Kategorie: Lebensnews – Team Literatwo

Dresden: Katharsia gerettet – Retamin wird wieder produziert

Katharsia leidet Mangel. Das Retamin ist knapp und genau dieses Elixier ermöglicht es, den Seelen in der Zwischenwelt mit sich selbst und ihrem bisherigen Leben ins Reine zu kommen. Retamin ist begehrt und je mehr man besitzt, umso mehr ist man in der Lage, sein Seelenleben zu reinigen.

Aber: Retamin geht zur Neige und Katharsia droht an diesem Mangel zu zerbrechen….

Jürgen Magister hat einen Roman geschrieben, der uns beschäftigt und seine fantastischen Ideen in unserem Alltag verankert. Der Dresdner Buchverlag und Literatwo haben sich entschlossen, nicht nur diesen Roman in die Welt zu tragen, sondern auch den Mangel an Retamin zu beheben.

Und seit heute ist es soweit – die Sensation ist perfekt und es ist nicht nur ein Gerücht, dass die Menschheit in der Retaminforschung einen bedeutenden Schritt weitergekommen ist. Durchbruch in Dresden – Katharsia gerettet – Retamin wird wieder hergestellt – Skandal in Dresden – Proteste – Retamin wird an geheimen Ort verteilt… In jeder guten Nachricht liegt auch immer eine schlechte verborgen…

Aber Literatwo wäre nicht Literatwo, wenn wir nicht wüssten, wo, wann und wie das Retamin unters Volk gebracht wird.

Ganz uneigennützig hat sich Bianca an der Retaminproduktion beteiligt und stundenlang Seelenelixier verpackt, sortiert, beschriftet und vor allem auch probiert. Die Nebenwirkungen scheinen recht überschaubar und wir können euch die ersten Details verraten. Retamin wird es in Leipzig geben. Die Buchmesse wurde dazu auserkoren, euch mit dem Allheilmittel zu versorgen. Der Dresdner Buchverlag wird es an seinem Stand verteilen und auch die Laderäume der MS Literatwo sind gut gefüllt.

Aber einfach wird es nicht sein, an das legendäre Retamin zu kommen – ihr müsst euch schon etwas einfallen lassen – besonders bei uns.

Und das ist der Hit: in einigen Röhrchen befindet sich neben dem Wirkstoff auch der Zugang zu einer geheimnisvollen Welt. Ihr könnt mit einigen Ampullen und mit Hilfe der Codes tatsächlich das Buch Katharsia in Leipzig gewinnen.

Mehr verraten wir später…. wenn die beseelte Bianca retaminisiert wieder in der Redaktion weilt.

Was für ein Tag – die Redaktion hat heute einiges geleistet, damit ihr die ganze Zeit bei der Retaminabfüllung fast live dabei sein konntet. Auf der Literatwo-Facebookseite findet ihr zum Nachlesen alle Meldungen aus der Retaminfabrik. Derweil hat Arndt alle Fotos für euch und für uns als Erinnerung an diesen Tag an die Pinnwand geheftet, wie ihr seht.

Auf der Messe wird es nun über 2000 Retamin-Röhrchen geben und diese sind mit aller Liebe für euch gemacht und ich habe dem Arndt gleich welche auf seinen Schreibtisch gelegt…denn dann tauchen wir gleich wieder ab ins Buch. Katharsia ist absolut magisch und einfach groß. Was für ein geniales Buch – Herr Magister wir können nur den Hut ziehen.

Und jetzt heißt es für uns Beine hoch, Rücken entlasten, Finger stillhalten und zwischen den Seiten genießen.

Eure beiden 😉

Male doch mal literatwoisch…

Der erste Blick auf die literatwoische Skizze von Mery

Unsere liebe Mery malt für ihr Leben gern. Sie ist bekannt dafür, dass ihr der Zeichenstift mehr als gut in der Hand liegt und postet immer wieder ihre neusten Kreationen. Sie malt aus dem Leben gegriffen, sie malt im Comicstyle, sie malt wie ihr die Bider in den Kopf kommen – eine absolute Kunst.

