samstag war für mich einfach grausam. Im Bett meines alten Kinderzimmers habe ich lange nicht geschlafen, zumindest nicht allein. Die Luft war schwül, die Feuerwehr fegte nachts durch die Straße und die Bettwäsche war einfach zu warm. (Irgendwie war die Biberbettwäsche draufgezogen – keine weiteren Fragen bitte und wenn nur an meine Mama 🙂 ). Der Morgen nahte und plötzlich blieb die Zeit stehen, so kam es mir vor. Es fühlte sich alles so langsam an. Frühstücken im Garten hinten in der Sitzecke, vorher aber noch die liebe Fotografin Theresa im Hotel abholen. Dann wurde es so langsam spannend, denn der Friseurtermin rückte näher. Theresa und ich sind also mit ein paar kleinen Sektflaschen los und dann wurden mir die Haare mit gefühlten dröfltausend Haarnadeln hochgesteckt. Frau Engel konnte es sich währenddessen nicht nehmen lassen, immer wieder mein Gesicht (welches schwitzte – ja, es war warm) abzutupfen und mich nebenbei etwas zu schminken. Meine Nägel wurden währenddessen auch noch mit Klarlack bemalt. Was der Mann wohl treibt? Brautstrauß holen, das Ventil der Flasche holen und umziehen muss er sich auch noch und achja, der Blumenschmuck fürs Auto, sollte auch noch angebracht werden.

Als wir vom Frisör zurück kamen, war das Auto fertig. Ein wunderschöner Strauß in rot-weiß. Diese Farben sollten die Grundfarben unseres Tages sein. Zudem war das Auto innen am Fenster mit den von mir gestrickten Herzkissen geschmückt. Süß! Der Mann war also da, hat alles geschafft und wird nun warten und hoffen, dass ich nicht tatsächlich im weißen Minikleid auftauche. Immer und immer wieder haben wir ihm erzählt, wie schön so ein Kurzkleid ist. Er hat sich natürlich das Gegenteil gewünscht. Er wollte gern eine Braut in einem schönen weißen Kleid. Was wir für einen Spaß hatten. Es hieß schließlich auch für mich, dass er im Schottenrock heiratet. Jeder wie er mag, ne? Der Überraschungsmoment sollte also wirklich erst am Tag der Tage sein – wir haben alles ganz klassisch gemacht (vorher getrennt schlafen, er suchte den Strauß aus, wir wissen nicht voneinander, was wir am Hochzeitstag tragen etc.)

Das Gute am Brautsein ist, dass man zu spät kommen kann bzw. das alle auf einen warten. Es fühlt sich einfach großartig an. Ja, es war richtig schön. Im geschmückten Auto ging es nun nach Moritzburg. Wir haben im Fasanenschlösschen geheiratet, was einfach eine gute Entscheidung war, um der sogenannten „Hochzeitsmassenabfertigung“, die in Dresden üblich ist, aus dem Weg zu gehen. Es hat sich so toll angefühlt, auf dem Beifahrersitz im Traumkleid zu sitzen, welches mich komplett umhüllte. Ein wenig eng war es, aber musste es ja irgendwie auch. Der Fahrer – mein Papa – er wurde nervös. Tatsächlich. Auf dem Rücksitz Fotografin Theresa und guter Freund Vinc, welcher dann die Aufgabe hatte, das Auto zum Gasthof zu fahren. Nun kam der Moment endlich – mein Papa führte mich den Weg zum Fasanenschösschen hoch. Schaulustige Freunde fotografierten uns. Alle geladenen Gäste hatte das Taxi pünktlich abgeliefert. Drinnen erlaubte er sich noch einen Scherz (Ist das hier die besagte Hochzeit? Oh, Moment, ich hole die Braut, vorher muss ich allerdings noch tanken), so ist er, mein Papa. Es war toll und jeder konnte sich denken, dass ich unten stehe. (Außer vielleicht die Standesbeamtin) Dann führte er mich die Treppe nach oben, wir verharrten einen Moment, damit der Bräutigam mich anschauen konnte. Leuchtende Augen – genauso, genauso…

Mein Papa übergab mich meinem zukünftigen Mann und dann ging die Zeremonie los. Dabei blickten wir durch das große Fenster aufs Moritzburger Schloss. Unsere Standesbeamtin hat persönliche Worte verwendet und hätte die Zeit nicht emotionaler gestalten können. Alles wurde gesagt und so wahnsinnig herzlich und frei und hach – ja, es war durch und durch schön. Der gesamte Ablauf war toll. Der Pianist spielte unsere Lieder und uns stand das Wasser in den Augen. Bei der Gratulation ist das Wasser dann übergeschwappt, aber dafür gibt es ja wasserfestes Mascara. (Danke Theresa). Wenn meine Mama gratuliert und das Wasser in den Augen stehen hat, wie soll ich da bitte den großen Stausee weiter aufstauen? Es war einfach so wunderschön – lachenweinen und das mit allen Anwesenden. Anschließend setzten sich unsere Gäste wieder, wir unterschrieben, genau wie unsere zwei Trauzeugen (Lesebienchen kennt ihr ja, meine Leselebensseelenfreundin) und machten ein paar Fotos. Die Ringe (ich liebe unsere Ringe) haben wir natürlich auch noch getauscht.

