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EREBOS2 ~ Ursula Poznanski

EREBOS2 ~ Ursula Poznanski

EREBOS2 ist da!!! Endlich?!

Selten war ich so sehr im Zwiespalt, selten habe ich mich innerlich so hin- und hergerissen gefühlt, selten habe ich mich so gesträubt, einen zweiten Teil zu lesen. Nicht verwunderlich, wenn ein zweiter Teil erst nach acht Jahren das Licht der Bücherwelt erblickt und wenn man vom ersten Buch so stark beeindruckt war, dass man Angst hat, nun enttäuscht zu werden? Das ist doch gut nachvollziehbar, richtig? Braucht es denn überhaupt einen zweiten Teil?

EREBOS-Fans, was sagt ihr?

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Thalamus ~ Ursula Poznanski [MP3]

Thalamus ~ Ursula Poznanski

Thalamus? Der Thalamus. Der größte Teil des Zwischenhirns. Oha – was hat sich Ursula Poznanski denn diesmal ausgedacht? Nachdem ich ihre letzten zwei Bücher nicht wirklich gelesen habe, habe ich nun meine Poznanski-Pause beendet und nicht zu Thalamus gegriffen, sondern Thalamus gehört. Und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Auf der Fahrt von Deutschland in die nordischen Länder, wurden mein Mann und ich hervorragend unterhalten und wir hatten jede Menge Gesprächsstoff über die wissenschaftliche Zukunftsmusik…

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Erebos ~ Ursula Poznanski

Erebos ~ Ursula Poznanski
Erebos ~ Ursula Poznanski

„Kommst du bitte essen?“
„Nein – jetzt nicht.“
„Es ist zwei Uhr nachts – gehst du jetzt bitte schlafen?“
„Nein – jetzt nicht.“

Ich bin gefangen – Erebos“ (Loewe Verlag) hat mich gefangen und hat mich in seinen Händen.

Mir geht es so, seit ich Nick kenne. Nick geht in die 9. Klasse und genau in dieser ist eine merkwürdige Stimmung. Heimlich wird eine DVD von Schüler zu Schüler gegeben, keiner sagt warum dies heimlich geschieht, keiner sagt was für ein Spiel sich auf dieser DVD befindet.
Alles geschieht stillschweigend und alle Schüler sind in sich gekehrt, sind in der Schule unkonzentriert und müde. Sie haben Augenringe, sind emotionaler als sonst und haben Geheimnisse.
Nick wird vorerst zur Randfigur, nicht mal sein bester Freund Colin redet noch normal mit ihm.
Doch dann, endlich. Von Brynne, einem hübschen Mädchen, bekommt Nick die DVD. Aber es gibt Bedingungen, die er erfüllen muss. Er darf diese niemandem zeigen und die DVD nur abspielen, wenn er alleine ist und er darf mit niemandem darüber reden.

EREBOS taucht in roten Buchstaben auf dem Bildschirm auf, danach wird er schwarz.

Ein Wald und eine Spielfigur sind als nächstes zu sehen, doch keine Karte wohin man laufen soll, keine Erklärungen, kein Spielziel. Erebos beginnt, Nick erkundet mit seiner noch vorerst namenlosen Spielfigur die Umgebung und macht die ersten Begegnungen. Der erste Kampf und das erste Aufeinandertreffen mit dem „Boten“ stehen an.
Nick ist gefangen im Spiel, er will mehr. Das nächste Level erreichen, den nächsten Auftrag erfüllen, doch genau dieser findet nicht vor dem PC statt, sondern mitten in London.

Der Bildschirm wird schwarz, bis Nick den Auftrag erledigt hat und erst dann geht das Spiel weiter. Wird der Auftrag nicht erfüllt, ist Erebos vorbei. Es gibt nur eine Chance und ist diese vertan, wird man gnadenlos vom Spiel ausgeschlossen.
Nick ist auf der Hut, er will keinen Fehler machen, beginnt immer tiefer in der reißenden Strömung des Spiels zu versinken. Ein Unfall in der Realität und auch eine Aufgabe die wohl zum Scheitern verurteilt ist, bringen ihn wieder etwas an die Oberfläche.

Doch kann er dem Sog widerstehen und Erebos entkommen?

„Mit jedem neuen Tag verliert meine Realität an Wert. Sie ist laut und ohne Ordnung, unvorhersehbar und mühevoll. Was kann sie denn, die Realität? Hungrig machen, durstig, unzufrieden. Sie verursacht Schmerzen, sie schlägt mit Krankheit um sich, sie gehorcht lächerlichen Gesetzen. Vor allem aber ist sie endlich. Immer führt sie zum Tod.“

Ich halte kein Buch in der Hand, sondern die Tastatur, ich lese nicht, sondern ich spiele.
Ich blättere keine Seiten um, sondern laufe in anderen Welten, ich zähle keine Kapitel, sondern blicke auf meine Spiellevel die ich erreiche.
In mir ist nicht mehr der gewohnte Lesedrang, sondern der Drang zu spielen, nächtelang, ohne Pause, ohne Ende in der Welt von Erebos.
Ich bin süchtig nach Erebos.