Meist sind ihre Bilder total ausgefallen und im typischen Merystyle – ja das kann man so sagen, sie hat einfach Talent und alle Bilder haben Besonderheiten. Bewundernswert!

Ab und an fragt Mery in die abendliche Facebookrunde, was sie denn mal malen könnte. Sie ist ständig auf der Suche nach Inspiration und neuen Aufgaben für ihre, wie sie selbst sagt, seltenen kreativen Phasen.

Also kommentierte ich ihre Frage einfach mal mit – „male doch mal literatwoisch“ – und schwupps war sie weg, die Mery.

Und dann kam sie wieder – und zeigte uns den ersten Versuch, ihrer Malkunst, siehe oben. Das war der erste Streich von ihr, um einfach mal eine Vorschau zu geben, wie denn sowas aussehen kann. Literatwoisch malen, einfach genial.

Einen knappen Tag später überraschte uns unsere Mery mit dem Ergebnis. Das Bild ist einfach genial, so genial, dass wir es euch hier zeigen müssen. Wir sind absolut stolz darauf, uns so dargestellt zu sehen.

Also schaut mal selbst und lacht und freut euch mit uns mit.

TAUSEND DANK AN MERY – die einfach mal literatwoisch malte und absolutes Talent hat. Du bist spitze und hast uns mehr als überrascht!

Die mehr als gelungende Endfassung von Mery - wir glauben, das sind wir 🙂

Eva Mozes Kor – ein Zwilling von heute nimmt Stellung – LISI

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Auf den heutigen Tag haben (nicht nur) wir sehnsüchtig gewartet. Unser SchreibLeseProjekt „Gegen das Vergessen“ hat unsere innige Herzensangelegenheit in den vergangenen Wochen zu Artikeln werden lassen. 

Eva Mozes Kor und ihr bewegendes Buch „Ich habe den Todesengel überlebt“ machte den Auftakt in diesem Jahr und wir wollten das Buch gerne an einen Zwilling weitergeben, um den Blickwinkel Evas um die Sichtweise eines Zwillings aus dem 21. Jahrhundert zu erweitern. Dank unserer Freunde in Facebook und einiger schöner Zufälle konnten wir im Artikel über Gedankenketten bekannt geben, dass LISI das Buch erhält. Besonders froh waren wir, als wir bemerkten, dass sie selbst bloggt und auch gerne bereit war, das Buch zu besprechen.

Gestern erreichte uns die freudige Nachricht, dass sie eine Besprechung veröffentlicht hat. Wir sind berührt und bewegt… haben immer wieder gelesen und zeigen in kurzen Auszügen, was LISI gelungen ist… zu ihrem vollständigen Artikel gelangt ihr über die angelegten Verlinkungen:

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Literatwoischer Samstag…

Heute ist ein teamiger Tag – in wahrsten Sinne des Wortes, denn wir haben so einiges zu besprechen und zu planen, wir möchten euch ja weiterhn einiges an Projekten bieten und weitere Buchperlen vorstellen.

Wir müssen heute außerdem was kontrollieren, denn an der Kirche in Hof scheint sich was geändert zu haben, unser Bild hat ja nun dicke wunderschöne Buchstaben.

Das müssen wir uns ganz genau ansehen, in echt und in Farbe 😉

Wir wünschen euch einen wundervollen buchigen Samstag und sind dann mal weg…denn der Jakobsweg ist dort wo Literatwo ist – öhm…wir sind dort zu finden, wo der Jakobsweg ist.

Auf zum GEHdanken machen!

