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Loyalitäten ~ Delphine de Vigan

Loyalitäten ~ Delphine de Vigan

Loyalitäten – egal wem gegenüber, sollten nicht aufgegeben werden. Ich halte mich selbst für sehr loyal. Zudem bin ich eine erfahrene Delphine de Vigan Leserin – ich habe alle Romane von ihr verschlungen, einige schneller und andere nicht ganz so schnell. Ein wenig enttäuscht war ich von „Tage ohne Hunger„, aber sonst -> Begeisterung pur. Delphine de Vigan ist eine wahnsinnig gute Autorin, eine spannende Frau und sie hat sehr viel zu erzählen. Das Loyalitäten nur gut sein kann, nein, sogar sehr stark sein wird, hatte ich im Gefühl. Schon der erste Satz, hat mich umgehauen und mir sofort zwei Charaktere näher gebracht. Lehrerin Hélène und ihren 12-jährigen Schüler Théo.

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Tage ohne Hunger ~ Delphine De Vigan

Tage ohne Hunger
Tage ohn Hunger ~ Delphine De Vigan

Ein knochiger Körper. Eine junge Frau die vor Schwäche kaum noch leben kann. Laure – hochgradig magersüchtig. Und jetzt, kurz vor der Begegnung mit dem Tod, in einer Klinik. Sie bleibt nicht gleich, aber sie bleibt und begibt sich in die Hände eines Arztes. Sie vertraut.

Für Laure beginnt ein völlig neues Leben. Sie muss sich mit Kalorien und Fett anfreunden – ihre größten Gegner. Sie muss eine Magensonde tragen und sie hat kranke Mitmenschen um sich. Die 19-jährige wird ab und an besucht, denn sie wird in diesem Klinikzimmer mehrere Wochen verbringen. Der erste Schritt in ein normales Leben ist getan und Laure kann es schaffen, wenn sie will und sich schnell dazu entschließt. Ihr Körper besteht fast nur noch aus Knochen – sie ist ein 1,75m großes Skelett, sie wiegt 36 kg. Kaum vorstellbar. Schlimm. Schmerzhaft, wenn man nur daran denkt.

Laure ist kalt, sie friert, sie muss sich wärmen, denn ihr Organismus fährt auf der letzten Stufe. Laure sucht Beachtung, die Magersucht ist ihr Hilfeschrei – der Auslöser ihrer Krankheit sind ihre Eltern. Aber das Hungern gibt ihr Kraft, gibt ihr Macht und es fühlt sich gut an. Ein Teufelskreis.

Magersucht

Nun lebt sie in der Klinik, dank des Arztes – ihrem Anker, dem sie vertraut, durch den sie den Versuch der Heilung wagt. Laure beobachtet ihr Umfeld. Sie lebt in einem Leben im Leben und lernt Menschen kennen, die anders krank sind und beginnt zu schreiben, von den anderen herausragenden, regelrecht schillernden, Persönlichkeiten und ihren Problemen.

Tage ohne Hunger
Tage ohn Hunger ~ Delphine De Vigan

Schon wenn ich die Romane von Autorin Delphine De Vigan sehe, habe ich ein gutes Bauchbuchgefühl. Egal über welches Thema sie schreibt, sie hat mein Vertrauen. Ich weiß, dass sie mich durch ein Leben führt, an das ich mich erinnern werde. Sie stellt mir Charaktere vor, die beeindruckend sind und sie schreibt dicht und tief, auch über Magersucht. Knappe 178 Seiten war ich an Laures Seite, 13 Kapitel durch maagere leere Seiten getrennt, passend zum Leben der Hauptprotagonistin.

Kämpft gegen die Sucht!

Delphine De Vigan hat es wieder geschafft, ein wichtiges Thema in aller Tiefe in einem Roman unterzubringen. Ihr müsst nicht magersüchtig sein, um dieses Buch zu lesen. Es ist eher ein bewegender Ausflug in ein Leben einer Süchtigen und deren Leidensgenossen. Der Roman ist keine schwere Kost, eher eine wichtige Kost, um zu sehen und regelrecht zu fühlen, wie es in diesen Menschen aussieht. Der Roman rüttelt wach und bietet einen bewegenden Ausflug in ein krankes, aber heilbares Leben. Und er gibt Kraft!

Einen Roman von Delphine De Vigan solltet ihr kennen. Ich habe meinen Vigan-Leseweg mit „No & ich“ begonnen, danach kam der Roman „Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin„. Anschließend tauchte ich in „Nach einer wahren Geschichte„, um in „Das Lächeln meiner Mutter“ alles zu erfahren. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Roman aus ihrer Feder – ein MUSS, selbstverständlich.

Eure
Tage ohne Hunger

Ist das die Wahrheit, Delphine de Vigan?

Sagt Delphine de Vigan die Wahrheit?
Sagt Delphine de Vigan die Wahrheit?

Liebe Delphine de Vigan,

vor mehreren Jahren habe ich zwei Bücher von dir gelesen. Ich habe meine Erinnerungen an die zwei Bücher in Artikel verpackt und ihnen den Namen Nebenwirkungen des Lebens und Sackgasse gegeben. Zwei Bücher die mir nahrhafte Lesestunden gegeben haben.

Heute ist der Tag der Wahrheit, an dem dein neuer Roman das Licht im deutschen Buchhandel erblickt. Viele treue Leser warten schon lange auf diesen Tag. Endlich. Ein neuer Vigan-Roman. Ich durfte schon vor ein paar Tagen in dem Buch mit dem zweifarbigen Cover lesen. Vorn ist es rot, hinten ist es weiß. Das Seitenprofil einer jungen Frau zieht sich um den Schutzeinband. Nimmt man ihn ab, ist die junge Frau weg. Als ob sie nie da war. Der feste Bucheinband ist weiß. Schon die Gestaltung lässt erahnen, was uns erwartet.

Wirst du im Buch zu finden sein, liebe Delphine? Schreibst du die pure Wahrheit oder werden wir uns in einem Strudel der Fiktion wiederfinden?

Nimm es mir nicht übel, dass ich dich mit Du anspreche, aber nach den 348 Seiten bist du mir so vertraut und nach „Das Lächeln meiner Mutter“ noch viel vertrauter. Auch auf die gerade gestellten Fragen brauche ich keine Antwort mehr. Aber mal in Ruhe und von vorn und vor allem ganz ohne Spoiler, denn der Brief ist öffentlich und die Leser sollen wissen, dass sie hier lediglich eine intensive Lesempfehlung erhalten.

Ist die Wahrheit rot, weiß oder transparent?
Ist die Wahrheit rot, weiß oder transparent?