Ursula Poznanski schafft für den Leser eine eigene Welt, lässt vor dem Auge bildlich das PC-Spiel erscheinen und verpackt durch den Wechsel aus Realität und Spielgeschehen eine facettenreiche Geschichte mit einem unerwarteten Ende. Sie legt dem Leser Fährten, doch egal welcher man folgt, die richtige zeigt sich erst dann, wenn man nicht damit rechnet. Das große Finale vereint Realität und Spiel und entschlüsselt die Welt von Erebos auf einer großflächigen Ebene.

Bist du bereit für Erebos? Dann blick ihm ins Auge und passe bitte auf dich auf, denn Erebos spricht mit dir, es droht dir, es beobachtet dich, es prüft dich. Du hast nur diese eine Chance es zu spielen, also halte dich an die Regeln.

Schaffen. Erhalten. Zerstören.

EREBOS

Eure
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Layers ~ Ursula Poznanski

Layers ~ Ursula Poznanski
Layers ~ Ursula Poznanski

Layers(Loewe Verlag) von Ursula Poznanski kann ich euch nur empfehlen – ganz klar, da gibt es keine langen Überlegungen anzustellen.

Ich liebe Erebos, ich mag „Saeculum und nun hat mich auch Layers begeistert und überzeugt.

Egal welches Buch man von Ursula Poznanski anfasst, man bleibt darin hängen und kommt nicht wieder heraus, bevor man sich komplett durch die Seiten gelesen hat. Meistens ist es bei mir kein Lesen, sondern eher das Rennen durch die Seiten. Poznanski langsam lesen? Ein Ding der Unmöglichkeit. Aber sowas von. Auch bei diesem Buch ging es mir so. Im Auto auf der Fahrt von Harlesiel nach Dresden, hat mich Layers auf der Rückbank festgehalten. Schon nach den ersten Seiten bekundete ich, dass ich nicht mehr ansprechbar bin und ich bat darum, dass man mich nicht erschrecken möge, denn die Spannung breitete sich komplett in mir aus. Ich stand nach wenigen Seiten regelrecht unter Strom. Kennt ihr dieses Gefühl? Ihr seid mitten in der Geschichte drin und alles was passiert, passiert auch euch? Ihr müsst auf der Hut sein, auf euch Acht geben, dürft keine Fehler machen und ihr spürt, dass die Gefahr hinter jeder Ecke lauert?

An Dorians Seite wird es gleich zu Beginn spannend. Es sind nur wenige Minuten vergangen und schon widerfährt dem Ausreißer nichts Gutes. Er ist noch nicht richtig auf der Straße angekommen und doch macht er gleich die Bekanntschaft mit der Härte, die dort herrscht. Nicht nur der Untergrund seines Schlafplatzes ist hart, sondern auch die erste Begegnung mit einem Toten. Hat er den ihm erst seit kurzer Zeit bekannten Obdachlosen getötet? Dorian ist schlecht, als er sein Messer sieht. Er zweifelt an sich selbst und in ihm toben tausend Stürme.

Was soll er tun? Flüchten? Den Toten melden?

Dorian muss sich nicht entscheiden, denn ein Fremder taucht plötzlich neben ihm auf und will ihm helfen. Ihm? Dorian? Dem vielleicht Mörder? Dorian hat kaum Zeit zum Nachdenken, denn er ist schon auf dem Weg in eine Unterkunft, in der Jugendlichen wie ihm geholfen wird. Den Weg sieht er nicht, aber er ist dankbar, dem Toten und einer eventuellen Strafe entkommen zu sein. Wo ist er nun? Dorian merkt schnell, dass er sicher ist, aber kann er der Sicherheit auch trauen? Was muss er dafür tun, dass er hier in der alten Villa sein darf? Wer sind die anderen Jugendlichen – sind sie Verbrecher?

Layers ~ Ursula Poznanski

Nach und nach erfährt Dorian, dass er Aufgaben erfüllen muss. Eine Art Gegenleistung für das komfortable Obdach. Er wird abgesetzt, erfüllt seine Aufgabe, hält die Regeln ein und wird pünktlich wieder abgeholt. Ein faires Spiel. Doch lange geht es nicht gut, denn Dorian behält ein Päckchen, was er eigentlich abgeben sollte. Das Spiel dreht sich, denn Dorian konnte zwar nichts für den Zwischenfall, dennoch hat er die Regeln nicht eingehalten.

Die Jagd ist eröffnet, denn Dorian hat nicht nur ein wertvolles Gut in seinem Besitz, sondern auch eine Art Schlüssel zu einem geheimen Projekt. Feuer frei…

Ich renne, ich verstecke mich, ich bin bei Dorian und stehe ihm bei und begebe mich in größte Gefahr. Layers…

Ursula Poznanski hat mich innerhalb weniger Seiten in ihren Schreibbann gezogen und lässt mich kaum entkommen. Die Seiten fliegen nur so dahin, als ob ich in einem Formel 1 Auto sitze. Schneller und immer schneller muss ich lesen, denn ich will wissen, was als nächstes passiert, will wissen, wie es mit Dorian weiter geht. Können sie uns fangen? Schaffen wir es das Geheimnis an die Öffentlichkeit zu bringen? Doch was ist überhaupt das Geheimnis? Wer ist gut und wer ist böse? Wem kann vertraut werden und vor wem sollten wir uns dringend in Acht nehmen?