Anschließend standen alle Gäste Spalier und als mich mein Mann die Treppe hinab führte, begann es draußen Blumen zu regnen und Seifenblasen tanzten um uns herum. So wie wir es uns erträumten. Es war einfach wunderschön. Am Fasanenschlösschen konnte Theresa die Hochzeitsgesellschaft ablichten und uns zwei in Szene setzen. Der Sektempfang hat natürlich nicht gefehlt und unsere Gäste konnten sich während wir uns ablichten ließen, die Leuchtturmführung genießen und ein paar Häppchen zu sich nehmen.

Hoch zu Ross hieß es dann. Die Hochzeitskutsche wartete auf uns, wie auch zwei Kremser für Freunde und Familie. Die Fahrt war einfach herrlich und es war so schön, wie viele Leute sich mit uns freuten. Unser Ziel hieß Moritzburger Schloss, denn dort wollten wir die Tauben steigen lassen. Ich könnte hier schwärmen und schwärmen – meine Empfehlung: Hochzeitskutsche. Ein echter Traum. Es hat so wahnsinnig Spaß gemacht, darin zu sitzen, zu winken und ganz entspannt ein Radler zu genießen. (aus den stylischen Gläsern mit Schraubverschluss und Strohhalm, die aus dem NanuNana – voll genial). Am Schloss erwarteten uns dann die Hochzeitstauben. Ich persönlich bin nicht so verkitscht und romantisch, wie es hier klingt (scheinbar ja aber doch), muss aber sagen, dass es echt toll war, die Tauben fliegen zu lassen. Zu den Tauben wurde viel erzählt, wir steckten Wünsche an die Ringe an ihren Füßen und dann ließen wir sie fliegen. Die Schmucktauben zeigten sich in voller Pracht für Fotos. Grandios. Paul und Paula – ihr wart toll und das ihr uns mal schnell zeigen musstet, wie Liebe machen geht, war auch sehr passend. 🙂

Meine große Angst war, dass der Tag ins Wasser fällt. Gegen 15 Uhr kamen dann auch die versprochenen Gewitterwolken. Aber das Glück war uns hold. Wir konnten die Kutschfahrt bis zum Ende genießen. Am Gasthof angekommen, weinte dann der Himmel vor Freude. Da Regen im Brauthaar Glück bringen soll, musste ich natürlich ein paar Sekunden in den Regen. Der Guss war nach 20 Minuten vorbei und wir bekamen das beste Wetter zurück. Über 30 Grad, aber so wünschte ich es mir – lieber warm und schwitzen, als nass und kalt. In Dresden hat derweil ein Unwetter gewütet, wie wir am nächsten Tag anhand der entwurzelten Bäume sehen konnten – irre.

Die Hochzeitstorte bekam nun den großen Moment und alle konnten sich daran erfreuen. Diese sollte natürlich nicht normal sein. 2 Etagen Torte – verziert mit einer Straße und ganz oben das Motorrad mit Braut und Bräutigam und natürlich rundeten Bücher das Tortenbild ab. Unsere Leidenschaften – Motorrad und Literatur – vereint auf einer Torte. Wer die Oberhand beim Schneiden hatte? Keiner – denn wir schnitten so, dass unsere Handflächen genau gleich zueinander standen. Ha!

Bis uns das 3 Gang Menü erwartete, hieß es arbeiten. Wir mussten ganz traditionell einen Baumstamm sägen (wir haben eine ganze Weile gebraucht, da wir im Grund zweimal sägten – wer hat der kann – haha) und unsere Freunde ließen uns das Bettlaken mit Nagelscheren zerschneiden. Allerdings war auf dem Laken kein Herz, sondern ein Buch aufgemalt. Genial! Großen Dank an das Lesebienchen und ihre Mama – was für eine Überraschung.