Über dein Buch schreiben und zwar so, dass nichts verraten wird. Eine kleine Herausforderung an alle Leser, die es weiter empfehlen wollen. Gemeinsam mit Arndt habe ich es gelesen, auch er hat Worte zu deinem Buch gefunden, wir haben uns ausgetauscht und während der Lesezeit bist du mit deinem Bestseller aus Frankreich „Das Lächeln meiner Mutter“ bei uns eingezogen. Während ich die Zeilen an dich schreibe, habe ich nicht nur „Nach einer wahren Geschichte im Kopf“, sondern immer und immer wieder das Lächeln. Beide Bücher gehören unzertrennbar zusammen und haben mir eine intensive Lesezeit beschert, die ich nicht missen möchte.

Rot – weiß – transparent

Dein rot-weißer Roman mit der jungen Frau darauf, liegt gerade rechts neben mir. Zahlreiche bunte Post-its halten Zitate fest und wichtige Wegweiser durch die Geschichte. Die wahre Geschichte. Die unwahre Geschichte. Durch deine Geschichte. Nach einer wahren Geschichte.

Alles beginnt damit, das sich dein Leben drehte, nachdem du dein letztes Buch veröffentlicht hast. Du hörtest auf zu schreiben. Drei Jahre lang. Delphine de Vigan – Autorin – hörte auf zu schreiben. Die Schreibunfähigkeit ist wohl das schlimmste im Leben als Autor. Eine nicht seltene Krankheit. Eine Krankheit die besiegt werden kann. Besiegt werden muss.

„Der Erfolg eines Buchs ist ein Unfall, aus dem man nicht unversehrt hervorgeht, aber es wäre unverschämt, darüber zu klagen.“ (Seite 30)

Drei Teile hat der Roman, drei Teile in denen du aus Stephen Kings „Sie“ zitierst. Selten lese ich Zitate vor neuen Abschnitten. Keine Ahnung warum. Doch diese Zitate gehören dazu, als ob King wusste, dass du sie brauchen wirst.

Spuren im Sand
Spuren im Sand

Und dann beginnt alles auf Seite 11. Die ersten Worte von dir lassen erahnen, was in dir vorgegangen sein muss, als du die ersten Zeilen über L. verfasstest. Die besagte L. die dein Leben erschütterte. Durcheinander brachte. Die dich herunter drückte. Die dich hoch zog. Die dein Leben in einen neuen Takt setzte.

Ein neues Buch erfordert Konzentration und jede Menge Kraft. Viel Kraft hast du auf der Buchmesse investiert und signiert und signiert, aber nicht bis zum Schluss. Ein erster Riss? Die Unordnung kam mit L. Du beschreibst, wie du sie auf einer Party getroffen hast. Du versuchst alle Einzelheiten zu erwähnen, um dir selbst vor Augen zu führen, was die Zeit mit L. in dir angerichtet hat. Was L. aus dir gemacht hat.

L.

Du erzählst aber nicht nur, dass L. schlecht zu dir war. L. war an deiner Seite. Sie hörte dir zu. Sie versuchte dich oft zu treffen. Sie lieh dir ihr Ohr und gab dir nicht nur dann Antworten, wenn sie gefragt wurde. Ihr beredetet fast alles. Über die Familie, über die Vergangenheit. Ihr hattet so wahnsinnig viele Schnittpunkte, wie zwei Seelen. Es ist ein schönes Gefühl, einen Menschen zu finden, mit dem man teilen kann, der einem immer hilft, eine Stütze ist.

L. ist Ghostwriter. Du bist eine Autorin im Stadium der Schreibunfähigkeit. L. kam zu dir in einem Moment, der nicht hätte passender sein können. Während du nicht schreiben konntest, setzte sie sich für dich ein und schrieb. Nicht nur Emails. L. wusste einfach Bescheid. Sie hat viel von dir erfahren und konnte so reagieren, dass es authentisch wirkt. L. wurde dir immer ähnlicher. Wie fühlt sich sowas an, Delphine?

Schreib!
Schreib die Wahrheit!

Du erlebtest mit L. eine wahnsinnig facettenreiche Zeit. Die Zeit tat weh, die Zeit tat gut und die Zeit veränderte durch und durch. Es war eine lange Zeit, die du mit L. verbrachtest. Du wolltest wieder schreiben und du vertrautest dich wieder L. an. Als du ihr allerdings sagtest, dass du kein Buch schreiben wirst, was auf der Wahrheit basiert, ist L. nicht sprachlos, sondern entsetzt. Sie schrieb dir: „…Kämpfe nicht den falschen Kampf, Delphine, mehr will ich ja gar nicht sagen. Die Leser wollen wissen, was man in sein Buch hineingibt, und sie haben recht. … Deine Bücher dürfen nie aufhören, deine Erinnerungen, deine Überzeugungen, dein Misstrauen, deine Angst, deine Beziehungen zu den Menschen ringsum zu befragen. Nur unter diesen einzigen Bedingung werden sie ins Schwarze treffen und ein Echo finden.“ (Seite 136/137)  Und dann hast du geschrieben…

Wahrheit oder Fiktion?

Liebe Delphine de Vigan,

du hast mich mit deinem Werk aus einer kleinen Leseflaute befreit. Du konntest nicht schreiben, ich konnte nicht lesen. Vielleicht bin ich eine Art L. Du hast mich mit deinen Worten auf jeden Fall tief erreicht und regelrecht getrieben. Die Emotionen schwappten über und ich wusste stellenweise nicht mehr, ob ich weiter auf deine Seite bleiben sollte oder doch für gut befinde, was L. getrieben hat. Damit meine ich, dass du mir wahnsinnig leid getan hast. Gleich zu Beginn habe ich gemerkt, wie ich Hass gegenüber L. empfinde und wie er sich steigert. Hass kann kippen – das habe ich in deinem Buch gelernt. Hass kann umschlagen. Ich habe auch gemerkt, dass ich dich bemitleidet habe. Stellenweise haben mich die Worte, die du über L. geschrieben hast bedrückt und ihre Worte taten das gleiche.

Ich habe die Worte und ganz bestimmte Stellen mitgenommen, in mein Leben. Ich habe diese reflektiert und wie du richtig sagst: „…wobei das Buch den Leser fast immer – und aus einem Grund, den ich nicht erklären kann – auf seine eigene Geschichte zurückverwies. Das Buch war eine Art Spiegel…“ (Seite 14/15)

Meine eigene Geschichte habe ich mit zu dir und L. gebracht. Und nun? Hast du die Wahrheit gesagt oder hast du auf die Fiktion zurück gegriffen?

Das Lächeln der Wahrheit
Das Lächeln der Wahrheit

Für mich hast du mit diesem Roman tiefgründige Literatur auf den Buchmarkt gebracht, die besser kaum sein könnte. Dein Buch ragt nicht nur zwischen deinen eigenen Werken hervor, wie der Buskam in Nähe des Göhrener Strands. Du spielst nicht nur mit der Wahrheit und der Fiktion, du spielst mit dir und der Literatur und du vereinst in diesem Spiel allerhand Kunstgriffe. Sagenhaft!

