Kategorie: Kinder- & Jugendbuch

Geheimnis um Spencer-Schwestern gelüftet – ein Kurzinterview

Heute ist es nun endlich soweit. Die beiden Schwestern und Autorinnen Kristy und Tabita Lee Spencer verraten uns ihre richtigen Namen. Wir wollen auch nicht lange um den heißen Brei reden, denn bereits im Titelbild könnt ihr die Namen lesen.

Richtig – es stecken die Autorinnen Beate Teresa und Susanne Hanika hinter dem Pseudonym Kristy und Tabita Lee Spencer.

Seit Januar haben die beiden, wie auch der Arena Verlag, das Geheimnis bewahrt – einige kluge Buchköpfe haben aber sicher den richtigen Autorinnen-Riecher gehabt und die richtige Lösung an den Verlag geschickt.

Die Rezension zu Dark Angels´Summer – Das Versprechen – haben wir vorgestern veröffentlicht und heute bekommt ihr, wie angekündigt, einen O-Ton der beiden Autorinnen zum heutigen Tag. Wir stellen uns diesen Tag mehr als spannend vor. Viel Spaß mit dem Kurzinterview.

Dawna = Kristy = Beate Teresa
Dawna = Kristy = Beate Teresa
(mehr …)

Dark Angels` Summer – Das Versprechen

Dark Angels` Summer – Das Versprechen

Das Versprechen – So spannend wie „Panem“, so romantisch wie „Twilight“! Dieser Satz prangt mir von Banderole, welche extra um den Schutzumschlag angebracht ist, entgegen. Gewagt, gewagt denke ich mir, den ersten Teil der geplanten Tetralogie zwischen zwei große Titel der Fantasyliteratur zu stellen. Und doch ist diese Einordnung für den Leser praktisch. Nur wenige haben keine der beiden Reihen angefasst. Da ich zur Gruppe der Panem und Twilight Leser dazu gehöre, konnte ich letztendlich zu Dark Angels` Summer aus dem Hause Arena nicht nein sagen. Eine Mischung aus Spannung und Romantik ist nie verkehrt, in der Hoffnung keinen kämpfenden Jugendlichen und auch keinem Vampir zu begegnen.

Das Versprechen

Dawna begegnet mir auf der ersten Seite. Sie sitzt gemeinsam mit ihrer Schwester Indie und ihrer Mutter im Pick-up. Die Stimmung ist gedrückt, denn das Ziel ist das alte Anwesen ihrer verstorbenen Großmutter und der Reisetag ist kein gewöhnlicher. Im letzten Jahr ist die Großmutter gestorben, genau in dem Zeitraum der merkwürdigen 33 Tage.

(mehr …)

Online fühle ich mich frei – Mein Leben im Netz

https://i0.wp.com/www.jpc.de/image/w600/front/0/9783401067247.jpg?w=640&ssl=1Was wäre wenn ihr ab heute offline sein müsstet? Würdet ihr das aushalten? Oder könnt ihr an euch doch schon die ein oder anderen Suchtzeichen feststellen? Ihr habt Angst was zu verpassen? Ihr müsst zwingend der virtuellen Welt mitteilen, was ihr gerade erlebt habt oder wo ihr euch befindet?

Dann geht es euch teilweise wohl wie Julia Kristin.

Julia ist süchtig und weiß das auch. In der Onlinewelt fühlt sie sich frei und nimmt sich die Freiheit die sie in der realen Welt nicht hat. Seit der Pubertät ist sie süchtig, sie meldet sich in mehreren sozialen Netzwerken an. Immer mehr Freunde kommen dazu, ihre Posts werden massig kommentiert und sie kann ihre Meinungen frei äußern.

In ihrem Elternhaus gibt es immer mehr Zoff. Sie ist Adoptivkind und möchte im Alter der Pubertät wissen, wer ihre wirklichen Eltern sind. Ihre Adoptiveltern finden das nicht wirklich gut und versuchen sie davon abzubringen. Doch ihr Adoptivvater besitzt einen Computer und Julia schafft es, ihre Mutter ausfindig zu machen. Doch die Begegnung mit ihr verläuft anders, als erhofft, ein kleiner Rückschlag, doch genau diese Realität kann ausgeblendet werden.

