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Eine wie Alaska ~ John Green

Eine wie Alaska ~ John Green

Bei „Eine wie Alaska“ bin ich wirklich gespannt, was du sagen wirst. – schrieb mir Benedict Wells in einer Email. Schon lange hat er mir den Roman von John Green empfohlen und darauf gelauert, ob er mir gefallen wird. Eines seiner Lieblingsbücher. Da er mir schon „tschick“ und „Vincent“ empfohlen hat, wusste ich, das ich ganz sicher nicht enttäuscht werde – Irrtum?

Nein – ganz klar! Ich bin durch und durch begeistert, obwohl ich eigentlich nicht fünf Romane vom selben Autor lesen wollte. John Green hat mich nicht immer überzeugt. Wenn du mehr wissen magst, schaust du einfach HIER- John Green.

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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green

Habt ihr auch ab und an fiese Gedanken? Und kennt ihr John Green? Also ich kenne fiese Gedanken und ich habe mich lesend John Green schon recht oft genähert. Seinen großartig-berührenden Roman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kennt wohl jeder Leser, wenn nicht als Buch, dann wohl ganz sicher als Film. Ich bin „Margos Spuren“ gefolgt und habe „Die erste Liebe“ kennengelernt. Es lag also auf der Hand, dass ich mich den fiesen Gedanken nähern sollte und umso mehr habe ich mich über die limitierte Ausgabe gefreut, die mir das Hanser-Team zugeschickt hat. Danke dafür!

Ganz dunkel erinnere ich mich an die Cover-Abstimmung des Hanser Verlags, bei der ich mitgemacht habe. Nun, die limitierte Auflage (ich habe Nr. 42056) beinhaltet ein Wendecover, welches wirklich perfekt passt und eine super Idee ist. So kann jeder selbst entscheiden, welches Cover der neue Green tragen soll und ich glaube, dass ich damals für die dunklere Variante gestimmt habe. Zu beiden Covern passt der orange Schnitt der Seiten. Von außen mag ich den Green und wie sieht es mit dem Inhalt aus?

Zwei Tage habe ich nun die Geschichte von der 16-jährigen Protagonistin Aza Holmes auf mich wirken lassen. Nein, Aza ist keine Hacel Grace und dennoch ebenso besonders, wie euch beim Namen schon auffällt. Aza – …umfasst das ganze Alphabet, weil wir wollten, dass du weißt, dass du alles sein kannst. (Seite 37)  – außergewöhnlich gut und sehr kreativ von ihrem damals noch lebenden Vater.

Aza vermisst ihren Vater und während sie ihrem Verdauungstrakt zuhört, unterhalten sich ihre beste Freundin Daisy und Künstlertyp Mychal über Russell Pickett, welcher vermisst und wegen Korruption verhaftet werden soll. Pickett? Aza kennt Davis Pickett, den Sohn des vermissten Mannes, und als Daisy dies vernimmt, funkelt in ihren Augen schon das Dollarsymbol. 100.000 Dollar Belohnung – das wäre doch der Jackpot und eine gute Grundlage, um sich das teure Studium zu finanzieren. Als Aza die Wildkamera erwähnt, ist Daisy kaum noch zu halten. Sie will Pickett finden, doch in Azas Kopf beginnt sich die Gedankenspirale zu drehen…

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green

Seid ihr jetzt neugierig? Klingt spannend, oder? Und es geht auch spannend weiter, so viel kann ich verraten und natürlich kommt der Kontakt zu Davis zustande. Doch Green wäre nicht Green, wenn er uns eine aufgesetzt wirkende Geschichte präsentieren würde, oder?

Keine Angst – es erwartet euch gewiss keine vorhersehbare oder gar gefühlskalte Konstruktion und ihr trefft auch auf kein Klischee wie z.Bsp. armes Mädchen trifft auf reichen Jungen. Gewiss nicht! Dazu hat John Green zu viele Ideen und Aza hat eigentlich auch ganz andere Probleme, als den Vater von Davis zu suchen. Schließlich gibt es C.difficile. Aber das erzählt euch Aza lieber selbst…

„In die Augen kann man jedem sehen. Aber jemand zu finden, der dieselbe Welt sieht, ist ziemlich selten.“ (Seite 14)

Natürlich hat es John Green erneut geschafft, mich zu begeistern. Er schreibt so einfühlsam wie humorvoll – er weiß, welche Mischung seine Leser lieben und brauchen und wie er vorgehen muss, um sich erneut in die Herzen zu schreiben. Wir Menschen sind so unterschiedlich und haben alle das ein oder andere Problem. Mit Aza stellt er uns eine Protagonistin vor, die sich ihren inneren Zwängen immer wieder ergeben muss und spricht ein wichtiges Thema an, welches nicht nur Jugendliche betrifft.

Lasst euch einfach überraschen und lernt die zwanghafte Welt von Aza kennen. John Green schreibt natürlich über die Liebe, über Ängste, vor allem aber über eine ganz besondere Annäherung zweier Menschen. Und dann ist da auch noch Daisy und Harold und das ganz normale Leben ist ja auch noch da.

Ganz offen und ehrlich sage ich euch, dass auch in mir ein wenig von Aza steckt, aber ich bin auf einem guten Weg die fiesen Gedanken für immer auszuschalten. Und du? Lies Green, er heilt zwar nicht, hilft aber zu verstehen und macht auch ein wenig gesund.

Eure
 Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green

Margos Spuren ~ John Green

Margos Spuren ~ John Green
Margos Spuren ~ John Green

Vor gut über zwei Jahren machte ich meinen ersten Ausflug in die Schreib- und Gedankenwelt des Autors John Green. Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mich sehr berührt und ich habe das Werk regelrecht verschlungen. Wenn man gute Leseerfahrungen gemacht hat, möchte man diese natürlich erneut machen. Als ich Margos Spuren (dtv) in der Hand hielt, war die Spannung groß. Kann mich Green erneut begeistern oder klappt es dieses Mal nicht?

Wer ist Margo? Welche Spuren werden hinterlassen? Nun wollte ich es wissen und ich zögerte nicht lange und prompt stand ich ihr gegenüber.

Margo Roth Spiegelman – eine undurchschaubare Person, die Rätsel liebt und schon mit neun Jahren für Quentin eine Art Rätsel war. Quentin und Margo sind nicht nur seit dem zweiten Lebensjahr Nachbarn, sondern wohnen regelrecht Fenster an Fenster. Quentin freut sich, wenn Margo seine Nähe sucht, denn schon immer schlägt sein Herz für sie. Er ist durch und durch in sie verliebt. Und Margo? Margo ist und bleibt rätselhaft, wird mit fortschreitendem Alter immer rätselhafter, eigener und teilweise sogar unnahbar.

„Margo hat Rätsel immer geliebt. Und bei allem, was später passierte, wurde ich den Gedanken nicht los, dass sie Rätsel vielleicht so liebte, dass sie selbst zu einem wurde.“ (Seite 13)

Lange Zeit haben Quentin und Margo nicht wirklich Kontakt. Das Band der Freundschaft lockert sich durch die charakterlichen Entwicklungen, Vorlieben und durch das Lebensumfeld. Margo ist besonders speziell – sie ist verrückt, hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen, sie ist anders, sie ist rebellisch, sie ist einfach DIE Margo. Doch dann kommt der Tag der Tage. Margo steht vor Quentins Fenster und er ist halb sprachlos, da es keinen Grund gibt, warum Margo ausgerechnet Kontakt zu ihm suchen sollte. Vor allem nach dieser langen Zeit nicht…

Margos Spuren ~ John Green
Margos Spuren ~ John Green

Grund: Margo braucht ein Auto.

Problem: Der Autoschlüssel zu ihrem Auto liegt verschlossen in einem Safe – Sicherheitsvorkehrungen der Eltern.