Kunstgriff

Ich danke dir für dieses Buch. Du hast damit eine kleine Welle ausgelöst, denn ich habe anschließend herausfinden wollen, warum du die Drohbriefe bekommen hast. Warum gab es negative Stimmen zu deinem Buch über deine Mutter. Dabei fand ich heraus, dass ich in verkehrter Reihenfolge gelesen habe. Ich hätte so lesen sollen, wie du geschrieben hast. Dennoch ist es wahrlich nicht schlimm Nach einer wahren Geschichte zuerst begonnen zu haben, aber es ist wahrlich schöner, zuerst in Das Lächeln meiner Mutter zu tauchen. Umso intensiver wirkt dein neuster Roman. Als Autorin hast du kaum Gelegenheit deine Leser darin zu beeinflussen, zu welchem Buch sie zuerst greifen. Deswegen nehme ich mir hier die absolute Bloggerfreiheit und empfehle zuerst das Lächeln vor der wahren Geschichte.

Diese zwei Bücher gehören untrennbar zusammen und bilden eine Einheit die Leserherzen höher schlagen lässt.

Schreib, Delphine! Deine Leserin.*

Eure
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[Delphine de Vigan] Sackgasse

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin ~ Delphine de Vigan
Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin – in der Sackgasse

Sackgasse.

Sackgassen können lang sein, können kurz sein, aber haben ein Ende.
Sackgassen können breit sein, können schmal sein, aber man kommt nicht aus ihnen heraus.

Mathilde hat eine Sackgasse betreten und jeder Tag macht ihre persönliche Sackgasse nicht weiter, sondern enger. Nicht länger, sondern kürzer, nicht offener, sondern beklemmender.

Mathilde Debord hat einen Job, den sich anderen nur wünschen können. Hand in Hand arbeitet sie mit ihrem Chef eng zusammen. Sie hat Ansehen, eine Stimme in der Firma, blindes Vertrauen unter den Kollegen. Den Rücken bekommt sie gestärkt, sie erhält Zuspruch und auch daheim schafft sie es alleine ihre drei Jungen erziehen und denen eine gute Mutter zu sein.

Doch dann betritt sie die Sackgasse, ein falsches Wort, ein falscher Schritt, eine falsche Aussage und das Gerüst, was so fest im Boden verankert ist, was kein Erdbeben erschüttern kann, beginnt ins Schwanken zu kommen. Grauer Nebel zieht auf und Mathildes Sicht wird getrübt, vor ihr beginnen sich im Boden Löcher aufzutun, Stacheln beginnen sie zu stechen. Der Ruhm, der Glanz, das perfekte liebenswerte Leben beginnt seinen Sinn zu verlieren.

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin ~ Delphine de Vigan
Sackgasse – Mobbing

Mobbing

Mobbing. Erst von einer Seite, dann von vielen Seiten. Eine Wahrsagerin prophezeit ihr eine besondere Begegnung, doch diese scheint nicht so mächtig zu sein wie die Sackgasse, in der sie sich befindet. Ein Blick zurück unmöglich, der Blick nach vorne ist nicht unendlich.

Es muss sich etwas ändern, der 20. Mai soll der Tag sein, an dem alles anders werden soll.

Sie hat geglaubt, sie könnte standhalten. Sie hat geglaubt, sie könne es meistern.

Sackgasse.
Selbst das bisher Erlebte beginnt in den Hintergrund zu rücken, die sonnigen Seiten der Vergangenheit, die Sackgasse wird übermächtig.

Delphine De Vigan drängt den Leser in eine Sackgasse. Packt dort kurz vor der Wand die Nadeln aus und sticht erst in den Arm, dann in die Beine. Die Nadel der Wörter fängt am ganzen Körpern an zu stechen, schonungslos, tief. Dann kommen die Schläge, die Wörterschläge im Gesicht, auf der Seele, am Kopf, alles wird getroffen und es schmerzt. Es schmerzt so sehr, ich schreie, schreie Mathilde an, doch sie hört mich nicht. Ich fange an zu verzweifeln, möchte keine Beleidigungen mehr, keine Erniedrigungen, keinen täglichen Spießrutenlauf. Frei sein, ich möchte frei sein, doch Delphine de Vigan fesselt, nimmt gefangen und schnürt mit dem dicksten Strick meinen Hals zu. Kraft schwindet, Tränen fließen und die Sackgasse bleibt eine Sackgasse.

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin ~ Delphine de Vigan
Sackgasse – des Lesens?

Wie ist es dazu gekommen, wie hat es angefangen?

Eine Karte, die uns beschützt, die uns Kraft gibt, die uns aus dem trüben Wasser des Goldfischglases springen lässt, sollten wir alle haben. Ein Sprung in die frische bunte Welt, in der wir nicht alleine sind, in eine Welt ohne Sackgassen, sollte für alle möglich sein.

Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“ – aber ich hatte nicht vergessen, dass ich diese Wunden heilen kann.

Mehr Vigan gefällig? No & ich kann ich genauso sehr empfehlen!

Eure
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Leseflaute oder wie?

Leseflaute?

Wenn ich auf die letzten 14 Tage zurück blicke, könnte man meinen, dass ich tief in einer Leseflaute stecke. Bis zum 18.06. habe ich relativ viele Bücher verschlungen, wie du hier auch in meinem Überblick sehen kannst, aber dann? Tja, dann war wohl der Urlaub vorbei und das Leben schlug wieder zu. Längst habe ich dir auch noch nicht alle Bücher vorgestellt, aber ich arbeite daran.

Derzeit stecke ich im Roman von Marianne Fredriksson „Hannas Töchter“. Den Roman habe ich vor Jahren gelesen und nun lese ich ihn in einem größeren Kreis erneut. Danach stelle ich das Buch hier vor.

Doch wer ist nun an meiner Leseflaute schuld oder daran, dass ich hier in der Woche ab und an sogar nur einen Artikel veröffentliche? Facebook? Instagram? Ich?

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Nebenwirkungen des Lebens

Nebenwirkungen des Lebens - No & ich
Nebenwirkungen des Lebens – No & ich

„Ich dachte an die Nebenwirkungen des Lebens, die auf keinem Beipackzettel, in keiner Gebrauchsanweisung genannt werden“

Lou, ein 13-jähriges Mädchen. Etwas zu klein geraten aber dafür mit einem IQ von 160 ausgestattet, stellt sie sich immer wieder dem Leben. Auch nachdem ihre Schwester gestorben ist. Auch nachdem sich die Mutter abgeschottet hat. Sie ist sehr einsam, doch der Drang die Welt zu verändern, bleibt.

