Literatwo`s „www – Lookaround“ (2)

Zum ersten Mal konnten unsere Leser auf Facebook darüber abstimmen, welcher Artikel heute auf Literatwo erscheinen soll. Das Ergebnis war recht eindeutig und so kommen wir zu unserem zweiten Literatwo – Lookaround durch die große Welt des Internets.

Wie wir schon im ersten Teil beschrieben haben, freuen wir uns aufrichtig über Rückkopplungen auf unsere Veröffentlichungen durch Verlage, Bücher-menschen und Leser. Dieses Feedback ist zugleich Antriebsfeder und literarisches Nahrungsmittel für uns und wir möchten im Folgenden wieder ein paar „Sektkorkenmomente“ von Literatwo mit Euch teilen!

Zum 50. Todestag des großen Schriftstellers Ernest Hemingway veröffentlichten wir auf dem Blog.Lovelybooks ein großes Special zu neuen Büchern bis hin zum „Hemingway-App“ von Rowohlt. Kurze Zeit später eine Werbeanzeige des Aufbau Verlags in der ZEIT zu finden, in der Zitate aus unserem Artikel in „bester Gesellschaft“ für das Buch „Madame Hemingway“ warben war ein echter Knaller für uns…

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Literatwo`s „www – Lookaround“ (1)

Autoren schreiben, um gelesen zu werden. Verlage publizieren, um Leser zu erreichen. Wir Rezensenten, Blogger und rasenden Messereporter schreiben nicht nur für uns – nein, auch wir schreiben um gelesen zu werden und lesenswerten Büchern zu helfen, ihren Weg in Eure Regale zu finden.

Und so freuen auch wir uns über Feedback – über Rückmeldungen aus dem endlosen Kosmos der Literaturschaffenden und Leser. Manchmal freuen wir uns so sehr, dass wir eine Flasche Sekt köpfen und den Inhalt trotz der Distanz zwischen Dresden und München wirklich aus tiefstem Herzen genießen.

Im folgenden Lookaround durch die große Welt des Internets möchten wir Euch ein paar unserer Sektkorken der letzten Zeit vorstellen, die wir stolz in unser Regal der besonderen Momente einreihen. Sie sind Quell der Energie und Startpunkt neuer Projekte.

Bindung – das bekennen wir offen – bieten wir und suchen sie gleichermaßen…

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Die Auswahl ~ Ally Condie

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Eigentlich ist und sollte es nicht schwer sein, den richtigen Lesestoff in unserem großen Bücherkosmos zu finden. Nur manchmal ist der besagte Kosmos so groß, dass man vor Bücherwald die einzelnen Bücher nicht mehr sieht oder besser zu viele Bücher sieht. Das Leben bestimmt, mit welchem Buch die eigene Lesezeit beginnt und mit welchem sie enden wird. Aber was ist mit der Leselebensmitte? In dieser haben wir die Qual der Wahl und unsere Lesefreunde haben auf diese oftmals großen Einfluss. Man kann sagen, wir kamen über die Qual der Wahl, die eigentlich keine ist, zur Auswahl. Humanist und Claudia-Marina haben uns keine Wahl gelassen, uns täglich von „Der Auswahl“ von Ally Condie erzählt und den finalen Stoß gab uns Die Buchkolumnistin, in dem sie uns die Bücher mehr oder weniger in die Hand drückte. Für uns beide Literatwo´s hieß es also: keine Wahl, keine Qual, sondern die Auswahl 😉

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AUDIBLE Rezension – Stundenblume nähert sich lauschend „Dracula“

Die Hörbuchfresserin Stundenblume hat sich dieses Mal an Dracula gewagt. Mutig, mutig, blutig, blutig – können wir nur sagen, ziehen uns aus Angst in den Hintergrund zurück und rufen:

„Vorhang auf für  Stundenblume!“

Hiermit gestehe ich feierlich, dass ich ein kleiner Vampir-Freak bin. Habt ihr irgendwo noch ein Vampirbuch in der Wohnung liegen? Haltet es fest wenn ich komme. 😉

Als Kleiner Vampir-Junkie hab ich mir gedacht, gehört es auch dazu „Dracula“ den absoluten Vampir Klassiker von Bram Stoker zu kennen. Da ich aber zu faul zum Lesen war, bin ich auf zu Audible.

