Kategorie: Weihnachten

[Xmas] – Literatwogeblubber – 22. bis 27.12.2017

[Xmas] ~ Literatwogeblubber
[Xmas] ~ Literatwogeblubber (© Ankas Geblubber)

Literatwogeblubber – ja, es ist wieder soweit, ich bin in diesem Jahr dabei und DANKE Anka schon jetzt für diese grandiose Zeit und die tolle Aktion. Im Jahr 2014 und auch im Jahr 2015 habe ich literatwoisch Mitgeblubbert (guck dich gern um, wenn du magst) und da ja bekanntlich alle guten Dinge 3 sind – tadaaaaa, bin ich jetzt dabei und wünsche dir nun viel Spaß hier beim Lesen, beim Weiterhüpfen auf andere tolle Blogs und vielleicht machst du ja sogar selbst mit und kommentierst den Beitrag. 😉

FREITAG, 22.12.2017

20:00 Uhr: Hallo! Wer bist du? Stell dich doch bitte kurz vor! Egal, ob in einem Blogpost, bei Facebook, Instagram oder Twitter und verrate uns, auf welchen Kanälen & mit welchen Usernames du zu finden bist. Du darfst deine Seiten auch gern verlinken, damit wir dich schnell finden und besuchen kommen können. Bis um 21:00 Uhr hast du Zeit, dich ein bisschen umzusehen und die anderen TeilnehmerInnen auf ihren Blogs & Social Media Profilen zu besuchen. Hinterlasse auf mindestens 3 Blogs/Profilen einen kleinen Gruß.

Ihr lieben LeserINNEN, ich habe gestern Abend ganz hart gearbeitet und absolut leckeren Eierlikör hergestellt und Plätzchen gebacken. Damit ihr das auch glaubt, hier der Beweis:

Eierlikör & Plätzchen

Ansonsten könnt ihr hier einiges über mich erfahren und ihr findet mich als Literatwo auf Facebook und twitter und ich bin am liebsten auf Instagram (binea_literatwo) unterwegs. Richtig schön ist es aber, wenn hier auf dem Blog viele Kommentare eintreffen, logo.

Meine erste Runde habe ich auf Instagram gedreht und ich habe mich bei Ally Steffi Heinke – auf Instagram magicallyprincess_bookdreams umgesehen und ihr Foto mit der lieben Ursula Poznanski kommentiert. Danach bin ich bei anjasinsel vorbei geschneit und habe mich am wunderschönen Winterbild erfreut. Hier in Dresden lag noch nicht wirklich Schnee. Lustig auch – bei ihr gibt es ebenfalls Bilder mit Ursula Poznanski zu entdecken. Danach habe ich mir bei Janina eine regelrechte ausz3it genommen. Bei ihr gibt es richtig viele Bücher zu entdecken und ich habe das Bild mit der kleinen Raupe Nimmersatt kommentiert. Ich mag die voll und habe das Buch in diesem Jahr schon verschenkt, allerdings in der größeren Variante.

Jetzt bin ich auf morgen gespannt und Danke euch allen fürs Stöbern hier und für eure Kommentare und die 3 Accounts, die ich noch nicht kannte.

SAMSTAG, 23.12.2017

8 Uhr – Bisher freue ich mich über die lieben Kommentare – allerdings werde ich noch nicht gleich zum Lesen und Stöbern kommen – später aber auf jeden Fall. Erstmal zur Post. Da liegt scheinbar noch ein Päckchen und der Striezelmarkt in Dresden ruft schon nach mir – ein Abschlussglühwein wird wohl heute noch drin sein…

Bis dann…

21:33 Uhr – ohja, so spät schon und ich vermelde: Zwei Glühwein auf dem Striezelmarkt (es war ein sehr schöner Abschlussabend, quasi wie immer *g*), Paket bekommen (Postweihnachtsengel getroffen, ich erzähl dir auf Instagram davon) und gleich noch drei weitere dazu und somit zeige ich euch die sechs Neuzugänge der letzten zwei Tage:

