Kategorie: Artikel / Buchvorstellung / Rezension

Kinder des Zufalls~ Astrid Rosenfeld

Kinder des Zufalls~ Astrid Rosenfeld

Endlich darf ich erzählen, was ich ganz ohne Zufall im Sand vergraben habe. Meine Meinung über Astrid Rosenfelds neuen RomanKinder des Zufalls“ aus dem neuen Verlag Kampa, über den ich bereits schrieb. Astrid Rosenfeld – ich musste an ihren Roman „Elsa ungeheuer“ denken, als ich ihren Namen las. „Adams Erbe“ habe ich leider immer noch nicht gelesen. Nun spielt aber der Zufall eine richtig große Rolle, wie auch in unserem eigenen Leben.

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Uns gehört die Nacht ~ Jardine Libaire

Uns gehört die Nacht ~ Jardine Libaire

Oh Leute…oh Leute…ohhhoooo!!!
Ich kann und will nicht aufhören mit lesen und ich möchte behaupten, dass dieser Roman fähig ist, Leseflauten zu beenden.

Wahnsinn – ich mag es verrucht, extrem, sexuell, spannend und prickelnd. Arm und reich treffen so aufeinander, dass ständige Explosionen vorprogrammiert sind. Ich bin auf Seite 74 und behaupte, dass „Uns gehört die Nacht“ für mich ein echtes Highlight ist.
Huiiiii…

Ja, so schrieb ich auf Instagram. In zwei Tagen habe ich den Roman „Uns gehört die Nacht“ von Jardine Libaire (Diogenes Verlag) verschlungen. Die knappen 460 Seiten habe ich aufgesaugt, auch wenn ich zwischendurch nicht mehr ganz so euphorisch war. Halte dich fest, denn es wird amerikanisch, es wird sehr sexuell und drogenlastig. Moment – schalt bitte nicht ab, wenn ich dir jetzt sage, dass ein armes Mädchen auf einen super reichen Jungen trifft. Moment! Was sich hier so fade anhört, liest sich ganz anders weg.

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Eine wie Alaska ~ John Green

Eine wie Alaska ~ John Green

Bei „Eine wie Alaska“ bin ich wirklich gespannt, was du sagen wirst. – schrieb mir Benedict Wells in einer Email. Schon lange hat er mir den Roman von John Green empfohlen und darauf gelauert, ob er mir gefallen wird. Eines seiner Lieblingsbücher. Da er mir schon „tschick“ und „Vincent“ empfohlen hat, wusste ich, das ich ganz sicher nicht enttäuscht werde – Irrtum?

Nein – ganz klar! Ich bin durch und durch begeistert, obwohl ich eigentlich nicht fünf Romane vom selben Autor lesen wollte. John Green hat mich nicht immer überzeugt. Wenn du mehr wissen magst, schaust du einfach HIER- John Green.

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Leninplatz ~Mark Scheppert

Leninplatz ~ Mark Scheppert

Bis 1992 konnte Mark Scheppert noch zum Leninplatz gehen, heute muss er zum Platz der Vereinten Nationen. Dennoch trägt sein Buch den ehemaligen Namen und ist Mittelpunkt seiner in der DDR spielenden Geschichten. Noch ein Buch über die DDR und das im Jahr 2018? Moment – alle Vorurteile bitte mal hintenan stehen, denn hier schreibt Mark Scheppert und er erzählt über sein Leben und nicht über die DDR an sich. Er öffnet für uns, nach seinen Roman „Mauergewinner„, erneut sein Lebenstagebuch.

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Buchstapel, Kopenhagen und Göteborg

Buchstapel für den Urlaub

Ja, das ist der Buchstapel für den Urlaub. Sicher ist sicher, denn beim letzten Mal hatte ich zu wenig Bücher mit. Das ist mir noch nie passiert, aber so MUSSTE ich regelrecht in die Buchhandlung, um Nachschub zu besorgen. Ja, dieses Mal sind es wohl zu viele, aber sicher ist sicher, denn in Dänemark und Schweden gibt es kaum Bücher in meiner Muttersprache.

Ach so…

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Wie bin ich denn hierhergekommen ~ Dirk von Petersdorff

Wie bin ich denn hierhergekommen ~ Dirk von Petersdorff

Wie bin ich denn hierhergekommen? Du, dass habe ich mich auch schon oft gefragt und ich frage mich es gern wieder. Und wo sind die anderen mit denen ich eine ganze Zeitlang im Gleichtakt gegangen sind? Einige sind zurück geblieben, andere sind schneller gegangen und ein paar stehengeblieben. That´s life, right? Ich laufe gemütlich in meinem Takt weiter, manchmal renne ich, dann bleibe ich liegen oder muss sogar liegenbleiben, aber zumindest bin ich bis hierhergekommen und morgen bin ich schon wieder einen großen Schritt weiter.

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Steidl, Kampa, etwas Staub und Verlagsvorschauen

Kampa Verlag & Verlagsvorschauen

Mindestens zweimal im Jahr kommen sie via Post oder via Email oder auf beiden Wegen – die Verlagsvorschauen. Fluch oder Segen? Habe ich nicht gerade erst in den Vorschauen gestöbert? Gibt es schon wieder die neuen? Ein gemischtes Gefühl macht sich in mir breit – Vorfreude auf die vielen neuen Bücher und gleichzeitig ein wenig Trauer, denn die derzeit aktuellen Bücher sind noch gar nicht alle gelesen und besprochen und was ist mit den vielen literarischen Schätzen aus den Jahren davor? Zudem fühlt es sich merkwürdig an, mitten im Sommer zu überlegen, welche Weihnachtsbücher dringend gelesen werden sollten. Trotzdem möchte ich nicht meckern, verrate aber dennoch, dass ich die Vorschauen meist eine zeit lang unangetastet auf einem Stapel in einer Ecke liegen lasse. Mails mit Verlagsvorschauen bleiben ungeöffnet, eine kleine Flucht vor der neuen Bücherflut.

