Kategorie: Literatwo-Buch-Woche

3 Buchempfehlungen zum Sonntag

Buchempfehlungen zum Sonntag

Heute gibt es von mir 3 Buchempfehlungen zum Sonntag. Wenn ich meine Augen durch die Regale wandern lasse, denke ich an die vielen Leseerlebnisse zurück. Es gibt nicht nur wundervolle aktuelle Literatur, sondern auch Schätze, dich ich euch immer wieder gern ans Herz lege. Natürlich ist da auch Eigennutz dabei, denn auch ich möchte mich an die damalige Lesezeit erinnern und mir die Artikel von damals wieder vor Augen halten. Also nicht lange schnacken, sondern Bühne frei für die 3 Buchempfehlungen.

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Leseflaute oder wie?

Leseflaute?

Wenn ich auf die letzten 14 Tage zurück blicke, könnte man meinen, dass ich tief in einer Leseflaute stecke. Bis zum 18.06. habe ich relativ viele Bücher verschlungen, wie du hier auch in meinem Überblick sehen kannst, aber dann? Tja, dann war wohl der Urlaub vorbei und das Leben schlug wieder zu. Längst habe ich dir auch noch nicht alle Bücher vorgestellt, aber ich arbeite daran.

Derzeit stecke ich im Roman von Marianne Fredriksson „Hannas Töchter“. Den Roman habe ich vor Jahren gelesen und nun lese ich ihn in einem größeren Kreis erneut. Danach stelle ich das Buch hier vor.

Doch wer ist nun an meiner Leseflaute schuld oder daran, dass ich hier in der Woche ab und an sogar nur einen Artikel veröffentliche? Facebook? Instagram? Ich?

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Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus

Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus
Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus

Verrückt und total genial – so dachte ich, als ich vom Magazin Frühjahr 2018 der Buchhandlung Findus hörte. Und ich war richtig baff, denn Literatwo gehört dazu! Zwei Buchempfehlungen aus meiner Feder sollten abgedruckt werden. Das war im Jahr 2017 – jetzt schreiben wir das Jahr 2018 und das Magazin wurde weit um die Buchhandlung Findus in Tharandt gestreut. Einige enge Literatwo-Lesefreunde haben es von mir voller Stolz geschickt bekommen.

Ich freue mich immer noch so wahnsinnig darüber, dass ich den Kunden und Neukunden der Buchhandlung gleich zwei Bücher offline, im Magazin, schmackhaft machen durfte. Du bist sicher neugierig welche das wohl sind und da ich immer noch stolz bin und finde, dass das Magazin auch über die örtlichen Grenzen hinaus bekannt sein sollte, zeige ich sie dir jetzt.

Die Wahl war schon ein wenig Qual, denn 2017 hatte guten buchigen Lesestoff zu bieten. Es war nicht einfach, aber ich denke, dass die von mir ausgewählten Bücher besonders sind und natürlich wollte ich zwei meiner absoluten Highlights in 2017 nehmen. Das diese zwei Bücher tatsächlich aus dem gleichen Verlagshaus kommen, fällt mir erst jetzt so richtig auf. Aufbauende Literatur sozusagen. 😉

ABER – es haben natürlich noch mehr Bücher den Sprung ins Magazin geschafft. Auf dem ersten Bild hier im Artikel könnt ihr alle Bücher sehen. Dieser wundervolle Büchertisch wurde extra zum Magazin dekoriert und ist in der Buchhandlung Findus zu finden.

Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus
Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus

Ganz klar – das Buch von Simon Strauss „Sieben Nächte“ (Aufbau Verlag/Blumenbar) ist dabei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du bisher noch nicht von dem Buch gehört oder gelesen hast. Wenn nicht, dann ändere ich das jetzt und hier, in dem ich dir empfehle, meinen Artikel zu lesen. Natürlich kannst du auch das Bild ganz groß zoomen und direkt aus dem Magazin erlesen, warum ich dir das Buch so ans Herz lege. 🙂

Mein Lieblingszitat und meine Aufforderung an dich, zeige ich dir gleich hier. Mit einem Klick darauf, bist du direkt im Artikel zum Buch.

„Vielleicht hat er ja doch Recht. Vielleicht ist Träumen irgendwann nicht mehr genug.“ (Seite 127)

LEBT – STELLT EUCH DER ZUKUNFT.

Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus
Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus

Ohja – meine „Kukolka“ von Lana Lux (Aufbau Verlag) musste natürlich auch unbedingt einen Platz im Magazin bekommen. Definitiv eines meiner Highlights und ich glaube, dass mir dieser Roman noch sehr lange im Gedächtnis bleibt. Sag mal, wie findest du das Cover? Ich mag es ja total, aber Buchhandlungsinhaberin Annaluise Erler meint, dass es viele Kunden nicht wirklich mögen. Geschmäcker sind verschieden und letztendlich geht es um den Inhalt. Wenn du das Cover auch nicht magst, dann lass dich trotzdem von mir verleiten, denn der Inhalt wird dich bewegen. Trau dich und klick auf das Zitat:

Kukolka … – … schön wie eine Puppe (Seite 219)

Wie gefallen dir denn meine Buchvorstellungen? Bist du neugierig geworden? Hat deine Lieblingsbuchhandlung auch ein Magazin für die Kunden und würdest du gern selbst mal im Magazin der Buchhandlung Findus blättern? Ich würde mich sehr freuen, wenn du hier nicht nur still liest, sondern auch Antworten im Kommentarfeld hinterlässt. Deine Meinung ist mir wichtig!