Überhaupt steckte der Tag voller Überraschungen und auch tiefen Lebenseinschnitten, denn meine Mama log mich das erste Mal an. Sie führte mich ganz heimlich zum Auto mit dem Vorwand „Komm mal schnell mit, ich muss dir mal was zeigen.“ Ehe ich mich versah, wurde ich auf den Beifahrersitz befördert. Brautentführung hieß das Zauberwort und ich realisierte es erst, als ich sah wer am Steuer des Fluchtwagens saß und wer auf der Rückbank Platz genommen hatte. Ich habe es absolut nicht eher gemerkt – ja, so ist das, wenn die Tochter der Mutter immer blind vertraut. Es wurde auf dem Parkplatz am Schloss geparkt und ich durfte aussteigen. Meine Hilferufe „Hallo – das ist eine Brautenführung“ wurden von allen Touristen belächelt und mit „das haben wir uns jetzt schon gedacht“ kommentiert. Haha – sehr lustig. Es war ein großer Spaß und ich wurde von meinen 3 Entführern ins Cafe im Schloss gebracht. Dort sollte jeder das teuerste Getränk seiner Wahl bestellen, schließlich war man guter Dinge, dass der Bräutigam die Braut auslöst. Der Mann kam (schon bei der 2. Getränkerunde, was von den Entführern ein wenig bedauert wurde) und holte mich ab. Es war einfach grandios zu hören, wo er mich suchte, dass er erst Geld sammelte und wie er dachte, als ich einfach weg war. Spitze – danke für die Entführung, ihr Lieben. Damit hat keiner von uns gerechnet.

Meinen Wunsch (der Mann wollte kein Aschenbrödellied bei der Trauung, auch nicht beim Rausgehen – tse!) bekam ich dann auch noch erfüllt. Mein Mann sollte den Entführern trauen und mich noch einmal kurz alleine lassen. Die Entführer brachten mich ein Stück ums Schloss herum, an die große Freitreppe (Aschenbrödelschuh) und Vinc nahm mich an den Arm. Er führte mich die Treppe herunter und als wir ein Stück gingen (das Aschenbrödellied erklang), sah ich ihn, meinen Mann, unten stehen, er erwartete mich. Wahnsinnig emotional und romantisch – dieses Gefühl…

Zurück im Gasthof konnten dann alle ihren Hunger stillen und es wurde natürlich über die Entführung gesprochen. Der Abend wurde durch und durch zelebriert und auf einmal kam es zum großen „Brautpaar-Schrei“ und es wurde geklatscht. Dies sollte immer weiter gehen, sobald Brautpaar gesagt wurde, wurde geklatscht und gejubelt. Es war herrlich, was haben wir gelacht. Das Essen war fabelhaft und die Stimmung ausgelassen herzlich.

Mein Papa hielt eine beeindruckende Rede, in der er viele unserer besonderen Momente hervor hob und die Übergabe einiger Geschenke integrierte. Einfach bombastisch und lustig und wundervoll. Unsere Freunde hatten ein Spiel vorbereitet, in dem wir uns 3 Schlüssel zur Schatztruhe verdienen konnten. Wir haben sie uns verdient und zwar beim Puzzle von einem Liebe ist…Spruch, beim Bettlaken auf A4 falten (der Mann mit Grillzange, einhändig und ich in übergroßen Arbeitshandschuhen) und beim Fragen beantworten, natürlich Rücken an Rücken und jeder mit Braut- und Bräutigamschuh in der Hand. 14 von 20 Übereinstimmungen – herrlich – wir waren gut. Und es ging weiter mit den Geschenküberraschungen – jede war einzig und grandios.

Unsere DJ-Wahl hätte nicht besser sein können, denn das musikalische Programm war einfach grandios. Nach dem klassischen Walzer ging dann die Party ab und wir tanzten bis uns die Füße schmerzten. Davor allerdings ließen wir noch 30 rote Herzluftballons steigen. Gegen Mitternacht habe ich den Brautstrauß geworfen. Die beste Fotografin der Welt (eine bessere hätten wir nicht haben können), Theresa, hat ihn gefangen. Und nachdem der Mann mir mit den Zähnen das Strumpfband ausgezogen hat, hat er es ebenso geworfen. Unser Trauzeuge Andy hat es gefangen. Wir freuen uns schon auf die zwei Hochzeiten. 🙂

Und dann gegen 3 Uhr? Schlafen? Nein – denn unser Zimmer im Hotel wurde natürlich von unseren Freunden verziert. Konfetti, Luftschlangen und ein Bett ohne Lattenroste. Na klar, warum auch nicht. Wir hatten also noch so einiges zu tun in der Hochzeitsnacht, aber genauso sollte es doch sein.

Wir haben einen Tag erlebt, von dem wir wohl noch Ewigkeiten sprechen werden – er hätte für uns nicht schöner sein können. Den Tag danach haben wir ebenso schön ausklingen lassen, mit unseren Freunden und dem Auspacken der Geschenke und lesen der über vielen Glückwunschkarten – DANKE – DANKE – DANKE!

Traut euch – sagt JA!