Wie bei all ihren Büchern kann ich nur sagenLESEN! Es gab minimale Stellen, an denen ich an der Plausiblität zweifelte, minimale Stellen an denen die Spannung kurz abebbte, aber wirklich nur minimal und wirklich nur kurz.

Und am Ende kommt die Frage auf: Konnte Ursula Poznanski ihr Werk Erebos mit ihrem Neuling namens Layers übertreffen?

Aus meiner Sicht: NEIN. Erebos ist und bleibt Poznanski-Spitzentitel. Aber das ist nur meine Sicht und soll nicht heißen, dass ich den Jugendthriller nicht empfehlen kann. Es bietet sich an, alle ihre Bücher zu haben und vor allem zu lesen. Uneingeschränkt. Ursula Poznanski ist einfach eine Meisterin der Worte und ich mag sie alle, aber ihr erstes Werk ist und bleibt wohl immer die Nr. eins des Leserherzens.

Eure
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„Fünf“ – Der Poznanski-Thriller mit tödlichen Koordinaten

FÜNF - Unser drittes Buch von Ursula Poznanski
FÜNF – Unser drittes Buch von Ursula Poznanski

„Fünf“ scheint eine magische Zahl zu sein. Haben wir doch erst über „Fünf Männer für mich“ von Annette Meisl geschrieben – schreiben wir jetzt über Fünf von Ursula Poznanski.

„Fünf“ ist schon unser drittes Buch von Ursula Poznanski, welches wir gemeinsam lesen und bereits in den Gesprächen auf der Messe mit ihr, stieg unsere Neugier darauf. Ein dritter Roman, aber nicht aus dem Bereich Jugendliteratur. Nein – diesmal wagt sie den Schritt in Richtung Thriller und zwar für Erwachsene. Sie reiht sich auf dem Büchertisch neben Sebastian Fitzek und Arno Strobel ein. Wir denken mit Erfolg, denn „Fünf“ hat Literatwo sehr beeindruckt, soviel sie vorab gesagt.

Ein Buch, das wir diesmal nicht mit den beiden anderen großartigen Werken „Erebos“ und „Saeculum“ vergleichen können. Hier wollen wir dennoch erwähnen, dass diese Bücher in eurem Bücherregal nicht fehlen dürfen, besonders „Erebos“ nicht. Für uns ein Roman der ewig in Erinnung bleiben wird, weil er so stark geschrieben ist und die ganze Grundidee bisher noch nicht übertroffen werden konnte.

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Kann Ursula Poznanski mit Saeculum Erebos übertreffen?

Saeculum -
Saeculum – U. Poznanski

Erebos hat uns vor einem Jahr komplett überzeugt. Mr. Rail und ich haben das Spiel mitgespielt und wir konnten Erebos einfach nicht entkommen.

Wir waren gefangen, wir konnten das Buch kaum aus der Hand legen, wir mussten immer wieder darüber reden.

Wir haben uns komplett in Frau Poznanskis Hände begeben und waren durch ihre Wortgewalt und die wahnsinnige Spannung machtlos, wir konnten nicht entkommen.

Wir haben das Buch beide besprochen und haben damit weitere Buchliebhaber mit dem Spielvirus infiziert.

Der Virus ist immer noch ansteckend, also Vorsicht!

Mr. Rail setzt mit seinen Worten die Nadel an, durch die Erebos in den Blutkreislauf gelangt und meine Worte intensivieren die Blutverteilung und wirken hochgradig ansteckend. 

Mit großen Erwartungen haben wir uns ins Rollenspiel Saeculum begeben. Ein weiteres Spiel, diesmal ohne PC, sondern in der freien Natur. Hätte es Erebos nicht für uns gegeben, wäre unsere Messlatte nicht so hoch gewesen. Die Höhe von Erebos hat Ursula Poznanskis nicht mehr übersprungen. Warum das Buch aber immer noch deutlich höher springt als bei anderen Autoren, könnt ihr in unseren Rezensionen lesen. Entscheidet selbst, ob ihr an diesem Spiel teilnehmt und euch in den Wald begebt oder lieber in der städtischen Sicherheit bleibt.

Saeculum – so heißt der neue Roman der Erebos Autorin Ursula Poznanski. Ganz in schwarz-weiß gehalten, weckt das Buch absolute Neugier und Vorfreude auf den Inhalt. Die Äste ranken sich bereits auf dem Cover und greifen nach dem Leser. Die Hände des Waldes strecken sich weit aus, um Leser und Protagonisten zu umfassen.