Das nächste Magazin ist schon in der Planung, das erste Buch habe ich sogar schon ausgesucht und hinter den Literatwo-Kulissen besprochen und auf der Buchmesse in Leipzig gibt es einen geheimen Termin der mit dem zweiten Buch zu tun hat. Ihr dürft euch freuen und ich bin schon ganz aufgeregt.

Danke fürs Lesen und ich selbst DANKE Annaluise für die gedruckte Möglichkeit!

Eure
Magazin Frühjahr 2018 ~ Buchhandlung Findus

Ich lese unabhängig!

Ich lese unabhänig - Mein erstes Buch
Ich lese unabhänig – Mein erstes Buch

#Ichleseunabhängig – wow, eine Woche ist nun vorbei und ich habe auf Instagram mit viel Freude diese Challenge durchlebt. Vom 06. bis 11. November habe ich täglich ein Bild gepostet, gemeinsam mit vielen anderen unabhängigen LeserINNEn. Es war einfach klasse und darum halte ich diese Woche auch hier fest und ihr könnt nachlesen, was ich so alles zu sagen und auch zu zeigen hatte. Hashtags inklusive 😉

Montag – So fing alles an: Mein erstes Buch aus dem Buchladen

„Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass diese Woche unter dem buchigen Stern namens #wub17 – Woche unabhängiger Buchhandlungen – steht und ich mache mit. #ichleseunabhängig
Heute: So fing alles an. Mein erstes „Jugend“ Buch aus dem Buchladen. „Biggi – Liebe auf den ersten Blick“ ist eins von den ersten Büchern die ich im Bertelsmann Club mit meiner Mama kaufte. Hach…lang ist es her.“

Auf dem Bild findet ihr noch einige andere Bücher, die ich zu dieser Zeit kaufte und gern gelesen habe. Ich erinnere mich gern an die Zeit zurück und habe aus diesem Grund die Aufgabe leicht verändert. Auf Instagram habe ich tolle Bekanntschaften machen können, denn nicht nur ich habe diese Bücher da gelesen. Herrlich.

Ich lese unabhängi - ich in 3 Büchern
Ich lese unabhängi – ich in 3 Büchern

Dienstag – Das bin ich in drei Büchern

„Ich bin Brilka, ich bin Liebeskinder und auch Bücherdiebin. #dasbinichindreiBüchern Die Wahl war schwer, denn ich wachse von Buch zu Buch, aber die drei sind ein LeseMUSS!“

Wie ihr wisst, lege ich mich nicht gerne fest. Drei Bücher – puh, keine einfache Aufgabe und ich möchte doch immer so gern allen gerecht werden. Die drei haben es aber letztendlich aufs Foto geschafft und ihr könnt jetzt direkt in die Artikel zu den Büchern springen. Alle drei lohnen sich absolut, also los gehts: „Brilka – unsere Lesereise„; „Liebeskinder ~ Jana Frey“ und „Die Bücherdiebin ~ Markus Zusak„.

#ichleseunabhängig

Ich lese unabhängig - Buchhandlung Findus
Ich lese unabhängig – Buchhandlung Findus

Mittwoch – Es ist Liebe: Foto mit der/dem Lieblingsbuchhändler*in

„Das ist meine Lieblingsbuchhandlung @buchhandlungfindus und meine Lieblingsbuchhändlerin Annli Erler und meine Freundin @antje_j, mit der ich dort stundenlang Bücher angucke und natürlich kaufe. 😉

Da gehen schon mal 3 Stunden ins Bücherland. Auf Literatwo.de findet ihr viele Bilder von der Buchhandlung und wer es nicht nach Tharandt schafft, kann wunderbar online shoppen.“

An dem Tag haben wir auch den Instagramaccount für die Buchhandlung erstellt und wenn ihr noch nicht folgt, dann solltet ihr das ab sofort tun. Der Austausch auf Instagram fetzt einfach und Frau Erler postet nun täglich ein Bild aus der Buchhandlung und sie hat natürlich auch an der Challenge hier teilgenommen. Yeah!

Ich lese unabhängig - mir ist nichts peinlich
Ich lese unabhängig – mir ist nichts peinlich

Donnerstag – Ich bekenne: Im Buchladen gekauft – und es ist mir total peinlich

„Wisst ihr, was peinlich ist? Wenn man in der Buchhandlung ein Buch kauft und feststellt, dass man es gar nicht lesen kann.
Es gibt kein peinliches Buch – ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Auch aus Keramik im Miniformat mit dem Titel „Not Book“. 😉

Das habe ich aus der @buchhandlungfindus und ich mag es einfach. Und jetzt muss ich das olle Wetter auskosten, in dem ich Kaffee trinke und lese.“

Mehr gibt es nicht zu sagen – jedes Buch findet seinen Leser. Jeder Leser findet sein Buch und Geschmäcker sind ja zum Glück sehr verschieden!

Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch

Ich lese unabhängig - buylocal
Ich lese unabhängig – buylocal

Freitag – #buylocal: Darum kaufe ich gern vor Ort

„#buylocal – Darum kaufe ich gern vor Ort in der @buchhandlungfindus !!! Dieser buchige Anblick

Das Foto ist sowas von selbsterklärend. Nur vor Ort kann man die Bücher anfassen, ganz neue entdecken, man kann sie riechen und man kommt natürlich mit anderen Lesern ins Gespräch. Gerade beim letzten Besuch der Buchhandllung Findus in Tharandt, haben Antje und ich einer Kundin zu einem Buch geraten. Der Titel klang gut, das Cover sah schön aus und der Text auf der Rücksteite klang vielversprechend. Sie suchte ein Buch für ihre Mutter und kaufte „Die Chefin – Roman einer Köchin“ von Marie NDiaye und nun warten wir gespannt, bis sie sich mit ihrer Meinung beim uns via Email meldet. Einfach genial. Online wäre uns das nicht passiert.

Ich lese unabhängig - Unabhängikeit
Ich lese unabhängig – Unabhängikeit

Samstag – Meine Unabhängigkeitserklärung: Das bedeutet für mich Unabhängigkeit

Meine Unabhängigkeitserklärung: Für mich bedeutet unabhängig sein, dass ich überall wo ich mag, in meiner Lieblingslesestellung lesen kann. Dass ich überall Bücher kaufen kann, wo es mir gefällt. Ich liebe wundervolle Buchhandlungen, bin aber ebenso mal im Thalia oder Hugendubel zu finden und ja, auch ich habe schon mal über Amazon ein Buch bestellt. Es gibt so viele Wege um an gute Literatur zu gelangen und ich höre auf mein unabhängiges Herz und gehe immer dort hin, wo es mir gerade gefällt und wie es gerade passt.

Lesen ist Genuss und Genuss sollte unabhängig sein. Hauptsache es geht uns gut zwischen den buchigen Seiten. Macht was aus eurem Lesen und entdeckt für euch die richtige Buchhandlungsquelle.“

Und nun? Ab zwischen die Seiten mit euch. 🙂

Eure
Ich lese unabhänig

Buchhandlungspreis 2017 & Buchneuigkeiten

Buchneuigkeiten
Buchhandlungspreis 2017 – Findus in Tharandt

Über Whatsapp erreichte mich am 31. August der Jubelschrei von Annaluise Erler. Sie hat erneut den Buchhandlungspreis mit ihrer Buchhandlung Findus gewonnen. Wahnsinn!

Wenig später traf die Email ein, in der die Buchhändlerin mit Herz immer noch nicht fassen konnte, wie ihr nun zum 3. Mal dieses Glück geschah: …es ist unglaublich! Die Bundesbeauftragte für Kultur, Prof. Monika Grütters, hat heute unsere kleine Buchhandlung Findus mit dem Prädikat „Beste Buchhandlung 2017“ ausgezeichnet! Nur drei Buchhandlungen in ganz Deutschland dürfen sich so nennen. Ich wusste gar nicht, wie mir geschah… und bin sehr, sehr glücklich.

Buchhandlungspreis 2017 – yeah!

Wahnsinn – alle guten Dinge sind doch 3 – richtig? Nach 2015 und 2016 hat sie auch in diesem Jahr den Preis bekommen. Auch hier gratuliere ich gern erneut und ich bin nicht überrascht, denn die Buchhandlung ist einfach wundervoll. Am liebsten würde ich euch alle mal mit hinnehmen. Da das leider nicht geht, zeige ich euch mal wieder ein paar aktuelle Bilder.

Aber sagt mal, wie wäre es denn mal mit einer Onlinebestellung bei Findus? Wo kauft ihr eigentlich Bücher, wenn ihr online kauft? Annaluise verpackt die Bücher so liebevoll. Testet doch mal!

Und nun guckt euch mal um – ich habe euch die Bilder beschriftet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ihr merkt bestimmt, dass auf den Bildern noch nicht die komplette Buchhandlung zu sehen ist. Es gibt nämlich noch eine große  Regalecke mit Sachbüchern rund um die Natur. Zudem fehlt der Kassenbereich, auch die große Kalender- und Kartenecke. Ich habe mal wieder nur die ganzen Bereiche fotografiert, die ich am liebsten mag. 😉

Zudem hüpft mein Herz immer hoch, wenn ich meine Worte aus den Artikeln an den Büchern finde. Auch wenn ich gedanklich immer noch auf der Suche bin, meine Meinung, meine Leseempfehlung knackiger rüber zu bringen. Einen ganzen Artikel im Buchhandel würde ich mir wohl auch nicht durchlesen. Es wäre auch so schön, mehr mit den Lesern selbst in Kontakt zu treten, ihre Meinung nach dem Lesen zu wissen. Offline ist das nicht einfach, auch hier grübel ich oft, wie ein Austausch zustande kommen könnte. Vielleicht sollte ich mal einen ganzen Tag lang vor Ort sein oder eine Art Literatwo-Gäsebuch auslegen. 😉

Der Buchhandlungspreis 2017 bringt Literatwo in die buchige Wildnis. Das klingt nach Abenteuer, oder? Also ich darf euch noch nichts verraten, aber das Preisgeld muss in buchige Aktionen investiert werden und die hat Familie Erler sich gut ausgedacht. Ich darf Teil des neuen Offline-Projektes sein, soviel sag ich euch und es wird richtiges Neuland betreten. Aufregung und schon jetzt ein DANKE, dass ich mit dabei sein darf.