Aktualisierung am Tag danach:

Während eines gemütlichen literatwoischen Dauerbücherbrunches mussten wir feststellen, dass die Uhren in Hof anders gehen. Alles steht unter dem Zeichen des guten Buches, wenn wir dort durch die frostigen Gassen schlendern…

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Die wir am meisten lieben…

Nicholas Evans… er ist wieder da… und doch ganz anders…

Es war ein friedlicher Sommer im Jahr 2008, als der britische Bestsellerautor Nicholas Evans auf einem Spaziergang in Schottland ein paar Pilze sammelte und diese abends für sich und seine Frau Charlotte zubereitete. Ein gemütlicher Abend. Der letzte in ihrem Leben. Der Morgen begann mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen und endete in der Klinik. Pilzvergiftung – die niederschmetternde Diagnose. Irreparable Schäden und Lebensgefahr die Folge. Nieren nicht mehr zu heilen – die Uhr läuft ab. Desaster.

Im vergangenen Jahr spitzt sich die Situation weiter zu. Nicholas Evans dazu:

„Im Sommer hat das Gift begonnen, mein Herz zu zerstören. Meine Tochter Lauren kam zu mir und sagte: Ich möchte, dass du lebst. Ich möchte, dass du eines Tages meine Kinder siehst . . .“  

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17 Indikatoren, an denen du feststellst, dass du auf der Buchmesse bist…..

Seit wenigen Tagen haben die heiligen Messehallen ihre Pforten geschlossen und eine wahre Flut von Eindrücken geistert durch die bibliophilen Hirnwindungen der geneigten Besucher. Was macht die Magie und den Reiz dieses Mega-Events aus? Warum fahren wir Jahr für Jahr nach Frankfurt, um uns in überfüllten Hallen an den mit literarischen Leckerbissen verzierten Verlagsständen vorbeitreiben zu lassen?

Es ist das ganz besondere Gefühl…! Das „Wir sind Buchmesse-Gefühl“, das wir so sehr suchen und vermissen. Wie man dieses Gefühl erkennt, möchtet ihr wissen. Ganz einfach! Hier sind einige der wichtigsten Indikatoren, die euch das deutliche Gefühl vermitteln, Teil des großen Ganzen zu sein…

Du merkst dass du auf der Buchmesse bist:

Wenn du auf Repräsentanten eines großen Verlagshauses triffst, die auf eine Frage nach den besten Neuerscheinungen des nächsten Quartals schier in sich versinken, visionär schauen und dann entscheiden, dass ihr jeweiliges Gegenüber genau diese Informationen in diesem Trubel gar nicht verkraften könnte. „Steht im Internet“ – klasse Antwort… womit der Grund zum Messebesuch ad absurdum geführt werden könnte.

Wenn du Menschen dabei beobachten kannst, die sich während eines INTERNETionalen Treffens VERappleN, indem sie voneinander Fotos machen, sich um den Hals fallen und anschließend fragen, mit wem sie es denn eigentlich zu tun hatten. Der Sinnzusammenhang wird kurze Zeit nach kollektiver Befragung wieder hergestellt, indem alle Bilder dieses Meetings ungefiltert mit frisch recherchierter Namensangabe des Gegenübers im Internet landen….

Wenn du Besucher erlebst, die definitiv nicht an Informationen interessiert sind, sondern nach erster aggressiver Annäherung an einen Messestand mit fordernder Stimme fragen „Haben sie Geschenke?“ Ja klar – das ist ja auch das Wesentliche, was die Verlage nach Frankfurt zu karren haben. Tonnenweise Giveaways für die treue Kundschaft.

Wenn du auf Menschen stößt, die händeringend versuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und dabei erörtern, unter welchen Namen sie sich eigentlich ansprechen sollen. Username in einem Forum, Facebook-Nick oder Twitter-ID…. Bloß bitte nicht mit dem richtigen Namen… der passt nämlich selten zur erlebten Realität.