P.S. Nun fiebern wir gespannt den Bildern entgegen, die wir in den nächsten Tagen vom keinesfalls 0815-Tag zu sehen bekommen. Vielleicht gibt es in den nächsten Tagen ein kleines Bilderupdate für euch…

Eure

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#Blogger für Flüchtlinge – helft!

Zuckertütenfest im Kindercamp Dresden
Zuckertütenfest im Kindercamp Dresden

Kolumne 20: #Blogger für Flüchtlinge

Heidenau. Dresden. Sachsen. Deutschland. Welt.

Das Thema Flüchtlinge ist überall und es ist wichtig. Ich wollte mir gern selbst ein Bild machen, ich wollte gern selbst helfen und mit den Menschen irgendwie Kontakt aufnehmen. Ich wollte hier in meiner Stadt vor Ort sein und selbst sehen, bevor ich urteile, bevor ich glaube, bevor ich argumentieren kann.

Der innere Drang, endlich ins Zeltlager zu fahren, wuchs und wuchs und jetzt bin ich soeben zurück aus dem Camp. Ganz spontan habe ich den Entschluss gefasst, als ich auf Facebook von der VeranstaltungZuckertütenfest im Kinder-Camplaß. Meine Freundin Verena engagiert sich schon lange für die Flüchtlinge und ist überall anwesend, wo helfende Hände gebraucht werden. So auch heute.

Zuckertüten sollten gepackt werden, Kleiderspenden sind ebenso willkommen. Kurzerhand packten mein Mann und ich ein paar Sachen zusammen, welche wir den Flüchtlingen zur Verfügung stellen können. Vorwiegend Hosen, T-Shirts und Hemden. Ebenso für die jungen Frauen und Kids Röcke und Oberteile. Zudem fuhren wir in den Lidl, um Kleinigkeiten für die Kinder zu besorgen. Stifte und Blöcke zum Malen waren schon eingepackt.

Meine innerliche Aufregung stieg, denn bisher war ich noch nicht richtig im Kontakt mit den Flüchtlingen. Ich wusste nicht, wie sie reagieren, wie deren Charaktere sind und ob sie eher ängstlich oder aufgeschlossen sind. Deren Nationalität, deren Verhalten – ich war neugierig und für alles offen.

Auf dem alten Friedhof gegenüber dem Camp sollte das Zucktertütenfest stattfinden. Bänke und Tische standen bereit und als wir ankamen, saßen schon viele Helfer mit Flüchtlingen zusammen, dolmetschten, lachten, malten und tauschten sich aus. Ein angenehmes Miteinander, viel Verständnis und Offenheit strahlte uns entgegen. Neugierige Kinderblicke um uns, auf uns und auf unsere Mitbringsel.

Wir fühlten uns wie der Weihnachtsmann persönlich und es war nicht einfach auf der Wiese für die Kids die Zuckertüten zu packen. Immer wieder kamen die ca. 2 bis 15 jährigen Jungs und Mädels und schauten, was wir da machen. Vor allem wurde mit den Kuscheltieren geliebäugelt, die die Zuckertüten zierten. Die Kinder suchten unsere Nähe, deren Eltern haben sich im Hintergrund aufgehalten und ebenso neugierig geschaut. Mit Händen und Füßen verständigten wir uns, ein paar Brocken in deutscher und englischer Sprache waren ebenso möglich. Die Kinder sind völlig aufgeschlossen und genauso wissbegierig, wie Kinder eben sind. Es war einfach schön, die leuchtenden Augen zu sehen. Emotional, sehr emotional.

Natürlich möchte ich auch zugeben, dass es teilweise befremdlich war, die älteren Menschen zu sehen, deren Verhalten zu akzeptieren. Wir packten unsere große Tasche mit den Kleidungsstücken aus und schon kamen vor allem Erwachsene, um zu schauen, was wir da haben. Die Frauen schauten, was ihnen passen könnte und überlegten, was sie mit ins Camp für anderen nehmen könnten. Die Menschen teilen untereinander und verhalten sich absolut fair. Sagenhaft. Sehr bewegend war ein ca 14 jähriger Junge. Er suchte sich zwei neue T-Shirts aus und hielt diese die ganze Zeit in der Hand – er strahlte. Neue Sachen nur für ihn und dann auch noch richtig neu.

Befremdlich war für mich anfangs die vielen offenen Hände, die so viel wie möglich haben wollten. Aber ist es nicht verständlich? Würden wir uns nicht genauso verhalten, wenn wir alles zurück gelassen hätten? Würden wir nicht auch schauen, ob wir neue Kleidung, Duschbad etc. bekommen könnten? Ich denke schon.