Buchneuigkeiten
Buchhandlung am Topfmarkt in Suhl

Ihr habt die Liste der Preisträger 2017 intensiv durchstöbert? Dann ist euch ganz sicher auch die Buchhandlung am Topfmarkt in Suhl aufgefallen. Diese ist nämlich in der Kategorie hervorragende Buchhandlung zu finden. Ebenfalls verdient und darum: herzlichen Glückwunsch. Für euch habe ich natürlich ein Foto gemacht. Besonders ist, dass ihr im Erdgeschoss neben Büchern eine kleine Galerie von Kalendern findet und wenn ihr in den ersten Stock geht, gibt es nicht nur Bücher, sondern auch eine große Weinecke – Regal mit Büchern rund um den Wein und einige Flaschen.

Liebevolle Kleinigkeiten gibt es zu entdecken – kleine Bücher zum Verschenken, Postkarten, ausgewählte Titel die nicht überall ausliegen – und ich habe mich mit Lektüre für den nächsten Urlaub eingedeckt. Es geht nach Hiddensee und da passt das Buch von Unda Hörner namens „Auf nach Hiddensee! Die Bohème macht Urlaub“ richtig gut.

Jüttners Buchhandlung in Wernigerode

Dieser Anblick soll euch verführen, in diese Buchhandlung zu gehen. Hach – dieses hübsche Fachwerkhaus, das Glockenspiel mit 18 Bronzeglocken, welches dreimal am Tag läutet und Eule und Buch aus Holz an der Fassade. Stark oder? Man muss Jüttners Buchhandlung einfach besuchen. Und drinnen ist es richtig gemütlich. Es gibt lange und hohe Regale und sogar eine große Antiquariatsecke. Das Auge hat dort wahrlich viel zu entdecken und der alte Buchgeruch – hach…

Wernigerode ist allgemein einen Besuch wert. Die Innenstadt ist so wundervoll mit den vielen Fachwerkhäusern. Es gibt so viel zu sehen an liebevollen Details – ein Stadtbummel mit Buchhandlungsbesuch ist sehr lohnenswert und davor am besten mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken.

Jetzt habe ich euch drei Buchhandlungen wieder ein Stück näher gebracht und freue mich, auf eure Kommentare. Wart ihr denn schon mal in Tharandt, in Suhl oder in Wernigerode? Und wo kauft ihr ein, wenn ihr online kauft?
Erzählt doch mal und lasst uns hier austauschen. Ich freue mich drauf.
 Eure
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papego

papego

Aufkleber auf dem Buchcover – furchtbar. Mögt ihr die auch nicht? Jetzt kleben schon zwei Aufkleber auf dem Roman „Als wir unbesiegbar waren“ von Alice Adams. Papego – was ist das nun wieder? Bestimmt muss man sich da wieder registrieren und alle Daten angeben und letztendlich mag ich sowieso nicht mobil lesen. Solche Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich ins Buch eintauchen wollte. Meine Neugierde wurde aber geweckt und ich schaute mir genauer an, mit was mich Dumont da locken wollte.

Aha – kostenlose App, scannen und los. Geht das wirklich? Ich habe es natürlich ausprobiert.

papego – richtig einfach

So einfach wie auf dem Bild abgedruckt, ist es wirklich. Ich bin immer noch ganz erstaunt, was die Technik so alles kann und wie genial diese App für uns Leseratten ist.

Schließlich ging es uns doch allen schon mal so, dass wir so ganz OHNE Buch unterwegs waren und lesen wollten. Das passiert immer wieder aus ganz unterschiedlichen Gründen und dann sehnen wir uns nach literarischem Stoff und haben keine Lust, am Smartphone zu daddeln. Genau dann kommt die App papego genau richtig, denn das Smartphone haben wir ja fast immer dabei. Ich bin kein Freund vom mobilen Lesen, aber die App ist schon genial.

papego – app

Egal ob Apple iOS oder Android, die App ist im Store findbar und in nicht mal einer Minute installiert. Und alles OHNE Registrierung, was ich ja mal mega finde. Sobald die App geöffnet ist, wird die jeweilige Buchseite, auf der man sich gerade lesend befindet, gescannt und schon geht es mobil auf dem Smartphone weiter. Auf dem nächsten Bild habe ich euch einen Screenshot gemacht, wie das ganze dann aussieht. Das ist doch mal total genial, oder?

25% Lesevergnügen stehen dann mobil zur Verfügung und spätestens dann, sollte man sich auf den Weg zur gedruckten Ausgabe machen.

Die Anzahl der „papego-Bücher“ ist auch schon recht groß. Hier findet ihr eine Liste, welche schon über 300 Titel umfasst.

papego – loslesen

Habt ihr mal geguckt, ob ihr vielleicht sogar gerade ein papego-fähiges Buch in eurem Regal habt? Ich finde die App genial, ich muss es gleich noch mal sagen.