Viele verschiedene Experimente, wie zum Beispiel das Zeitmessen bis der Mundabdruck auf dem beschlagenen Spiegel verwindet oder ein Test wie widerstandsfähig ein Haargummi im Vergleich zu einem Schnippsgummi ist, gehörten bisher zu ihrem Hobby.

Lou

Für ein Referat in der Schule hat sie sich nun ein Thema über Obdachlose ausgesucht. Sie möchte eine Obdachlose interviewen und schon bald läuft ihr No über den Weg. No, ein Mädchen mit dreckigen Klamotten, abgekauten Fingernägeln, ohne Geld, ohne Familie, ohne alles und das mit gerade mal 18 Jahren.
Lou beginnt sich mit ihr regelmäßig zu treffen und spendiert ihr als Gegenleistung für das Interview immer einen Besuch im Cafe.
Eine Freundschaft beginnt und Lou schafft es ihre Eltern zu überzeugen, No bei sich aufzunehmen.

Nun ist Lou keine richtige Einzelgängerin mehr, doch auch jetzt ist nicht jeder Tag voller Sonnenschein. Um sich abzulenken wendet sie sich weiter ihren häuslichen Experimenten zu oder denkt an die erste Annäherung mit Lucas.

„…Beim Küssen gibt es keine vorgeschriebene Richtung, wir sind doch keine Waschmaschinen!“

No & ich
No & ich

No versucht nun den Weg aus ihrer Welt in die von Lou zu finden, doch als sie fast fest auf dem Boden steht, beginnt alles erneut ins Schwanken zu kommen. Geschworenes Vertrauen und Zusammenhalt werden auf die Probe gestellt.

No & ich – ein fesselndes Buch was sehr tief berührt. Delphine de Vigan schaffe es, sich in eine von außen kindliche aber innerlich sehr reife Teenagerin zu versetzen. Sehr einfühlsam beschreibt sie die Gedankenwelten der beiden Protagonistinnen und trifft dabei den empfindlichsten Nerv des Lesers. Viele Textstellen müssen einfach mehrmals gelesen werden, weil sie so schön sind und wiederum auch so ergreifend.

Das Buch ist für mich und sicher für viele andere, die es gelesen haben, ein Highlight aus dem Jahr 2009 und sollte auf jede Bücherwunschliste aufgenommen werden.

Mehr Vigan gefällig? Kein Problem: Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Eure
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Magazin No. 3 ~ Buchhandlung Findus

Magazin No. 3 ~ Buchhandlung Findus

Nach No. 1 & No. 2 kommt No. 3 – klaro!

Hast du das Osterwochenende gut verbracht und vielleicht sogar ein buchiges Osterei finden können? Es gibt schließlich auch eckige Ostereier, wenn ich mich nicht täusche. Das Wetter hat sich von seiner frühlingshaften sommerlichen Seite gezeigt, so dass im Garten ein paar neckige Kleinigkeiten versteckt werden konnten.

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Was nie geschehen ist ~ Nadja Spiegelman

Was nie geschehen ist ~ Nadja Spiegelman

Weißt du, was im Leben deiner Mutter oder deine Großmutter alles geschehen ist? Kannst du dich an die Gefühlsvibrationen zwischen dir und deinen Eltern erinnern? Hättest du die Kraft und die Stärke diese Erinnerungen von dir, deiner Mutter und deiner Großmutter in Romanform zu bringen? So ganz offen, schonungslos und nackt, für die ganze Welt lesbar?

Ebendies hat Nadja Spiegelman getan – 400 Seiten voller Erinnerungen, selbst wenn vielleicht nicht alle zuverlässig sind. Wahnsinn – ich bin schwer beeindruckt und ziehe echt den Hut vor ihr. Doch wollen wir überhaupt wissen, was andere Frauen erlebt haben? Wird das nicht langweilig und woraus sollen wir bitteschön den Mehrwert ziehen?

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365-Tage-Projekt ~ 2018

„365-Tage-Projekt“?

Seit dem 03.08.2014 begleitet mich dieses wundervolle Projekt. Auch im Jahr 2018 halte ich den ersten Satz des Romans inkl. Seitenzahl und den Lesezeitraum fest. Zum Projekt inspiriert hat mich das Flow-Magazin.

Seid ihr auch dabei? Habt ihr ein Projekt 2018? Viel Erfolg und viel Freude beim Lesen und Stöbern. <3

Eure Bini

Dezember

  • 25.-30,12,2018 – 57. Buch
Ein wirklich erstaunliches Ding ~ Hank Green

„Ja, ja, ich weiß – ihr erwartet hier ein Abenteuer-Epos voller Intrigen, Geheimnisse, Nahtod und echtem Tod, aber vorher (wobei ihr natürlich jederzeit zu Kapitel dreizehn vorblättern dürft, ich kann euch keine Vorschriften machen) werdet ihr euch damit auseinandersetzen müssen, dass ich, April May, nicht nur die Schlüsselfigur eines der bedeutsamsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte bin, sondern auch eine Anfang Zwanzigjährige, die nicht immer alles richtig gemacht hat.“ (Seite 7)

  • 19.-20.12.2018 – 56. Buch
Sternstunde ~ Karin Kalisa

„Im vorletzten Stockwerk eines Hause, das beinahe hundertundzwanzig Jahre alt war, saß ein Kind, das beinahe acht Jahre alt war, auuf dem Küchenfußboden.“ (Seite 9)

  • 05. – 11.12.2018 – 55. Buch
Die kleine Meerjungfrau und andere Märchen ~ Hans Christian Andersens

„Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie die Blütenblätter der schönsten Kornblume und so klar wie das reinste Glas, aber es ist dort sehr tief, tiefer, als irgendein Ankertau reicht, viele Kirchtürme müssten aufeinander gestellt werden, um vom Grund bis über das Wasser zu reichen.“ (Seite 12)

  • 04.12.2018 – 54. Buch
Nur einmal ~ Kathleen Collins

„Okay, die Wohnung ist im fünften Stock, kein Fahrstuhl, drei Zimmer vorne, Badewanne in der Küche, Kakerlaken an den Wänden, das Klo ein Kabuff mit Buntglasfenster.“ (Seite 9)

  • 03.12.2018 – 53. Buch
Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung ~ Petra Hartlieb

„Draußen scheint die Sonne, und es hat weit über zehn Grad.“ (Seite 13)

 

November

  • 22.-23.11.2018 – 52. Buch
Die Unsterblichen ~ Chloe Benjamin

„Varya ist dreizehn.“ (Seite 7)

  • 19.-21.11.2018 – 51. Buch
Wildnis ist ein weibliches Wort ~ Abi Andrews

„Die Weltraumsonde Voyager 1 hat unseren Planeten im Jahr 1977 verlassen.“ (Seite 7)