Es ist eben wichtig, mehr Hintergrundwissen über das Land zu bekommen, aus dem die Menschen kommen. Vielen von uns (mich eingeschlossen) fehlen viele Informationen zu deren Lebensweisen dort. Warum dürfen die Flüchtlinge kein Telefon besitzen? Gerade das haben sie sicher auf ihrem Weg bis zu uns bei sich gehabt, um Kontakt zu halten. Aber gerade dieses Beispiel ist für viele Menschen, für viele deutsche Menschen, eine Sache, die ja mal überhaupt nicht geht und sie verurteilen die Flüchtlinge. Warum nur? Es mangelt einfach an Aufklärung. Ich selbst habe sehr viele Fragen gestellt und zwar den Menschen, die von Anfang an das Camp betreuen, die mehr Wissen über die Menschen, die bei uns Ruhe und ein angstfreies Leben suchen, haben. Natürlich gibt es in Syrien Smartphones und zwar zu ganz anderen Preisen, natürlich wird in Syrien geraucht und getrunken – warum auch nicht?

Mehr Aufklärungsarbeit muss geleistet werden, Vorurteile müssen ausgeräumt werden – vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern fehlt das nötige Wissen. Es ist wie immer leicht, auf den Zug von vorgefertigten negativen Meinungen aufzuspringen. So setzt sich doch die braune Truppe zusammen. Einer sagt was, keiner will dagegen reden und viele laufen dämlich mit, ohne zu wissen, warum sie überhaupt laufen. Dabei sein – aber ohne Wissen…

Täglich komme ich auf meinem Arbeitsweg in Heidenau vorbei und habe Angst. Angst vor erneuten Anschlägen, Steinwürfen etc. Die Angst schwebt über Heidenau, wie mir scheint. Die Anwohner haben Angst vor Diebstählen, vor Einbrüchen, vor weiteren Krawallen, vor den neuen fremden Menschen, die jetzt einfach so da sind. Gerade die Menschen sollten hingehen und sich vor Ort ein eigenes Bild machen. Natürlich gibt es wie in allen Menschengruppen verschiedene Charaktere und es sind nicht alle nur „Gute“, so will ich es betiteln. Aber das ist doch überall so, oder nicht?

Leider ist es immer so, dass in den Nachrichten die negativen Fälle hervorgehoben werden. Ein Flüchtling macht etwas falsch, tut etwas verbotenes und schon werden alle verurteilt. Aber wirklich alle. Diese Meldungen bestärken die Gegner und diese Meldungen werden verbreitet. Verurteilen wir Staatsbürger uns genauso? Nein – richtig?

Bspw. beim Fußball – viele Fans sind Fans, aber viele Fans sind keine Fans, sondern wollen was erleben und zwar kein Spiel, sondern sie wollen Stimmung. Stimmung durch Fäuste und ähnliches. So verhält es sich bei der braunen Truppe, vor allem dann, wenn sie sich durch Alkohol Mut angetrunken hat.

Die meisten Flüchtlinge allerdings brauchen unsere Hilfe. Sie sind hier bei uns, weil sie ihre Heimat verloren haben. Sie sind nicht hier, weil sie hier wohnen wollen. Sie haben Angst. Wir sind eben ein Land, was die Möglichkeiten hat, zu helfen. Helfen wir nicht alle gerne? Können wir uns nicht glücklich schätzen in einem Land zu leben, in dem es keinen Krieg gibt, sondern die Möglichkeit Menschen ein neues Leben zu schenken? Ein friedliches Leben ohne Angst? Wir stehen auf der glücklichen Sonnenseite des Lebens, was den Frieden betrifft. Wir müssen keine Angst davor haben, morgen zu flüchten. Zum Glück! Wir können dankbar sein. Keiner von uns Menschen kann sich aussuchen, wo er geboren wird. Keiner…

Liebe Leserinnen und Leser, viele können das Thema vielleicht nicht mehr lesen und hören, aber ich empfinde es für mich persönlich wichtig, darüber zu schreiben. Vor allem über meinen Besuch beim Zucktertütenfest. Sind es nicht die strahlenden Augen von glücklichen Menschen die uns glücklich machen? Mir war es ein Bedürfnis, besonders diesen Kindern fröhliche Momente zu schenken und das wird es mir auch weiterhin sein.

Tut was! Öffnet die Augen! Informiert euch auf seriösen Kanälen und schnappt nicht nur Wortfetzen auf. Bildet euch selbst eine Meinung vor Ort. Erst dann könnt ihr urteilen und Behauptungen aufstellen.

HELFT!

Wer nicht vor Ort in seiner Stadt helfen kann, kann vielleicht spenden.

