Weihnachten in Amsterdam ~ Yvette van Boven

Auch wenn Bücher meine Welt sind, überlasse ich die Kochbücher doch gern dem Herrn des Hauses. Das Kochen natürlich auch 😉 Ich lasse mich gern bekochen und doch gibt es den ein oder anderen Tag im Jahr, an dem ich die Küche blockiere und dann darf natürlich auch nicht gestört oder neugierig gelunscht werden. Ich lasse mir nicht auf die Finger gucken.

Als ich das Kochbuch „Weihnachten in Amsterdam“ (Dumont) von Yvette von Boven entdeckte, kam mir die Idee, mal wieder zu kochen. Ich mag Amsterdam sehr, (ich kann einen Städtetrip nur empfehlen), und hatte mich sofort in dieses wundervolle Cover verliebt. Die Kochbuchvorstellung ist also eine kleine Premiere!

Das Kochbuch für ein entspanntes Fest! Der Untertitel hat mich zudem gelockt, denn ich habe mir einfache Gerichte versprochen, die recht schnell und einfach zubereitet werden. Mit knapp 300 bedruckten Seiten ist das Kochbuch ein kleiner Brocken, aus dem beim Öffnen Wärme entgegen strahlt. So unverkitscht schön wie das Cover, ist auch der Inhalt. Bevor es um die Gerichte geht, erfahren wir von der Autorin selbst etwas über ihre Beweggründe ein Kochbuch zu schreiben und natürlich über Weihnachten und Amsterdam. Praktische Tipps, eine Checkliste fürs große Dinner und Ratschläge, wie Stress vermieden kann, gibt es obendrauf. Die Seiten sind durchgehend mehr als ansprechend gegliedert und gestaltet. Wirklich sehr herzlich!

Weihnachten in Amsterdam

Zwei Gerichte habe ich mir ausgesucht und gleichzeitig nachgekocht. Zum einen „Gerösteter Blumenkohl mit Ziegenkäsecreme“ und „Rosenkohl á la Carbonara„. Beides sehr, sehr lecker und wirklich einfach in der Zubereitung. Zur Veranschaulichung gibt es Bilder von meinen Kochkünsten und den Profibildern aus dem Buch. Beide Gerichte habe ich minimal abgewandelt, Chili und Wein weggelassen.

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Mir hat das Kochen wirklich Freude bereitet, auch wenn ich schon über eine Stunde in der Küche gestanden habe. Dafür waren beide Gerichte sehr, sehr lecker! Ich muss sagen, dass die zwei vielleicht sogar die Einfachsten waren bzw. nicht so außergewöhnlich, wie alle anderen.

In Yvette van Bovens Kochbuch gibt es viel zu entdecken, keinesfalls gewöhnliche Gerichte, was definitiv für Abwechslung im Kochplan sorgen wird. Echt klasse, vielleicht ab und an zu speziell und recht Wein- und Chililastig. Wer Familie und Freunde mal völlig überraschen möchte, ist mit dem Kochbuch sehr gut beraten. Und immer wieder gibt es zwischen den Rezepten Bilder von Amsterdam und von Yvette van Boven. Wirklich toll!

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Was mir ebenso gut gefällt, sind die zwei Lesebändchen. Sehr gute Helferlein, wenn zwei Gerichte parallel gekocht werden. Und ganz grandios sind die Menüvorschläge am Ende des Buches. Ob kaltes Buffet, Menü für ein romantisches Weihnachtsessen oder mit vielen kleinen Gängen, an alles ist gedacht. Ob Fisch, Brunch oder Frühstück – Yvette von Boven hat an jeden Anlass, jeden Geschmack gedacht und 13 Menüvorschläge parat.

13 Menüvorschläge

Eine Inhaltsübersicht finden wir auch, die ich hier gern aufliste, um einen noch besseren Einblick zu geben. Im Kochbuch gibt es: Am Morgen, Getränke, Appetithäppchen, Suppen, kleine Gerichte, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts und Rezepte für den Vorratsschrank.

Die Krönung ist das Register, in dem alphabetisch alle Zutaten mit den jeweiligen Gerichten zu finden sind. Wer also Blumenkohl bevorzugt, sieht gleich, dass es neben dem oben genannten Gericht auch noch Blumenkohlcremsuppe mit Kokos, Kreuzkümmel und Pinienkernen, wie auch Weihnachtspastete mit Curryblumenkohl, Mandeln und Aprikosen gibt.

Läuft dir schon das Wasser im Mund zusammen? Einen noch besseren Einblick bekommst du natürlich beim Buchhändler vor Ort. Blätter rein, nimms mit, koch nach und lass es dir schmecken 🙂

Und vergiss nicht, Amsterdam auf deine Reiseliste zu setzen und den Roman „Schnee in Amsterdam“ von Bernard MacLaverty zu lesen.

Eure
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