Und dann dachte ich plötzlich illegal, bzw. zweifelte an der Sicherheit, was das Kaufen eines Buches betrifft. Denn rein theoretisch ist es doch möglich, in eine Buchhandlung zu gehen, die erste Seite zu scannen, zu lesen und sobald es nicht mehr weiter geht, erneut in eine Buchhandlung zu gehen und wieder zu scannen. Bei einem Wälzer mit über 1000 Seiten wird das allerdings recht mühsam und auch bei einem Pageturner wohl recht nervig. Also ist doch die Sicherheit gegeben und außerdem ist es doch das gedruckte Buch, was uns Freude bereitet!

Was sagt ihr zur „Papego-App“? Mich interessiert eure Meinung/eure Erfahrung.

Eure
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Literamix – 1% Buch, 99% ohneBuch

Literatmix

Ach Leute, was hab ich gerade Lust einfach mal kreuz und quer zu schreiben. So eine kleine Fingerübung, einfach frei von der Leber weg und mal nur 1% Buch und 99% ohneBuch – willkommen zum Literamix. Lange habe ich keinen Eintrag mehr in der kleinen Kategorie Literatwo-Buch-Woche“ hinterlassen, jetzt aber.

Wer sich fragt, warum nur 1% ohne Buch – hm…dem sei gesagt, ich lese ja nicht nur und die letzten Tage waren irgendwie voller bunter, verrückter, lustiger, aber auch ernster, trauriger und verzweifelter Ereignisse. Ihr kennt das – so ist das Leben – jeder Tag ist ein Überraschungsei. Hier im Beitrag geb ich nicht mein Leben preis, aber ein paar Dinge möchte ich euch erzählen, vorwiegend lustiger und lebensfroher Natur. Ich oller Optimist 😉

#wasichsolese

Ob ihrs glaubt oder nicht, die Literatur stand ein wenig im Abseits, zumindest in dieser Woche. Da musste ich andere Prioritäten setzen, zum Beispiel gesellige Runde auf Balkonien mit erfrischenden Getränken und so. „Und so“ – sagte ich mal recht oft, genau wie Holden. Tatsächlich habe ich „Der Fänger im Roggen“ von J.D. Salinger noch nicht gelesen, inzwischen fehlen aber nur noch 20 Seiten bis zum Ende. Artikel kommt, darin erzähl ich euch dann, was auf Instagram so passiert ist, als ich fragte, wer den Fänger noch nicht kennt… Zudem fehlen mir nur noch 10 Seiten bis zum Ende von „Die Schöne und das Biest“ – die Prachtausgabe ist Gold, ihr braucht die auch! Das vorab, auch hier bald mehr. Ich denke mal, dass die zwei Bücher heute noch beendet werden, dann guck ich mal wie weiter oder ob ich ganz mit dem Lesen aufhöre. 😉

#vandernüllesirup

Ähm ja, Vanillesirup mein ich natürlich und zwar FOR COFFEE LOVERS – gerade frisch gekauft und gleich probiert und joahr, schmeckt mir gut im Kaffee. Ich steh ja auf Vanille und für 1,99€ für 200ml die vielleicht so für 15 Kaffees reichen, kann man das schon mal machen.

#druckstdu

Derzeit kann nicht gedruckt werden, denn der Druckkopf muss neu und es müssen neuen Tintenpatronen her. Kein Ding denkt ihr euch, ist doch fix in der Stadt eingeholt oder im Netz geordert. Ja, klar, so geht das auch, aber nicht, wenn man beim Bestellen im Netz nur auf den Preis und so und nicht auf den Ort der Ware achtet. Kurz und knapp: Vor 3 Wochen bestellt und in 10 Tagen kommt das Paket dann endlich an. Da Transporte von China nach Deutschland eigentlich keine fast 5 Wochen dauern und meist eingeflogen werden, denke ich mal, die bauen das alles noch fix. 😉 Gruß nach China und an den Transportdienst China Post – ihr macht das klasse.

#mispeln

Mispeln, nicht lispeln. Keine Ahnung was das ist, zumindest bis vor sagen wir 60 Minuten. Obst ist gesund, also mitnehmen. Die orientalische Frucht schmeckt säuerlich, aber schmeckt. Die Zubereitung ist einfach – fix waschen, schälen und den braunen Kern aus der Mitte raus. #kannmanmalmachen

#dynamokartegesucht

Eine Karte fürs gestrige ausverkaufte Spiel organisieren – so hieß die Aufgabe. Eigentlich ist es nie ein Problem, denn es gibt immer einen im Dynamoumfeld, der in den K-Block geht und mal nicht kann. Jahreskarten hin- und hertauschen, darin sind wir gut. Doch was immer gut geht, muss nicht immer gutgehen. Ich musste echt Rudern und bekam eine Absage nach der anderen – in der Veranstaltungsgruppe auf FB: Fehlanzeige; in der Dynamowhatsappgruppe: Fehlanzeige; über andere Dynamos/Kollegen: Fehlanzeige; ebay: nix und so ging es weiter. Auf meinem privaten FB-Profil bin ich eher inaktiv und doch dachte ich mir, als allerletzte Möglichkeit, fragst du dort. Innerhalb Sekunden schrieb mir die liebe Tanja von nichtohneBuch und TSCHAKKA: Karte organisiert. Wer hätte das gedacht, dass sich meine buchigen Freunde auch als Dynamos entpuppen. 😉 Tausend Dank Tanja – wir haben uns bisher nie richtig getroffen, uns auf der Messe in Leipzig nur zugewunken und dennoch bekomme ich die Jahreskarte geliehen – 100% Vertrauen unter 99% fremden Menschen. STARK!