  • 15.-19.11.2018 – 50. Buch
Schnee in Amsterdam ~ Bernard MacLaverty

„Im Badezimmer machte Stella sich fertig fürs Bett.“ (Seite 7)

  • 11.- 13.11.2018 – 49. Buch
In der Nacht hör‘ ich die Sterne ~ Paola Peretti

„Kinder fürchten sich für gewöhnlich vor dem Dunkel.“ (Seite 9)

  • 06.- 11.11.2018 – 48. Buch
Dodgers ~ Bill Beverly

„Die Jungs kannten nur The Boxes; für sie gab es nichts anderes.“ (Seite 11)

  • 04.- 05.11.2018 – 47. Buch
Gun Love ~ Jennifer Clement

„Meine Mutter war eine Tasse Zucker. Man konnte sie jederzeit ausleihen.“ (Seite 9)

Oktober

  • 12.10. – 03.11.2018 – 46. Buch
Die Katze und der General ~ Nino Haratischwili

„Sie sah in den Himmel. Durch die dichte Wolkendecke erkannte sie einen schmerzlich grellen Kreis.“ (Seite 9)

  • 07.-11.10.2018 – 45. Buch
Meine beste Bitch ~ Nataly Elisabeth Savina

„Unsere Kleinstadt liegt an einem großen See.“ (Seite 7)

  • 03.- 06.10.2018 – 44. Buch
Sofia trägt immer Schwarz ~ Paolo Cognetti

„Eines Nachts trat die Krankenschwester ans Fenster der Station und entdeckte seinen Lieferwagen vor der Klinik.“ (Seite 7)

September

  • 22. – 30.09.2018 – 43. Buch
Mein Ein und Alles ~ Gabriel Tallent

„Das alte Haus kauert auf seinem Hügel, abblätternde weiße Farbe, Erkerfenster und von Kletterrosen und Gifteiche überwucherte hölzerne Spindelgeländer.“ (Seite 7)

  • 17. – 21.09.2018 – 42. Buch
VOX ~ Christina Dalcher

„Wenn mir jemand erzählt hätte, ich könnte den Präsidenten, die Bewegung der Reinen und diesen unfähigen kleinen Scheißkerl Morgan LeBron innerhalb einer Woche zu Fall bringen, hätte ich ihm nicht geglaubt.“ (Seite 7)

  • 12. – 16.09.2018 – 41. Buch
Loyalitäten ~ Delphine de Vigan

„Ich dachte, der Kleine sei misshandelt worden, das dachte ich sehr bald, vielleicht nicht an den ersten Tagen, aber nicht lange nach Schuljahresbeginn, es war etwas an seiner Art, sich zu halten, sich dem Blick zu entziehen, das kenne ich, das kenne ich nur zu gut, diese Art, mit der Umgebung zu verschmelzen, transparent zu werden.“ (Seite 7)

  • 03. – 09.09.2018 – 40. Buch
Das brennende Mädchen ~ Claire Messud

„Man sollte meinen es würde mich nicht mehr beschäftigen.“ (Seite 9)

August

  • 26.08.-02.09.2018 – 39. Buch
Fayvel der Chinese ~ Philippe Smolarski

„Ich mag den Jardin du Luxembourg sehr gerne.“ (Seite 13)

  • 25.08.2018 – 38. Buch
Alles über Heather ~ Matthew Weiner

 

  • 25.08.2018 – 37. Buch
Thalamus ~ Ursula Poznanski

„Noch fünf Kilometer bis zu Hannahs Haus, und der Regen ließ einfach nicht nach.“ (Seite 5)

  • 22.08.2018 – 36. Buch
Kinder des Zufalls~ Astrid Rosenfeld

„Vier Meter über der Erde baumelte der Junge, an einem Ast des toten Eichenbaums.“ (Seite 7)

  • 21.08.2018 – 35. Buch
Leninplatz ~Mark Scheppert

„In der 10. Klasse rauchen wir die erste Zigarette schon vor Beginn des Unterrichts in einer nicht einsehbaren Ecke des Schulhofs.“ (Seite 7)

  • 19.08. – 20.08.2018 – 34. Buch
Uns gehört die Nacht ~ Jardine Libaire

„Vor dem Motel-Fenster leuchtet Wyoming im Sonnenuntergang.“ (Seite 9)

  • 17.08. – 18.08.2018 – 33. Buch
Maus ~ Art Spiegelman

„Ich erinnere mich, daß es Sommer war. Ich war zehn oder elf…“ (Seite 3)

  • 01.08. – 16.08.2018 – 32. Buch
Was nie geschehen ist ~ Nadja Spiegelman

„Als Kind war ich überzeugt, meine Mutter sei eine Fee.“ (Seite 7)

Juli

  • 22.07. – 30.07.2018 – 31. Buch
Wie bin ich denn hierhergekommen ~ Dirk von Petersdorff

„Anna lag genau im Lichtstreifen, den der Vollmond ins Zimmer warf.“ (Seite 5)

  • 01.07. – 10.07.2018 – 30. Buch
Spinster Girls – was ist schon normal?

„Alles begann mit einer Party. Wir reden hier nicht einfach von irgendeiner Party.“ (Seite 8)

Juni

  • 18.06.- 19.07.2018 – 29. Buch
Hannas Töchter ~ Marianne Fredriksson

„Die Missetaten der Väter suchen die Kinder heim bis ins dritte und vierte Glied.“ (Seite 7)

  • 09.06. – 17.06.2018  – 28. Buch
Herz auf Eis ~ Isabelle Autissier

„Sie sind früh aufgebrochen.“ (Seite 7)

  • 08. – 09.06.2018 – 27. Buch
Auster und Klinge ~ Lilian Loke

„Ein Murmeln aus Dutzenden Mündern erfüllt das Callcenter, während Georg auf seinem Merkblatt herumkritzelt, stets lächeln beim Sprechen, Verständnis zeigen, Essverbot am Platz, Georg zeichnet Herzkranzgefäße, Aorta, Muskelgewebe mit schnellem, fließendem Strich quer über die schnörkellose Computerschrift.“ (Seite 9)

  • 06. – 07.06.2018 – 26. Buch
Eine wie Alaska ~ John Green

„Eine Woche bevor ich Florida verließ, um den Rest meiner Jugend in einem Internat in Alabama zu verbringen, ließ sich meine Mutter nicht davon abbringen, eine Abschiedsparty für mich zu geben.“ (Seite 7)

  • 04. – 05.06.2018 – 25. Buch
Das Tagebuch der Anne Frank ~ David Polonsky – Ari Folman (Graphic Diary)

„Niemand kann verstehen, dass ein Mädchen von dreizehn ganz allein auf der Welt steht.“ (Seite 5)