Neuzugänge – Lesestoff für 2018
  • Nutze deine freie Zeit heute zum Lesen und greife in deinen Pausen ganz bewusst zu deinem aktuellen Buch. Manchmal liegt das Handy besser in der Hand und auch Netflix hat eine absolut charmante Anziehungskraft – doch heute gewinnt dein Buch. Verrate uns heute Abend, wie du dich geschlagen hast. -> Ach Anka, die freie Zeit war nicht wirklich da, aber ich lese wohl gleich noch eine Runde. Dafür war ich ziemlich lange an der frischen Luft und hatte wirklich lustige Erlebnisse und einfach schöne Momente mit meinen Freunden. Ein durchaus gelungener Tag.
  • Besuche heute mindestens 3 Blogs, die auf unserer Teilnehmerliste verlinkt sind und verrate uns pro Blog 1 Sache/Beobachtung/Blogbeitrag, der/die dir besonders gut gefällt. > Gestöbert habe ich nun natürlich auch noch, nachdem ich hier wieder wunderbare Kommentare bekommen habe. Ihr Herzen!

Zuerst habe ich mich auf den Weg zu Shelly, der Büchertänzerin gemacht. Sie hat allerhand Neuerscheinungen vorgestellt und beantwortet regelmäßig die Montagsfrage. Doch irgendwie habe ich Ankas Aktion bei ihr noch nicht entdeckt. So konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, was Shelly gestern und heute erlebt hat. Ich hoffe doch, dass es ihr gut geht.

Nicole vom Goldkindchenblog ist mir bisher noch nie aufgefallen. Dafür liebe ich ja Ankas Aktion. Bei ihr müsst ihr mal rumschauen, denn ihr Jahresrückblick ist speziell, speziell gut. Lustig ist, dass unser Lesegeschmack auf den ersten Blick unterschiedlich, auf den zweiten recht nah beieinander liegt. Denn ihr Oktoberhighlight lese ich derzeit (Anne Frank Graphic Diary) und ihr Dezemberhighlight habe ich im September verschlungen (Der Junge auf dem Berg ~ John Boyne).

Die letzte Runde, bevor ich ins Buch steige, habe ich auf dem Blog namens Geschichtentänzerin. Julia schreibt super flippig und ist es auch und das finde ich klasse. Ich glaube, dass ihr bei ihr alle die Bücher findet, die euch hier fehlen *g*. Das ist doch genial, oder? Sie liest vorwiegend Fantasy und ich glaube, sie hat da so einige Empfehlungen für euch. Richtig genial ist ihr Header!

Und nun? Ab zwischen die Seiten.

HEILIGABEND, 24.12.2017

  • Na, wirst du heute zum Lesen kommen? Setze dir selbst ein realistisches Leseziel und versuche es zu erreichen. 100 Seiten? 60 Minuten Lesezeit am Stück? 4 Kapitel? Ich bin gespannt und drücke dir fürs Erreichen deines Ziels beide Daumen. -> Gestern Abend dachte ich so: hm, wie viele Bücher nimmst du mit zu deinen Eltern? Die Lösung: nur mein CR, denn heute Abend wird doch der Weihnachtsmann ein ganz heiß ersehntes bringen. Ich sag nur Brooklyn und Baum und ich bin voller Vorfreude. Zum Lesen werde ich bestimmt nicht wirklich kommen, denn wir fahren schon zum Mittag zu meinen Lieben etwas außerhalb von Dresden. Wir werden schön beisammen sitzen, dann geht es bestimmt in die Kirche und da meine Hände immer etwas zu tun haben müssen, während schön gequatsch wird, werde ich nebenbei stricken. 🙂
  • Besuche heute mindestens 4 Blogs, die auf unserer Teilnehmerliste verlinkt sind und hinterlasse liebe Weihnachtsgrüße -> da drehe ich doch gleich heute um 8 Uhr hier eine Runde, bevor die restlichen Geschenke verpackt werden.

