Da war doch was in Dresden…

Stift, Telefon, Papier, Speisekarte, Getränke...???
Stift, Telefon, Papier, Speisekarte, Getränke...???

…richtig, denn vor ein paar Wochen war es wieder sehr geheimnisvoll.

Es geht also weiter, nur es ist eben alles noch sehr, sehr, sehr geheim… Dennoch wird wieder etwas verraten werden können.

Das Projekt findet im nächsten Jahr seinen Abschluss, sagte ich das schon?

Ja…das wird was großes und es kommt noch einiges auf uns zu.
Aber es gibt einen Plan der Pläne, der wächst und wächst, ist aber nun auch zeitlich terminiert, also kann hier schon mal nichts schief gehen, hoffen wir.
Morgen treffen wir uns dann zum 4. Mal und zwar nicht mehr dort, wo wir uns sonst getroffen haben. Schon beim letzten Mal haben wir die Location gewechselt, denn wie ihr im letzten Bericht gelesen habt, musste ich ganz schön aufpassen und war etwas auf der Flucht. Unser bisheriger Treffpunkt war das Bottoms up in der Dresdner Neustadt, jetzt kann ich das ja schon mal enthüllen. Aber da wird uns nun keiner finden, denn morgen planen wir im …öhm…ja also auf dem Bild seht ihr ja die Speisekarte…genau dort planen, denken, notieren, grübeln wir weiter und kommen sicher wieder große Schritte voran.

Geheime Projekte sind schon toll, oder? Aber das andere geheime Projekt findet bald sein Ende und es folgt die Auflösung. Nur noch wenige Tage und Claudia-Marina müsste da wohl am meisten drauf gespannt sein…glauben wir 😉

Bald mehr…

Ordner, Zeitpläne, runder Tisch ???
Ordner, Zeitpläne, runder Tisch...???

Maria Christina – Tagebuch einer Tochter

https://i2.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/31Jo401pKyL._SY344_BO1,204,203,200_.jpg?w=640

Ihr seht richtig – ja, es ist rosa. Absolut rosa -rosa, rosa, also überallrosa. Rundherum, innnendrinn, bis auf die Schrift, die ist schwarz.

Es heißt ja, der erste Eindruck zählt und dann wiederum heißt es, auf die inneren Werte kommt es an. Der erste Eindruck war für mich: es ist rosa, eine Farbe, die ich nicht wirklich mag und nicht nur das Cover, sondern auch die Seiten. Die inneren Werte haben mich überzeugt und bestätigt, dass die es sind, auf diese wirklich ankommt. Buch und innere Werte, hier meine ich natürlich den Inhalt. Und da ich gerade über das Buchäußere spreche bzw. die Farbe rosa, muss ich sagen, im Nachhinein habe ich mich genau an diese ungewöhnliche Aufmachung gewöhnt. Die über 500 Seiten um Maria Christina ganz in Rosa statt üblichem Weiß bescheren ein völlig anderes Lesegefühl. Mal ist das Rosa blasser, mal intensiver, je nach Tageslicht und genau das machte es für mich entspannt, ein sanftes Augengefühl. Man kann es schwer beschreiben, einfach anders und abwechslungsreich.

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Stundenblume fängt das Hörbuchstöckchen

Achtung – ein Hörbuch-Stöckchen kommt in Richtung Literatwo geflogen.

Monika de Giorgi hat dies von ihrem Blog aus geworfen und unsere Hörbuchrezensentin Stundenblume hat es gefangen. Sie verlost 3 x das ungekürzte Hörspiel „Dracula“ von Audible, da ihr Blog am 09.09.2011 1 Jahr alt wird. Wir wünschen alles Gute und weiterhin viele buchige Worte. Stundenblume fand ihre Fragen so schön, dass sie das Stöckchen gleich mal aufgefangen hat. Die Fragen hat sie beantwortet und möchte diese nun allen anderen ans Herz legen! Sie würde sehr interessieren, wie andere Hörbuchfresser, zum Beispiel auch ihre Hörbuchrezensentenkollegin Leo Löwchen, die Fragen beantworten würde.