Karla Paul, Paul Huizing, Nico Lumma und Stevan Paul sorgen für die Verbreitung der Aktion #BloggerfuerFluechtlinge – eine Spendenaktion für „Moabit hilft“. Schaut auf Betterplace – Blogger für Flüchtlinge – Menschen für Menschen vorbei und handelt! Jede Spende wird angenommen!

Danke fürs Zulesenhören!

Eure

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LovelyBooks – Midsommar Wichteln 2015 – ich packe aus…

Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion
Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion

Midsommar

Heute ist Sommeranfang und er könnte nicht besser starten. Das Wetter ist zwar durchwachsen, aber ich habe soeben mein Wichtelpäckchen ausgepackt und aus dem kam eine große Portion Sonne und ich lächel übers ganze Gesicht. Wahnsinnig schöne Post habe ich bekommen und ich möchte euch gern daran teilhaben lassen.

Bevor ich euch zeige, was ich alles bekommen habe, möchte ich euch zeigen, was ich verwichtelt habe. Heute früh durfte ich schon einen wundervollen Artikel der lieben Somaya auf ihrem Blog Somayas Buecherwelt lesen. Somaya ist mein Wichtelkind und ihre Worte bringen mein Herz zum Hüpfen. Es ist so schön Menschen eine Freude zu machen und jede gemachte Freude kommt irgendwann zurück. Heute ist ein Doppelfreudentag und ich bin durch und durch erfreut und habe lauter buchige Schmetterlinge im Bauch.

Und nun gehts los…

Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion
Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion

Schon der erste Blick nach dem Öffnen des Kartons ließ mich jubeln, denn es blinzelte mir eine Büchertasche entgegen. Genau diese wollte ich schon lange haben und nun darf sie gleich mit in den Urlaub an die Ostsee. Ich mag dieses grün und die kleine Eule und die gestickte „LESENSWERT“ Schrift. So schööööön, so schöööön, aber es ging noch weiter, denn an der Tasche hält sich eine kleine Filzeule fest und gleich daneben streckte sich mir ein neues Lederarmband entgegen. Liebe Wichtelmama – du hast voll ins Schwarze getroffen und scheinbar meinen Wunschzettel richtig studiert.

Guckt ihr mal, mit wie viel Liebe meine Wichtelmama alles eingepackt hat? Verschiedenes Geschenkpapier und auf jedem Geschenk eine kleine Extradeko. Sagenhaft schön. Es ist eine wahre Freude Geschenke auszupacken, bei denen man sich regelrecht vorstellen kann, wie viel Einpackherzblut dabei hinein geflossen ist. Eigentlich hätte ich alles so lassen sollen.

Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion
Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion

Ich fand es ja schon verrückt, dass unter der Büchertasche noch so viele weitere kleine Geschenke schlummerten. Mir hätte das doch schon völlig gereicht. Jedes eingepackte Päckchen habe ich erstmal gedreht und gewendet und mich daran erfreut. Alles habe ich kommentiert und mit freudigen Ausrufen versehen. Wie schön, wie schön, wie schön – beim Auspacken mein Mantra.

Zuerst habe ich die kleine Flasche ausgepackt. Aber mehr als vorsichtig, denn den Inhalt werde ich an einem besonderen Tag konsumieren, denn der Hinweis „Eisgekühlt und mit Süßem kombiniert – perfekt um einen sommerlichen Blogpost zu schreiben oder bei strahlendem Sonnenschein ein Buch zu lesen“ wird natürlich beachtet. Ich bin sehr gespannt, wie die Rose-Lemonade schmeckt. Überhaupt habe ich beim Auspacken festgestellt, dass meine Schenkerin eine liebe für englische Produkte hat. Dies machte mein Paket noch viel außergewöhnlicher und besonderer. Ich durfte mich zum Beispiel über englische Schokolade freuen während ich euch von der Schoki schreibe, lasse ich mir gerade ein Stück der Venezuela Gold von Willies Cacao auf der Zunge zergehen. Lecker, aber richtig lecker. Wollt ihr probieren? Mund auf. 😉

Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion
Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion

Bücher durfte ich im Paket auch finden, sogar ein ganz besonderes. Ich mag es sehr, wenn mir Menschen von ihren Lieblingsbüchern erzählen. „Das Geheimnis der Zauberuhr“ von John Bellairs kenne ich nicht, ist aber das Lieblingskinderbuch meiner Wichtelmama. Hört sich gut an und irgendwie sagt der Titel mir auch etwas. Ich freue mich sehr darauf, es zu lesen und in die Kindheit zurück zu reisen. Die New York Times hat das Werk zu den besten Büchern zugeordnet. Kennt ihr es?

Eine Kleinigkeit aus einer tollen Buchhandlung sollte ich zudem neben dem Buch finden. Eine Kleinigkeit? Hallo? Guckt ihr mal? Eine ganz edle Buchspange, eine Seitenklemme, eine richtig verzierte Schönheit für die Seiten konnte ich entdecken. Wow. Sehr edel. Bisher konnte ich in keiner Buchhandlung so eine „Kleinigkeit“ finden.