#gelee

Heute habe ich mal wieder elmex gelee in der Apotheke gekauft. Ich komme ins Alter und muss meine Zähne noch mehr pflegen und ich mag es ja, immer mal die Zahnpasta zu wechseln und solche zusätzlichen Pflegeprodukte. Danke an die super nette Verkäuferin in der Apotheke im Hauptbahnhof Dresden für das Beratungsgespräch und die kleinen zusätzlichen Ajona-Proben.

#Moritzburg

Per Post kam eine literarische Einladung ins Literatwo-Haus. Ralf Günther liest in Moritzburg aus „Die Badende von Moritzburg“ und ich nehme die Einladung dankend an und bin am 31.05. mit anderen literarischen Menschen in der Stephanus-Buchhandlung zu finden. Lange habe ich Ralf nicht mehr getroffen, wie auch die liebe Josi, die ihn begleitet. Umso baffer bin ich über die ganzen Neuerungen die mir von verschiedenen Seiten zugetragen wurden. Ich freue mich und ja – so ist das Leben eben. 😉

Lasst ihr mir euren Kommentar-Senf zum Literamix da? Es wäre mir eine Ehre, liebe LeserINNEN. 😉

Eure
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Buchhandlungspreis 2016

Buchhandlungspreis 2016
Buchhandlungspreis 2016

Kolumne 28: #Buchhandlungspreis 2016

Jetzt wollte ich schon fast schreiben: wenn es draußen stürmt und schneit, dann zieht es uns in die Buchhandlungen. So schlimm ist es vom Wetter her nicht, aber dennoch ist dieser verregnete Herbsttag doch gerade dafür gemacht, um früh nach dem Aufwachen, im Bett zu lesen und anschließend in eine Buchhandlung zum Bücher kaufen zu fahren. Wie passend, dass sogar der 08. Oktober einen buchigen Namen trägt. Heute ist nämlich #WorldBookshopDay. Klingt modisch und darum gleich in Hashtagstyle.

Auf dem ersten Artikelbild könnt ihr die strahlende Buchhändlerin Annaluise Erler sehen. Yeah – genau wie im letzten Jahr, wurde die Buchhandlung Findus in Tharandt mit dem Buchhandlungspreis ausgezeichnet. In der Kategorie hervorragende Buchhandlung ist meine literatwoische Lieblingsbuchhandlung zu finden. Sagenhaft – ich freue mich von ganzem Herzen und wer schon einmal die heiligen Bücherhallen betreten hat, wird mir wohl zustimmen. Wer also in Dresden weilt, sollte einen Abstecher nach Tharandt einplanen. Es lohnt sich so sehr.

Über zwei Stunden konnte ich heute buchige Luft atmen. Die Preisträgerin Annaluise hat sich in einer liebevollen Dankesrede bei ihrer treuen Lesekundschaft bedankt. Gemeinsam haben wir mit Sekt und Schnittchen auf ihr und das Buchhandlungswohl getrunken und gegessen. Natürlich hat sie vom großen Tag der Preisverleihung berichtet, regelrecht geschwärmt, auch wenn ein fader Beigeschmack namens Neid, auch bei dieser Preisverleihung zu spüren war. Aber die Literatur muss mit Leidenschaft und Kreativität gelebt werden. Wer das nicht kann und ununterbrochen tut, kann keinen Preis in der Hand halten. Bei Findus ist eben anders und diese Leidenschaft und literarische Kraft muss belohnt und prämiert werden. Verdient!

Buchige Feier

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Zwischen den vielen Gästen habe ich natürlich bekannte Gesichter getroffen. Könnt ihr euch an Petra Sprenger oder viel mehr an ihre Opernmouth-Bücher erinnern? Ich habe im letzten Jahr ein umfassendes Interview-Akrostichon geführt. Sie heute zu treffen, hat mich sehr gefreut und musste bildlich festgehalten werden. Sie erzählte mir, dass immer mehr Leser auf ihre Bücher aufmerksam werden. Klasse! Ich mag die kleinen Wissensträger sehr gern verschenken und konnte selbst schon viel daraus lernen.

Außerdem habe ich heute die Verlegerin Barbara Miklaw kennenlernen können. Eine sehr sympathische Frau. Kennt ihr den Mirabilis Verlag? Ich gestehe, dass ich heute zum ersten Mal den Namen gehört habe, darum muss ich mich gleich mal schlau machen.

Und welches Buch habe ich heute allen Findus-Kunden empfohlen? Natürlich Die Nachtigall von Kristin Hannah. Doch ich durfte nicht nur empfehlen, sondern ich durfte mir auch eine große Empfehlung anhören. Diese trägt den Namen „Buchhändler“ im Titel. Na, wer errät das Buch? Ich habe ich mir gleich bestellt und hole es am Mittwoch in Tharandt ab. Meine Erwartungen sind hoch.

Ich habe den #WordBookshopDay also ausgiebig genutzt und ein Buch gekauft, auf die Buchhandlung angestoßen und nun werde ich mich den literarischen Seiten widmen. Buch, Decke, Kaffee und los gehts ins Gemütlichkeitswochenende. Und ihr so?