Wenn du Zeuge des folgenden Gespräches bei einer Signierstunde wirst:

  • Leser: „Schreiben sie rein: Für Uschi von Klaus! Uschi mit SCH und so dass man es lesen kann.“
  • Autorin zur Mitautorin: „Wir gehen gleich wieder in das Kämmerchen – es beginnt jetzt echt zu nerven.“
  • Leser: „Und dann noch hier auf die Karte nur ihre Unterschrift. Davon brauche ich dann fünf.“
  • Autorin: „Jetzt ist aber bald gut…“ und verteilt weiter Kärtchen auf denen sie mit Grinsekuchengesicht und lustigen Klamotten die halbe Welt vor lauter Euphorie zu umarmen scheint.

Wenn du auf hunderte von Kleinverlegern triffst, die sich für einige tausend Euro einen Miniaturstand mieten und sich bis zum Ende der Messe darin verstecken. Hinter Rechnern oder Papier, den Blick nach unten gerichtet und abwesend, als würden sie Gespräche mit der geneigten Kundschaft nur noch via Gedankenübertragung führen.

Wenn du Menschen begegnest, die mit kriegstauglichen Messetrollis bewaffnet ein Ben Hur ähnliches Wagenrennen veranstalten. Besonders spaßig an dieser Art der Bücherfortbewegung sind die jeweils meterlangen Zuggestänge dieser Vehikel, über die man dann wie beim modernen Hürdenlauf springen kann, um Kollisionen mit ahnungslosen isländischen Ehrengästen zu vermeiden.

Wenn man sich nicht entscheiden kann, welches der unzähligen Bücher das meiste Aufsehen erregt. „Sei schlau – stell dich dumm“ von Daniela Katzenberger sprengte so manches enge Messekorsett und geriet in harte Konkurrenz zur LEBENSLAUFbeichte der kachelmännischen Gerichts-Reporterin Emma Alice Schwarzer. Beate Uhse – Autobiographien hingegen brachten das Publikum aufgrund fehlender mitgebrachter Verlagsgeschenke (s.o.) nicht so recht zum vibrieren.

Wenn man dem Supermodel Eva Padberg bei ihrer Lesung aus ihrem Model-Ich (nein – nicht Moppel-Ich. Das ist wenigstens Fröhlich) dabei zuhören darf, dass es nicht schlimm ist moppelig zu sein. Auch sie habe ja schließlich mit ihren 39 Kilogramm darauf verzichtet, noch mehr abzunehmen und dabei einen Job bei Karl Lagerfeld ausgeschlagen. Viele Zuhörerinnen sind sich angesichts dieser tröstenden Worte schluchzend vor Erleichterung um die zentnerschweren Hälse gefallen.

Wenn du in der heimeligen Fachbesucherumgebung folgenden Satz aufschnappst: „Isch hab` bei minger Additierung nur Lesemutti jeschribbe – datt prüft doch hier kein Schwein….“ Worauf deine Illusionsseifenblasen platzen, da sich die Dame mit geschätzten sieben Bruttoregistertonnen gestohlener Lektüre in den nächsten Messestand wuchtet.

Wenn du im Audipavillion dabei zusehen kannst, wie unendliche Rechnungsstreifen von der Decke rieseln und du dir überlegst, ob dein Budget wirklich für die gesamte Messe ausreicht. Und wieso eigentlich Audi, wenn sich jeder vernünftige Leser als Opfer der Buchpreisbindung nur noch ein Fahrrad leisten kann?

Wenn du im Laufe eines Tages an allen Ecken und Enden der ausufernden Messehallen immer auf den gleichen Erfolgsautor triffst, der mit elitärem Wissergrinsen im Gesicht fragt: „Warum pupsen Frösche, kann man in einem Moor versinken und warum bin ich reich und du nicht?“ Mit dieser multimedialen Quizshow hat er wirklich so manchem Hoffnungsautor in Frankfurt den RANGar abgelaufen…. Glaubscht du net? Jo ISCH Wahr !

Wenn du feststellst, dass es im Gegensatz zur Buchmesse in Leipzig immer noch nicht möglich ist, während der gesamten öffentlichen Veranstaltung Bücher käuflich zu erwerben. Kein Problem eigentlich. Kann man doch die noch nicht erschienenen Werke einfach von zuhause mitbringen um sie auf der Messe von lustigen Autoren (s.o.) signieren zu lassen. Dafür freut man sich am Sonntag über das Heuschreckenhappening geplünderter Verlagsstände und den matten Applaus aller Beteiligten beim abendlichen Schlussgong.