Hier erst einmal neues Futter von Stundenblume für alle Hörbuchfans und solche die verstehen wollen wie es dazu kommen kann.

1) Mein liebstes Hörspiel/Hörbuch als Kind war… (mehr …)

TINKERS – Artikel lesen und Pulitzer-Preisträger Paul Harding treffen!

„Für meine Urenkel werde ich nicht mehr sein als das vage Gefüge einer Ansammlung von Gerüchten und für ihre Urenkel werde ich nicht mehr sein als der Ton einer undeutlichen Farbe und für deren Urenkel wiederum nichts, wovon sie je erfahren werden, und genauso hat ein Heer aus Fremden mich geformt und gefärbt bis zurück zu Adam….

Es ist ein fertiges Muster, das am Ende vollkommen übergangslos zerfällt, an welchem Ende, an diesem Ende.“

George Washington Crosby liegt im Sterben. Umgeben von seiner Familie und aufgebahrt in seinem vielgeliebten Wohnzimmer verbringt er seine letzten Stunden auch im Kreise seiner wichtigsten Lebensbegleiter – das sachte und vielstimmige Ticken seiner Uhren scheint den Rhythmus seines Dahinscheidens vorzugeben. Der passionierte Uhrmacher hat die meiste Zeit seines Lebens dem Reparieren dieser komplizierten Zeitmesser gewidmet und nun am Ende seiner Tage stellt er im Dämmerzustand fest, dass ein Leben im Zeichen dieser Chronometer nicht mit chronologisch geordneten Gedanken endet.

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„Raum“ ist die Realität…

Raum ~ Emma Donoghue
Raum ~ Emma Donoghue

„Das Buch „Raum“ müsst ihr unbedingt lesen und auf eurem Literatwoblog besprechen. Ein tolles Buch, vor allem kam mir der Gedanke dass es passt, wenn Frau Raum „Raum“ bespricht.“

Das sagte Herr Kummer von der Buchhandlung „Treffpunkt Wagner“ zu Arndt. Eine tolle Idee, wir sind sofort neugierig geworden und als wir den Roman und vor allem den englischen Trailer dazu anschauten, waren wir mehr als gespannt. Ein Buch das sicher unter die Haut gehen wird, ein Buch in dem ein fünfjähriger Junge über sich erzählt, ein Buch das Gänsehaut erzeugen und vor allem sehr emotional sein wird. Wir begannen mit „Raum“ und trafen den kleinen Jack…

Jack ist in Raum. Jack ist heute fünf Jahre und Jack schläft mit Zudeck in Schrank. Jack ist auch in Raum geboren, ganze 12 Quadratmeter hat Jack seitdem zum Spielen, zum Leben und zum Aufwachsen. Jack schaut gern Fernsehen, denn dann sieht er die Figuren in den Trickfilmen und er sieht andere Menschen. Die sind zwar nicht echt, aber Jack gefällt es zwischen den verschiedenen Planeten hin und her zu schalten. Jack spielt gern mit seiner Ma fangen, verstecken und bastelt gern mit ihr, wenn sie nicht gerade Zahnschmerz hat und müde ist von den Scherztabletten. Jake mag seinen Jeep und die Fernsteuerung, die Eierschlange, er mag Spaghetti und ist der beste Eierbläser. Durch Oberlicht kann Jack hell und dunkel sehen, das kommt von draußen. Jack freut sich immer auf Sonntags, denn an diesem besonderen Tag gibt es ein Sonntagsgutti. Das bringt Old Nick, wenn er nachts zu Ma kommt, da liegt er aber schon in Schrank und schläft oder ist ganz leise. Jack mag Old Nick nicht, er hat Angst vor ihm. Früh ist Old Nick wieder weg und Jack wieder mit Ma ganz alleine. Jack liebt es drinnen in Raum zu sein, er mag nicht nach draußen. Ma erzählt Jack seit einigen Tagen von einem Draußen, wo sie gern hin möchte. Jack macht das was Ma sagt Angst, er möchte das nicht hören. Ma lügt, es gibt kein Draußen, ganz bestimmt nicht und er will auch nicht dahin.