Ich habe die Qual der Wahl gehabt, bei Audible gibt es mehrere Fassungen des Klassikers. Mir sprang aber sofort eine ungekürzte, von Audible selbst herausgebrachte Fassung ins Auge, die zu einer Reihe von Audible Hörklassikern  gehört. DANKESCHÖN Audible

Dracula – Bram Stoker – eine Produktion von Audible

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Literatwo auf der „Schatzinsel“…

Hätte von uns irgend jemand geahnt, dass wir dieses Jahr noch auf die Schatzinsel reisen?

Hätten wir irgend jemandem geglaubt, wenn er uns gesagt hätte, der Autor Robert Louis Stevenson würde im Sommer eine große Rolle bei uns spielen?

Eher nein, ganz sicher nicht. Wobei – wenn man das Foto sieht, das auf der Buchmesse in Leipzig von uns entstanden ist, hätten wir es ja eigentlich ahnen müssen oder? Wir beide auf einer Insel – um uns herum das Meer, Strand, Palmen und ein Schatztruhe. Weist das nicht alles auf den weltbekannten Jugendbuchklassiker „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson hin? Schon oder? Scheinbar ist uns da wieder was ganz besonderes passiert.

Alles fing wohl mit diesem Bild an.

Dann fiel uns der wunderschöne Roman „Das Licht der Flüsse“ von Robert Louis Stevenson in die Hände, der beim Aufbau Verlag erschienen ist. Dieser bewegte uns, ließ uns träumen und vor allem entschleunigen. Ein großer Bericht um den Autor und sein Werk wurde verfasst, um das Erlebte unvergesslich zu machen und dies immer wieder anschauen zu können. Wir genossen die Zeit mit dem Buch zutiefst und hofften, die Reise mit dem Kanu durch Belgien und Frankreich würde kein Ende nehmen.

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Dr. Thomas de Maizière und Literatwo. Der Minister mit Feedback.

Was hat Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière mit Literatwo zu tun?

Eine ganze Menge! Neben seinem verantwortungsvollen Amt ist er seit Anbeginn der Zeit der Schirmherrr des Literaturfests in Meißen und lässt es sich nicht nehmen, selbst einen Lesethron zu besteigen und aus einem Klassiker vorzulesen.

In diesem Jahr erfreute er hunderte Zuhörer mit Auszügen aus „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas. De Maizière ist nicht nur belesen, sondern auch mit einer besonderen Fähigkeit gesegnet. Er beherrscht das Rezitieren – er vermag sein Publikum zu fesseln und insgeheim ist er wohl auch mal dankbar, nicht für den Inhalt verantwortlich zu sein. Literatur als Fluchtburg aus dem Politikeralltag – eine positive Botschaft.

Auf seiner Homepage wurde die Lesung schon im Vorfeld des Literaturfests angekündigt und wie in jedem Jahr findet sich an genau dieser Stelle auch ein stimmungsvoller Bericht über die Ereignisse in Meißen.

Uns selbst in diesem Artikel wiederzufinden – hat uns sprachlos gemacht. Zitate aus unserem Bericht: „Meißen – eine Stadt im Zeichen der Literatur – eine Betrachtung“ haben es nun sogar auf die Homepage des Schirmherrn geschafft. Ein stolzer Tag für Literatwo!

Literarische Veranstaltungen – unser Blick hinter die Kulissen

Zufälle bestimmen ab und an unser Leben – so geht es uns, Mr. Rail und mir, ziemlich oft.

Wie bereits kurz im Bericht auf dem Blog.Lovelybooks vom 16.06.2011 erwähnt, hat uns gleich nach dem wir in Meißen ankamen und uns den steilen Treppenaufstieg zur Albrechtsburg vorgenommen hatten, Frau Beier erkannt und angesprochen. Sie hat unsere Lovelybooksnamenschilder gesehen und uns auf den Vorbericht über das Literaturfest in Meißen befragt. Wir haben uns wirklich gefreut, spontan erkannt zu werden, langsam müssen wir uns in der Öffentlichkeit tarnen. 😉 Spaß beiseite, es war einfach klasse. Später kamen wir dann noch länger ins Gespräch und dachten uns, dass es doch klasse wäre zu wissen, wie es hinter den Kulissen des Organisationsteam des Literaturfestes aussieht.