  • 03.06.2018 – 24. Buch
Mein Freund, der Eifelturm und ich ~ Dagmar Hoßfeld

„Hätte mir irgendwann eine süße kleine Glücksfee ins Ohr geflüstert, dass ich noch vor meinem 16. Geburtstag mit der Liebe meines Lebens auf dem Eiffelturm stehen und ganz Paris mir zu Füßen liegen würde, hätte ich das arme Ding vermutlich an die Wand geklatscht.“ (Seite 5)

Mai

  • 28.05. – 31.05.2018 – 23. Buch
Der Zopf ~ Laetitia Colombani

„Smita erwacht mit einem seltsamen Gefühl, einer sanften Ruhelosigkeit, nie dagewesenen Schmetterlingen im Bauch.“ (Seite 13)

  • 22.05. – 27.05.2018 – 22. Buch
Das Mädchen aus der Metro ~ María Jeunet

„“Es war einmal in einer unglaublichen Stadt voller Licht.““ (Seite 9)

  • 13.05. – 21.05.2018 – 21. Buch
Mädchen in Scherben ~ Kathleen Glasgow

„Ich bin so weiß wie ein Sattelrobbenbaby.“ (Seite 9)

  • 06. – 12.05.2018 – 20. Buch
Die Kostbarkeit des flüchtigen Lebens ~ Philippe Claudel

„Auf der Insel Sulawesi leben die Toraja.“ (Seite 7)

  • 03. – 04.05.2018 – 19. Buch
Die Herzlichkeit der Vernunft ~ Ferdinand von Schirach & Alexander Kluge

„399 vor Christus wurde Sokrates zum Tode verurteilt.“ (Seite 9)

  • 01. – 05.05.2018 – 18. Buch
Mausmeer ~Tamara Bach

„Er sagt „Hey“, sagt es laut.“ (Seite 5)

April

  • 16.04. – 25.04.2018 – 17. Buch
Die Schönheit der Nacht ~ Nina George

„Es gab sie, diese aus einem unbekannten Nichts emporschnellende, die Seele mit fester Hand packende Sehnsucht, sich einfach fallen zu lassen und in der Tiefe des Meeres zu versinken.“ (Seite 7)

  • 10.04. – 15.04.2018 – 16. Buch
Battle ~ Maja Lunde

„Das Telefon klingelte, aber ich nahm nicht ab.“ (Seite 7)

  • 07. – 09.04.2018 – 15. Buch
Super, und dir? ~ Kathrin Weßling

„Heute ist mein Geburtstag. Ich bin einunddreißig Jahe alt, mein Körper wohl eher einhundertfünf – zumindest fühlt er sich so an.“ (Seite 11)

  • 31.03. – 02.04.2018 – 14. Buch
Dunkelgrün fast schwarz ~ Mareike Fallwickl

„Mit der Fingerkuppe streicht Moritz über Alaska, das Muttermal unter Kristins Buachnabel“ (Seite 9)

März

  • 26. – 28.03.2018 – 13. Buch
Die Frau, die liebte ~ Janet Lewis

„An einem Vormittag im Januar 1539 wurde in dem Dorf Artigues Hochzweit gefeiert.“ (Seite 7)

  • 25.03.2018 – 12. Buch
Meeresrand ~ Véronique Olmi

„Wir fuhren mit dem Bus, dem letzten Bus am Abend, damit uns niemand sah.“ (Seite 5)

  • 14. – 24.03.2018 – 11. Buch
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause ~ Carol Rifka Brunt

„Meine Schwester Greta und ich saßen an diesem Nachmittag Modell für ein Gemälde, das mein Onkel Finn von uns anfertigte, weil er wusste, dass er bald sterben würde.“ (Seite 7)

  • 03. – 10.03.2018 – 10. Buch
Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt

„Ich stelle mir gerne vor, dass ich weiß, was der Tod ist.“ (Seite 9)

  • 27.02. – 13.03. 2018 – 9. Buch
Das Mädchen, das den Mond trank ~ Kelly Barnhill

„Ja, die Hexe im Wald gibt es wirklich.“ (Seite 7)

Februar

  • 07. – 22. Februar – 8. Buch
4321 ~ Paul Auster

„Der Familienlegende zufolge verließ Fergusons Großvater, versehen mit hundert Rubeln, die ins Futter seines Jacketts eingenäht waren, zu Fuß seine Heimatstadt Minsk, gelangte über Warschau und Berlin nach Hamburg und buchte dort die Überfahrt auf einem Schiff namens Kaiserin von China, das bei rauen Winterstürmen den Atlantik überquerte und am ersten Tag des zwanzigsten Jahrhunderts im New Yorker Hafen einlief.“ (Seite 11)

  • 20. – 21. Feburar – 7. Buch
Nachts träum ich vom Frieden Tagebuch 1941 – 1945 ~ Carry Ulreich

„Heute Abend, zehn Uhr, habe ich endlich wirklich Lust, dich, mein Tagebuch, einzuweihen.“ (Seite 23)

  • 04. – 06. Februar – 6. Buch
Die Mitte der Welt ~ Andreas Steinhöfel

„Eines nasskalten Aprilmorgens bestieg Glass, die linke Hand am Griff ihres Koffers aus abgewetztem Lederimitat, die rechte am Geländer einer wackeligen Gangway, einen Ozeanriesen, der im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag.“ (Seite 9)

Januar

  • 28. Januar – 01. Februar – 5. Buch
Leinsee ~ Anne Reinecke

„Dieses Gelb war unangemessen.“ (Seite 7)

  • 25. – 28. Januar – 4. Buch
Der letzte von uns ~ Adelaide De Clermont-Tonnerre

„Das Erste, was ich von ihr sah, war ihre schlanke, zarte, vom Riemchen einer blauen Sandale umschlossene Fessel.“ (Seite 7)

  • 20. – 21. Januar – 3. Buch
Nur drei Worte ~ Becky Albertalli

„Es ist ein seltsam subtiles Gespräch – fast merke ich gar nicht, dass ich erpresst werde.“ (Seite 7)

  • 19. – 20. Januar – 2. Buch
Das Mädchen, das in der Metro las ~ Christine Féret-Fleury

„Der Mann mit dem grünen Hut stieg immer in Bercy zu, immer an der vorderen Tür des Metrowagens, und genau siebzehn Minuten später siteg er durch dieselbe Tür in La Motte-Picquet-Grenelle wieder aus – und zwar an Tagen, an denen alles einer festen Ordnung folgte: Die Metro hielt und fuhr wieder an, dazu Signalgeräusche, metallisches Klappern.“ (Seite 7)

  • 16. – 18. Januar – 1. Buch
Rattatatam, mein Herz Vom Leben mit der Angst ~ Franziska Seyboldt

„Ich war zwölf Jahre alt, als die Welt, in der ic bisher zu Hause war, verschwand.“ (Seite 7)

Seit dem 03.08.2014 begleitet mich dieses wundervolle Projekt. Auch im Jahr 2018 halte ich den ersten Satz des Romans inkl. Seitenzahl und den Lesezeitraum fest. Zum Projekt inspiriert hat mich das Flow-Magazin.