Lösung: das Auto von Quentins Mutter

Was Quentin machen wird? Genau das, was wir wohl alle machen würden, wenn unsere Lebensliebe vorbei kommen würde. Er gibt ihr das Auto, nein, noch besser, er begleitet sie auf ihrer Unternehmung. Doch was hat Margo mitten in der Nacht vor? Quentin hätte sich nicht im Traum ausmalen können, was auf ihn zukommt, denn so verrückt würde er niemals träumen. Margo übt Rache und das richtig. Quentin ist nicht wohl bei der Sache, aber er hilft seiner Margo, er ist ihr halb hörig und taut nach und nach neben ihr auf. Er ist stellenweise so verrückt wie sie, ein kompletter Ausbruch aus seinem üblichen Verhalten. Das frisch gefundene Paar durchlebt eine abgedrehte Nacht, in der es gemeinsam gefährliche und verbotene Sachen macht.

Was für eine Nacht…

Der nächste Tag hingegen fühlt sich gut an, allerdings nur solange, bis Quentin feststellt, das Margo weg ist. Wie vom Erdboden verschluckt. Er kann nicht fassen, dass die gemeinsame Zeit, das rießige Abenteuer der Anfang vom Ende gewesen sein soll. Quentin ist verliebt und verzweifelt  und in seiner verliebten Verzweiflung bereit für eine große Suche namens Margo…

„Ich werde die Saite spielen. Ich werde dein Vertrauen nicht enttäuschen. Ich werde dich finden.“ (Seite 169)

Margos Spuren ~ John Green
Margos Spuren ~ John Green

Was die Liebe mit uns anstellen kann, wissen wir wohl alle ganz genau. Würden wir nicht ebenso auf die Suche gehen? Würden wir nicht genauso unkonzentriert in den Abschlussprüfungen sitzen und den anstehenden Abiball, den man nur einmal im Leben erleben kann und um den sich gerade alle Gespräche drehen, ignorieren? Quentins Kopf denkt Margo.

„Warte, bis sie von alleine wieder nach Hause kommt. Irgendwann musst du aufhören, in den Himmel zu starren, sonst schaust du dich eines Tages um und merkst, dass du selber längst davongeschwebt bist.“ (Seite 165)

Warten ist für Quentin ein unbekanntes Wort und Freundschaft zeigt sich dann, wenn alle da sind, obwohl alle gerade mitten in ihrem eigenen Leben stecken und dort nicht fehlen dürften. Quentins Freunde stellen alle hintenan und begeben sich mit ihm auf eine Suche – einen Roadtrip quer durch Amerika.

„Vielleicht ist es mehr so, wie du vorher gesagt hast, dass wir Risse bekommen. Am Anfang sind wir alle wasserdicht, aber dann passieren Dinge – Leute verlassen uns, lieben uns nicht oder verstehen uns nicht, oder wir verstehen sie nicht, und wir verlieren und scheitern und tun einander weh. Und so bekommen wir Risse. … Erst wenn wir Risse haben, kommt das Licht herein. Und das Licht kann heraus.“ (Seite 328)

Das wohl schönste Zitat im Werk. Ich könnte stundenlang darüber nachdenken. John Green hat auch in diesem Werk wieder tief in die Gefühlskiste gegriffen. Er konnte mich zwar nicht von Anfang an so mitnehmen, wie damals. Es geht in diesem Werk um keine richtige Krankheit, aber um die Krankheit namens Liebe. Die Liebe macht uns blind, sie führt uns runter vom vorgesehenen Lebensweg, sie lässt uns anders sein. Wir handeln ohne nachzudenken und stellen die Liebe in den Lebensvordergrund, ohne nach rechts oder links zu schauen. Wir lebenlieben auf der Überholspur, was nicht immer gut enden kann. Blind vor Liebe – man kann Quentin keinen Vorwurf machen – Gefühle sind Gefühle…

Die Hoffnung geht bis zum Schluss des Werkes mit uns Hand in Hand – und dann?

John Greens Protagonisten muss man wirklich erleben. Ich hatte jede Menge Spaß mit ihnen, musste wahnsinnig während des Roadtrips lachen, konnte allerdings auch tief nachdenken und fühlte mich weitestgehend gut unterhalten. Aber ein kleines bisschen Unzufriedenheit bleibt, irgendwie habe ich noch eine Portion mehr erwartet. Ich kann und mag es nicht definieren, sondern einfach so im Seitenraum stehen lassen.

Die Verfilmung des Werkes werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Schon der Trailer zeigt die Bilder, die ich auch während des Lesens hatte. Selbst ungesehen mag ich behaupt, dass der Film sehr nahe an den Roman heran kommt.

Schaut selbst…

Eure

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter – John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter ~ John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter ~ John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter – zum Glück nicht immer, aber im Grunde kann man den Titel des Buches genauso unterschreiben. Jeder von uns wird das schon mehrmals gedacht haben, aber die damit verbundenen Erlebnisse oder Nachrichten ein wenig gerade rücken können. Hoffentlich!

Allerdings weiß man bereits gerade wegen des Titels, dass es schlimm werden wird, dass Unerwartetes kommt, dass es emotional wird, dass es schwer wird.

Hazel Grace – aber lieber „nur“ Hazel „ohne“ Grace, also Hazel ist 16 Jahre und Hazel hat Krebs. Schilddrüsenkrebs und auch ihre Lungen haben Metastasen. Die Sauerstoffflasche ist ihr engster Begleiter, diese muss sie immer bei sich tragen, denn sonst wird ihr schwindlig. Ihre Kraft ist endlich und jeder Schritt strengt an. Zudem ist sie von ihrer Mutter genervt, denn diese möchte unbedingt, dass sie mal wieder die Selbsthilfegruppe besucht, um nicht depressiv zu werden und um mal wieder unter Leute zu kommen.

Hazel liest zudem gern und ihr größter Traum ist es, ihren Lieblingsschriftsteller zu treffen, welcher den Namen Peter Van Houten trägt und nicht wie sie selbst in den USA, sondern in den Niederlanden wohnt. Sein Werk „Ein herrschaftliches Leiden“ hat sich in ihrem Herzen tief verankert und sie würde ihm gern mehrere Fragen dazu stellen. Vor allem zu seinen Protagonisten.

Hazel liebt den Roman, denn in ihm geht es um Krebs, aber weder um nerviges Mitleid noch um irgendwelche Krebshelden, noch um Wohltätigkeitsorganisationen. Der Roman ist real, denn Van Houten schildert wie es wirklich für einen Krebskranken ist, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ohne die Krankheit schön zu malen.

Hazel tut ihrer Mutter den Gefallen und besucht mal wieder die Selbsthilfegruppe, um sich mit anderen Kranken zu unterhalten. Am besten versteht sie sich mit Isaac, welcher Augenkrebs und nur noch ein Auge hat. Sie kommunizieren oft über abwechselndes Seufzen, während die Anderen über Themen sprechen, die beide nicht interessieren. Doch diesmal erweckt ein Junge ihre Aufmerksamkeit. Augustus, kurz Gus. Seine offene und schlagfertige Art verzaubert Hazel und beide freunden sich an, treffen sich immer öfter und verlieben sich ineinander. Gus liest Hazels Herzensroman und Hazels großer Wunsch springt auch auf Gus über.

Eine tiefere Beziehung beginnt, die der Roman erst richtig in beider Herzen zum Rollen bringt und festigt.

Amsterdam lautet ihr gemeinsames Ziel. Amsterdam, die Stadt in der sich alles ändert und die Welt beginnt sich in eine andere Richtung zu drehen.

Nein – das hier ist kein Roman nur für Jugendliche.

Nein – das hier ist kein Roman, in dem es um Krebshelden oder irgendwelche Wohltätigkeitsorganisation geht.

Nein – dieser Roman ist schonungslos offen, dieser Roman spricht Klartext und dieser Roman wird sich im Herzen des Lesers verankern, wie kein anderer Roman in dem die Krankheit Krebs eine Rolle spielt.

John Green präsentiert dem Leser Protagonisten, in die er sich von Anfang an hineinversetzen muss. Förmlich nahtlos schlüpft man in die Protagonistin Hazel und versetzt sich in ihre Lage, sieht durch ihre Augen, atmet ihren lebenswichtigen Sauerstoff und wird von ihren Gefühlen ummantelt.

Hazel ist taff, stark und doch umtreiben sie Gedankenwelten, die wir als Leser so vielleicht noch nicht kannten. Als Hazel möchte man kein Mitleid, man möchte leben, man sucht den Spaß und man möchte wie ein normaler Jugendlicher behandelt werden.

