Nein – keine Sorge! Das Team Literatwo verprasst seine Blogkasse nicht bei hochaufwendigen Recherchereisen quer durch Deutschland, um sich dann genau dort ablichten zu lassen, wo es gerade zur aktuellen Serie von Artikeln zum Jakobsweg passt. Mitnichten und weit gefehlt.

Uns passieren einfach die seltsamsten Dinge, wenn wir uns treffen um über zukünftige Projekte zu sprechen und zu beratschlagen, wie wir gemeinsam dabei unseren Weg finden und gehen können. Da sitzen wir also im Herzen von Hof , der traditionellen Hometown unseres Blogs, skizzieren unsere nähere literarische Zukunft und halten plötzlich inne. Genau in dem Moment, als wir unseren Jakobsweg so weit planen, dass er ein übergreifendes Vorhaben werden kann (ja – richtig gelesen – es kommt noch mehr, viel mehr…), da werden wir von goldenen Buchstaben an der Kirchenwand gegenüber geblendet.

JAKOBSWEG entziffere ich aus der Distanz und als wir uns staunend zu der großen Granittafel begeben, können wir es beide nicht fassen, stehen wir doch genau an einem Punkt, der uns auf unserem Weg bestätigt.

Noch 2300 Kilometer…

Welches weitere Zeichen sollten wir benötigen, um zu sehen, dass wir eine gute Richtung eingeschlagen haben. 2300 Kilometer von Santiago de Compostela entfernt, an der Stelle, wo im Mittelalter die Pilgerherberge „Zum Pilgrim“ stand, haben wir das Projekt ausdefiniert und einen Zeitplan entwickelt, der es uns erlaubt, es ruhig und beharrlich anzugehen. Wir verraten nur so viel, dass es sich nicht nur auf diesem Blog abspielen wird. Weitere Details folgen.

Nur wer sich auf den Weg macht, kann anderen begegnen.

0 comments on Ein Weg verfolgt uns…

  1. Na an Zufälle glaube ich ja nicht *gg* – Fügungen sind das meine Lieben *gg*. Aber dass ihr in Hof auf den Jakobsweg stosst, kein Wunder … gab es doch im Mittelalter Zubringerwege von überall her nach Santiago de Compostela.
    Ich habe es diese Woche leider nicht geschafft, mich auf die fränkischen Jakobswege zu begeben … nur buchig, wie ihr sagen würdet.
    Ganz liebe Grüße von der Bri

  2. Hallo, ja so ist das mit den Zeichen. Sie kommen für alle zur rechten Zeit. War gerade erst 5 Wochen in Eurer Gegend, auch in Hof. 🙂 Solltet Ihr von D aus loslaufen, sagt Bescheid. Vielleicht passt es für eine Etappe. Spanien bin ich 2007 gelaufen und noch heute vergeht kaum ein Monat, wo ich nicht an irgendeine Episode oder Begegnung erinnert werde. Ich bin dankbar für diese Erfahrung und kann sie nur jedem empfehlen. Wenn Ihr den Weg so lauft, wie er gedacht ist, nämlich pilgern, werdet ihr eine wunderbare Zeit haben und es wird für Euch immer gesorgt sein. Liebe Grüße B.

    • Der Gedanken den Weg gemeinsam zu laufen, ist in unseren Herzen verankert und ja, wir werden pilgern und jeden Tag tief verinnerlichen und genießen.

      Da hast du uns allerhand vorraus – danke für deine Worte und Empfehlungen.

      Hof – unsere Stadt 😉

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