Wenn du eine Autorin, die mit einer endlosen Schlange wartender Signierjunkies konfrontiert wird, dabei beobachtest wie sie sich langsam darüber im Klaren wird, dass niemand – aber auch wirklich niemand – bei ihr stehen bleibt, sondern der Schlange folgend zu einer anderen Autorin strebt um endlich eine prominente Unterschrift zu erhalten. Richtig schlimm wird es dann, wenn sie auch noch gefragt wird „Sie sinn doch gar nich die Poznanski – oder?“ Manchmal kann man einem Menschen Mordlust an den Augen ablesen.

Wenn du dabei sein darfst, wie hautnah man Spitzenpolitiker erleben kann, die ihr Buch am Messestand präsentieren und dabei Bürgernähe demonstrieren! Abends um 18 Uhr nach Schließung der Messe abgeschirmt von Securities und fotografiert bei einer fiktiven „Bad in der Menge“ Signierstunde… großes Kino…

Wenn du erlebst, wie selbst standfeste und loyale Verlagsmitarbeiter nach mehrtägigen Lippenbekenntnissen, wie klasse das eigene Programm im Vergleich zu dem anderer Verlage sei, am Sonntag in zügelloser Tauschwut über die Messe jagen und „ihre“ Premiumprodukte feilbieten – nur um einen echten Fitzek zu bekommen…

Wenn du endlich wieder zuhause bist und in einer ruhigen Minute bemerkst, dass dir genau dies alles fehlt und du die Tage zu zählen beginnst, bis endlich wieder Buchmesse ist….. schluchz…

Frankfurt` 11 – Impressionen Samstag

Heute war es dann endlich soweit, wir haben uns von 13-15 Uhr am Stand des Dreesbach-Verlags versammelt und die Autorin des Flamingobuches, Julia Strauß live und in Farbe treffen können. Wir haben uns mehr als gefreut und außerdem konnten wir bekannte Gesichter wieder treffen. Mit dabei waren unsere „Mandel“, die wir sehnsüchtig erwarteten und auch „Sunlight“ hat zu uns gefunden. Frau Rieger von Klöpfer & Meyer, eine der Piepmatzkinder -Jeanette-, die Lovelybooksuserin Steffili und viele mehr sind vorbei gekommen. Besser hätte das Treffen nicht sein können und darauf haben wir alle mit einem Gläschen Sekt angestoßen.

Eben noch normaler Messebesucher – und dann? Dann trifft man auf Literatwo und wird gefragt, ob man nicht Spaß daran hätte, einem Autor Fragen zu stellen…. Schon mutiert der Besucher zum Teammitglied. Was Nathalie von Ralf Isau wissen wollte erfahrt ihr später im umfangreichen Interview. Wie immer…bleibt gespannt.

Norwegermuster? Männerstricken – Na wo sind wir hier gelandet? Buchmesse goes Knitting – ganz einfach und neben der Tatsache, dass Raily immer noch keine Christbaumkugeln stricken kann bleibt erwähnenswert, dass die beiden Erfolgsdesigner und -autoren Claudi ganz in ihren Bann gezogen haben…. die Jungs sind echt bestrickend….

„8 Minuten“ heißt sein Buch – wesentlich mehr Zeit hat aus Peter Farkas geschenkt, um dem Geheimnis seines Schreibens auf den Grund zu gehen. Dabei ging er tiefer als tief und wir verstehen jetzt, was ihn zum Buch inspirierte und wie er fühlte, als er seine Protagonisten in ein Leben in der Demenz aussetzte. Was seine Geste im Bildausschnitt besagt, erfahrt ihr im Artikel zum Buch….