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Benedict Wells „FAST GENIALes“ Gespräch mit Literatwo

Fast genial ~ Benedict Wells
Fast genial ~ Benedict Wells

Benedict Wells neues Buch „Fast genial“ ist in aller Munde.

Also haben wir dem erfolgreichen Autor ein paar Fragen gestellt und hier ist nun das fertige Kurzinterview:

Bist du persönlich auch so oft unterwegs wie deine Protagonisten?
Ich hoffe nicht. Momentan lebe ich aber in Spanien und muss – da ich Flugangst habe – immer mit dem Zug nach Deutschland. Da ist man zwei Tage lang unterwegs, und es ist in etwa so furchtbar, wie es sich anhört.

Deine Bücher sind Roadmovies – dein Leitmotiv?
Nein, das ist eher Zufall. Bei „Becks letzter Sommer“ ist es vielleicht schon ein klassisches Roadmovie, bei „Fast genial“ eher die Suche nach dem Vater, die zufällig auch viel on the road spielt. Bei den nächsten Büchern wird das komplett anders.

Welche Romanfigur aus „Fast genial“ ist dein persönlicher Liebling und warum?
Diese Frage kann ich nicht beantworten, das ist so, als wenn man gefragt würde, welches seiner Kinder man am liebsten hat. ;-)

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Die Flamingos erheben sich….

Tuch um Tuch wollten wir den Schleier lüften, Detail um Detail in vorsichtigen Schritten den Blick vom Kleinen auf das Große richten. Von der einzelnen Seite zum Ganzen. Von der bildenden Hand zum schützenden Cover. So unser Versprechen im ersten Artikel unseres Flamingo-Projekts.

Es ist an der Zeit, einen Schritt weiterzugehen und die Spannweite der grazilen Vögel genauer in Augenschein zu nehmen. Präzise abzuschätzen, wozu sie in der Lage sind, wenn sie sich angetrieben durch ein motiviertes und professionelles Team in die Lüfte erheben. Die Bilder unseres photographischen Partners PATH sind hierbei unverzichtbar geworden in diesem Projekt.

Formationsflug ist angesagt und das Projekt erreicht die nächste Phase.

Es ist nicht zu viel verraten, wenn wir den Blick auf das erste Layout eines neuen Buches gewähren. Einen kurzen Blick nur, aber einen, der Licht ins Gefieder der stolzen Tiere bringt.

In den heiligen Hallen der August Dreesbach´schen Verlagsbuch-handlung laufen die letzten Vorbereitungen, denn die Zeit eilt. Ein Terminplan umrankt das gesamte Projekt – nur eines passiert nicht: Es bricht keine Hektik aus… ein Fremdwort hier… erfreulich!

Und doch ist die Phase schon als nicht unproblematisch zu bezeichnen. Finanzierung und Anspruch wollen in Einklang gebracht werden. Die Flamingos nicht beschneiden – ihnen den Raum gewähren, der geplant war – all das bleibt das Ziel, obwohl es wirklich fast ein Wagnis scheint, dieses Buch zu machen!

Ist es das nicht immer?

Kein gewöhnliches Buch entsteht hier – bestimmt nicht! Weder Fantasy noch Historienspektakel. Es geht um Kunst und die Art, wie sie unser Leben in vielen Bereichen täglich begleitet.

Mit einem Flamingo hat es einst begonnen und mit einem Flamingo wird es enden – der Kreis schließt sich. Die Autorin ist nicht aus der Ruhe zu bringen, recherchiert und sammelt…. Schriftstellerin eben…

Und bei Allem bleibt der Blick nach vorne. Die Vision von einst. Der Verlegertraum, mit diesem Buch und den Flamingos auf Reise zu gehen. Das Ziel ist bekannt – die Ankunftszeit ebenfalls, jedoch es ist noch viel zu tun. Das Wagnis ist gewagt, noch nicht vollendet. Der nächste Schritt besteht aus Satz und Schrift – den richtigen Bildern und dem Format und dann beginnt es – das große Finale.

Ein Schaufenster in München wird im September einen wichtigen Hinweis geben, wohin die Reise geht und welche Möglichkeiten bestehen, diese Flamingoformation im Flug zu erleben. Wir berichten weiter… versprochen! Wir fliegen mit!

