Aklak, der kleine Eskimo: Das große Rennen um den Eisbärbuckel
Aklak, der kleine Eskimo: Das große Rennen um den Eisbärbuckel

Habt ihr immer auf eure Eltern bzw. eure Mama gehört, wenn sie zu euch gesagt hat: macht vorsichtig, passt auf euch auf, rennt nicht so schnell etc…? Ja, ne?

Aklak geht es auch so. Die warnenden Worte und die lieb gemeinten Ratschläge, ignoriert er. Er soll nicht auf den Eisschollen fahren und nicht so mit dem Schlitten rasen. Und was macht Aklak? Richtig…er hält sich nicht dran, wäre ja auch gelacht. Er lässt sich auf der Eisscholle vom Wal spazieren fahren und seine tierischen Freunde machen mit und er lässt sich von seinem Husky Tuktuk schnell mit dem Schlitten ziehen.

Dann passiert, was passieren musste, er wird von seinen Mitschülern entdeckt. Der kleine Eskimo wird von den drei halbstarken Eskimojungs zu einem Duell herausgefordert. Er muss mitmachen, sich dem großen Rennen um den Eisbärbuckel stellen, denn sonst wird er gnadenlos verpetzt und verliert seine wundervolle Peitsche. Die gehörte seinem Großvater und dem Großvater vom Großvater und so weiter.

Seine Freunde – das Schneehuhn, der Schneehase, die Robbe und der Wal – sind ganz zuversichtlich. Aklak wird es schaffen. Obwohl er nun schon genug Problem hat, kommt auch noch eine Mitschülerin zu ihm nach Hause. Ein Mädchen? Bei ihm?

Bald steht das große Rennen an – wird Aklak es schaffen oder verliert er seine geliebte Peitsche? Und wer ist das Mädchen?

Aklak, der kleine Eskimo: Das große Rennen um den Eisbärbuckel
Aklak, der kleine Eskimo: Das große Rennen um den Eisbärbuckel

Was für eine schöne Geschichte. Ich und Hörbucher – ja, dass ist schon so eine Sache, denn meist schlafe ich ein. Also habe ich das Hörbuch unterwegs im Auto gehört. Auf dem Weg von Usedom nach Dresden, haben wir uns über eine Stunde zu dem kleinen Aklak begeben und ihm gelauscht. Mein Mann und ich waren völlig hin und weg. Die Erzählstimme von Sigrid Burkholder ist einfach klasse. Wie sie mit ihrer Stimme spielt und Aklak und seinen Freunden eine eigene Stimme gibt, ist einfach spitze.

Durch die Untermalung mit Musik wird die so schon fabelhafte Geschichte noch mehr aufgewertet und zieht den Zuhörer richtig ins Geschehen. Das Anhalten am Rasthof fiel uns schon sehr schwer, denn das Hörbuch ist richtig spannend. Also mitten im großen Rennen kann auf keinen Fall gestoppt werden.

Das Werk von Anu Stohner und Henrike Wilson ist einfach richtig schön. Die Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Neid und die großen und kleinen Hürden des Lebens, ist nicht nur für die jungen Zuhörer geeignet. Gemeinsam Hören macht Spaß – denn hier steckt wirklich viel Abenteuer drin. Was haben wir gelacht und dem kleinen Aklak die Daumen gedrückt.

Ihr habt die Chance das Hörbuch Aklak, der kleine Eskimo. Das große Rennen um den Eisbärbuckel (cbj Audio) zu gewinnen. Was ihr tun müsst? Verratet mal bis zum 19.12.2015 ein wenig Blödsinn aus eurer Kindheit. 🙂

Update: Was habe ich mich köstlich über eure Antworten amüsiert. Herrlich. Ihr wart ja immer alle brav – wenn das der Weihnachtsmann liest *g* Gewonnen Cindy. Glückwunsch!

Eure

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7 comments on “Aklak, der kleine Eskimo: Das große Rennen um den Eisbärbuckel”

  1. Hallo liebe Bini,

    was für eine schöne Rezension und das Booklet schaut auch liebevoll gestaltet aus. Für manche Hörbücher ist man nie zu alt. 🙂

    Blösinn aus meiner Kindheit, das wird schwer. Eigentlich war ich oft sehr vorsichtig und habe mich an die Warnungen meiner Eltern gehalten. Nur eben nicht daran, die Bücher meiner Mama in Ruhe zu lassen. Wenn ich wusste, dass meine Eltern einige Stunden weg waren, liebte ich, es die Regale meiner Mama zu durchforsten und habe dabei vor allem in den Büchern gerne geschmökert, für die ich noch viel zu klein gewesen war. Oder wenn ich Fernseh Verbot bekam, brachte ich am nächsten Tag eine Videokassette in die Schule mit und eine meiner Freundinnen hat mir eben meine Lieblingsserie aufgenommen. 😉

    Liebe Grüße Cindy

  2. Ich habe NIEEEEE Blödsinn gemacht! ();o)

    Ernsthaft, schwierige Frage… An was ich mich noch erinnern kann ist, dass ich an einem Vormittag drei Packungen Eis (Wasser- u. Softeis) gegessen habe. Natürlich vor dem Mittagessen. Meine Güte war meine Mutter sauer … An da hat sie Strichliste geführt und genau aufgeschrieben, was noch in der Truhe war. 😉

  3. Blödsinn aus der Kindheit… Da fällt mir gerade etwas ein, meine Eltern waren abends nicht zu Hause, was selten vorkam, mir war langweilig und ich hatte die tolle Idee fremde Leute anzurufen und Unsinn (Telefonstreiche) zu machen. Das ging solange gut und war witzig, bis eine Frau meinte, sie hätten eine Fangschaltung und am Montag stünde die Polizei vor meiner Tür. Da war der elternfreie Abend nicht mehr ganz so lustig, am Montag habe ich dann versucht, einen weiten Bogen um unser Haus zu machen. Ich weiß gar nicht, wie alt ich da war, aber eben noch in dem Alter, in dem ich glaubte, dass eine Fangschaltung einfacher installiert wäre, als es tatsächlich möglich war und ist. Ein anderes Mal, als sie nicht zu Hause waren, habe ich mich darauf gefreut, nachts die „Rocky Horror Picture- Show“ im Fernsehen anschauen zu können, leider kam davor nur die irgendetwas- Pyramide mit Dieter- Thomas Heck und es gab nur drei Programme wahrscheinlich, so schlief ich leider ein und meine Eltern weckten mich, während über den Fernseher das Testbild flimmerte…

  4. Huhu 🙂
    Blödsinn aus meiner Kindheit?!?…du fragst Sachen 😀
    Ich habe bei unserer Kommode alle Schubladen von links nach rechts angebissen. Da kann man noch immer meine Zahnabdrücke sehen. *lach*
    Ich würde das Hörbuch sehr gerne hören 🙂
    Liebe Grüße, Verena.

  5. Das ist bestimmt eine schöne Geschichte. Aber wusstest du, das Eskimo eigentlich ein Schimpfwort für die Inuit ist? Es heißt: „Die, die rohes Fleisch essen“ und stammt von den Indianern des Nordens.
    Aber wahrscheinlich ist das so wie mit den Negerlein 😉

Vorhang auf für eure Worte...