Eine Signierstunde der anderen Art erlebten wir am Abend dieses besonderen Tages… Bianca war fasziniert von einem Verleger, der eigens für Literatwo Bücher signierte und uns mit schweren Taschen verabschiedete… So etwas könnte uns gerne täglich passieren…

Morgen klingt die Messe aus… wir genießen den letzen Tag einer einzigartigen Woche mit guten Gesprächen und vielen tiefen Eindrücken… Die Bloggerschreibzeit müsste verlängert werden, um all dies zu schildern… aber wir versprechen euch, dass wir unser Bestes geben, um in der Nachbereitung der Buchmesse so viel wie möglich zu dieser Woche veröffentlichen zu können.

Morgen ist auch noch ein Tag… wir sehen uns!

Frankfurt` 11 – Impressionen (Fr)

Heute war wieder ein Überraschungsgast bei uns am Stand…wir durften Karla, unsere Bloggerchefin von Lovelybooks begrüßen, die absolut begeistert von unseren rosa geflügelten Begleitern war. Wir haben uns sehr gefreut, wir alle 😉

Weitere Gäste am Stand waren unsere Lovelybooksbloggerkolleginnen Nina (Libromanie) & Katrin (von Saiten), was uns mehr als freute, denn heute haben wir uns zum ersten Mal live beflügeln, öhm beschnuppern können. Es hat uns allen großen Spaß gemacht hat und es gibt eine noch geheime Bloggeridee, bei der wir alle vier eine gemeinsame Stimme haben werden. Spannend, spannend können wir nur sagen, haltet euch weihnachtlich bereit.

Eines der Highlights des Tages, denn Benedict Wells ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich für das Interview zu seinem Buch „Fast genial“ zu danken. Auf dem Weg zum Bahnhof konnte er nicht widerstehen, uns die Hände zu schütteln, ein Autogramm zu geben und zu betonen, wie viel Freude es ihm mit uns gemacht hat.

Versprochen ist versprochen. Ein Foto extra für unsere Eveline in Österreich, denn sie war in unseren Herzen dabei, als wir die beiden strickenden Jungs aus Norwegen getroffen haben und viele Grüße bestellten.

Auf einer Buchmesse und nicht lesen? Nur literarischer Stress? Nicht mit dem Team Literatwo und Claudia-Marina vom Blog Bücher, Mond und Sterne, denn wie ihr seht, haben wir ein Zeitfenster gefunden. Unser Tipp für euch, wenn ihr am Wochenende die Hallen stürmt – vergesst auf keinen Fall ins Forum Ebene 1 zu gehen, denn dort ist der Ehrengast Island untergebracht und verströmt eine einmalige Messeatmosphäre auf alle Besucher. Gänsehautfeeling pur…ohne Worte und das sagen ausgerechnet wir 😉

Wir freuen uns auf euch, wenn ihr morgen den Flamingostand stürmt. Jetzt einen gemütlichen Sektabend, denn der Tag war mehr als grandios. Viele Grüße und besonderen Dank an Sunlight für die lieben Kommentare.

Frankfurt` 11 – Impressionen (Do)

Absolutes Donnerstagsmessehighlight  war für uns heute unsere Teambloggerin Leo Löwchen, die extra wegen uns und den vielen neuen brüllenden Buchprojekten auf die Messe kam. Unsere kleine Große begeisterte rundum und ihr könnt gespannt sein, denn sie wird in Zukunft noch lauter brüllen und zeigen, dass sie die eigene Kategorie auf Literatwo völlig unter Schreibkontrolle hat.

Tadaaa…pünktlich war sie da, Daniela Larcher stand Rede und Antwort zu ihrem neuen Buch „Zu Grabe“. Es gab sehr viel zu lachen, eine klasse Buchaktion am Fischerverlagsstand und bald geht es los mit der zweiten Leserunde mit Userfans vom ersten Buch „Die Zahl“. Daniela freut auf die alten Dinos und neuen Frischlinge. Ganz wichtig…Daniela hat signiert.