Seid ihr auch dabei? Habt ihr ein Projekt 2018? Viel Erfolg und viel Freude beim Lesen und Stöbern. <3

Eure Bini

365-Tage-Projekt ~ 2017

Literatwo ~ 365 Tage-Projekt

„365-Tage-Projekt“?

Seit dem 03.08.2014 versuche ich nun täglich ein Foto vom aktuellen Roman zu posten. Zudem halte ich den ersten Satz des Tages inkl. Seitenzahl fest – inspiriert durch das Flow-Magazin. Auch 2017 geht es weiter, aber ein wenig schmaler. Ihr findet jetzt ein Foto mit dem Buch, den ersten Satz und den Zeitraum, in dem ich es gelesen habe. Tschakkaaa…. 😉

Eure Bini

  • 26. Dezember – 15. Januar 2018

Ein Baum wächst in Brooklyn ~ Betty Smith

„“Heiter“ war ein Wort, dass auf Brooklyn, New York, passte.“ (Seite 9)

  • 17. – 25. Dezember

Bestseller ~ Beka Adamaschwili

„Pierre Sonnage war fest entschlossen, an seinem dreiunddreißigsten Geburtstag Suizid zu begehen.“ (Seite 15)

  • 16. Dezember

Schnee ~ Maxence Fermine

„Yuko Akita hatte zwei Leidenschaften. Haikus. Und Schnee.“ (Seite 8)

  • 04. – 16. Dezember

Die uns lieben ~ Jenna Blum

„Die Beerdigung ist gut besucht, und die lutherische Kirche von New Heidelberg ist bis auf die letzte Reihe gefüllt mit Farmern und deren Familien, die gekommen sind, um von einem der ihren Abschied zu nehmen.“ (Seite 7)

  • 03. Dezember

Der Weg des Bogens ~ Paulo Coelho

„“Tsetsuya?““ Der Junge blickte den Fremden ganz erstaunt an.“ (Seite 15)

  • 25. – 26. November

Die Biene Maja und ihre Abenteuer ~ Waldemar Bonsels

„Die ältere Bienendame, die der kleinen Maja behilflich war, als sie zum Leben erwachte und aus ihrer Zelle schlüpfte, hieß Kassandra und hatte großes Ansehen im Stock.“ (Seite 7)

  • 18. – 20. November

Großmama packt aus ~ Irene Dische

„Daß meine Enkeltochter so schwierig ist, hängt vor allem mit Carls geringer Spermiendichte zusammen.“ (Seite 5)

  • 17. – 18. November

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ~ John Green

„Als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich vielleicht Fiktion bin, verbrachte ich meine Tage an einer öffentlichen Bildungsanstalt namens White River High im Norden von Indianapolis, wo ich von fremden Kräften, die so übermächtig waren, dass ich sie nicht ansatzweise identifizieren konnte, dazu gewzwungen wurde, jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit Mittag zu essen, nämlich zwischen 12 Uhr 37 und 13 Uhr 14.“ (Seite 7)

  • 16. November

Auf nach Hiddensee!

„Zur Sonne, zum Licht! Schon immer wusste die Bohéme, wo es schön ist auf der Welt. (Seite 1)

  • 11. November

Die Farbe von Milch ~ Nelly Leyshon

„Dies ist mein Buch und ich schreibe es eigenhändig.“ (Seite 7)

  • 04. – 06. November

Über das Verbrennen von Büchern ~ Erich Kästner

„Am 10. Mai 1933 ließ Joseph Goebbels auf öffentlichen Plätzen nationalsozialistische Kundgebungen veranstalten bei denen die Studenten der deutschen Hochschulen Berge von Büchern verbrannten, die dem Staatsstreich gegen Freiheit, Toleranz, und Intelligenz im Wege standen.“ (Seite 7)

  • 23. – 31. Oktober

1984 ~ George Orwell

„Es war ein strahlend-kalter Apriltag, und die Uhren schlugen dreizehn.“ (Seite 7)

  • 20. – 22. Oktober

Das Lied ist aus ~ Henny Brenner

„Den Bomben, die in jener denkwürdigen Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 die Stadt Dresden dem Erdboden gleichmachten, verdanke ich mein Überleben.“ (Seite 15)

  • 16. – 17. Oktober

Dann schlaf auch du ~ Leïla Slimani

„Das Baby ist tot.“ (Seite 9)

  • 08. – 14.Oktober

Marina Bellezza ~ Silvia Avallone

„Ein unbestimmter Schimmer leuchtete irgendwo zwischen den Bäumen, etwa zehn Kilometer von der SP 100 entfernt, die sich zwischen zwei gewaltigen schwarzen Bergen hindurchzwängte.“ (Seite 9)

  • 04. – 07. Oktober

Feo und die Wölfe ~ Katherine Rundell

„Wildwolfer sind schwer zu erkennen.“ (Seite 7)

  • 28. September – 03. Oktober

Die Party ~ Elizabeth Day

„Der Vernehmungsraum ist klein und quadratisch.“ (Seite 11)

  • 24. – 27. September

Die Abenteuer des Ollie Glockenherz ~ William Joyce

„Als Billy auf die Welt kam, ging er beinahe gleich wieder verloren.“ (Seite 11)

  • 12. – 23. September

Marlenes Geheimnis ~ Brigitte Riebe

„Endlich war sie wieder am See.“ (Seite 9)

  • 10. – 11. September

Tage ohn Hunger ~ Delphine De Vigan

„Es war etwas außerhalb von ihr, das sie nicht zu benennen wusste.“ (Seite 7)

  • 04. – 09. September

Die junge Braut ~ Alessandro Baricco

„Es sind sechsungddreißig Stunfen, und der Alte seigt sie langsam hinauf, mit Bedacht, als sammele er sie eine nach der anderen ein, um sie in den ersten Stock zu treiben: er der Hirte, sie fügsame Tiere.“ (Seite 7)

  • 03. September

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran ~ Eric-Emmanuel Schmitt

„Als ich elf war, habe ich mein Schwein geschlachtet und bin zu den Dirnen gegangen.“ (Seite 9)

  • 30. August – 03. September

Der Junge auf dem Berg ~ John Boyne

„Obwohl Pierrot Webers Vater nicht im Weltkrieg gestorben war, behauptete seine Mutter Èmilie immer, der Krieg hätte ihn umgebracht.“ (Seite 23)

  • 21. – 29. August

Was man von hier aus sehen kann ~ Mariana Leky

„Wenn man etwas gut Beleuchtetes lange anschaut und dann die Augen schließt, sieht man dasselbe vor dem inneren Auge noch mal, als unbewegtes Nachbild, in dem das, was eigentlich hell war, dunkel ist, und das, was eigentlich dunkel war, hell erscheint.“ (Seite 9)