Saeculum bedeutet Jahrhundert. Wir leben im 21. Jahrhundert, doch die Mitspieler des Live-Rollenspiels namens Saeculum versetzen sich ins 14. Jahrhundert, ins Mittelalter zurück. Das Rollenspiel ist beliebt im Kreis der jugendlichen Mittelalterfans und bald soll wieder ein neues beginnen. Das Organisationsteam hat bereits schon einen geheimen Ort ausgesucht, denn ganz legal ist dieses Spiel nicht, in dem die Mitspieler fünf Tage lang unterwegs sind, ohne Gegenstände aus der heutigen Zeit.

Saeculum – Bastian weiß bisher noch nichts von diesem Spiel. Er ist zum ersten Mal mit auf dem Mittelaltermarkt in Köln. Wegen Sandra ist er da, denn sie hat es geschafft, den Medizinstudenten von seinem Schreibtisch zu entführen. Bastian war zuvor noch nie auf so einem Markt und blickt sich skeptisch, aber interessiert um. Sandras Freunde, sind ihm leicht suspekt. Iris hat eine kunterbunte Frisur und ist zurückhaltend,  Lisbeth ist wunderschön, hat aber ständig ihren Freund Georg neben sich, der jeden Schritt von ihr beobachtet, und Paul ist stark, wie er in einem Schaukampf beweist, aber nicht richtig einzuordnen. Doro ist eine Wahrsagerin und scheint die Zukunft voraus sehen zu können, jeder hat etwas Seltsames an sich. Einzig sympathisch scheinen Warze und Steinchen zu sein, mit denen er gleich ins Gespräch kommt.

Saeculum – ein neues Abenteuer wird beginnen und Sandra möchte unbedingt, dass Bastian dabei ist. Etwas Abwechslung würde ihm sicherlich gut tun und sie hätte ihn gern bei sich, denn sie würde sich durch ihn sicherer fühlen. Da er Sandra mag, kann er ihren Wunsch kaum ausschlagen und erklärt sich sofort bereit dabei zu sein. Seine mittelalterliche Ausstattung kauft er sich prompt und seine Vorfreude auf die Natur beginnt zu steigen. Über Pfingsten findet das Rollenspiel statt und Bastian legt freiwillig seine Unilektüre beiseite. Ein merkwürdiger warnender Anruf erreicht ihn kurz vor der Abfahrt und auch sein Vater, der ihn immer nur aufsucht, wenn er ihn zum Vorzeigen irgendwo braucht, erscheint plötzlich. Doch Bastian hat die Nase gestrichen voll von seinem Vater und weist ihn ab.

Saeculum – es geht los, der Zug setzt sich in Bewegung und fünf Tage brechen an. Fünf Tage mit seinen neuen Freunden im Mittelalter. Fünf Tage Natur, Freiheit und Abenteuer. Doch bereits am Zielort wird Bastian mit Unerwartetem konfrontiert und der komplette erste Tag entwickelt sich vollkommen anders, als er es sich, genau wie scheinbar alle anderen auch, vorgestellt hatte. Ein Mitspieler verschwindet und eine Botschaft taucht auf, die nicht aussichtsreich klingt.

Mein Fazit:

Saeculum – ein wahrlich packender Roman, der in eine vergangene Zeit führt, finde ich. Anfangs heißt es, den Überblick nicht verlieren, denn Frau Poznanski bringt jede Menge Namen und Charaktere auf den ersten Seiten sprichwörtlich ins Spiel. Rasend schnell plustert sich der Roman auf, es gilt ein breites Faktenspektrum im Auge zu behalten. Aufmerksamkeit muss die ganze Zeit beim Lesen bewahrt werden, denn die Ereignisse überschlagen sich und jeder der Mitspielenden muss genau analysiert werden. Ein packendes Rennen gegen die Zeit beginnt und der Spannungsbogen wird immer straffer gespannt. Ursula Poznanski greift in ihrem neuen Thriller vor allem die Themen Freundschaft und Zusammenhalt auf. Als Leser ist man mittendrin im Geschehen und muss selbst die Nerven bewahren und fragt sich, wie weit man für andere gehen und wie man selbst in solchen Situationen entscheiden würde.

Saeculum – ein mehr als lesenswerter Jugendthriller mit gut konstruiertem Plot, geheimnisvollen Charakteren, bei denen jeder Leser selbst den Tiefgang suchen muss und dem ein Entkommen zwischen den Seiten kaum möglich ist.

Railys Fazit:

Meisterlicher Spannungsaufbau, flüssiger Schreibstil und die grandiose Verkettung von Handlungsgeflechten kennzeichnen diesen spannungsgeladenen Roman, findet Mr. Rail. Die Szenerie ist bildhaft und packend gewählt und ich werde nie wieder einen Mittelaltermarkt betreten können, ohne an Saeculum zu denken. Ich werde nie wieder meine Brille aufsetzen, ohne darüber nachzudenken, dass ihr Verlust auch der Verlust meiner Orientierung sein könnte – und sei es nur in einem Rollenspiel, in dem ich sie nicht tragen dürfte. All dies hat mich begeistert.