Und das ganze Team beim abendlichen Evakuieren der heißbegehrten Vögelchen 😉

Da sind sie unsere Flamingos – sie haben sich in voller Pracht auf dem Stand ausgebreitet und schauen sich begierig nach den Lesemenschen um und vor allem schauen die Lesemenschen nach den Flamingos. Es macht einen heiden Spaß tagtäglich am Stand vorbei zu schauen. Heute trafen wir Überraschungsgast Stefanie Dörr, die Autorin von Lenas Wunschbüchern. Außerdem trafen wir auf die Lovelybooksuserinnen Ghospelsinger und Claudia-Marina.

Kleine Frage an alle! In Halle 3.0 Stand K800 hängen12 Hundeleinen…Wenn ihr auf der Messe seid und wissen wollt, welchem Zweck diese dienen, fragt doch einfach mal nach.

Wir freuen uns auf den morgigen Tag und sind gespannt, welche User und Autoren wir morgen wieder treffen werden. 

LiteratwoNovelPreis 2011 vergeben….

Seit Wochen geistern die unterschiedlichsten Namen durch die Gazetten und weltweit stellt man sich nur die eine Frage: Wer wird in diesem Jahr den begehrten LiteratwoNovelPreis erhalten?

Das Literatwo-Novelpreiskomitee hat sich bis zum heutigen Tag in absolutes Schweigen gehüllt und auch journalistische Nachfragen beharrlich ignoriert. Zu intensiv waren die von der Außenwelt abgeschotteten Leserunden, in denen es einzig darum ging, welcher Schriftsteller oder welche Schriftstellerin die Welt mit ihren Novellen in diesem Jahr am meisten überzeugt hat.

Dabei spielten geopolitische oder wirtschaftliche Belange bei der Auswahl des Gewinners 2011 keinerlei Rolle. Hier unterscheidet sich der LiteratwoNovelPreis deutlich von anderen nationalen und internationalen Buchpreisen. Hier stehen das Werk und der Autor im Mittelpunkt einer zeitgemäßen Bewertung. Nicht ein Lebenswerk wird geehrt, sondern die unvergleichlich schöpferische Kraft und grenzenlose Innovation innerhalb unserer Literaturlandschaft.

Deshalb ist es wenig überraschend, dass vor wenigen Minuten bekannt gegeben wurde, dass der diesjährige LiteratwoNovelPreis an den Hamburger Schriftsteller Joachim Seidel geht. Dieser war noch nicht zu einer ersten Stellungnahme zu bewegen – es wird vermutet, dass er bereits unterwegs ist, um sich einen Frack für die Preisverleihung in Bornholm zu erwerben.

In der Begründung des Literatwo-Novelpreiskomitees heißt es:

Kaum ein zeitgenössischer Autor vermag es so wie Joachim Seidel die Postmoderne mit den szeneimmanenten Hoffnungen einer vergangenen Jugend zu verknüpfen und dabei sowohl Leser als auch Zuhörer zu einer Zeitreise durch seine wichtigsten Lebenspochen einzuladen. Dabei strahlt sein ungebrochener Optimismus über allen Worten und Werken. Seidel schreibt über FreundschaftWegbegleitung und tiefe Krisen, die nur zu überstehen sind, wenn man Hand in Hand den Weg gemeinsam meistert und alles ernst nimmt, nur nicht sich selbst. 

Joachim Seidel wurde bekannt durch seinen Roman „Himbeertoni“ und beherrscht auf seinen Lesereisen die überregionalen Bühnen. Es darf davon ausgegangen werden, dass sein zweiter Roman „Erdbeerschorsch“ die hohen Erwartungen mehr als bestätigt.

Wir gratulieren dem LiteratwoNovelPreisTräger von Herzen zu diesem mit einer Flasche Astra dotierten Preis und hoffen, ihn irgendwann persönlich übergeben zu dürfen. Und jetzt schaue ich, dass ich Land gewinne, bevor ich hier noch mehr Preisverwirrung stifte 😉