Als Gus in ihr Leben tritt, lernt sie zum ersten Mal richtig die Liebe kennen. Ihre Unerfahrenheit ist total verständlich und jeder von uns kennt diese neuen Erfahrungen, die es zu ergründen und erleben gibt.

Der Roman „Ein herrschaftliches Leben“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Wer jetzt denkt, dass der Krebs das unumstrittene Hauptthema ist, liegt nicht ganz falsch, irrt sich aber trotzdem.

Green versetzt seine Leser in Gefühlswelten die einfach gnadenlos und doch so tief und voller Emotionen sind. Er bringt Informationen im Leseflug weit ans Leserherz, die man erst mit den Nachwirkungen beim Beenden des Romans richtig gewaltig spürt. Nicht nur Hazel und Gus sind Protagonisten, die man gern im richtigen Leben um sich hätte. Auch Isaac ist ein wahnsinnig taffer Mensch, der erst recht kein einfaches Schicksal hat. Gerade er verankert sich im tiefsten Gefühlskern und bringt Gedanken zum Kreisen.

Den Roman kann man wohl nur in einem Rutsch lesen, allerdings muss dieser immer wieder unterbrochen werden, da niemand darum herum kommen wird, von seinen Gefühlen überwältigt zu werden. Zu schonungslos offen ist dieses Werk, zu grausam die Romanrealität und an einigen Stellen ist man schier fassungslos, was passiert und noch fassungsloser wenn man feststellt, dass es bestimmte Menschen und deren Verhalten in seinen eigenen Umgebungen gibt.

Wir Literatwos haben eine Kerze angezündet für unsere Freundin Miriam (Orca), die plötzlich erkrankt und mehr als schnell im letzten Jahr von uns gegangen ist. Gerade an sie musste ich oft denken und diese Realität wummert im Hinterkopf.

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (übersetzt von Sophie Zeitz) ist sagenhaft stark vom ersten bis zum letzten Wort und ganz bestimmte Passagen sind so einmalig, dass man über diese sprechen muss und am liebsten irgendwo einritzen würde.

Vielleicht ist eine klitzekleine Vorhersehbarkeit im Roman, aber diese ist minimal, denn die Wendung, welche den Leseratem fast zum Stillstand bringt, ist umgreifender als vermutet. Sagenhaft, tief, emotional, direkt und dennoch mit poetischen Worten bespickt – ein wahres Meisterwerk in dem man als Hazel die Hauptrolle spielt und selbst auf der Leinwand zu sehen ist.

Wer sich dem Roman hingibt, der soll gewarnt sein, denn es wird emotional und es werden keine Augen trocken bleiben, wenn die Tiefe der Worte wie tausend Arme um einen greift.

Lesen, einfach lesen – egal ob männlich oder weiblich, jugendlich oder erwachsen, egal ob gesund oder krank – seid stark und lest!

Ein wirklich erstaunliches Ding ~ Hank Green

Ein wirklich erstaunliches Ding ~ Hank Green

In der Tat ist es wirklich ein erstaunliches Ding, dass ich zum Roman von Hank Green gegriffen habe. Sogar noch im alten Jahr 2018, zum Rohmanuskript direkt aus der Werkstatt. Erstaunlich deshalb, weil es mich nicht zum Buch hinzog, weil ich das Cover nicht mag  und dann noch dieser Carl, dieser Roboter. Nee – lass mal…

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An Nachteule von Sternhai ~ Goldberg Sloan & Meg Wolitzer

An Nachteule von Sternhai ~ Goldberg Sloan & Meg Wolitzer

Fast wie Emmi und Leo in „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer verhalten sich Nachteule und Sternhai – die zwei 12-jährigen Mädchen Bett und Avery. Das sich Bett Devlin (Sternhai) und Avery Bloom (Nachteule) über Monate hinweg Emails schreiben, hätten sie sich nicht träumen lassen. Erst Recht nicht, was mit ihnen und ihren Familien passiert.

Gut für uns, denn die Emails könnten nicht schöner sein. Holly Goldberg Sloan & Meg Wolitzer (Die Stellung) haben mich mit ihrem Jugendbuch sehr begeistert. Knappe 280 Seiten Emailverkehr die mein Herz erfreut haben.

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365-Tage-Projekt ~ 2018

„365-Tage-Projekt“?

Seit dem 03.08.2014 begleitet mich dieses wundervolle Projekt. Auch im Jahr 2018 halte ich den ersten Satz des Romans inkl. Seitenzahl und den Lesezeitraum fest. Zum Projekt inspiriert hat mich das Flow-Magazin.

Seid ihr auch dabei? Habt ihr ein Projekt 2018? Viel Erfolg und viel Freude beim Lesen und Stöbern. <3

Eure Bini

Dezember

  • 25.-30,12,2018 – 57. Buch
Ein wirklich erstaunliches Ding ~ Hank Green

„Ja, ja, ich weiß – ihr erwartet hier ein Abenteuer-Epos voller Intrigen, Geheimnisse, Nahtod und echtem Tod, aber vorher (wobei ihr natürlich jederzeit zu Kapitel dreizehn vorblättern dürft, ich kann euch keine Vorschriften machen) werdet ihr euch damit auseinandersetzen müssen, dass ich, April May, nicht nur die Schlüsselfigur eines der bedeutsamsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte bin, sondern auch eine Anfang Zwanzigjährige, die nicht immer alles richtig gemacht hat.“ (Seite 7)

  • 19.-20.12.2018 – 56. Buch
Sternstunde ~ Karin Kalisa

„Im vorletzten Stockwerk eines Hause, das beinahe hundertundzwanzig Jahre alt war, saß ein Kind, das beinahe acht Jahre alt war, auuf dem Küchenfußboden.“ (Seite 9)

  • 05. – 11.12.2018 – 55. Buch
Die kleine Meerjungfrau und andere Märchen ~ Hans Christian Andersens

„Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie die Blütenblätter der schönsten Kornblume und so klar wie das reinste Glas, aber es ist dort sehr tief, tiefer, als irgendein Ankertau reicht, viele Kirchtürme müssten aufeinander gestellt werden, um vom Grund bis über das Wasser zu reichen.“ (Seite 12)

  • 04.12.2018 – 54. Buch
Nur einmal ~ Kathleen Collins

„Okay, die Wohnung ist im fünften Stock, kein Fahrstuhl, drei Zimmer vorne, Badewanne in der Küche, Kakerlaken an den Wänden, das Klo ein Kabuff mit Buntglasfenster.“ (Seite 9)

  • 03.12.2018 – 53. Buch
Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung ~ Petra Hartlieb

„Draußen scheint die Sonne, und es hat weit über zehn Grad.“ (Seite 13)

 

November

  • 22.-23.11.2018 – 52. Buch
Die Unsterblichen ~ Chloe Benjamin

„Varya ist dreizehn.“ (Seite 7)

  • 19.-21.11.2018 – 51. Buch
Wildnis ist ein weibliches Wort ~ Abi Andrews

„Die Weltraumsonde Voyager 1 hat unseren Planeten im Jahr 1977 verlassen.“ (Seite 7)

  • 15.-19.11.2018 – 50. Buch
Schnee in Amsterdam ~ Bernard MacLaverty

„Im Badezimmer machte Stella sich fertig fürs Bett.“ (Seite 7)

  • 11.- 13.11.2018 – 49. Buch
In der Nacht hör‘ ich die Sterne ~ Paola Peretti

„Kinder fürchten sich für gewöhnlich vor dem Dunkel.“ (Seite 9)

  • 06.- 11.11.2018 – 48. Buch
Dodgers ~ Bill Beverly

„Die Jungs kannten nur The Boxes; für sie gab es nichts anderes.“ (Seite 11)

  • 04.- 05.11.2018 – 47. Buch
Gun Love ~ Jennifer Clement

„Meine Mutter war eine Tasse Zucker. Man konnte sie jederzeit ausleihen.“ (Seite 9)