  • 18. – 20. August

Vincent ~ Joey Goebel

„Tut mir leid, dass Du es ausgerechnet von mir erfährst, aber Du wirst nie glücklich sein.“ (Seite 11)

  • 16. – 17. August

Lucrecia515 ~ Lasha Bugadze

„Der Tag begann mit einer harmlosen SMS: Wollen wir zusammen einen Tee trinken?“ (Seite 5)

  • 12. – 16. August

Die Unzertrennlichen ~ Stuart Nadler

„Das Buch machte, wie immer, ihre Probleme nur schlimmer.“ (Seite 11)

  • 10. – 11. August

Lola ~ Julie Estéve

„Das glatte nachtblaue Laken ist aus ägyptischer Baumwolle.“ (Seite 7)

  • 08. – 10. August

Kukolka ~ Lana Lux

„An den Anfang erinnere ich mich nicht.“ (Seite 9)

  • 04. – 07. August

Und es schmilzt ~ Lize Spit

„Die Einladung traf vor drei Wochen ein und war übertrieben frankiert.“ (Seite 7)

  • 01. – 03. August

The Hate U Give ~ Angie Thomas

„Ich hätte nicht auf diese Party gehen sollen.“ (Seite 9)

  • 30. Juli – 1. August

Fangirl ~ Rainbow Rowell

„Ein Junge war in ihrem Zimmer.“ (Seite 9)

  • 25. – 29. Juli

Warten auf Gonzo ~ David Cousins

„Hör zu G, es ist wichtig, und ich habe wenig Zeit.“ (Seite 7)

  • 16. Juli

Paule Pinguin allein am Pol ~ Jory John & Lane Smith

„Es ist viel zu früh am Morgen.“ (Seite 4)

  • 11. – 16. Juli

Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ~ Lauren Oliver

„Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so.“ (Seite 5)

  • 01. – 10. Juli

Im Herzen der Gewalt von Edouard Louis

„Und ein paar Stunden nach dem, was in der Kopie der Anzeige, die gefaltet bei mir zu Hause in einer Schublade liegt, Mordversuch genannt wird, verließ ich meine Wohnung und ging die Treppe hinunter.“ (Seite 7)

  • 14. Juni

Sieben Nächte ~ Simon Strauss

„Das hier schreibe ich aus Angst.“ (Seite 11)

  • 12. – 13. Juni

Eins ~ Sarah Crossan

„Hier.“ (Seite 9)

  • 02. – 11. Juni

Als wir unbesiegbar waren ~ Alice Adams

„“Na gut, mir ist eine eingefallen.“ (Seite9)

  • 18. – 28. Mai

DU & ICH best friends for never

„Am ersten Noe-Tag sind immer die Himbeeren reif.“ (Seite 7)

  • 15. – 17. Mai

die taugenichtse ~ Samuel Salvon

„Eines strengen Winterabends, als so eine Unwirklichkeit über London liegt, mit einem Nebel, der ruhelos schläft über der Stadt, und mit verschwommenen Lichtern, als wäre hier gar nicht London, sondern ein fremder Ort auf einem fremden Planeten, da nimmt Moses Aloetta den 46der Bus Ecke Chepstow Road und Westbourne Grove Richtung Waterloo, jemand vom Zug abholen, der aus Trinidad kommt.“ (Seite 7)

  • 13. Mai

Die Badende von Moritzburg ~ Ralf Günther

„In gleißenden Streifen fiel das Licht durch die Blätterkronen des Heidewalds.“ (Seite 7)

  • 24. April – 11. Mai

Der Fänger im Roggen ~ J.D. Sallinger

„Falls Sie wirklich meine Geschichte hören wollen, so möchten Sie wahrscheinlich vor allem wissen, wo ich geboren wurde und wie ich meine verflixte Kindheit verbrachte und was meine Eltern taten, bevor sie mit mir beschäftigt waren, und was es sonst noch an David-Copperfield-Zeug zu erzählen gäbe, aber ich habe keine Lust, das alles zu erzählen.“ (Seite 7)

  • 17. – 22. April

Die Geschichte der Bienen ~ Maja Lunde

„Wie verwachsene Vögel balancierten wir auf unseren Ästen, das Plastikgefäß in der einen Hand, den Federpinsel in der anderen.“ (Seite 7)

  • 03. April – 06. Mai

Die Schöne & das Biest ~ Gabrielle-Suzanne Barbot

„In einem fernen Land war einmal eine große Stadt, in der der Handel nur so blühte. (Seite 12)

  • 23. März – 02. April

Frauen die lieben ~ Emma Straub

„Im Juni traf sich der Buchclub in Zoes Haus.“ (Seite 11)

  • 25.02. – noch unbeendet

Die Bienen ~ Laline Paull

  • 17. – 19. Februar

Die erste Liebe ~ John Green

„Am Morgen nachdem das anerkannte Wunderkind Colin Singleton seinen Highschool-Abschluss gemacht hatte und ihn zum neunzehnten Mal in seinem Leben ein Mädchen namens Katherine sitzen ließ, legte er sich in die Badewanne.“ (Seite 7)

  • 06. – 15. Februar 

Ein wenig Leben ~ Hanya Yanagihara

„Die elfte Wohnung hatte nur einen einzigen Schrank, aber es gab eine gläserne Schiebetür, die auf einen kleinen Balkon führte, von dem aus er einen Mann im Haus gegenüber sehen konnte, der nur mit T-Shirt und kurzen Hosen bekleidet im Freien saß und eine Zigarette rauchte, obwohl es schon Oktober war.“ (Seite 11)

  • 03. – 04. Februar

Salz für die See ~ Ruta Sepetys

„Die Schuld ist ein Jäger.“ (Seite 9)

  • 29. Januar – 02. Februar

Ein bisschen wie Unendlichkeit ~ Harriet Reuter Hapgood

„Meine Unterwäsche hängt im Apfelbaum.“ (Seite 9)

  • 14. – 15. Januar

Das Mädchen mit dem Fingerhut ~ Michael Köhlmeier

„Dieser Mann war ihr Onkel.“ (Seite 7)

  • 11. – 29. Januar

Suleika öffnet die Augen ~ Gusel Jachina

„Suleika öffnet die Augen.“ (Seite 9)

  • 08. – 10. Januar

Der große rote Sohn ~ David Foster Wallace

  • 02. – 07. Januar

Luana ~ Luiza Sauma

„Lieber André, vor ein paar Wochen habe ich zm ersten Mal im Internet nach Dir gesucht.“ (Seite 5)

  • 01. Januar

Realitätsgewitter ~ Julia Zange

„Der einzige Mensch, den ich heute Abend sehen möchte, ist Ben.“ (Seite 7)