Eure

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Fachliteratur?

Kawasaki - Reparaturanleitung
Kawasaki – Reparaturanleitung

Kolumne 27/2016: #Fachliteratur

Seit wann gibt es denn auf Literatwo Fachliteratur zu finden? Ja, die Zeiten ändern sich und ab jetzt wird es hier nur noch technisch. Meine Ausbildung zur Zweiradmechanikerin ist in vollem Gange und Rezensionen zu Romanen werden ab sofort der Vergangenheit angehören. Macht euch also bereit für ganz anderen Stoff. Ihr werdet nicht nur über neue Literatur aus dem Bereich Krad informiert, sondern ich werde euch auch bald Bücher über Autos und LKW vorstellen. Schließlich sollte doch jeder wissen, was er bei einer LKW-Panne zu tun hat und wie er sein Auto mit wenig Handgriffen fachgerecht in einen Turbojet verwandeln kann.

Ich bin gespannt, welches Feedback ich von euch erhalten werde und ich freue mich auf viele neue Leser, die bisher hier vorbeigezogen sind, weil sie mit Jugendbüchern und Gegenwartsliteratur nichts anfangen können.

Herzlich Willkommen, liebe motorisierte Leserschaft!

Kawasaki ER-6n
Kawasaki ER-6n

Rad ab?

Sieht das nicht ulkig aus? Ein Reifen hier und ein Reifen da und schon ist nur noch das Filet-Stück vom Motorrad übrig und das will natürlich in der Luft hängen.

Ich wechsel hier natürlich nicht das Literatur-Genre, ich hoffe, dass ihr das nicht zu sehr geglaubt habt. Aber in der heutigen Kolumne schreibe ich tatsächlich über Fachliteratur und auch über einen Wechsel, auch wenn es „nur“ der Reifenwechsel am Krad ist.

Vor ein paar Wochen habe ich bereits beim Hinterreifenwechsel geholfen. Neue Gummis mussten her, um wieder gut über den Asphalt zu kommen. Zudem durfte ich beim Wechseln der Bremsflüssigkeit und dem Entlüften der Bremse mitwirken und auch die Kette wurde etwas gesäubert. Das hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht. Eine kleine Runde schrauben, so als Abwechslung zum Lesen – fetzt!

Vor einer Woche habe ich zudem mal endlich wieder den finalen Schritt gewagt und bin selbst ein paar Kilometer mit dem Motorrad gefahren. Aus bekannten Hintergründen habe ich versucht das Thema Motorrad und überhaupt das Motorradfahren seit 2013 zu meiden. Aber ich bin jetzt endlich wieder soweit und nähere mich mit kleinen Schritten wieder dem Thema. Tschakka!

Kawasaki ER-6n - Bremssattel
Kawasaki ER-6n – Bremssattel

Für Amateure geeignet

Wer braucht schon Fachliteratur, wenn er fachkundige Freunde hat? Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch und Bücher sind immer gut und vor allem hilfreich, wenn es um bestimmte Einstellungen geht. Denn wer hat schon im Kopf, mit wie viel Nm die Schraube mit dem der ABS-Sensor befestigt ist, festgezogen werden muss? Oder die Achsmutter?

Fachliteratur ist eben Fachliteratur und hält nicht nur die wichtigen Zahleninformationen bereit, sondern es befinden sich darin noch viele wichtige Hinweise und Tipps. Zudem gibt es viele Bilder mit detaillierten Erklärungen, die es Amateure möglich machen, auch ohne professionelle Unterstützung, zu schrauben.

Zukünftig sollte es mir also möglich sein, die Kawa komplett auseinander und wieder zusammen zu bauen. Und nein – das habe ich natürlich nicht vor, aber es wäre mit dem Buch möglich. Ich möchte damit sagen, dass das Buch Kawasaki Band 5283 aus dem Bucheli Verlag eine sehr gute Anschaffung ist (Bücher kann man ja eh nie genug haben). Wartung – Pflege – Reparatur – alles gut und leicht verständlich erklärt.

Kawasaki ER-6n - Kette reinigen
Kawasaki ER-6n – Kette reinigen

Mir hat es viel Spaß gemacht, die Reifen am Motorrad zu wechseln bzw. bei einigen Schritten einfach zuzusehen. Doch nicht nur die Reifen sind neu, auch die Kette ist sauber und wieder gut geschmiert. Denn wer gut schmiert, der gut fährt. *zwinker*

Das Kettenreinigungsset wurde einem Test unterzogen und wie ihr seht, ist es schon eine schöne Schweinerei, aber recht effektiv. Kann man mal machen, muss man aber nicht unbedingt.

Um den „Schraubertag“ gut in Erinnerung zu behalten, habe ich einen schwarzen Fingerabdruck im Buch hinterlassen. Diese Art von Literatur muss nämlich Spuren von Arbeit enthalten und darf innen und außen ein wenig schmutzig sein. Während der Arbeit ist es verboten, die Hände zu waschen. Das hab ich auch gelernt. *zwinker*

Lest ihr auch Fachliteratur? Wenn ja, welche und wenn nein, warum nicht? Ich bin sehr auf eure Kommentare gespannt.