Im Vergleich zu Erebos hatte ich jedoch auch so meine Probleme mit der Plausibilität des Plots. Während in Erebos jeder Teilnehmer am „Spiel“ in einzigartiger Art und Weise in das Spiel aufgesogen wurde, kann ich in Saeculum nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet eine junge Frau an einem solchen Rollenspiel teilnehmen sollte, deren reales Leben durch Flucht und Angst gekennzeichnet ist. Abwechslung vom Alltag und Abenteuerlust als Motivation -ok – das glaube ich gerne. Aber jemand, der auf der Straße lebt, wird wohl kaum freiwillig in den Wald gehen, um das Erlebnis des Schlafens in der freien Natur mit anderen zu teilen.

Bei der Vielzahl der Charaktere, die zudem blasser ausgefallen sind, als diejenigen in Erebos, hat die Autorin an einer für mich entscheidenden Weggabelung ihres Romans eine Person schlicht und ergreifend vergessen – ihre weitere Zukunft im Buch wurde für mich danach nur noch zum Rätsel. Erebos ist Maßstab und Weltrekordhöhe – Saeculum ist hoch genug für die Bestsellerlisten, sehr hoch, hat aber  nicht das erhoffte Erebosformat.

  Saeculum

 Broschiert – 496 Seiten

 14,95€

 Loewe Verlag

[BSBP] BuchSaiten Blogparade 2019

 

BuchSaiten Blogparade (= #BSBP) – ich bin gern wieder dabei. Warum? Weil ich die Aktion von Petzi – Die Liebe zu den Büchern, die allerdings von Katrin von BuchSaiten gegründet wurde, einfach mag. Schon allein wegen dem persönlichen Rückblick (2014, 2017 & 2018) und den schon recht herausfordernden Fragen.

5 Fragen von Petzi, 5 Antworten und ein Bild mit allen Büchern die im Artikel vorkommen, von mir. Und ganz am Ende gibt es ein Foto von allen Büchern, die ich im Jahr 2019 gelesen habe.

Viel Freude beim Lesen!

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Lovelybooks Leserpreis 2019

Lovelybooks Leserpreis 2019

Lovelybooks ist meine persönliche Literaturwurzel. Ich war vor vielen Jahren schon dabei, als Lovelybooks noch ganz klein und unbekannt war. In Stuttgart durfte ich damals meine Ideen und Meinungen mit einfließen lassen. Auch Jahre später verwalte ich noch meine Bibliothek auf Lovelybooks und schaue mich ab und an um. Ich stelle zwar nicht mehr so oft Rezensionen ein, dafür sehr gern Kurzmeinungen zu den Büchern.

In den Gruppen bin ich ebenfalls nur noch selten tätig, auch beim Wichteln habe ich zuletzt Ostern 2016 (waassss?) mitgemacht. Mit meinem Nachrichtenpostfach gehe ich eher sträflich um und meine Pinnwand wird zum Glück von anderen Usern immer mal von den Spinnweben befreit. Und nun?

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365-Tage-Projekt ~ 2019 & 2020

Seit dem 03.08.2014  gibt es das 365-Tage Projekt und auch weiterhin halte ich jedes Buch fotografisch fest und notiere den Zeitraum, in dem ich es gelesen habe.

NEU: ihr könnt jetzt direkt von den Bildern in den Artikel zum Buch springen.

Viel Freude beim Durchstöbern meines Büchertagebuches ~ Eure Bini

2020

2019

365-Tage-Projekt ~ 2018

„365-Tage-Projekt“?

Seit dem 03.08.2014 begleitet mich dieses wundervolle Projekt. Auch im Jahr 2018 halte ich den ersten Satz des Romans inkl. Seitenzahl und den Lesezeitraum fest. Zum Projekt inspiriert hat mich das Flow-Magazin.

Seid ihr auch dabei? Habt ihr ein Projekt 2018? Viel Erfolg und viel Freude beim Lesen und Stöbern. <3

Eure Bini

Dezember

  • 25.-30,12,2018 – 57. Buch
Ein wirklich erstaunliches Ding ~ Hank Green

„Ja, ja, ich weiß – ihr erwartet hier ein Abenteuer-Epos voller Intrigen, Geheimnisse, Nahtod und echtem Tod, aber vorher (wobei ihr natürlich jederzeit zu Kapitel dreizehn vorblättern dürft, ich kann euch keine Vorschriften machen) werdet ihr euch damit auseinandersetzen müssen, dass ich, April May, nicht nur die Schlüsselfigur eines der bedeutsamsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte bin, sondern auch eine Anfang Zwanzigjährige, die nicht immer alles richtig gemacht hat.“ (Seite 7)

  • 19.-20.12.2018 – 56. Buch
Sternstunde ~ Karin Kalisa

„Im vorletzten Stockwerk eines Hause, das beinahe hundertundzwanzig Jahre alt war, saß ein Kind, das beinahe acht Jahre alt war, auuf dem Küchenfußboden.“ (Seite 9)

  • 05. – 11.12.2018 – 55. Buch
Die kleine Meerjungfrau und andere Märchen ~ Hans Christian Andersens

„Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie die Blütenblätter der schönsten Kornblume und so klar wie das reinste Glas, aber es ist dort sehr tief, tiefer, als irgendein Ankertau reicht, viele Kirchtürme müssten aufeinander gestellt werden, um vom Grund bis über das Wasser zu reichen.“ (Seite 12)

  • 04.12.2018 – 54. Buch
Nur einmal ~ Kathleen Collins

„Okay, die Wohnung ist im fünften Stock, kein Fahrstuhl, drei Zimmer vorne, Badewanne in der Küche, Kakerlaken an den Wänden, das Klo ein Kabuff mit Buntglasfenster.“ (Seite 9)

  • 03.12.2018 – 53. Buch
Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung ~ Petra Hartlieb

„Draußen scheint die Sonne, und es hat weit über zehn Grad.“ (Seite 13)

 

November

  • 22.-23.11.2018 – 52. Buch
Die Unsterblichen ~ Chloe Benjamin

„Varya ist dreizehn.“ (Seite 7)

  • 19.-21.11.2018 – 51. Buch
Wildnis ist ein weibliches Wort ~ Abi Andrews

„Die Weltraumsonde Voyager 1 hat unseren Planeten im Jahr 1977 verlassen.“ (Seite 7)

  • 15.-19.11.2018 – 50. Buch
Schnee in Amsterdam ~ Bernard MacLaverty

„Im Badezimmer machte Stella sich fertig fürs Bett.“ (Seite 7)

  • 11.- 13.11.2018 – 49. Buch
In der Nacht hör‘ ich die Sterne ~ Paola Peretti

„Kinder fürchten sich für gewöhnlich vor dem Dunkel.“ (Seite 9)

  • 06.- 11.11.2018 – 48. Buch
Dodgers ~ Bill Beverly

„Die Jungs kannten nur The Boxes; für sie gab es nichts anderes.“ (Seite 11)

  • 04.- 05.11.2018 – 47. Buch
Gun Love ~ Jennifer Clement

„Meine Mutter war eine Tasse Zucker. Man konnte sie jederzeit ausleihen.“ (Seite 9)

Oktober

  • 12.10. – 03.11.2018 – 46. Buch
Die Katze und der General ~ Nino Haratischwili

„Sie sah in den Himmel. Durch die dichte Wolkendecke erkannte sie einen schmerzlich grellen Kreis.“ (Seite 9)

  • 07.-11.10.2018 – 45. Buch
Meine beste Bitch ~ Nataly Elisabeth Savina

„Unsere Kleinstadt liegt an einem großen See.“ (Seite 7)

  • 03.- 06.10.2018 – 44. Buch
Sofia trägt immer Schwarz ~ Paolo Cognetti

„Eines Nachts trat die Krankenschwester ans Fenster der Station und entdeckte seinen Lieferwagen vor der Klinik.“ (Seite 7)

September

  • 22. – 30.09.2018 – 43. Buch
Mein Ein und Alles ~ Gabriel Tallent

„Das alte Haus kauert auf seinem Hügel, abblätternde weiße Farbe, Erkerfenster und von Kletterrosen und Gifteiche überwucherte hölzerne Spindelgeländer.“ (Seite 7)

  • 17. – 21.09.2018 – 42. Buch
VOX ~ Christina Dalcher

„Wenn mir jemand erzählt hätte, ich könnte den Präsidenten, die Bewegung der Reinen und diesen unfähigen kleinen Scheißkerl Morgan LeBron innerhalb einer Woche zu Fall bringen, hätte ich ihm nicht geglaubt.“ (Seite 7)

  • 12. – 16.09.2018 – 41. Buch
Loyalitäten ~ Delphine de Vigan

„Ich dachte, der Kleine sei misshandelt worden, das dachte ich sehr bald, vielleicht nicht an den ersten Tagen, aber nicht lange nach Schuljahresbeginn, es war etwas an seiner Art, sich zu halten, sich dem Blick zu entziehen, das kenne ich, das kenne ich nur zu gut, diese Art, mit der Umgebung zu verschmelzen, transparent zu werden.“ (Seite 7)

  • 03. – 09.09.2018 – 40. Buch
Das brennende Mädchen ~ Claire Messud

„Man sollte meinen es würde mich nicht mehr beschäftigen.“ (Seite 9)

August

  • 26.08.-02.09.2018 – 39. Buch
Fayvel der Chinese ~ Philippe Smolarski

„Ich mag den Jardin du Luxembourg sehr gerne.“ (Seite 13)

  • 25.08.2018 – 38. Buch
Alles über Heather ~ Matthew Weiner

 

  • 25.08.2018 – 37. Buch
Thalamus ~ Ursula Poznanski

„Noch fünf Kilometer bis zu Hannahs Haus, und der Regen ließ einfach nicht nach.“ (Seite 5)

  • 22.08.2018 – 36. Buch
Kinder des Zufalls~ Astrid Rosenfeld

„Vier Meter über der Erde baumelte der Junge, an einem Ast des toten Eichenbaums.“ (Seite 7)

  • 21.08.2018 – 35. Buch
Leninplatz ~Mark Scheppert

„In der 10. Klasse rauchen wir die erste Zigarette schon vor Beginn des Unterrichts in einer nicht einsehbaren Ecke des Schulhofs.“ (Seite 7)