Außerdem konnte ich 20 Bookplates finden. Auch diese haben den Weg aus UK nach DE gefunden und werden irgendwann in 20 Büchern ihr Zuhause finden. „STEAL not this book for fear of shame, for here you see the owner´s name.“ – steht drauf. Sehr schön! Bisher habe ich noch keine Ex Libris besessen. Danke dafür!

Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion
Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion

Auf diesem Bild könnt ihr die schöne Tasche, das Armband, die Filzeule und diese schöne Seitenhalterklemme noch einmal bewundern und näher betrachten. Richtig schön, oder?

Guckt mal wie das Mädchen guckt. Ein richtiger kleiner Schatz. Ich jubel hier am Stück und bin richtig glücklich über dieses schöne Päckchen. Alles habe ich euch aber immer noch nicht gezeigt. Ja, richtig, es war noch nicht alles, obwohl es doch schon so viel ist.

Doch wer steckt denn nun eigentlich hinter diesem Päckchen? Wer hat alle Geschenke so liebevoll dekoriert und mit Herzblut eingepackt und vor allem, wer hat diese traumhaft-buchigen Geschenke ausgewählt? Das habe ich nicht die ganze Zeit beim Auspacken gefragt und mir nebenbei die Rätselzähne ausgebissen. Etwas geknobelt habe ich schon, aber ich bin recht schnell dahinter gekommen, welches Buchmädel dahinter steckt. Wollt ihr wissen, wer?

Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion
Midsommar ~ Lovelybooks Wichtelaktion

Who – where – what? Die Lösung ist: pamN. Ich bedanke mich wahnsinnig herzlich bei dir und drücke dich aus der Ferne. Du hast mein Buchherz höher schlagen lassen.

Zwei weitere Bücher durften heute also noch bei mir einziehen. Eines auf das ich mich schon lange freue und welches auf meiner Wunschliste stand: Bienensterben von Lisa O´Donnell. Wer es nicht kennt, der klickt mal auf den Buchtitel, denn diesen habe ich mit der Verlagsseite verlinkt. Jetzt bin ich echt am Überlegen, ob ich gleich dieses Werk mit in den Urlaub nehme.

Frauen, die schreiben, leben gefährlich von Stefan Bollmann fand ich zudem im Päckchen. Ein richtig schönes Werk, ich habe es mir gerade ausgiebig angesehen und bin bei einigen bekannten Damen hängen geblieben. Ein Werk was ich mir immer wieder zur Hand nehmen werde. Damit hast du ebenfalls genau meinen Buchnerv getroffen. DANKE!

Damit ich die Seiten immer finde, habe ich auch noch ein euliges Lesezeichen bekommen. Das hatte ich beim letzten Buchhandlungsbesuch bereits in der Hand und bin froh, dass ich es nicht mitgenommen habe. Warten lohnt sich manchmal.

TAUSENDMAL DANKE AN DICH, liebe PAMN!!! Ich strahle übers ganze Gesicht und danke dir von Herzen!

Ihr wollt gern weiter in Auspackberichten stöbern? Kein Problem, denn es war erst Ostern und vor kurzer Zeit auch Weihnachten. 🙂 Viel Freude!

Eure

LovelyBooks – Osterwichteln 2015 – wir packen aus…

Osterwichteln ~ wir packen aus
Osterwichteln ~ wir packen aus

Am Sonntag haben wir ausgepackt und ihr dürft gucken. Das Weihnachtswichteln war schon klasse, darum haben wir nun auch Ostern mitgemacht. Danke an unsere Wichtelmamas und Danke an die tolle Organisation von Karin und Daniela (Lovelybooks). Es war wieder super!

Lesebienchen: Ei ei ei, was gabs denn da?

Endlich war es so weit, Ostersonntag. Ein wirklich sehr großes und schweres Paket hatte sich vor mir aufgebaut und wollte ausgepackt werden. Lautstark verlangte es nach einer Schere…da konnte ich ja schlecht „nein“ sagen.

Ich hab mich also von meinem hübschen, grünen Paket überreden lassen und die Schere gezückt. Zum Vorschein kamen nun viele kleinere und größere Pakete, die mit piepsiger Stimme: „Öffne mich“, riefen.

Doch nein, halt, zuerst wollte ich die liebe Osterkarte lesen und schon einmal einen Blick auf das Rätsel werfen. Ein Suchrätsel…wow!!

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[GoT] Der Winter naht – Westeros erobert Literatwo!