Eure

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Buchabend bei Findus: Liebesromane sind mir zu seicht

Literatwo - Blogger bei Findus
Literatwo – Blogger bei Findus

Kolumne 26/2016: #Buchabend

„Liebesromane sind mir zu seicht!“ – so lautet die Schlagzeile des Interviews in der Sächsischen Zeitung. Am 24.06.2016 freute ich mich über den recht umfassenden Artikel in der regionalen Tageszeitung. Dieser machte mich an dem Tag zu einer kleinen Berühmtheit und steigerte meine Aufregung bis zum Abend in der Buchhandlung Tharandt.

Den wirklich gut geschriebenen Artikel könnt ihr unter folgenden Link online nachlesen:

-> SZ-Online: „Liebesromane sind mir zu seicht

In Tharandt selbst gab es Plakate und Aussteller mit der Ankündigung:

Bianca Steinhagen und Co.

Literatur Blog

Am Freitag, den 24. Juni 2016, um 19:30 Uhr in unseren Geschäftsräumen in Tharandt

Bianca Steinhagen gibt Einblick in ihr Leben als Hobby-Bloggerin und stellt gemeinsam mit zwei Gästen die angesagtesten Buchtitel der Saison vor.

Bianca Steinhagen betreibt den erfolgreichen Blog „Literatwo“. Anne Schack ist Gastrezensentin im Literaturblog. Josefine Bernhofer hat gerade ihr Abitur in Tharandt bestanden.

Literatwo - Findus © Julius Erler
Literatwo – Findus © Julius Erler

Welche Bücher dürfen mit?

Wer einen Buchabend veranstaltet, hat die Qual der Wahl, denn es muss eine kleine und feine buchige Auswahl getroffen werden. 4 Bücher habe ich an dem Abend mitgebracht. Trotz des warmen Sommertages konnten wir den Abend in einer gemütlichen Runde mit regen Diskussionen verbringen. Ich selbst konnte einiges über mein Bloggerleben erzählen und Einblicke in meine Lesewelt geben. Natürlich wurde auch über soziale Netzwerke philosophiert und über die positiven und negativen Seiten des öffentlichen Blog-Tagebuchs gesprochen. Es hat Spaß gemacht, die vielen unterschiedlichen Fragen zu beantworten.

Gemeinsam mit Anne habe ich unsere Lesereise zu Das achte Leben (für Brilka) vorgestellt. Abwechselnd haben wir aus unserem recht intimen und emotionalem Lesetagebuch vorgelesen und so unseren Zuhörern das große Werk näher gebracht. Natürlich wollten wir in erste Linie die Angst vor dem Wälzer nehmen – der Roman ist durch und durch groß und darf nicht verpasst werden. Am Ende wird jeder Leser feststellen, dass keine Seite zu viel war, sondern dass das Buch viel zu dünn ist.

Zwei Kurzgeschichten/Storys wollte ich unbedingt vorstellen. Aus diesem Grund habe ich für alle Leser die keine Romane mögen, die zwei Bücher Wir haben Raketen geangelt von Karen Köhler und So bin ich nicht von Anneliese Mackintosh mitgebracht.

Literatwo - Findus © Julius Erler
Literatwo – Findus © Julius Erler

Literarisches Trio

Anne und Josefine hatten natürlich auch Bücher im Gepäck. Leider könnt ihr die Worte über die Bücher nicht nachlesen, dennoch möchte ich euch die Titel nennen und verlinken. Anne hat sich dem Kinderbuch Henriette Bimmelbahngewidmet, um auch den Bereich Kinderbuch zu bedienen. Anschließend hat sie über Bogdans den Roman Der Pfau gesprochen. Sie hat den Lesern die Komödie schmackhaft gemacht und lesend untermalt, warum man den Pfau nicht verpassen sollte. Zudem hat sie Castle Freemans Männer mit Erfahrung vorgestellt. Ein kurzweiliges Buch, was bereits verfilmt ist. Dennoch kommen Anspruch, aber auch Humor nicht zu kurz. Guckt mal rein!

Josefine hat ihr absolutes Lieblingsjugendbuch vorgestellt. Das trägt den Titel Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums und wurde von Benjamin Alire Sáenz geschrieben. Der Titel ist schon spektakulär und der Inhalt kann mithalten. Ein Buch was uneingeschränkt empfohlen werden kann und in dem sich jeder Jugendliche wiederfinden wird. Außerdem hat sie kurz und knapp Jan Wagners Regentonnenvariationen vorgestellt und eine lesende Kostprobe gegeben.

Zum krönenden Abschluss habe ich mit Anne ein literatwoisches Lagerfeuergespräch über Helene Hanffs Roman „84, Charing Cross Road“ geführt. Ganz spontan haben wir uns gegenseitig Fragen gestellt, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Bald könnt ihr das Gespräch hier auf dem Blog nachlesen. Natürlich haben wir das Publikum mit einbezogen und zum Cover und zu ihren Meinungen über Brieffreundschaften befragt.

Damit war der Abend noch lange nicht zu ende, wie ihr euch sicher denken könnt. Bücher, Wein und viele interessante Gespräche rundeten den Abend ab.

Vielen Dank an Annaluise Erler für die Möglichkeit einen Blogger-Abend in der Buchhandlung Findus zu veranstalten!

Eure

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