Oktober

  • 12.10. – 03.11.2018 – 46. Buch
Die Katze und der General ~ Nino Haratischwili

„Sie sah in den Himmel. Durch die dichte Wolkendecke erkannte sie einen schmerzlich grellen Kreis.“ (Seite 9)

  • 07.-11.10.2018 – 45. Buch
Meine beste Bitch ~ Nataly Elisabeth Savina

„Unsere Kleinstadt liegt an einem großen See.“ (Seite 7)

  • 03.- 06.10.2018 – 44. Buch
Sofia trägt immer Schwarz ~ Paolo Cognetti

„Eines Nachts trat die Krankenschwester ans Fenster der Station und entdeckte seinen Lieferwagen vor der Klinik.“ (Seite 7)

September

  • 22. – 30.09.2018 – 43. Buch
Mein Ein und Alles ~ Gabriel Tallent

„Das alte Haus kauert auf seinem Hügel, abblätternde weiße Farbe, Erkerfenster und von Kletterrosen und Gifteiche überwucherte hölzerne Spindelgeländer.“ (Seite 7)

  • 17. – 21.09.2018 – 42. Buch
VOX ~ Christina Dalcher

„Wenn mir jemand erzählt hätte, ich könnte den Präsidenten, die Bewegung der Reinen und diesen unfähigen kleinen Scheißkerl Morgan LeBron innerhalb einer Woche zu Fall bringen, hätte ich ihm nicht geglaubt.“ (Seite 7)

  • 12. – 16.09.2018 – 41. Buch
Loyalitäten ~ Delphine de Vigan

„Ich dachte, der Kleine sei misshandelt worden, das dachte ich sehr bald, vielleicht nicht an den ersten Tagen, aber nicht lange nach Schuljahresbeginn, es war etwas an seiner Art, sich zu halten, sich dem Blick zu entziehen, das kenne ich, das kenne ich nur zu gut, diese Art, mit der Umgebung zu verschmelzen, transparent zu werden.“ (Seite 7)

  • 03. – 09.09.2018 – 40. Buch
Das brennende Mädchen ~ Claire Messud

„Man sollte meinen es würde mich nicht mehr beschäftigen.“ (Seite 9)

August

  • 26.08.-02.09.2018 – 39. Buch
Fayvel der Chinese ~ Philippe Smolarski

„Ich mag den Jardin du Luxembourg sehr gerne.“ (Seite 13)

  • 25.08.2018 – 38. Buch
Alles über Heather ~ Matthew Weiner

 

  • 25.08.2018 – 37. Buch
Thalamus ~ Ursula Poznanski

„Noch fünf Kilometer bis zu Hannahs Haus, und der Regen ließ einfach nicht nach.“ (Seite 5)

  • 22.08.2018 – 36. Buch
Kinder des Zufalls~ Astrid Rosenfeld

„Vier Meter über der Erde baumelte der Junge, an einem Ast des toten Eichenbaums.“ (Seite 7)

  • 21.08.2018 – 35. Buch
Leninplatz ~Mark Scheppert

„In der 10. Klasse rauchen wir die erste Zigarette schon vor Beginn des Unterrichts in einer nicht einsehbaren Ecke des Schulhofs.“ (Seite 7)

  • 19.08. – 20.08.2018 – 34. Buch
Uns gehört die Nacht ~ Jardine Libaire

„Vor dem Motel-Fenster leuchtet Wyoming im Sonnenuntergang.“ (Seite 9)

  • 17.08. – 18.08.2018 – 33. Buch
Maus ~ Art Spiegelman

„Ich erinnere mich, daß es Sommer war. Ich war zehn oder elf…“ (Seite 3)

  • 01.08. – 16.08.2018 – 32. Buch
Was nie geschehen ist ~ Nadja Spiegelman

„Als Kind war ich überzeugt, meine Mutter sei eine Fee.“ (Seite 7)

Juli

  • 22.07. – 30.07.2018 – 31. Buch
Wie bin ich denn hierhergekommen ~ Dirk von Petersdorff

„Anna lag genau im Lichtstreifen, den der Vollmond ins Zimmer warf.“ (Seite 5)

  • 01.07. – 10.07.2018 – 30. Buch
Spinster Girls – was ist schon normal?

„Alles begann mit einer Party. Wir reden hier nicht einfach von irgendeiner Party.“ (Seite 8)

Juni

  • 18.06.- 19.07.2018 – 29. Buch
Hannas Töchter ~ Marianne Fredriksson

„Die Missetaten der Väter suchen die Kinder heim bis ins dritte und vierte Glied.“ (Seite 7)

  • 09.06. – 17.06.2018  – 28. Buch
Herz auf Eis ~ Isabelle Autissier

„Sie sind früh aufgebrochen.“ (Seite 7)

  • 08. – 09.06.2018 – 27. Buch
Auster und Klinge ~ Lilian Loke

„Ein Murmeln aus Dutzenden Mündern erfüllt das Callcenter, während Georg auf seinem Merkblatt herumkritzelt, stets lächeln beim Sprechen, Verständnis zeigen, Essverbot am Platz, Georg zeichnet Herzkranzgefäße, Aorta, Muskelgewebe mit schnellem, fließendem Strich quer über die schnörkellose Computerschrift.“ (Seite 9)

  • 06. – 07.06.2018 – 26. Buch
Eine wie Alaska ~ John Green

„Eine Woche bevor ich Florida verließ, um den Rest meiner Jugend in einem Internat in Alabama zu verbringen, ließ sich meine Mutter nicht davon abbringen, eine Abschiedsparty für mich zu geben.“ (Seite 7)

  • 04. – 05.06.2018 – 25. Buch
Das Tagebuch der Anne Frank ~ David Polonsky – Ari Folman (Graphic Diary)

„Niemand kann verstehen, dass ein Mädchen von dreizehn ganz allein auf der Welt steht.“ (Seite 5)

  • 03.06.2018 – 24. Buch
Mein Freund, der Eifelturm und ich ~ Dagmar Hoßfeld

„Hätte mir irgendwann eine süße kleine Glücksfee ins Ohr geflüstert, dass ich noch vor meinem 16. Geburtstag mit der Liebe meines Lebens auf dem Eiffelturm stehen und ganz Paris mir zu Füßen liegen würde, hätte ich das arme Ding vermutlich an die Wand geklatscht.“ (Seite 5)

Mai

  • 28.05. – 31.05.2018 – 23. Buch
Der Zopf ~ Laetitia Colombani

„Smita erwacht mit einem seltsamen Gefühl, einer sanften Ruhelosigkeit, nie dagewesenen Schmetterlingen im Bauch.“ (Seite 13)

  • 22.05. – 27.05.2018 – 22. Buch
Das Mädchen aus der Metro ~ María Jeunet

„“Es war einmal in einer unglaublichen Stadt voller Licht.““ (Seite 9)

  • 13.05. – 21.05.2018 – 21. Buch
Mädchen in Scherben ~ Kathleen Glasgow

„Ich bin so weiß wie ein Sattelrobbenbaby.“ (Seite 9)

  • 06. – 12.05.2018 – 20. Buch
Die Kostbarkeit des flüchtigen Lebens ~ Philippe Claudel

„Auf der Insel Sulawesi leben die Toraja.“ (Seite 7)

  • 03. – 04.05.2018 – 19. Buch
Die Herzlichkeit der Vernunft ~ Ferdinand von Schirach & Alexander Kluge

„399 vor Christus wurde Sokrates zum Tode verurteilt.“ (Seite 9)

  • 01. – 05.05.2018 – 18. Buch
Mausmeer ~Tamara Bach

„Er sagt „Hey“, sagt es laut.“ (Seite 5)

April

  • 16.04. – 25.04.2018 – 17. Buch
Die Schönheit der Nacht ~ Nina George

„Es gab sie, diese aus einem unbekannten Nichts emporschnellende, die Seele mit fester Hand packende Sehnsucht, sich einfach fallen zu lassen und in der Tiefe des Meeres zu versinken.“ (Seite 7)

  • 10.04. – 15.04.2018 – 16. Buch
Battle ~ Maja Lunde

„Das Telefon klingelte, aber ich nahm nicht ab.“ (Seite 7)

