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Kategorie: Kinder- & Jugendbuch

Das Geheimnis des Mondes

Das Geheimnis des Mondes
Das Geheimnis des Mondes

Seht ihr den Mond?

Heute ist der 07. Dezember und wenn ihr heute Abend den Mond sucht, werdet ihr ihn als zunehmenden Halbmond vorfinden.

Aber mal ehrlich – warum ist denn Mond immer wieder anders? Kennt ihr das Geheimnis des Mondes?

Die Tiere im Wald schauen jede Nacht nach dem Mond. Sie kennen ihn genau. Aber sie streiten sich dennoch, denn jedes Tier ist der Meinung, alles über den Mond zu wissen. Jeder hat eine Erklärung parat und ist sich sicher, dass er Recht hat. Speziell, wenn es um das Aussehen des Mondes geht.

Die Eule sagt, dass der Mond tellerrund ist. Der Fuchs widerspricht und meint, dass er aussieht wie ein Ball, dem man ein wenig Luft ausgelassen hat. Das Wildschwein meint aber, dass er wie eine geviertelte Melone aussieht. Der Bär hat noch eine viel rechthaberische Meinung. Die Tiere streiten und streiten. Storch Adebar will schlichten…

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Letztendlich geht es nur um dich

Letztendlich geht es nur um dich ~ David Levithan
Letztendlich geht es nur um dich ~ David Levithan

„Letztendlich geht es nur um dich“ – was für ein schöner Titel. Aber Moment mal, der kommt mir doch bekannt vor. Klar, David Levithan holt uns wieder zu sich. Nachdem er mit Letztendlich sind wir dem Universum egal mehr als überzeugt hat, zeigt er uns jetzt, wie es die ganze Zeit in Protagonistin Rhiannon ausgesehen haben muss. An dieser Stelle bitte ich alle LeserINNEN, die besagten Titel noch nicht gelesen haben, ihn zu lesen. Das Jugendbuch ist grandios und ein MUSS. Alle LeserINNEN die mit dem „Universum„, so nenne ich es mal, vertraut sind, dürfen gern weiterlesen.

Ähm – brauchen wir das eigentlich? Ein Gegenstück zum ersten Buch? Ich mein, wir kennen alle die Geschichte, sind begeistert und absolut gut unterhalten worden. Wozu dann noch diesen „zweiten Teil“, der fast identisch ist? Wir kennen doch Rhiannon – oder?

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George – Mädchen oder Junge?

George ~ Alex Gino
George ~ Alex Gino

Mädchen oder Junge?

Bisher habe ich noch keinen Transgender-Roman gelesen. Ich bin immer und immer wieder drumherum geschlichen, doch nie habe ich zugegriffen. Wegen des Themas? Weil ich zu den Leuten gehöre, die diese Menschen verachten? Um Himmels willen – nein, niemals!

Ich selbst bin ein sehr offener und toleranter Mensch und jeder Mensch kann leben und lieben, wie und wen er möchte, wenn er sich selbst und keinen seiner Mitmenschen damit gefährdet. Meine Omi würde jetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, denn sie gehört leider noch zu der Generation, die mit Scheuklappen vor den Augen durchs Leben geht. Sie hält sich die Ohren zu, wenn wir über unseren schwulen Nachbarn reden oder über eine lesbische Kollegin. Sie findet es ekelhaft, wenn sich gleichgeschlechtliche Menschen küssen. Gegen die Menschen selbst hat sie nichts, aber sie möchte es einfach nicht sehen, nicht wissen und es wäre ein Drama für sie, wenn es Homosexualität bei uns in der Familie gäbe. Das ist traurig, aber daran kann ich nichts ändern, wobei ich es oft versucht habe. Mir bleibt nur übrig, zu akzeptieren. Aber ich versuche dennoch weiterhin, ihr Weltbild zu ändern.

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Zum Glück braucht mich niemand

Zum Glück braucht mich niemand ~ Liv Marit Weberg
Zum Glück braucht mich niemand ~ Liv Marit Weberg

Braucht mich niemand?

Zum Glück bemerkt mich niemand…dachte ich von Liv Marit Weberg habe ich im Februar 2015 gelesen. Ein nicht ganz einfach zu verstehender Roman – ich habe mich mit Nanni darüber ausgetauscht und zwar ganz einfach über Whatsapp. Nach unserem Gespräch ging es uns dann mit dem Gelesenen besser.