  • 19.08. – 20.08.2018 – 34. Buch
Uns gehört die Nacht ~ Jardine Libaire

„Vor dem Motel-Fenster leuchtet Wyoming im Sonnenuntergang.“ (Seite 9)

  • 17.08. – 18.08.2018 – 33. Buch
Maus ~ Art Spiegelman

„Ich erinnere mich, daß es Sommer war. Ich war zehn oder elf…“ (Seite 3)

  • 01.08. – 16.08.2018 – 32. Buch
Was nie geschehen ist ~ Nadja Spiegelman

„Als Kind war ich überzeugt, meine Mutter sei eine Fee.“ (Seite 7)

Juli

  • 22.07. – 30.07.2018 – 31. Buch
Wie bin ich denn hierhergekommen ~ Dirk von Petersdorff

„Anna lag genau im Lichtstreifen, den der Vollmond ins Zimmer warf.“ (Seite 5)

  • 01.07. – 10.07.2018 – 30. Buch
Spinster Girls – was ist schon normal?

„Alles begann mit einer Party. Wir reden hier nicht einfach von irgendeiner Party.“ (Seite 8)

Juni

  • 18.06.- 19.07.2018 – 29. Buch
Hannas Töchter ~ Marianne Fredriksson

„Die Missetaten der Väter suchen die Kinder heim bis ins dritte und vierte Glied.“ (Seite 7)

  • 09.06. – 17.06.2018  – 28. Buch
Herz auf Eis ~ Isabelle Autissier

„Sie sind früh aufgebrochen.“ (Seite 7)

  • 08. – 09.06.2018 – 27. Buch
Auster und Klinge ~ Lilian Loke

„Ein Murmeln aus Dutzenden Mündern erfüllt das Callcenter, während Georg auf seinem Merkblatt herumkritzelt, stets lächeln beim Sprechen, Verständnis zeigen, Essverbot am Platz, Georg zeichnet Herzkranzgefäße, Aorta, Muskelgewebe mit schnellem, fließendem Strich quer über die schnörkellose Computerschrift.“ (Seite 9)

  • 06. – 07.06.2018 – 26. Buch
Eine wie Alaska ~ John Green

„Eine Woche bevor ich Florida verließ, um den Rest meiner Jugend in einem Internat in Alabama zu verbringen, ließ sich meine Mutter nicht davon abbringen, eine Abschiedsparty für mich zu geben.“ (Seite 7)

  • 04. – 05.06.2018 – 25. Buch
Das Tagebuch der Anne Frank ~ David Polonsky – Ari Folman (Graphic Diary)

„Niemand kann verstehen, dass ein Mädchen von dreizehn ganz allein auf der Welt steht.“ (Seite 5)

  • 03.06.2018 – 24. Buch
Mein Freund, der Eifelturm und ich ~ Dagmar Hoßfeld

„Hätte mir irgendwann eine süße kleine Glücksfee ins Ohr geflüstert, dass ich noch vor meinem 16. Geburtstag mit der Liebe meines Lebens auf dem Eiffelturm stehen und ganz Paris mir zu Füßen liegen würde, hätte ich das arme Ding vermutlich an die Wand geklatscht.“ (Seite 5)

Mai

  • 28.05. – 31.05.2018 – 23. Buch
Der Zopf ~ Laetitia Colombani

„Smita erwacht mit einem seltsamen Gefühl, einer sanften Ruhelosigkeit, nie dagewesenen Schmetterlingen im Bauch.“ (Seite 13)

  • 22.05. – 27.05.2018 – 22. Buch
Das Mädchen aus der Metro ~ María Jeunet

„“Es war einmal in einer unglaublichen Stadt voller Licht.““ (Seite 9)

  • 13.05. – 21.05.2018 – 21. Buch
Mädchen in Scherben ~ Kathleen Glasgow

„Ich bin so weiß wie ein Sattelrobbenbaby.“ (Seite 9)

  • 06. – 12.05.2018 – 20. Buch
Die Kostbarkeit des flüchtigen Lebens ~ Philippe Claudel

„Auf der Insel Sulawesi leben die Toraja.“ (Seite 7)

  • 03. – 04.05.2018 – 19. Buch
Die Herzlichkeit der Vernunft ~ Ferdinand von Schirach & Alexander Kluge

„399 vor Christus wurde Sokrates zum Tode verurteilt.“ (Seite 9)

  • 01. – 05.05.2018 – 18. Buch
Mausmeer ~Tamara Bach

„Er sagt „Hey“, sagt es laut.“ (Seite 5)

April

  • 16.04. – 25.04.2018 – 17. Buch
Die Schönheit der Nacht ~ Nina George

„Es gab sie, diese aus einem unbekannten Nichts emporschnellende, die Seele mit fester Hand packende Sehnsucht, sich einfach fallen zu lassen und in der Tiefe des Meeres zu versinken.“ (Seite 7)