  • 07. – 09.04.2018 – 15. Buch
Super, und dir? ~ Kathrin Weßling

„Heute ist mein Geburtstag. Ich bin einunddreißig Jahe alt, mein Körper wohl eher einhundertfünf – zumindest fühlt er sich so an.“ (Seite 11)

  • 31.03. – 02.04.2018 – 14. Buch
Dunkelgrün fast schwarz ~ Mareike Fallwickl

„Mit der Fingerkuppe streicht Moritz über Alaska, das Muttermal unter Kristins Buachnabel“ (Seite 9)

März

  • 26. – 28.03.2018 – 13. Buch
Die Frau, die liebte ~ Janet Lewis

„An einem Vormittag im Januar 1539 wurde in dem Dorf Artigues Hochzweit gefeiert.“ (Seite 7)

  • 25.03.2018 – 12. Buch
Meeresrand ~ Véronique Olmi

„Wir fuhren mit dem Bus, dem letzten Bus am Abend, damit uns niemand sah.“ (Seite 5)

  • 14. – 24.03.2018 – 11. Buch
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause ~ Carol Rifka Brunt

„Meine Schwester Greta und ich saßen an diesem Nachmittag Modell für ein Gemälde, das mein Onkel Finn von uns anfertigte, weil er wusste, dass er bald sterben würde.“ (Seite 7)

  • 03. – 10.03.2018 – 10. Buch
Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt

„Ich stelle mir gerne vor, dass ich weiß, was der Tod ist.“ (Seite 9)

  • 27.02. – 13.03. 2018 – 9. Buch
Das Mädchen, das den Mond trank ~ Kelly Barnhill

„Ja, die Hexe im Wald gibt es wirklich.“ (Seite 7)

Februar

  • 07. – 22. Februar – 8. Buch
4321 ~ Paul Auster

„Der Familienlegende zufolge verließ Fergusons Großvater, versehen mit hundert Rubeln, die ins Futter seines Jacketts eingenäht waren, zu Fuß seine Heimatstadt Minsk, gelangte über Warschau und Berlin nach Hamburg und buchte dort die Überfahrt auf einem Schiff namens Kaiserin von China, das bei rauen Winterstürmen den Atlantik überquerte und am ersten Tag des zwanzigsten Jahrhunderts im New Yorker Hafen einlief.“ (Seite 11)

  • 20. – 21. Feburar – 7. Buch
Nachts träum ich vom Frieden Tagebuch 1941 – 1945 ~ Carry Ulreich

„Heute Abend, zehn Uhr, habe ich endlich wirklich Lust, dich, mein Tagebuch, einzuweihen.“ (Seite 23)

  • 04. – 06. Februar – 6. Buch
Die Mitte der Welt ~ Andreas Steinhöfel

„Eines nasskalten Aprilmorgens bestieg Glass, die linke Hand am Griff ihres Koffers aus abgewetztem Lederimitat, die rechte am Geländer einer wackeligen Gangway, einen Ozeanriesen, der im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag.“ (Seite 9)

Januar

  • 28. Januar – 01. Februar – 5. Buch
Leinsee ~ Anne Reinecke

„Dieses Gelb war unangemessen.“ (Seite 7)

  • 25. – 28. Januar – 4. Buch
Der letzte von uns ~ Adelaide De Clermont-Tonnerre

„Das Erste, was ich von ihr sah, war ihre schlanke, zarte, vom Riemchen einer blauen Sandale umschlossene Fessel.“ (Seite 7)

  • 20. – 21. Januar – 3. Buch
Nur drei Worte ~ Becky Albertalli

„Es ist ein seltsam subtiles Gespräch – fast merke ich gar nicht, dass ich erpresst werde.“ (Seite 7)

  • 19. – 20. Januar – 2. Buch
Das Mädchen, das in der Metro las ~ Christine Féret-Fleury

„Der Mann mit dem grünen Hut stieg immer in Bercy zu, immer an der vorderen Tür des Metrowagens, und genau siebzehn Minuten später siteg er durch dieselbe Tür in La Motte-Picquet-Grenelle wieder aus – und zwar an Tagen, an denen alles einer festen Ordnung folgte: Die Metro hielt und fuhr wieder an, dazu Signalgeräusche, metallisches Klappern.“ (Seite 7)

  • 16. – 18. Januar – 1. Buch
Rattatatam, mein Herz Vom Leben mit der Angst ~ Franziska Seyboldt

„Ich war zwölf Jahre alt, als die Welt, in der ic bisher zu Hause war, verschwand.“ (Seite 7)

Seit dem 03.08.2014 begleitet mich dieses wundervolle Projekt. Auch im Jahr 2018 halte ich den ersten Satz des Romans inkl. Seitenzahl und den Lesezeitraum fest. Zum Projekt inspiriert hat mich das Flow-Magazin.

Seid ihr auch dabei? Habt ihr ein Projekt 2018? Viel Erfolg und viel Freude beim Lesen und Stöbern. <3

Eure Bini

19 vergebliche Versuche

Die erste Liebe ~ John Green

5 Versuche – nein, 5 Sterne würde ich abgeben, wenn ich nach Sternen bewerten würde. Ich bin total begeistert und zähle dieses Jugendbuch ab sofort mit zu meinen Lieblingsbüchern. Es hat sehr viel Witz, Humor und doch ist die Geschichte herrlich realistisch. Was für ein gelungener Spontankauf.

Mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mich John Green um seine schreibenden Finger gewickelt, wie ihr nachlesen könnt. Von „Margos Spuren“ war ich nicht ganz so überzeugt, dafür aber nun umso mehr. Schon der Titel ist einfach genial und lässt darauf schließen, dass wir allerhand um die Liebe mitsamt den guten und schlechten Zeiten und Seiten, erfahren werden. „Die erste Liebe (Nach 19 vergeblichen Versuchen)“ – grandios!

Schon die erste Begegnungg mit Wunderkind Colin Singleton hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Der Nachname allein, der so viel wie Einzelstück bedeutet, ist perfekt gewählt. Der dritte Satz beinhaltet einen seiner Grundsätze: „Tu nichts im Stehen, was du auch im Liegen erledigen kannst.“ (Seite 7) und bringt mich das erste Mal zum Lachen und vor allem dazu, laut vorzulesen. Bestimmt über 30 blaue Klebemarkierungen habe ich auf den knapp 300 Seiten gesetzt, was schon sehr aussagekräftig ist. Viele Stellen konnte ich nicht für mich behalten und musste mein Umfeld damit lachend belästigen. Herrlich, herrlich, herrlich.

Zurück zum Buch – Colin geht es schlecht, er liegt in der Badewanne und driftet mit den Gedanken ab. Er ist traurig, denn er wurde verlassen. Er will alleine sein und sich in seinem Elend suhlen. Der berühmte Colin wurde nun zum 19. Mal verlassen und zwar von der 19. Katherine. Ja, seine Freundinnen hießen alle Katherine. Alle.

Die erste Liebe ~ John Green

19  Versuche: Colin & Katherine

Achso und Colin hat gekotzt. Das stellt Hassan fest, als er ihn besucht. Hassan ist sein bester Freund, Er ist dicklich und behaart und libanesischer Abstammung mit sehr großem Sinn von Humor. Er kann Colin nicht traurig sehen und versucht ihn mit seinen Worten nach dem Badbesuch aufzumuntern: „Ich musste mir mit beiden Händen die Nase zuhalten und Donnerlümmel frei schwingen lassen. Mächtiges Pendel, der Kleine.“ (Seite 13)

Da Colin nicht lacht, greift Hassan zu härteren Maßnahmen. Ein Tapetenwechsel muss her. Er überzeugt die jeweiligen Eltern von seiner Idee und dann beginnt ein kleiner Roadtrip im Leichenwagen. Der erste richtige Halt dauert länger als geplant an. Eigentlich wollten die zwei Jungs nur das Grab von Erzherzog Franz Ferdinand angucken. Als sie im Örtchen namens Gutshot landen, treffen Sie auf Lindsey. Sie wird gleich in die Schublade „Celebrity Living Leserin“ gesteckt. Doch der geplante kurze Halt hält länger an und beide Jungs treffen nicht nur auf Lindsey, sondern auch auf ihre Freunde. Mutter Holli ist auch nicht weit entfernt und ehe sich  Colin und Hassan versehen, beginnt ein neuer Lebensabschnitt…

Ich muss schon wieder laut lachen, wenn ich an das Buch denke. Colin und Hassan sind einfach köstliche Protagonisten. Echte Jungs, voller Humor, Tatendrang und auch wenn das Leben dunkel ist, ist die Lebensfreude vorhanden. Wobei, Hassan ist gern fett, sieht gern fern und hockt gern rum… 😉

Die erste Liebe ~ John Green

Anagramme, Pupillenschließmuskel und Theorem

Die Luftveränderung tut Colin gut, obwohl er es erst nicht wahrhaben mag. Er braucht Ruhe und keinen Job. Er will endlich an seinem Theorem „Das Theorem über die Vorhersehbarkeit von Katherines“ weiterarbeiten und sich mathematischen Analysen hingeben. Zudem würde er sich wünschen, dassHassan endlich den Ernst des Lebens erkennt und sich an der Uni einschreibt. Doch das wird wohl nie passieren, wenn er seinen besten Freund so sieht.