Nun trudelte in den letzten Tagen das neue Buch von der Autorin ein. Ich war ziemlich überrascht, da ich überhaupt nicht damit rechnete. Im ersten Buch war kein Hinweis zu finden, dass es eine Art Fortsetzung geben wird, denn die hat es auch nicht gebraucht. Dennoch können beide Bücher einzeln gelesen werden, es besteht kein direkter Zusammenhang. Neugierig habe ich mich in das fast gleichnamige Buch begeben. Wurde Protagonistin Anne Lise zuerst nicht bemerkt, wird sie nun nicht gebraucht. Jedenfalls nimmt sie das an.

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Nebenwirkungen des Lebens

Nebenwirkungen des Lebens - No & ich
Nebenwirkungen des Lebens – No & ich

„Ich dachte an die Nebenwirkungen des Lebens, die auf keinem Beipackzettel, in keiner Gebrauchsanweisung genannt werden“

Lou, ein 13-jähriges Mädchen. Etwas zu klein geraten aber dafür mit einem IQ von 160 ausgestattet, stellt sie sich immer wieder dem Leben. Auch nachdem ihre Schwester gestorben ist. Auch nachdem sich die Mutter abgeschottet hat. Sie ist sehr einsam, doch der Drang die Welt zu verändern, bleibt.

Viele verschiedene Experimente, wie zum Beispiel das Zeitmessen bis der Mundabdruck auf dem beschlagenen Spiegel verwindet oder ein Test wie widerstandsfähig ein Haargummi im Vergleich zu einem Schnippsgummi ist, gehörten bisher zu ihrem Hobby.

Lou

Für ein Referat in der Schule hat sie sich nun ein Thema über Obdachlose ausgesucht. Sie möchte eine Obdachlose interviewen und schon bald läuft ihr No über den Weg. No, ein Mädchen mit dreckigen Klamotten, abgekauten Fingernägeln, ohne Geld, ohne Familie, ohne alles und das mit gerade mal 18 Jahren. (mehr …)

Die Einsamkeit der Primzahlen ~ Paolo Giordano

Die Einsamkeit der Primzahlen ~ Paolo Giordano
Die Einsamkeit der Primzahlen ~ Paolo Giordano

Ein bedrückendes Gefühl stellt sich beim Lesen der ersten Seiten bei mir ein. Diese handeln von Alice Della Rocca. Sie hasst die Skischule, aber ihr Vater möchte, dass sie dahin geht. Jeden Tag hat sie Angst auf den Berg hinauf zu fahren. Ihre Angst geht soweit, dass sie ihre Blase nicht kontrollieren kann und sich heimlich von der Gruppe abgrenzt, um das Unaufhaltbare heimlich zu verrichten. Doch an diesem Tag ist es schlimmer als sonst und Alice mag nicht zur Gruppe zurückkehren. Sie versucht alleine den Hang hinunter zu fahren, doch die schlechte Sicht und die verbotene einsame Skipiste bringen sie zum Stürzen.

Wie ein Engel im Schnee bleibt Alice liegen. Dieser Tag verändert Alice und das Verhältnis zu ihrem Vater, indem sie das Vertrauen verliert und sich in ihre Einsamkeit zurückzieht.

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Ein besonderer Junge ~ Philippe Grimbert

Ein besonderer Junge ~ Philippe Grimbert
Ein besonderer Junge ~ Philippe Grimbert

Ohne zu wissen, um was es ganz genau in dem Roman geht, musste ich ihn einfach haben. Ja, dass passiert auch. Der Junge am Wasser auf dem Cover und der Titel „Ein besonderer Junge“ haben mich einfach magisch angezogen.

Und so bin ich ins Paris Anfang der siebziger Jahre zurück gereist, um Louis zu treffen. Louis ist kein junger Mann, wie man ihn sich vielleicht vorstellen würde. Er bezeichnet sich selbst als etwas anders, ist eher verschlossen als aufgeschlossen und geht seinen eigenen, ziemlich ruhigen Weg. Er hatte noch keine Freundin, ist schüchtern und mag keinen großen Trubel um sicher herum, zudem hat er sowieso keine Freunde, mit denen er etwas unternehmen könnte.

Der große Schweiger wird Louis von seinen Eltern genannt. Ob er sein Jurastudium schaffen wird, weiß er nicht, allerdings weiß er genau, dass er dringend Geld braucht, um es zu finanzieren. Ein Stellenangebot spricht ihn sofort an, viel mehr die darin enthaltenen Wörter „besonderen Jugendlichen“, da er sich selbst so fühlt.

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