Das Lied von Eis und Feuer ~ Game of Thrones
Das Lied von Eis und Feuer ~ Game of Thrones

Literatwo goes Westeros – die literatwoische Villa wird zum Heimkino

Lange, lange habe ich mich gegen den George R.R. Martin – Hype gewehrt. Mainstream hab ich mir gedacht, R.R. wie Tolkien –wie anmaßend, das kann ja nichts Gutes sein.

Für Binea stand ebenfalls fest: George R.R. Martin – „Fantasygedöns“ – das ist nichts für mich.

Tja, da waren wir also, wir zwei Schlauen, die dachten, sie wüssten es besser, die dachten, sie könnten widerstehen……. falsch gedacht.

Irgendwann sagte ich mir, reinlesen kann ja nicht schaden. Man muss ja zumindest über das, was man ablehnt, Bescheid wissen. Gesagt, getan. Das erste Buch, „Die Herren von Winterfell“, war schnell besorgt und das kritische, naserümpfende Lesen konnte beginnen, schließlich war ich ja bestrebt, das Werk Martins auf jeden Fall schlecht zu finden. Doch aus dem Naserümpfen wurde schnell ein Nägelkauen, aus dem kritischen Stirnrunzeln ein fassungsloses und atemloses über die Seiten Fliegen, denn George R.R. Martin verdient das R.R. mehr als zu Recht.

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[Zitateintopf] Literatwo-Leser-Zutaten #3

Literatwo-Leser-Zitate – ein bunter Eintopf
Literatwo-Leser-Zitate – ein bunter Eintopf

Vor ein paar Monaten hatte ich eine spontane Idee und ihr habt spontan mitgemacht. Der erste Zitateintopf erblickte das Bloglicht. Ein zweiter Zitateintopf war schnell zubereitet und jetzt ist der dritte fertig.

Mitmachen war einfach, denn eine Mail mit folgendem Inhalt, reichte völlig aus.

Zutaten:
Eine Portion Zitat aus eurem aktuellen Buch
Eine Scheibe Titel des Buches
Ein großer Löffel Autorennamen
Eine Prise Seitenzahl
und zum Schluss ein gut gewürzter Namen von euch, den ich veröffentlichn darf
.

Also Mund auf, es gibt frische Buchstaben.

„Einzelne Haare begannen, aus der nassen Masse abzustehen; sie ringelten sich, während sie trockneten, zierlich wie Ameisenfühler“

„Ein Schatten von Verrat und Liebe“ ~ Diana Gabaldon ~ Seite 573 ~ Bettina Palmi

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[BSBP] Literatwo und die BuchSaiten

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Blogparade zum Jahresabschluss 2014

Alle guten Dinge sind 3 6 und ich habe große Lust bei der BSBP mitzumachen. Das ist keine komische Organisation, auch keine neue Lesesuchtbezeichnung, sondern bedeutet: BuchSaiten BlogParade. Zum 6. Mal ruft Katrin dazu auf und ich habe mir so gedacht: da bin ich 2014 gern dabei.

Das Logo hat Katrin gezaubert und mir gefällt es und klar verwende ich es auch gerne.

Also – Vorhang auf für Katrins Fragen und meine Antworten 🙂

Wir haben Raketen geangelt ~ Karen Köhler
Wir haben Raketen geangelt ~ Karen Köhler

* Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Eine klare Antwort gibt es hier nicht, darum hole ich ein Stück weit aus. Ich verspreche mir generell nichts negatives von Romanen. Wer liest schon einen Roman, von dem er gleich von Anfang an denkt, dass er nicht gefällt?

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[Favolas Lesestoff] Wer „A“ sagt…

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Favolas Lesestoff ~ Literatwo

Favola vom Literaturblog „Favolas Lesestoff hat mich gefragt, ob ich bei ihrer Blogger-Edition zu Wort kommen und angefangene Sätze und Fakten vervollständigen möchte.

Klarofix! Ich danke für die Anfrage und sage „A“…

7 Fakten:

1. Vor meiner Bloggerzeit… habe ich in Notizbüchern gebloggt. Notizen zu den gelesenen Büchern mache ich mir schon viele Jahre und irgendwann brach sie dann endlich an, die Bloggerzeit. Neben den Notizbüchern gab es mich aber auch schon ein wenig online und zwar bei Lovelybooks.

2. Die Ideen für meinen Blog… kommen meist dann, wenn ich grundsätzlich nicht in der Nähe von Zettel und Stift bzw. Notizbuch bin. Ich habe so viele Notizbücher, wunderschöne Stifte, wertvolle Füller und überhaupt, aber oftmals dann, wenn sich die Ideen spontan anschleichen, ist nichts von alldem zur Hand. Ich unterstelle den Ideen nach dieser Vielzahl von Überfällen inzwischen absolute Absicht.

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