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Spinster Girls – was ist schon normal?

Spinster Girls – was ist schon normal?

Also ich trage weder ein Shirt mit einem feministischem Aufdruck, noch würde ich mich als aktive Feministin bezeichnen und doch bin ich für Gleichberechtigung. Fest steht: Ich bin ein Spinster Girl, denn ich sage was ich denke, ich lasse mich in kein Rollenbild hinein pressen und ich gebe gern Frauenpower. Außderdem habe ich einen Spinster Girls Mitgliedsausweis, wie auf dem Foto zu sehen ist. #ichbineinspinstergirl

„Ein Spinster Girl sein heißt, sich immer um seine Freundinnen zu kümmern und sie durch alle Hochs und Tiefs zu begleiten.“ (Seite 184)

Evi, Amber und Lottie sind Spinster Girls. Sie entstauben die Bezeichnung der alten Jungfer und definieren neu, denn alle drei lassen sich auf keinen Fall den Mund verbieten, sprechen alles aus und würden sich auf keinen Fall für einen Jungen verändern oder verbiegen. Zudem halten sie zueinander, egal was passiert. So haben es die Mädchen für sich beschlossen, doch können diese Vorhaben immer umgesetzt werden?

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Möwengelächter ~ Kristin Marja Baldursdóttir

Möwengelächter ~ Kristin Marja Baldursdóttir

Möwengelächter habe ich vor Jahren gelesen, wie ich soeben feststellte. Mir war gerade danach, mal in meiner Lovelybooksbibliothek zu stöbern und ein paar ältere Schätze auszugraben. Damals habe ich noch keine Markierungen in den Büchern hinterlassen. Damals – so im Jahre 2001. Die Seiten sind inzwischen schon etwas angegilbt und ich denke, dass ich es demnächst „frei lassen“ werde, im Sinne von in die Bücherzelle in Dresden Hellerau schaffen. Dort mangelt es ein wenig an Büchern, die Ferienzeit beginnt und ich helfe doch gerne in Sachen Lesestoff aus. Nun aber zum Buch selbst.

2001 schrieb ich:

Keine dramatische Action oder fesselnde Spannung, dafür aber viel Gefühl und noch mehr Stimmung und Atmosphäre auf 350 Seiten — das macht den Roman auf charmante Art äußerst lesens- und liebenswert.

Es ist ein kleines isländisches Fischerdörfchen, wo Agga, zwölf Jahre alt, bei ihren Großeltern lebt, in einem Haus, „wo es höchstens Krach gibt, wenn die Sozialdemokraten die Wahlen“ verlieren. Eines Tages kommt Tante Freya aus „Ämärrika“ und die dörfliche Idylle hat schlagartig ein Ende. Die Frau mit den „eisblauen Augen“ und der „Figur wie eine Coca-Cola-Flasche“, die kein Fleisch isst und „kälter als eine Leiche“ scheint, wirbelt den Ort komplett durcheinander — besonders die männlichen Einwohner. Seltsame Dinge geschehen, mancher bezahlt mit dem Leben.

In Island ist Kristin Marja Baldursdóttir eine bekannte Journalistin, mit Möwengelächter erzielte sie einen Riesenerfolg; die Filmrechte sind bereits verkauft. Auch beim Lesen entstehen lebendige Eindrücke: Ärmlich ist das Leben in dem abgelegenen Dorf, wo Agga erwachsen wird und aus ihrer Sicht die Verführungen und Verwirrungen der lebenserfahrenen und sehr lebenslustigen Tante Freya miterlebt. Psychologisch feinfühlig, menschliche Schwächen im Kern treffend, schält die Autorin gesellschaftliche und familiäre Strukturen heraus, die angenehm kurzweilig sind. Das „hämische Gelächter der Möwen“ ist da unausweichlich.

Möwengelächter

Mit einem Lächeln erinnere ich mich an den Roman zurück und nun hat die Erinnerung hier einen Platz gefunden und vielleicht läuft dir das Buch mal auf einem Bücherflohmarkt oder eben einer Bücherzelle mal in Hände. Oder du holst es dir als Taschenbuch beim S. Fischer Verlag.

Wo wir schon bei Möwen im Buchtitel sind, habe ich noch eine Empfehlung. Wie wäre es mit einem Krimi namens „Mordsmöwen“ von Sina Beerwald? Viel Vergnügen.

Eure
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3 Buchempfehlungen zum Sonntag

Buchempfehlungen zum Sonntag

Heute gibt es von mir 3 Buchempfehlungen zum Sonntag. Wenn ich meine Augen durch die Regale wandern lasse, denke ich an die vielen Leseerlebnisse zurück. Es gibt nicht nur wundervolle aktuelle Literatur, sondern auch Schätze, dich ich euch immer wieder gern ans Herz lege. Natürlich ist da auch Eigennutz dabei, denn auch ich möchte mich an die damalige Lesezeit erinnern und mir die Artikel von damals wieder vor Augen halten. Also nicht lange schnacken, sondern Bühne frei für die 3 Buchempfehlungen.

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