Schon nach wenigen Stunden in Gutshot haben Colin und Hassan neue Aufgaben, andere Probleme und entdecken so einige Merkwürdigkeiten.

Und falls ihr euch fragt, um was es noch so alles in John Greens Jugendbuch geht, will ich mal nicht so sein und noch einige Punkte nennen. Es geht um Mathe, viele Anagramme, es geht um den Pupillenschließmuskel, um das bestimmte „Heureka-Erlebnis“ und natürlich um die Liebe!

Zudem geht es um eine Textilfabrik die Tamponfäden herstellt und um ganz viel echte Freundschaft. Und merkt euch das Wort Ritzenkrümel! 😉

Die erste Liebe ~ John Green

Ritzenkrümel

Ich bin sowas von überzeugt, ich könnte in einem Stück schwärmen. Am liebsten würde ich euch einige Stellen vorlesen und mit euch gemeinsam lachen. Überlegt nicht lange und greift zu und am besten erzählt ihr mir dann davon, wie ihr Colin und Hassan findet. Natürlich auch die geniale Lindsey und ihre verrückte und herzerwärmende Mutter Holli.

John Green erzählt so spritzig und lebendig, dass ich mich gefühlt habe, als ob ich ebenfalls in Gutshot lebe. Nicht nur der Inhalt, auch die Aufmachung bzw. die vielen Fußnoten und Zeichnungen könnten passender nicht sein. Auch als NichtliebhaberIN von Fußnoten, werdet ihr sie lieben – das verspreche ich euch! Und auch wer Mathe nicht mag, muss keine Angst haben. John Green hat es einfach schreibend drauf, mehr mag ich schon gar nicht sagen.

Lest es und lacht Tränen – ihr müsst es einfach Versuchen 😉

Eure
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365-Tage-Projekt ~ 2017

Literatwo ~ 365 Tage-Projekt

„365-Tage-Projekt“?

Seit dem 03.08.2014 versuche ich nun täglich ein Foto vom aktuellen Roman zu posten. Zudem halte ich den ersten Satz des Tages inkl. Seitenzahl fest – inspiriert durch das Flow-Magazin. Auch 2017 geht es weiter, aber ein wenig schmaler. Ihr findet jetzt ein Foto mit dem Buch, den ersten Satz und den Zeitraum, in dem ich es gelesen habe. Tschakkaaa…. 😉

Eure Bini

  • 26. Dezember – 15. Januar 2018

Ein Baum wächst in Brooklyn ~ Betty Smith

„“Heiter“ war ein Wort, dass auf Brooklyn, New York, passte.“ (Seite 9)

  • 17. – 25. Dezember

Bestseller ~ Beka Adamaschwili

„Pierre Sonnage war fest entschlossen, an seinem dreiunddreißigsten Geburtstag Suizid zu begehen.“ (Seite 15)

  • 16. Dezember

Schnee ~ Maxence Fermine

„Yuko Akita hatte zwei Leidenschaften. Haikus. Und Schnee.“ (Seite 8)

  • 04. – 16. Dezember

Die uns lieben ~ Jenna Blum

„Die Beerdigung ist gut besucht, und die lutherische Kirche von New Heidelberg ist bis auf die letzte Reihe gefüllt mit Farmern und deren Familien, die gekommen sind, um von einem der ihren Abschied zu nehmen.“ (Seite 7)

  • 03. Dezember

Der Weg des Bogens ~ Paulo Coelho

„“Tsetsuya?““ Der Junge blickte den Fremden ganz erstaunt an.“ (Seite 15)

  • 25. – 26. November

Die Biene Maja und ihre Abenteuer ~ Waldemar Bonsels

„Die ältere Bienendame, die der kleinen Maja behilflich war, als sie zum Leben erwachte und aus ihrer Zelle schlüpfte, hieß Kassandra und hatte großes Ansehen im Stock.“ (Seite 7)

  • 18. – 20. November

Großmama packt aus ~ Irene Dische

„Daß meine Enkeltochter so schwierig ist, hängt vor allem mit Carls geringer Spermiendichte zusammen.“ (Seite 5)

  • 17. – 18. November

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green

„Als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich vielleicht Fiktion bin, verbrachte ich meine Tage an einer öffentlichen Bildungsanstalt namens White River High im Norden von Indianapolis, wo ich von fremden Kräften, die so übermächtig waren, dass ich sie nicht ansatzweise identifizieren konnte, dazu gewzwungen wurde, jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit Mittag zu essen, nämlich zwischen 12 Uhr 37 und 13 Uhr 14.“ (Seite 7)

  • 16. November

Auf nach Hiddensee!

„Zur Sonne, zum Licht! Schon immer wusste die Bohéme, wo es schön ist auf der Welt. (Seite 1)

  • 11. November

Die Farbe von Milch ~ Nelly Leyshon

„Dies ist mein Buch und ich schreibe es eigenhändig.“ (Seite 7)

  • 04. – 06. November

Über das Verbrennen von Büchern ~ Erich Kästner

„Am 10. Mai 1933 ließ Joseph Goebbels auf öffentlichen Plätzen nationalsozialistische Kundgebungen veranstalten bei denen die Studenten der deutschen Hochschulen Berge von Büchern verbrannten, die dem Staatsstreich gegen Freiheit, Toleranz, und Intelligenz im Wege standen.“ (Seite 7)

  • 23. – 31. Oktober

1984 ~ George Orwell

„Es war ein strahlend-kalter Apriltag, und die Uhren schlugen dreizehn.“ (Seite 7)

  • 20. – 22. Oktober

Das Lied ist aus ~ Henny Brenner

„Den Bomben, die in jener denkwürdigen Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 die Stadt Dresden dem Erdboden gleichmachten, verdanke ich mein Überleben.“ (Seite 15)

  • 16. – 17. Oktober

Dann schlaf auch du ~ Leïla Slimani

„Das Baby ist tot.“ (Seite 9)

  • 08. – 14.Oktober

Marina Bellezza ~ Silvia Avallone

„Ein unbestimmter Schimmer leuchtete irgendwo zwischen den Bäumen, etwa zehn Kilometer von der SP 100 entfernt, die sich zwischen zwei gewaltigen schwarzen Bergen hindurchzwängte.“ (Seite 9)

  • 04. – 07. Oktober

Feo und die Wölfe ~ Katherine Rundell

„Wildwolfer sind schwer zu erkennen.“ (Seite 7)

  • 28. September – 03. Oktober

Die Party ~ Elizabeth Day

„Der Vernehmungsraum ist klein und quadratisch.“ (Seite 11)

  • 24. – 27. September

Die Abenteuer des Ollie Glockenherz ~ William Joyce

„Als Billy auf die Welt kam, ging er beinahe gleich wieder verloren.“ (Seite 11)

  • 12. – 23. September

Marlenes Geheimnis ~ Brigitte Riebe

„Endlich war sie wieder am See.“ (Seite 9)

  • 10. – 11. September

Tage ohn Hunger ~ Delphine De Vigan

„Es war etwas außerhalb von ihr, das sie nicht zu benennen wusste.“ (Seite 7)

