Kategorie: Artikel / Buchvorstellung / Rezension

Wodka für den Torwart…

315gQG3eh8L._SY344_BO1,204,203,200_

Fußball – EM – endlich geht es los, hieß es vor ein paar Wochen. Heute sind wir bereits mitten drin und Deutschland steht im Viertelfinale. Na war hätte das gedacht, dass wir nach den nicht so herausragenden Testspielen die bisher beste Mannschaft sind?

Das runde Leder rollt und da es auch Fußballfans gibt, die auch gleichzeitig Bücherverschlinger sind, uns mal ganz hinten angestellt, wollen wir euch einen davon heute vorstellen. Francis Mohr – unseren heutigen Gastrezensenten haben wir auf der Leipziger Buchmesse kennengelernt. Ja, auch zwischen sämtlichen Literaturgesprächen gab es das ein oder andere Fußballspiel zu besprechen, auszuwerten.

Aus dem lustigen hin und her frotzeln, da Francis einer anderen Mannschaft als ich die Daumen drückt, kristallisierte sich doch ein Gespräch über Literatur heraus und Francis hat sein Versprechen gehalten, nach dem Lesen des Buches darüber zu berichten. Er hat es getan, wie ihr jetzt lesen könnt. Literarisch finden wir uns auf der gleichen Ebene wieder, aber nur literarisch, auf Faneben kann das nie etwas werden  😉

(mehr …)

Julia Kristin steht Rede und Antwort

9783401067247

Passt auf euch auf und findet einen Weg – die Realität sollte nicht aus den Augen verloren werden…

Diese Worte haben wir euch am Ende des Artikels über Julia Kristin und ihr Buch „Online fühle ich mich frei“ mit auf den Weg gegeben.

Außerdem haben wir zu einem Gewinnspiel aufgerufen und von euch Feedback bekommen, wie auch Antworten auf unsere Frage Könnt ihr in Facebook leben?.

In uns hat das Buch auch allerhand Fragen ausgelöst und auch ihr habt ohne es zu lesen, der Autorin fragen stellen können und diese gestellt. Wir haben Antworten auf unsere und eure Fragen und diese halten wir euch nicht vor. Natürlich verraten wir auch noch am Ende des Artikels die Gewinner 😉

Was gab es für Feedback nach Veröffentlichung deines Buches im privaten Umfeld?

Also das meiste Feedback war positiv. Vor allem bei Freunden und Bekannten.

Leider gab es allerdings von seiten der Eltern, die in meinem Buch eine bedeutende Rolle spielen kein gutes Feedback…im Gegenteil…zum jetzigen Zeitpunkt wird nicht wirklich mehr mit mir gesprochen.

(mehr …)

Geheimnis um Spencer-Schwestern gelüftet – ein Kurzinterview

Heute ist es nun endlich soweit. Die beiden Schwestern und Autorinnen Kristy und Tabita Lee Spencer verraten uns ihre richtigen Namen. Wir wollen auch nicht lange um den heißen Brei reden, denn bereits im Titelbild könnt ihr die Namen lesen.

Richtig – es stecken die Autorinnen Beate Teresa und Susanne Hanika hinter dem Pseudonym Kristy und Tabita Lee Spencer.

Seit Januar haben die beiden, wie auch der Arena Verlag, das Geheimnis bewahrt – einige kluge Buchköpfe haben aber sicher den richtigen Autorinnen-Riecher gehabt und die richtige Lösung an den Verlag geschickt.

Die Rezension zu Dark Angels´Summer – Das Versprechen – haben wir vorgestern veröffentlicht und heute bekommt ihr, wie angekündigt, einen O-Ton der beiden Autorinnen zum heutigen Tag. Wir stellen uns diesen Tag mehr als spannend vor. Viel Spaß mit dem Kurzinterview.

Dawna = Kristy = Beate Teresa
Dawna = Kristy = Beate Teresa
(mehr …)

Dark Angels` Summer – Das Versprechen

Dark Angels` Summer – Das Versprechen

Das Versprechen – So spannend wie „Panem“, so romantisch wie „Twilight“! Dieser Satz prangt mir von Banderole, welche extra um den Schutzumschlag angebracht ist, entgegen. Gewagt, gewagt denke ich mir, den ersten Teil der geplanten Tetralogie zwischen zwei große Titel der Fantasyliteratur zu stellen. Und doch ist diese Einordnung für den Leser praktisch. Nur wenige haben keine der beiden Reihen angefasst. Da ich zur Gruppe der Panem und Twilight Leser dazu gehöre, konnte ich letztendlich zu Dark Angels` Summer aus dem Hause Arena nicht nein sagen. Eine Mischung aus Spannung und Romantik ist nie verkehrt, in der Hoffnung keinen kämpfenden Jugendlichen und auch keinem Vampir zu begegnen.

Das Versprechen

Dawna begegnet mir auf der ersten Seite. Sie sitzt gemeinsam mit ihrer Schwester Indie und ihrer Mutter im Pick-up. Die Stimmung ist gedrückt, denn das Ziel ist das alte Anwesen ihrer verstorbenen Großmutter und der Reisetag ist kein gewöhnlicher. Im letzten Jahr ist die Großmutter gestorben, genau in dem Zeitraum der merkwürdigen 33 Tage.

