Meer & Libellen

Das Meer der Libellen ~ Yvonne Adhiambo Owuor

Irgendwann werde ich mir wohl mal ein Libellen-Tattoo stechen lassen, zumindest so der Plan. Ich mag Libellen und ich gebe zu, dass das ein Grund war, um zum Roman von Yvonne Adhiambo Owuor zu greifen. Außerdem hatte ich schon lange wieder große Lust, mehrere Stunden zwischen den Seiten gehalten zu werden. 600 Seiten sind da schon sehr praktisch und bisher wurde ich selten enttäuscht, wenn die Geschichte eine weibliche Hauptfigur hat.

Dabei denke ich anDie Farbe der Milch„, „Kukolka“ und „Miroloi

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Robin und Lark ~ Alix Ohlin

Robin und Lark ~ Alix Ohlin

Zwar habe ich keine Schwester, aber ich habe einen Bruder und unser Verhältnis ist sehr innig. Ich möchte sogar behaupten, dass ich niemanden in meinem engen Familien- und Freundeskreis kenne, der so ein inniges Verhältnis zu seinem Geschwister hat. Was ziemlich schade ist, wie ich finde. Schon auf dem Cover von „Robin und Lark“ (C.H. Beck) dem Roman der Autorin Alix Ohlin ist zu erkennen, dass die beiden Schwestern sich sehr nahe stehen und füreinander da sind. Ein wirklich schönes Bild der Verbundenheit.

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Was ich im Wasser sah ~ Katharina Köller

Was ich im Wasser sah ~ Katharina Köller

Die Frage ist: Was sah ich im Wasser und warum fühle ich mich jetzt immer noch so nass, so halb im Wasser stehend. Wasser atmend…

Katharina Köller hat mich ganz schön gefordert und ratlos zurückgelassen. Ich habe versucht zu trocknen, die feuchten Haare zu bändigen und immer wieder meine Klamotten ausgewrungen – mich geschüttelt und sortiert, die Tropfen von der Brille gewischt. Und doch blieb ich nass, verstört, aber auch fasziniert zurück.

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Thommie Bayers gefährliche Überdosis

Thommie Bayers gefährliche Überdosis

Bekannt ist inzwischen, dass mich Thommie Bayer fesselt(e) und ich von ihm 11 Bücher besitze. Nachdem ich vor wenigen Tagen über meine Bayer-Sammlung schrieb, wurde mir zugetragen, dass es bald Nachschub gibt. „Das Glück meiner Mutter“ erscheint am 15.03.2021 im Piper Verlag. Da ich jetzt eine ganze Zeit pausierte, werde ich im nächsten Jahr meine Sammlung erweitern.

Bis dahin schwelge ich in Leseerinnerungen und empfehle eine Überdosis Liebe und die Bekanntschaft mit der gefährlichen Frau!

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Willkommen ~ Yi-seol Kim

Willkommen ~ Yi-seol Kim

Willkommen in der Welt der Prostitution – so wollte ich eigentlich nicht mit der Vorstellung des Romans von der koreanischen Autorin Yi-seol Kim starten. Dennoch habe ich mich für diese ersten Worte entschieden, um gleich zu verdeutlichen, dass es sich um KEIN Wohlfühlbuch handelt, sondern vorwegnehmen, das sehr harte Lebensausschnitte zwischen den 176 Seiten stecken. Diese haben es in sich, rufen eventuelle Übelkeitsgefühle hervor und müssen wirklich gut verdaut werden. Und doch: lesen, lesen, lesen!

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Die Unschärfe der Welt ~ Iris Wolff

Die Unschärfe der Welt ~ Iris Wolff

„Die Unschärfe der Welt“ (Klett Cotta) nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020 – für mich nicht der ausschlaggebende Grund, es zu lesen. Iris Wolff schreibt über ein Banater Dorf, über Rumänien und Wolffs Worte hätte unsere kleine Omi, gebürtige Siebenbürgerin, unbedingt lesen wollen. Mit dem Wissen im Kopf und großer Neugierde auf einen Spuren hinterlassenden Generationsroman, schärfte ich meinen Verstand und versank …

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Totenweg ~ Romy Fölck

Totenweg ~ Romy Fölck

Ab und an ist es gerade für mich richtig von Vorteil, dass ich schon über 10 Jahre meine Bücher auf Lovelybooks.de einstelle. Die Onlinebibliothek hat mir bestätigt, dass meine wilde Krimi-Psycho-Lesezeit hauptsächlich in den Jahren 2009 bis 2012 stattgefunden hat. Da bin ich durch die Psychothriller von Arno Strobel gejagt, habe Jussi Adler-Olsen Thriller gelesen und die Reihe über „Das Tal“ von Krystyna Kuhn verschlungen. Da brauchte ich es spannend und es durfte an den Nerven gezerrt und gezogen werden. Ein richtiger Krimi-Leser war ich tatsächlich noch nie. Generell hatte ich auch nicht vor, erneut ins kriminalistisch-psychische Genre einzusteigen …

ABER: Schuld an dieser einmaligen?! Leseveränderung ist meine Mama 😉

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Thommie Bayer fesselt(e) mich

Thommie Bayer

2007 muss es gewesen sein, als mich Thommie Bayer zum ersten Mal fesselte. Eine Freundin auf Lovelybooks erzählte mir von Thommie Bayer, dem Autor, der nicht nur sie, sondern wenige Tage später auch mich mit seinem Roman „Das Aquarium“ fesselte und dann dafür sorgte, dass ich alles von ihm lesen wollte. Der Thommie Bayer Virus überfiel mich und so begann die Lesesucht mit einem Werk über Erotik, Liebe, aber auch Psycho und Krimi. Gerade die für mich nicht klare Definition des Genres hob den Roman hervor.

Meine Thommie Bayer-Sammlung umfasst inzwischen 11 Romane und es wird Zeit, die ersten zwei hier vorzustellen!

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Wir holen alles nach ~ Martina Borger

Wir holen alles nach ~ Martina Borger

Der Titel passt kaum besser ins Jahr 2020, in das Jahr, in dem wir so viel verschieben und wissen, wir holen alles nach. Und doch haben das derzeitige Weltgeschehen und der Roman von Martina Borger überhaupt keine Gemeinsamkeit.

„Wir holen alles nach“ hat mich belehrt, besser gesagt, mir gezeigt, dass ich mich immer noch viel zu schnell verleiten lasse und nahe liegenden Vermutungen Glauben schenke. Das hat mich wirklich erschrocken, da ich der Meinung war, schon viel verändert zu haben. Sehr unangenehm und ich möchte behaupten, dass ich mit dieser Erfahrung nicht alleine bin. Darum ist das der Grund Nummer eins, dieses wichtige Buch zu kennen!

Es schärft den Verstand!

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