  • 04. – 09. September

Die junge Braut ~ Alessandro Baricco

„Es sind sechsungddreißig Stunfen, und der Alte seigt sie langsam hinauf, mit Bedacht, als sammele er sie eine nach der anderen ein, um sie in den ersten Stock zu treiben: er der Hirte, sie fügsame Tiere.“ (Seite 7)

  • 03. September

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran ~ Eric-Emmanuel Schmitt

„Als ich elf war, habe ich mein Schwein geschlachtet und bin zu den Dirnen gegangen.“ (Seite 9)

  • 30. August – 03. September

Der Junge auf dem Berg ~ John Boyne

„Obwohl Pierrot Webers Vater nicht im Weltkrieg gestorben war, behauptete seine Mutter Èmilie immer, der Krieg hätte ihn umgebracht.“ (Seite 23)

  • 21. – 29. August

Was man von hier aus sehen kann ~ Mariana Leky

„Wenn man etwas gut Beleuchtetes lange anschaut und dann die Augen schließt, sieht man dasselbe vor dem inneren Auge noch mal, als unbewegtes Nachbild, in dem das, was eigentlich hell war, dunkel ist, und das, was eigentlich dunkel war, hell erscheint.“ (Seite 9)

  • 18. – 20. August

Vincent ~ Joey Goebel

„Tut mir leid, dass Du es ausgerechnet von mir erfährst, aber Du wirst nie glücklich sein.“ (Seite 11)

  • 16. – 17. August

Lucrecia515 ~ Lasha Bugadze

„Der Tag begann mit einer harmlosen SMS: Wollen wir zusammen einen Tee trinken?“ (Seite 5)

  • 12. – 16. August

Die Unzertrennlichen ~ Stuart Nadler

„Das Buch machte, wie immer, ihre Probleme nur schlimmer.“ (Seite 11)

  • 10. – 11. August

Lola ~ Julie Estéve

„Das glatte nachtblaue Laken ist aus ägyptischer Baumwolle.“ (Seite 7)

  • 08. – 10. August

Kukolka ~ Lana Lux

„An den Anfang erinnere ich mich nicht.“ (Seite 9)

  • 04. – 07. August

Und es schmilzt ~ Lize Spit

„Die Einladung traf vor drei Wochen ein und war übertrieben frankiert.“ (Seite 7)

  • 01. – 03. August

The Hate U Give ~ Angie Thomas

„Ich hätte nicht auf diese Party gehen sollen.“ (Seite 9)

  • 30. Juli – 1. August

Fangirl ~ Rainbow Rowell

„Ein Junge war in ihrem Zimmer.“ (Seite 9)

  • 25. – 29. Juli

Warten auf Gonzo ~ David Cousins

„Hör zu G, es ist wichtig, und ich habe wenig Zeit.“ (Seite 7)

  • 16. Juli

Paule Pinguin allein am Pol ~ Jory John & Lane Smith

„Es ist viel zu früh am Morgen.“ (Seite 4)

  • 11. – 16. Juli

Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ~ Lauren Oliver

„Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so.“ (Seite 5)

  • 01. – 10. Juli

Im Herzen der Gewalt von Edouard Louis

„Und ein paar Stunden nach dem, was in der Kopie der Anzeige, die gefaltet bei mir zu Hause in einer Schublade liegt, Mordversuch genannt wird, verließ ich meine Wohnung und ging die Treppe hinunter.“ (Seite 7)

  • 14. Juni

Sieben Nächte ~ Simon Strauss

„Das hier schreibe ich aus Angst.“ (Seite 11)

  • 12. – 13. Juni

Eins ~ Sarah Crossan

„Hier.“ (Seite 9)

  • 02. – 11. Juni

Als wir unbesiegbar waren ~ Alice Adams

„“Na gut, mir ist eine eingefallen.“ (Seite9)

  • 18. – 28. Mai

DU & ICH best friends for never

„Am ersten Noe-Tag sind immer die Himbeeren reif.“ (Seite 7)

  • 15. – 17. Mai

die taugenichtse ~ Samuel Salvon

„Eines strengen Winterabends, als so eine Unwirklichkeit über London liegt, mit einem Nebel, der ruhelos schläft über der Stadt, und mit verschwommenen Lichtern, als wäre hier gar nicht London, sondern ein fremder Ort auf einem fremden Planeten, da nimmt Moses Aloetta den 46der Bus Ecke Chepstow Road und Westbourne Grove Richtung Waterloo, jemand vom Zug abholen, der aus Trinidad kommt.“ (Seite 7)

  • 13. Mai

Die Badende von Moritzburg ~ Ralf Günther

„In gleißenden Streifen fiel das Licht durch die Blätterkronen des Heidewalds.“ (Seite 7)

  • 24. April – 11. Mai

Der Fänger im Roggen ~ J.D. Sallinger

„Falls Sie wirklich meine Geschichte hören wollen, so möchten Sie wahrscheinlich vor allem wissen, wo ich geboren wurde und wie ich meine verflixte Kindheit verbrachte und was meine Eltern taten, bevor sie mit mir beschäftigt waren, und was es sonst noch an David-Copperfield-Zeug zu erzählen gäbe, aber ich habe keine Lust, das alles zu erzählen.“ (Seite 7)

  • 17. – 22. April

Die Geschichte der Bienen ~ Maja Lunde

„Wie verwachsene Vögel balancierten wir auf unseren Ästen, das Plastikgefäß in der einen Hand, den Federpinsel in der anderen.“ (Seite 7)

  • 03. April – 06. Mai

Die Schöne & das Biest ~ Gabrielle-Suzanne Barbot

„In einem fernen Land war einmal eine große Stadt, in der der Handel nur so blühte. (Seite 12)

  • 23. März – 02. April

Frauen die lieben ~ Emma Straub

„Im Juni traf sich der Buchclub in Zoes Haus.“ (Seite 11)

  • 25.02. – noch unbeendet

Die Bienen ~ Laline Paull

  • 17. – 19. Februar

Die erste Liebe ~ John Green

„Am Morgen nachdem das anerkannte Wunderkind Colin Singleton seinen Highschool-Abschluss gemacht hatte und ihn zum neunzehnten Mal in seinem Leben ein Mädchen namens Katherine sitzen ließ, legte er sich in die Badewanne.“ (Seite 7)

  • 06. – 15. Februar 

Ein wenig Leben ~ Hanya Yanagihara

„Die elfte Wohnung hatte nur einen einzigen Schrank, aber es gab eine gläserne Schiebetür, die auf einen kleinen Balkon führte, von dem aus er einen Mann im Haus gegenüber sehen konnte, der nur mit T-Shirt und kurzen Hosen bekleidet im Freien saß und eine Zigarette rauchte, obwohl es schon Oktober war.“ (Seite 11)

  • 03. – 04. Februar

Salz für die See ~ Ruta Sepetys

„Die Schuld ist ein Jäger.“ (Seite 9)

  • 29. Januar – 02. Februar

Ein bisschen wie Unendlichkeit ~ Harriet Reuter Hapgood

„Meine Unterwäsche hängt im Apfelbaum.“ (Seite 9)

  • 14. – 15. Januar

Das Mädchen mit dem Fingerhut ~ Michael Köhlmeier

„Dieser Mann war ihr Onkel.“ (Seite 7)

  • 11. – 29. Januar

Suleika öffnet die Augen ~ Gusel Jachina

„Suleika öffnet die Augen.“ (Seite 9)

  • 08. – 10. Januar

Der große rote Sohn ~ David Foster Wallace

  • 02. – 07. Januar

Luana ~ Luiza Sauma

„Lieber André, vor ein paar Wochen habe ich zm ersten Mal im Internet nach Dir gesucht.“ (Seite 5)

  • 01. Januar

Realitätsgewitter ~ Julia Zange

„Der einzige Mensch, den ich heute Abend sehen möchte, ist Ben.“ (Seite 7)

[LBW 28] Woher kommst du und wo willst du hin?

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Buchwoche 28 +++ Buchpost +++ Buchwerbung in Dresden +++ Stöberzeit +++ wo willst du hin?

Willkommen liebe SonntagsleserINNEN!