(mehr …)

Adressat unbekannt von Kressmann Taylor

https://i1.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/51qa7RRI5lL.jpg?w=640Es war einfach sagenhaft dieses Buch zu lesen. Ohne Worte und doch muss über dieses Buch gesprochen werden. Knappe 80 Seiten die einen Redebedarf erzeugen, als wären es keine 80, sondern 800 gelesene Seiten. Der Redebedarf, der Schreibbedarf ist jetzt da und ab und an bin ich immer noch sprachlos. Adressat unbekannt – einfach gewaltig.

Bereits zum Welttag des Buches war das Büchlein in literatwoischer Munde. In München wurde es vorgestellt, denn Arndt wusste genau, welches Buch er vorstellt und über was er redet. Er hat es schon vor einiger Zeit gelesen und es zu einem wahren Meisterwerk gekürt. Einem Meisterwerk gegen das Vergessen mit dem wir die Initiative Lachen helfen e.V. unterstützen konnten.

Vor einer Woche nun griff ich zu „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor. Ein kleines Buch sollte mich durch die letzte Stunde vor dem zu Bett gehen begleiten. Doch das aus dieser Stunde mehrere werden, nicht weil das Lesen lange dauert, nein, weil lange darüber nachgedacht werden muss, habe ich so nicht geahnt. Kein Kaffee dieser Welt macht so wach wie dieses Büchlein. Nicht im Geringsten.

(mehr …)

Online fühle ich mich frei – Mein Leben im Netz

https://i0.wp.com/www.jpc.de/image/w600/front/0/9783401067247.jpg?w=640&ssl=1Was wäre wenn ihr ab heute offline sein müsstet? Würdet ihr das aushalten? Oder könnt ihr an euch doch schon die ein oder anderen Suchtzeichen feststellen? Ihr habt Angst was zu verpassen? Ihr müsst zwingend der virtuellen Welt mitteilen, was ihr gerade erlebt habt oder wo ihr euch befindet?

Dann geht es euch teilweise wohl wie Julia Kristin.

Julia ist süchtig und weiß das auch. In der Onlinewelt fühlt sie sich frei und nimmt sich die Freiheit die sie in der realen Welt nicht hat. Seit der Pubertät ist sie süchtig, sie meldet sich in mehreren sozialen Netzwerken an. Immer mehr Freunde kommen dazu, ihre Posts werden massig kommentiert und sie kann ihre Meinungen frei äußern.

In ihrem Elternhaus gibt es immer mehr Zoff. Sie ist Adoptivkind und möchte im Alter der Pubertät wissen, wer ihre wirklichen Eltern sind. Ihre Adoptiveltern finden das nicht wirklich gut und versuchen sie davon abzubringen. Doch ihr Adoptivvater besitzt einen Computer und Julia schafft es, ihre Mutter ausfindig zu machen. Doch die Begegnung mit ihr verläuft anders, als erhofft, ein kleiner Rückschlag, doch genau diese Realität kann ausgeblendet werden.

(mehr …)

„Die Filmerzählerin“ – für dich, für mich, für uns…

Am 16.05. schenkte mir Arndt seine Worte - heute an ihn mein DANKE in Worten
Am 16.05. schenkte mir Arndt seine Worte – heute an ihn mein DANKE in Worten

Es fühlt sich komisch an, wenn man sich einige Dinge nicht erzählt, wenn man Geheimnisse voreinander hat. Oder?

Genauso ging es mir am 15.05.2012. Arndt erzählt mir, dass er sein Buch, in dem er gerade liest, unterbrochen hat. Er meinte, er hat ein ganz anderes dazwischen geschoben, ein absoluter Lustkauf. Ich war mehr als erstaunt, eigentlich erzählen wir uns beide immer sofort von unseren Lustkäufen bzw. wenn wir eine Buchperle ausgegraben haben.

Scheinbar aber ist der 15. Mai ein anderer Tag, eigentlich nur der Tag vor meinem Geburtstag. Kein weiteres Wort wurde mir über den Lustkauf erzählt, nicht mal der Titel wurde mir verraten. Zudem bekam ich das Verbot, auch nur einen Blick in den Artikel zu werfen, welcher gerade im Literatwo-Hintergrund entsteht.

(mehr …)

Ronar – Anke Höhl-Kayser

https://i1.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/31BMEHdlJaL._SY344_BO1,204,203,200_.jpg?resize=245%2C346
Ronar

Ronar

Anke Höhl-Kayser – eine vielseitige Autorin.

Die Mischung macht es bei ihr und sie überzeugt mit beiden Büchern. Zum einen schreibt sie Lyrik – wir haben euch ihr Werk „Stille wird hörbar wie ein Flüstern“ – bereits vorgestellt. Zum anderen schreibt sie in eine komplett andere Richtung, die Fantasy.

Kann das gelingen? – JA es kann!