(mehr …)

Als gäbe es einen Himmel…

als_gaebe_es_einen_himmel-9783841421357_xxl

Literatwo hat sich das Schreiben „Gegen das Vergessen“ auf die literarische Fahne geschrieben. Bücher, die geschrieben wurden, um uns die Vergangenheit vor Augen zu führen und die dafür Sorge tragen, dass Begriffe wie Holocaust, Genozid, Deportation und Verfolgung nie in Vergessenheit geraten, stehen hierbei im Vordergrund.

Sie bilden für uns die Ausgangssituation, ein neues Aufflammen solcher Ideologien schon in unserem Denken für alle Zukunft einzudämmen und viele dieser Neuerscheinungen oder Klassiker sollten zur Pflichtlektüre in unseren Schulen erhoben werden, da sie nicht nur stilistische Meisterwerke sind, sondern eine Botschaft transportieren, an der man nicht achtlos vorübergehen darf!

Mit dem Roman „Als gäbe es einen Himmel“ von Els Beerten nähern wir uns diesem Herzensanliegen diesmal von einer Seite, die für diktatorische Systeme idealtypisch ist. Die Beeinflussung Jugendlicher, ihre Verführung und die kollektive Verblendung sowie die lebenswichtige Entscheidung zwischen Mitlaufen, Kollaborieren oder Widerstand sind die zentralen Themen des zeitlos bewegenden Jugendbuches.

(mehr …)

„Feuer und Glas“ von Brigitte Riebe – Geschichte trifft Fantasy

https://i0.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/51PrZztq7xL._SY344_BO1,204,203,200_.jpg?w=640

Was passiert, wenn eine promovierte Historikerin und etablierte Schriftstellerin „Historischer Romane“ die Entscheidung trifft, einen fantastischen Roman zu schreiben? Was passiert, wenn eine renommierte Autorin das Genre wechselt und zu all den verbrieften historischen  Fakten die eigene Imaginationskraft hinzufügt?

Die Mischung verspricht explosiv zu sein und im Falle von Brigitte Riebe entsteht ein neues Genre. Vielleicht müssen die Buchhandlungen bald einer neuen literarischen Kategorie ein paar Regalmeter widmen:

„FantOry“ – die Kombination aus Fantasy und History wird wohl künftig untrennbar mit Brigitte Riebe verbunden sein. Und Literatwo hat diesem Genre einen Namen gegeben 😉

Und nun mitten hinein, in ein beginnendes 16. Jahrhundert – auf nach Venedig und lernt mit uns gemeinsam Milla und Luca kennen. Lasst euch von der wahrheitsliebenden Katze Puntino verzaubern. Genießt einen All-Age-Jugendroman ohne einen einzigen Vampir, ohne Dystopie, ohne zaubernde Internatsschüler, aber dafür mit viel Gefühl und Spannung! Betretet mit uns die Brücken von Venedig und passt gut auf euch auf… es wird brenzlig…!

(mehr …)

Die Flucht ~ Ally Condie

https://i0.wp.com/www.fischerverlage.de/media/fs/15/u1_978-3-8414-2144-9.jpg?resize=221%2C339

“Das System sagt wen du lieben sollst – aber was sagt dein Herz?”

Mit diesem Zitat endete unsere Vorstellung des Buches „Die Auswahl“ von Ally Condie. Wir haben das Buch damals verschlungen, uns schnell in die Charaktere eingefunden, im Buch gelebt und die Gesellschaft kennen gelernt. Ein Jahr lang haben wir nun gewartet um dann endlich erfahren zu können, wie es mit Cassia und Ky, den zwei Hauptprotagonisten, weiter geht.

Wie auch Cassia, durchstoßen wir die Kugel, die uns scheinbar behütet, aber auch gefangen hält. Freiheit, Selbstbestimmung und der Wunsch Ky zu finden, treiben Cassias an. Ihr Weg führt sie in die entlegenen Provinzen des Systems, sie schafft es auszubrechen und bis dahin zu gelangen. Kein leichtes Unterfangen. Sie schmuggelt sich unter die Aberrationen, Menschen die den Status Bürger aufgrund eines Fehlers oder eines Vergehens verloren haben, denn diese sollten in das Kriegsgebiet gelangen, in dem vermutlich auch Ky kämpft.

(mehr …)

Elbenthal-Saga Premiere in Dresden mit Meister Ivo Pala

Am Donnerstag haben wir euch die Lesung in unserem Bericht angekündigt und euch das Buch vorgestellt, gestern war es dann soweit – Fantasynacht in Dresden mit Ivo Pala.

Es ist immer wieder schön, einen Autor dessen Buch man einfach liebt und das Lesen mehr als genossen hat, einmal persönlich zu treffen.