Habt ihr einen schönen Nachmittag und genießt die warmen Sonntagsstunden? Bis eben habe ich auf Balkonien gelesen und nun gibt es einen Rückblick für euch – wie immer nicht nur buchig.

Viel Freude beim Lesen!

Montag

Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan habe ich von meiner Arbeitskollegin zurück bekommen. Sie liebt das Buch genauso sehr wie ich und wir konnten uns sehr gut darüber unterhalten. Die Gedanken überschlagen sich förmlich dabei, wenn überlegt wird, ob wir vielleicht auch ab und an von „A“ besucht werden. Der Roman könnte real sein. Kennt ihr ihn? Wenn nicht, dann lohnt sich ein Blick in den Artikel.

Als ich die Wohnung betrat, strahlte mich ein großes Buchpaket an. Es ist da- HURRA. #Liesdichweg hat mir Glück gebracht und ich durfte mich über 5 neue Bücher freuen. Es ist schon sagenhaft genial, wenn davon 3 genau ins Leserherz treffen. Die drei tagen die Titel Bist du noch wach? von Elisabeth Rank; Margos Spuren von John Green undGirl on the Train von Paula Hawkins. Ich habe euch die Titel gleich mal verlinkt. Ranks Werk wollte ich schon lange habe, Wahnsinn, hat hier das Universum was geahnt? Mal sehen, wenn ich es endlich lesen werde. Auf das Werk von John Green bin ich sehr gespannt, denn Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mich damals wirklich berührt, wie ihr lesen könnt, und ich sag nur: Okay…

Dienstag

Am Montag wollte ich ein neues Werk beginnen und entschied mich am Dienstag, nachdem ich eine große Runde in der Flow gelesen habe, für Buch Nr. 3 und zwar „Girl on the Train“. Nun stecke ich mittendrin und kann kaum aufhören zu lesen.

Mittwoch

Buchpost ereilte mich am Mittwoch und zwar aus dem Hause FISCHER – KJB. Der Roman ist aus dem Kinder- und Jugendbuchbereich und trägt den Titel „Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens„. Geschrieben ist es von Sarah Moore Fitzgerald und ich glaube, die Äpfel werden mich ins Herz treffen. Ich bin gespannt. Der Titel ist allerdings wahnsinnig lang, ich taufe es auf den Namen „Apfelbuch“. So! 🙂

Zum Lesen bin ich recht wenig gekommen, denn ich war mit meinem Bruder und meiner Ma shoppen – die Hochzeit naht und es wurde Zeit für einen Anzug und ein Paar Schuhe. Ich habe viel im Männerankleiden vom netten Verkäufer aus dem P&C in DD gelernt. Der Anzug sieht super aus, mein Bruder kann also dran teilnehmen. Lach. Ich hoffe der Mann wird noch besser aussehen. 🙂

Donnerstag

Am Montag konntet ihr den Rückblick lesen und aus diesem Grund entschied ich mich für den Donnerstag als Artikeltag. Welcher Roman euch erwartet hat?Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb von Tanya Stewner natürlich. Ich versuche immer noch die Zeit anzuhalten…

Freitag

Ich schreibe immer noch zu wenig Karten und Briefe, aber die liebe Moni ist mein Gegenteil und ich durfte mich schon wieder über eine Karte freuen. Sooo schön – immer und immer wieder und der Fußballspruch ist einfach genial. Überhaupt sind die Karten vom Diogenes Verlag spitze!

Wochenende – Heimfahrt und was sehe ich? Vier große Plakatwände auf dem Langen Weg in Dresden mit – man höre und staune – BUCHWERBUNG. Herzsammler von Stefan Anhem wird groß angekündigt. Supergenialomatik – echt! Ich dachte so: „Buchwerbung in Dresden und gleich den ganzen Weg entlang gefplastert? Sind wir in München? Sehr genial – richtig klasse.“ Auch wenn ich den Roman nicht lesen werde, da er gerade nicht in meinem „Schwerpunktgenre“ liegt – ich finde es toll und musste dies auch gleich auf allen Kanälen verkünden. Ullstein schrieb mir dann direkten Dank über Instagram. Sehr schön. Gerne doch!

Samstag

Ohrwurm eingefangen: „Make Believe“ von Thermostatic. Kommt besonders im Auto gut durchs Ohr.

Zeit zum Stöbern habe ich mir genommen und zwar war ich mal wieder ausgiebig blubbernde Anka-Videos gucken. Ihr Auspackvideo fand ich wirklich sehr süß und eine eigenen Blogtasse ist eine spitzenmäßige Idee. Guckt mal hier: Nicht mehr alle Tassen im Schrank…

Und ich war endlich mal wieder ausgiebig im Bücherkaffee gucken und besonders heute lohnt sich ein Blick mit Kaffee in der Hand, denn das Team stellt Lesetipps zum Sonntag vor. Also Wunschliste und Stift parat legen und los gehts…

Buchpost gab es auch und ich hätte auf Balkonien fast das Klingeln der lieben Postfrau überhört. Na, sowas aber auch. Ich hätte ein Werk verpasst, auf welches ich schon wahnsinnig gespannt bin. Liebe ist was für Idioten. Wie mich. Der Titel ist doch einfach genial und ich denke schon jetzt, dass ich mit Sabine Schoders Debüt wundervolle Lesestunden haben werde.

Sonntag

„Girl on the Train – Girl on the Train – Girl on the Train“ – LESETAG – mehr gibt es nicht zu sagen, ich komme kaum aus dem Werk raus. Wahnsinnig spannend, aber ich bin heute voll müde und platt – fragt nicht warum – aber einige Seiten werde ich wohl gleich noch schaffen…

Kolumne #16: Woher kommst du und wo willst du hin?

Diese Frage habe ich mir diese Woche immer mal wieder gestellt und zwar auf dem Hin – und auf dem Rückweg zur Arbeit. Ca. 30 Minuten fahre ich von meiner Haustür bis zur Firmatür und das meist zur gleichen Zeit. Ob fünf Minuten eher oder später, ganz egal, denn ich treffe zwei Autos regelmäßig. Ein ganz bestimmter VW und ein sehr auffälliger Audi kommen mir täglich entgegen. Wir haben also scheinbar die gleiche Startzeit. Aber wo fahrt ihr zwei hin und wo kommt ihr her? Fahrt ihr auch ca. 30 Minuten oder seid ihr vielleicht gerade erst gestartet und wenige Minuten später am Ziel? Könntet ihr eure Strecke vielleicht sogar mit dem Fahrrad zurück legen? Diese Fragen toben durch meinen Kopf. Klingt komisch, ist aber so. 🙂

Wir treffen alle Menschen die wir nicht kennen und doch irgendwie kennen und das sogar täglich. Arbeiten die zwei Typen an einer Maschine oder im Büro? Oder fahren sie vielleicht überhaupt nicht auf Arbeit, sondern irgendwo anders hin, vielleicht zur Freundin? Ich gehe stark davon aus, dass die beiden natürlich in eine Firma fahren. Wo fahrt ihr denn hin, frage ich mich? Fällt euch mein nicht weniger dezentes Auto eigentlich auch auf? Sollten wir uns ab morgen grüßen?

Ich finde den Gedanken einfach genial und möchte zu gerne wissen, ob es den beiden ähnlich geht. Oder nehmen die ihr Umfeld – den Gegenverkehr – überhaupt nicht wahr? Vielleicht arbeiten die beiden in der Nähe von meiner Wohnung und ich arbeite in der Nähe von deren Wohnungen? Wäre das nicht irre? Könnte man da nicht gleich die Arbeit tauschen, um Weg und Zeit zu sparen? Wäre das nicht witzig?

Ich mag diese Denkansätze/Fragen und spätestens morgen früh, treffe ich VW und Audi wieder und überlegt, einfach zu wenden und hinterher zu fahren. Dann wüsste ich mehr, aber will ich das oder frage ich mich einfach weiterhin? 🙂

Habt ihr auf eurem täglichen Arbeitsweg ebensolche Menschen getroffen, mit denen ihr eine Art Wochenrhythmus teilt? Denkt ihr ähnlich verquert? Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen.

Danke für euch!

Eure