Ihrer Roman-Schreibkunst lässt sie freien Lauf und stellte mir den 12-jährigen Ronar vor. Ein etwas unnormaler Junge. Er unterscheidet sich von den anderen im Aussehen und seiner Art. Dadurch wird er geärgert, zudem kommt noch hinzu, dass er der angenommene Sohn der Schmiedfamilie ist und somit immer ein Fremder bleibt. Er arbeitet hart, wird geduldet, hat selbst aber keine große Freude in seinem Zuhause und auch keine Freunde. Seine richtige Familie kennenlernen, das ist sein Traum, eines Tages Vater und Mutter sagen zu können.

(mehr …)

Bücherzuhause gefunden!

Danke für die Ideen und fürs Helfen!

Vor über einem Monat habe ich euch gefragt, wohin ihr eure Bücher geben würdet, wenn ihr euch trennen wollt oder trennen müsst.

Über 80 Bücher sollten ein neues Zuhause finden, so war mein Plan und ich dachte mir, wenn ich nicht euch fragen, wen sonst?

Mit diesem Artikel möchte ich mich bei euch allen bedanken. Über 30 Kommentare sind unter dem Artikel – Bücher suchen ein Zuhause zu finden, mit zahlreichen Ideen.

Diese sind alle notiert, denn es wird sicher mal wieder etwas voller in den literatwoischen Wänden und ein paar Bücher müssen das Zuhause wechseln.

Mit den 80 Büchern ist nun folgendes passiert…

drei Bücher sind aus der literatwoischen Villa in Deutschland, ins Bücherland Österreich gezogen. Eveline Groß kümmert sich ab sofort liebevoll um sie. Leider konnte aus diesem Grund kein Foto der Übergabe gemacht werden 😉 Als Dank für die Bücher schickte sie uns etwas, was wir richtig einsetzen wollen und werden.

Andrea Zeige – Katja Ezold

zwei Bücher sind in die Hände von Andrea Zeige geraten, welche auch diesen zwei Buchperlen ein gutes Zuhause bietet

fünf Bücher hat sich Katja Ezold ausgesucht, denn genau diese Bücher stehen seit langem auf ihrer Wunschliste

Frau Ast ist erst vor drei Tagen über den Artikel gestolpert und gibt den ganzen Psychothrillern und Krimis einen mörderisch guten Platz im Buchregal, neun Bücher sind es insgesamt.

– alle anderen über 60 Bücher werden in den nächsten Tagen umziehen. Sie sind schon voller Vorfreude, denn es geht in das Lachen helfen Zuhause, um zu helfen. Die Bücher übergebe ich an Daniel Weide, er ist Repräsentant von Lachen helfen e.V. in Leipzig. Mit seinem Glücksrad oder der Tombola ist er immer wieder unterwegs und kann die Bücher als Gewinne einsetzen. Das eingenommene Geld kommt den Kindern in Kriegs- und Kriesengebieten zu Gute.

Daniel Weide – Lachen helfen e.V

Ich bin froh mit meinen Entscheidungen und froh euch gefragt zu haben. Erstens hattet ihr super klasse Ideen, zweitens habe ich bzw. haben wir viele neue Leseratten kennen gelernt und drittens ist es ein schönes Gefüh zu wissen, dass euch die buchigen Schätze, egal ob alt oder neu, nicht egal sind und es macht viel Spaß Bücher zu verschenken und glückliche Gesichter zu sehen 😉

Vielen Dank an alle und ich drücke die Daumen für Lachen helfen e.V., dass die Bücher bald ein schönes Zuhause finden und das viel Geld eingenommen wird, um die Kinder denen es nicht so gut geht, zum Lachen zu bringen.

DANKE – eure Literatwos

„Fünf“ – Der Poznanski-Thriller mit tödlichen Koordinaten

FÜNF - Unser drittes Buch von Ursula Poznanski
FÜNF – Unser drittes Buch von Ursula Poznanski

„Fünf“ scheint eine magische Zahl zu sein. Haben wir doch erst über „Fünf Männer für mich“ von Annette Meisl geschrieben – schreiben wir jetzt über Fünf von Ursula Poznanski.

„Fünf“ ist schon unser drittes Buch von Ursula Poznanski, welches wir gemeinsam lesen und bereits in den Gesprächen auf der Messe mit ihr, stieg unsere Neugier darauf. Ein dritter Roman, aber nicht aus dem Bereich Jugendliteratur. Nein – diesmal wagt sie den Schritt in Richtung Thriller und zwar für Erwachsene. Sie reiht sich auf dem Büchertisch neben Sebastian Fitzek und Arno Strobel ein. Wir denken mit Erfolg, denn „Fünf“ hat Literatwo sehr beeindruckt, soviel sie vorab gesagt.

Ein Buch, das wir diesmal nicht mit den beiden anderen großartigen Werken „Erebos“ und „Saeculum“ vergleichen können. Hier wollen wir dennoch erwähnen, dass diese Bücher in eurem Bücherregal nicht fehlen dürfen, besonders „Erebos“ nicht. Für uns ein Roman der ewig in Erinnung bleiben wird, weil er so stark geschrieben ist und die ganze Grundidee bisher noch nicht übertroffen werden konnte.

(mehr …)