Zur Galerie von PATH

Fast genial – Benedict Wells

Fast genial ~ Benedict Wells
Fast genial ~ Benedict Wells

Fast genial…

Nein, falsch, das Buch ist auf keinen Fall fast genial. Es ist alles andere als nur fast genial, man kann es kaum mit Worten sagen. Genial trifft es, genial trifft es auf jeden Fall.

Ich habe immer noch kaum Atem. Vor allem die letzten Seiten haben mir immer mehr die Luft genommen. Als ob ich Entzugserscheinungen habe, zitterten mir die Hände, ich bekam einen Schweißausbruch nach dem anderen und mein Atem kaum aus jedem Rhythmus.

Ein Buch voller kaum zu beschreibender GENialität. Das Leben von Francis Dean, ist kein schönes Leben, dafür ein recht einfaches ruhiges. Bis seine Mutter wieder in die Psychiatrie muss und er derweil alleine im Trailer wohnt. Er muss sie besuchen, doch am liebsten möchte er es nicht, sie hat ihn schon so oft enttäuscht, seine Kraft ist am Ende. In der Klinik sieht er Anne-May, ein Mädchen was sich das Leben nehmen wollte und scheinbar auch keine großartige Vergangenheit hat. Er freundet sich mit ihr an und besucht sie von nun an täglich, dabei schaut er auch bei seiner Mutter vorbei. Ein Schreck durchfährt ihn, als er sie in ihrem Zimmer sieht, ohnmächtig, sie wollte sich das Leben nehmen

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„deutscher buch preis“ – die Jury hat nominiert

Seit heute stehen die nominierten Romane für den „deutschen buch preis“ fest, die Longlist 2011 in Wort und Bild gibt es hier:

•  Volker Harry Altwasser, Letzte Fischer (Matthes und Seitz Berlin, September 2011)

•   Jan Brandt, Gegen die Welt (DuMont, August 2011)

•   Michael Buselmeier, Wunsiedel (Das Wunderhorn, März 2011)

•   Alex Capus, Léon und Louise (Hanser, Februar 2011)

•   Wilhelm Genazino, Wenn wir Tiere wären (Hanser, Juli 2011)

•   Navid Kermani, Dein Name (Hanser, August 2011)

•   Esther Kinsky, Banatsko (Matthes und Seitz Berlin, Januar 2011)

•   Angelika Klüssendorf, Das Mädchen (Kiepenheuer & Witsch, August 2011)

•   Doris Knecht, Gruber geht (Rowohlt.Berlin, März 2011)

•   Peter Kurzeck, Vorabend (Stroemfeld, März 2011)

•   Ludwig Laher, Verfahren (Haymon, Februar 2011)

•   Sibylle Lewitscharoff, Blumenberg (Suhrkamp, September 2011)

•   Thomas Melle, Sickster (Rowohlt.Berlin, September 2011)

•   Klaus Modick, Sunset (Eichborn, Februar 2011)

•   Astrid Rosenfeld, Adams Erbe (Diogenes, Februar 2011)

•   Eugen Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt, September 2011)

•   Judith Schalansky, Der Hals der Giraffe (Suhrkamp, September 2011)

•   Jens Steiner, Hasenleben (Dörlemann, Februar 2011)

•   Marlene Streeruwitz, Die Schmerzmacherin (S. Fischer, September 2011)

•   Antje Rávic Strubel, Sturz der Tage in die Nacht (S. Fischer, August 2011)

Oftmals finde ich jedes Jahr aufs neue auf der Longlist Autoren mit ihren Werken, die mir leider nichts sagen, mir völlig unbekannt sind.

Dieses Jahr scheint es etwas anders, denn drei der aufgelisteten Romane sind mir etwas „vertraut“. Zum einen habe ich vom Autor Alex Capus den Roman „Glaubst du, daß es Liebe war?“ gelesen und die zwei Bücher „Adams Erbe“ von Astrid Rosenfeld und „Verfahren“ von Ludwig Laher, stehen in meinem Bücherregal. 

Was sagt Ihr zur Longlist 2011? Gute Wahl? Gibt es schon einen Favoriten für Euch?

Wir bleiben gespannt…