Noch schöner ist es, wenn man im Haus gegenüber der Buchhandlung Thalia Dresden die vielen Stufen nach oben erklommen hat und endlich den Lesessaal betritt und absolut grandios ist und war die erste Begegnung mit Ivo Pala. Er kam sofort auf mich zu und sagte: Hallo Bianca. Wow – ich fühlte mich gleich mehr als wohl und war etwas sprachlos, da er mich sofort erkannte. Als seine nächste Frage lautete: Wo ist Arndt?, war das ein bombastisches Gefühl.

(mehr …)

POLAR – Der Titanic Bär

2157716

Am heutigen Tag, kurz vor dem 100. Jahrestag der Titanic-Katastrophe und im Rahmen unserer Artikelserie zu diesem immer noch aktuellen Thema, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich in eine Zeit zurückzuversetzen, die längst vergangen ist. Ein Kinderbuch von einst liegt in meinen Händen und ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass kein anderes „Bilderbuch“ mein Denken und Fühlen so nachhaltig beeinflusst hat, wie dieses magische Werk.

Es ist schön, endlich darüber zu schreiben – es ist schön, den Gefühlen zu diesem Buch freien Lauf zu lassen und es ist ein Wunder, mich heute wieder von der Geschichte verzaubern lassen zu dürfen. Dies passiert mir nie alleine, denn auch Bianca ist inzwischen im Besitz eines der wenigen noch verfügbaren Exemplare des Buches… ein schönes Gefühl!

Der Nebel lichtet sich und das Signalhorn der Titanic zerreißt die Stille des anbrechenden Tages. Ein kleiner Junge befindet sich auf dem Promenadendeck – sorglos und ganz in sein kindliches Spiel mit einem Kreisel vertieft. Douglas Spedden ist sieben Jahre alt und ein glückliches Kind. Als Sohn reicher Eltern genießt er den Luxus der Überfahrt als Passagier der Ersten Klasse.

(mehr …)

Ivo Pala liest aus der Elbenthal-Saga – Dresdens fantastische Seiten

Unser literatwoisches Leben ist voller Bücher. Ja das ist es und das ist gut so. Und es werden immer mehr, auch das ist gut so. Arndt und ich haben wie immer jede Menge für euch und uns vor, eine rießige Liste voller kreativer Ideen und Projekten, der wir uns mit viel Liebe und Leidenschaft zur Literatur widmen, liegt vor uns.

Es gibt aber auch oft Beschwerden von euch Bloglesern, das durch uns eure Wunschlisten immer länger werden und das wir an den Büchertürmen in euren Lesezimmern schuld sind. Wir nehmen die Schuld gern auf uns, stellen uns gern an den Buchpranger, aber ganz ungeschoren kommt ihr nicht davon, denn von euch erhalten wir genauso wertvolle Buchempfehlungen.

Eine absolut fantastische Empfehlung ist „Die Hüterin Midgards“, der Anfang der großen Elbenthal-Saga, von Ivo Pala. Andrea Zeige hat uns immer und immer wieder auf das Buch gestoßen und schließlich konnten wir nicht anders, wir mussten es lesen.

(mehr …)

John Boyne – Der Junge mit dem Herz aus Holz… und mehr…

eb_u1_978-3-10-401721-1

„Noah Barleywater runs away“, der Originaltitel des neuesten Werkes von John Boyne, dem Autor des Weltbestsellers „Der Junge im gestreiften Pyjama“, trifft den Kern der märchenhaft anmutenden Parabel mit dem deutschen Verlagstitel „Der Junge mit dem Herz aus Holz“ mehr als auf den Punkt.

Noah Barleywater läuft weg…. Er kann nicht mehr… er mag nicht mehr… er hat Angst, zu lange zu warten. Er hält es zuhause einfach nicht mehr aus. Zu übermächtig ist die Furcht davor, der Erkrankung seiner geliebten Mutter ins Auge zu schauen – zu übermächtig ist der Wunsch, einfach zu fliehen – zu gewaltig ist die Verlustangst, die Noah schlaf- und hoffnungslos werden lässt.

Noah läuft weg. Viel zu jung für eine solche Flucht, viel zu schwer beladen mit tonnenschweren Gefühlen, aber mit jedem Meter, den er sich von seinen Eltern entfernt, mit jedem Zentimeter wachsender Distanz beginnt er klarer zu sehen. Der Albtraum zerfließt im aufziehenden Nebel der selbst gewählten Blindheit.

(mehr …)