Brennt der Blick hinter die Kulissen euch nicht auch unter den Nägeln? Endlich mal wissen, was das Organisationsteam macht, wie es vor der Veranstaltung aussieht und was es danach für neue Erkenntnisse und Statistiken gibt? Wir hatten einige Fragen und freuten uns auf die Antworten und auf die Zusammenfassung von Frau Maike Beier. Sie ist die Organisatorin des Literaturfestes und machte den Vorhang für uns auf, um hinter die Kulissen zu blicken.

Daten, Fakten und umfangreiche Antworten von Maike Beier gibt es auf dem Blog.Lovelybooks, zu dem ihr über den „Klick“ aufs Bild gelangt.

"Klick" und ihr kommt auf den Blog.Lovelybooks
"Klick" und ihr kommt auf den Blog.Lovelybooks

Rezensionsemail über „Neva“ von Sarah Grant

Wer zeigt schon gern seine privaten Emails in der Öffentlichkeit? Keiner oder fast keiner, sollte man denken. Hier aber eine Ausnahme! Es gibt eine Email von mir, die ich öffentlich hier für euch zum Lesen habe. Taucht ein in die Welt von „Neva“ und lasst euch mit dieser Email anstecken, den Roman von Sarah Grant zu lesen. Es lohnt sich und die Antwort von meiner Freundin war:

Jaaaa – ich werde es lesen, ich muss es nun unbedingt lesen 😉

3. Literaturfest Meißen – so war es am 11.06.2011

Es war einfach schön, dies gleich erstmal vorab. Die Sonne hat gelacht, es war warm und die Altstadt von Meißen hat sich mal wieder von ihrer schönsten Seite gezeigt. Zur Stadt Meißen und ihrer literarischen Atmosphäre hat Mr. Rail einen Bericht auf Literatwo geschrieben.

Wir haben uns gleich zu Beginn den steilen Treppenaufstieg zur Albrechtsburg vorgenommen um uns ein Bild von oben auf Meißen zu machen. Auch auf der Burg sollten am Nachmittag Lesungen stattfinden. Beim Abstieg gab es gleich die erste zufällige Begegnung. Wir wurden von Frau Maike Beier, der Organisatorin des Literaturfestes, angesprochen. Sie hat uns gleich erkannt und den Vorbericht vom 07.06.2011 hier auf dem Blog.Lovelybooks gelesen und freute sich sehr, uns zu treffen. Was haben wir uns erst gefreut entdeckt zu werden und Frau Beier kennen zu lernen. Daraufhin haben wir uns gleich zur Lesung von Corina Bomann, die sie auf der Burg betreut, verabredet. Was Maike Beier uns diese Woche von den Literaturfesttagen in Meißen erzählte, erfahrt ihr in einem gesonderten Bericht.

Impressionen - Litearatwo Literaturfesttag 11.06.2011
Impressionen - Litearatwo Literaturfesttag 11.06.2011

Den vollständigen Bericht über unseren Tag auf dem Literaturfest in Meißen gibt es auf Lovelybooks. Wir hoffen euch im nächsten Jahr dort zu treffen. Merkt euch schon einmal vor:

– 06. bis 10. Juni 2012 –

Klickt aufs Bild und ihr kommt zum Artikel auf dem Blog.Lovelybooks

Der lange Weg der Flamingos – eine Projektskizze

München, Schwabing – Spätnachmittag – ein fast geheimes Treffen…

Der Schauplatz: Die August Dreesbach´sche Verlagsbuchhandlung.

Buchig fühlt es sich an, literarisch und mehr. Eine besondere Atmosphäre liegt in der Luft. Ein Schreibtisch voller Dokumente, Büchermenschen – sitzend, stehend, sich bewegend, Stifte, Lineale, leise rechnende Computer, Textauszüge, Plakate und geheimnisvolle längliche Kartons ergeben ein Ambiente, das mit einer Arbeitssitzung eigentlich nichts zu tun hat. Gediegen, entspannt und mit leuchtenden Augen – so wirken die Menschen, die sich hier treffen auf uns.