  • 10.04. – 15.04.2018 – 16. Buch
Battle ~ Maja Lunde

„Das Telefon klingelte, aber ich nahm nicht ab.“ (Seite 7)

  • 07. – 09.04.2018 – 15. Buch
Super, und dir? ~ Kathrin Weßling

„Heute ist mein Geburtstag. Ich bin einunddreißig Jahe alt, mein Körper wohl eher einhundertfünf – zumindest fühlt er sich so an.“ (Seite 11)

  • 31.03. – 02.04.2018 – 14. Buch
Dunkelgrün fast schwarz ~ Mareike Fallwickl

„Mit der Fingerkuppe streicht Moritz über Alaska, das Muttermal unter Kristins Buachnabel“ (Seite 9)

März

  • 26. – 28.03.2018 – 13. Buch
Die Frau, die liebte ~ Janet Lewis

„An einem Vormittag im Januar 1539 wurde in dem Dorf Artigues Hochzweit gefeiert.“ (Seite 7)

  • 25.03.2018 – 12. Buch
Meeresrand ~ Véronique Olmi

„Wir fuhren mit dem Bus, dem letzten Bus am Abend, damit uns niemand sah.“ (Seite 5)

  • 14. – 24.03.2018 – 11. Buch
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause ~ Carol Rifka Brunt

„Meine Schwester Greta und ich saßen an diesem Nachmittag Modell für ein Gemälde, das mein Onkel Finn von uns anfertigte, weil er wusste, dass er bald sterben würde.“ (Seite 7)

  • 03. – 10.03.2018 – 10. Buch
Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt

„Ich stelle mir gerne vor, dass ich weiß, was der Tod ist.“ (Seite 9)

  • 27.02. – 13.03. 2018 – 9. Buch
Das Mädchen, das den Mond trank ~ Kelly Barnhill

„Ja, die Hexe im Wald gibt es wirklich.“ (Seite 7)

Februar

  • 07. – 22. Februar – 8. Buch
4321 ~ Paul Auster

„Der Familienlegende zufolge verließ Fergusons Großvater, versehen mit hundert Rubeln, die ins Futter seines Jacketts eingenäht waren, zu Fuß seine Heimatstadt Minsk, gelangte über Warschau und Berlin nach Hamburg und buchte dort die Überfahrt auf einem Schiff namens Kaiserin von China, das bei rauen Winterstürmen den Atlantik überquerte und am ersten Tag des zwanzigsten Jahrhunderts im New Yorker Hafen einlief.“ (Seite 11)

  • 20. – 21. Feburar – 7. Buch
Nachts träum ich vom Frieden Tagebuch 1941 – 1945 ~ Carry Ulreich

„Heute Abend, zehn Uhr, habe ich endlich wirklich Lust, dich, mein Tagebuch, einzuweihen.“ (Seite 23)

  • 04. – 06. Februar – 6. Buch
Die Mitte der Welt ~ Andreas Steinhöfel

„Eines nasskalten Aprilmorgens bestieg Glass, die linke Hand am Griff ihres Koffers aus abgewetztem Lederimitat, die rechte am Geländer einer wackeligen Gangway, einen Ozeanriesen, der im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag.“ (Seite 9)

Januar

  • 28. Januar – 01. Februar – 5. Buch
Leinsee ~ Anne Reinecke

„Dieses Gelb war unangemessen.“ (Seite 7)

  • 25. – 28. Januar – 4. Buch
Der letzte von uns ~ Adelaide De Clermont-Tonnerre

„Das Erste, was ich von ihr sah, war ihre schlanke, zarte, vom Riemchen einer blauen Sandale umschlossene Fessel.“ (Seite 7)

  • 20. – 21. Januar – 3. Buch
Nur drei Worte ~ Becky Albertalli

„Es ist ein seltsam subtiles Gespräch – fast merke ich gar nicht, dass ich erpresst werde.“ (Seite 7)

  • 19. – 20. Januar – 2. Buch
Das Mädchen, das in der Metro las ~ Christine Féret-Fleury

„Der Mann mit dem grünen Hut stieg immer in Bercy zu, immer an der vorderen Tür des Metrowagens, und genau siebzehn Minuten später siteg er durch dieselbe Tür in La Motte-Picquet-Grenelle wieder aus – und zwar an Tagen, an denen alles einer festen Ordnung folgte: Die Metro hielt und fuhr wieder an, dazu Signalgeräusche, metallisches Klappern.“ (Seite 7)

  • 16. – 18. Januar – 1. Buch
Rattatatam, mein Herz Vom Leben mit der Angst ~ Franziska Seyboldt

„Ich war zwölf Jahre alt, als die Welt, in der ic bisher zu Hause war, verschwand.“ (Seite 7)

Seit dem 03.08.2014 begleitet mich dieses wundervolle Projekt. Auch im Jahr 2018 halte ich den ersten Satz des Romans inkl. Seitenzahl und den Lesezeitraum fest. Zum Projekt inspiriert hat mich das Flow-Magazin.

Seid ihr auch dabei? Habt ihr ein Projekt 2018? Viel Erfolg und viel Freude beim Lesen und Stöbern. <3

Eure Bini