Wir – das sind Literatwo und PATH. Begleiter eines Projektes, kleiner Teil einer Vision vom langen Weg bis zu einem Ziel in einer uns am Herzen liegenden Stadt und Chronisten eines Schaffensprozesses. Zeugen der Entstehung von Literatur und Kunst in einem Werk. Zeugen der Energie, die fließt, wenn man vom Wunsch beseelt ist, ein Ziel zu erreichen und langsam fühlen kann, wie ein Projekt an Konturen gewinnt.

Leise und doch andächtig antwortet die eigentliche Hauptperson auf die Frage nach ihren Gefühlen „Es macht mich schon stolz zu realisieren, dass wir mit dem was wir hier entstehen lassen vielleicht Teil der Kunstgeschichte werden.“ Und dies formuliert sie mit aller sympathischen Bescheidenheit, mit der sie uns in ihren Bann zieht.

Dann wendet sie sich wieder mit aller Hingabe ihrer Arbeit zu, die nicht als Arbeit empfunden werden kann. Leidenschaft – verteilt auf helfende Schultern, getragen von einer gemeinsamen Idee und einer starken Persönlichkeit, die das Projekt erst möglich macht.

Es wird abgestimmt, besprochen, gemessen, geklärt. Rechte werden geprüft, Layoutfaktoren und Schriftarten gezeigt. „Das Papier ist wichtig – wir müssen die Originalfarbe des Titelbildes noch genau definieren – und jetzt schauen wir, was in den Kartons versteckt ist“, so ist das Signal zu einem neuen Kapitel dieser Besprechung zu vernehmen. Die Verlegerin dirigiert unauffällig jedoch nicht minder zielstrebig. Ein Teammensch – unverkennbar. Ruhig und verbindlich – humorig und kompetent. Selten so erlebt… selten…

Sie stapeln sich hinter uns. Die Kartons. Es wird gelacht, experimentiert, zusammengebaut und die Vision der Verlegerin tritt offen zutage, wenn sie darüber philosophiert, wo sich der Inhalt der Verpackungen in wenigen Monaten befinden wird. „Auf schwarzem Samt – ich sehe es schon vor mir!“

Es wird rosa im Raum – nicht ganz das richtige Rosa – ein wenig hell vielleicht, aber formvollendet und einfach schön – in tiefem Kontext zum Projekt. Flamingos. Lebensgroß. Elegant. Nicht nur Dekoration – nein – ein Zeichen, dass eine Vision zu tragen beginnt und ein Ziel greifbar vor Augen steht. Man sieht es an den Augen aller Beteiligten. Man sieht es sogar den Flamingos an – sie scheinen sich wichtig zu fühlen und endlich fliegen zu wollen.

Zwei Teams haben zueinander gefunden – Kunstschaffende und ein Literaturblog. Gemeinsam mit PATH (bekannt aus unserem Tolstoi-Projekt) genießen wir das Privileg, der Entstehung eines besonderen Buches beiwohnen zu dürfen. Vom Manuskript bis zur… (na wir werden sehen). Auch Ihr könnt Teil des Projektes werden. Spätestens im Oktober.

Dazu jedoch folgt bald mehr. Tuch um Tuch werden wir den Schleier lüften, Detail um Detail in vorsichtigen Schritten den Blick vom Kleinen auf das Große richten. Von der einzelnen Seite zum Ganzen. Von der bildenden Hand zum schützenden Cover. Aktuelle Photos zum Projekt findet Ihr auf der eigens erstellten Flamingoseite von PATH!

Zur Galerie von PATH...

Die Menschen werden wir vorstellen – Verlegerin, Autorin, Mitarbeiter. Das Buch selbst und den Ort, den es als künstlerische Hommage in den Mittelpunkt stellt. Und wer weiß, vielleicht werdet Ihr den Flamingos über den Weg laufen. Sie werden nicht in München bleiben. So viel sei verraten… Und dort, wo Ihr Ihnen begegnet, werdet Ihr Menschen treffen, die Ihr bis zu diesem Tag recht gut kennengelernt habt.

Und natürlich auch uns – Literatwo (allerdings nicht in Pink)…. Wir berichten weiter. Viel Vergnügen….