Zuerst aber mal bei Anka, da habe ich mich noch gar nicht richtig gemeldet. Bei ihr könnt ihr heute ein wunderschönes Buch gewinnen. Hätte ich es nicht schon, würde ich mit in den Lostopf hüpfen. Es geht um „Eins“ von Sarah Crossan aus dem Buchhaus Mixtvision Verlag. Ich liebe diesen Roman und ich möchte euch nur raten, bei Anka mitzumachen, denn ihr verpasst sonst wirklich guten Lesestoff. Lasst euch überzeugen und springt mal schnell in meinen natürlich spoilerfreien Artikel – Zwei Schwestern. Ein Körper.

I´m just al little girl – das ist Meike und ich habe bei ihr eine Blogrunde gedreht und natürlich Grüße hinterlassen. Und ihren Instagram-Account habe ich mir auch gleichmal angesehen und wenn ihr vorbei lest, sie hatte erst Geburtstag. 🙂

Von meinen Großeltern die kleine Katze heißt Mausi und da hat mich doch der Blogname Mausies Leselust gleich angelacht. Liebe Grüße habe ich angepinnt, die arme Birgit musste gestern noch arbeiten.

Und jetzt bin ich noch bei Tapsis Buchblog vorbei getapst und habe Grüße hinterlassen. Sie hatte gestern viel Spaß mit ihrer Katze und ihr Bloghintergrund ist ganz toll.

  • Verrate uns, wie du dieses Jahr Weihnachten feierst. Gibt es Traditionen, auf die du dich besonders freust? Was gibt es zu Essen und was verschenkst du?

Weihnachten bei meiner Familie und am liebsten alle zusammen. Allerdings kann mein Bruder nicht kommen, er hat vier Nachtschichten hintereinander und tagsüber wäre das zu kurz und zu weit und hach – ja, mein Herzl ist bissl schwer. Wir sehen uns leider nicht ganz so oft und ich vermisse ihn. Ansonsten ist mein Vati der Weihnachtsmann. Er hat einen wunderschönen Mantel und einen total echt aussehenden Bart – kein Kind erkennt ihn und er spielt seine Rolle mit so viel Herzblut. Viele Leute buchen ihn immer schon im Januar, schließlich kann er von 16 bis 20 Uhr nicht alle Familien besuchen. Er macht das so toll, allerdings müssen wir daheim warten, die Bäuche knurren und wir sind ein wenig ungeduldig. Was er dan aber alles zu erzählen hat, über leuchtende Kinderaugen und schön geschmückte Wohnzimmer – einmalig, besonders. Vielleicht bekommt ihr noch ein Bild, wenn ich den Weihnachtsmann treffe.

Traditionell gibt es am Weihnachtsabend Kartoffelsalat und Würstchen und wir gehen in die Kirche. In Radeburg wird diese allerdings gerade saniert, daher wird auf dem Kirchplatz der Gottesdienst abgehalten. Allerdings sind wir noch unschlüssig und fahren vielleicht mal nach Moritzburg in die Kirche.

Was ich verschenke, kann ich hier doch nicht so sagen. Aber grob – es gibt was aus Lego *g*; natürlich Bücher, Karten für Events im Jahr 2018, Stickbilder; Wolle und Tiere aus Holz für die Weihnachtskrippe.

Fohes Fest !!!
Frohes – Fest / Weihnachtsmann

1. WEIHNACHTSFEIERTAG, 25.12.2017

  • Heute wünsche ich mir von jedem von uns mindestens 100 gelesene Seiten. Auf wie viele Seiten kommen wir wohl als Community? Bitte poste am Ende des Tages deine gelesene Seitenanzahl hier in die Kommentare. -> bisher habe ich 43 Seiten gelesen, aber nach dem Abendbrot geht es dann weiter. Bisher war kaum Lesezeit drin, da ich bei meinen Schwiegereltern war und wir dort schön beisammen gesessen und gegessen haben.
  • Besuche heute mindestens 3 Blogs, die auf unserer Teilnehmerliste verlinkt sind und die du bisher noch nicht anlässlich #blubberxmas angeklickt hat. Findest du eine Rezension zu einem Buch, das du ebenfalls gelesen hast? Fällt deine Meinung ähnlich oder ganz anders aus. -> Das mach ich jetzt:

Lillys Corner habe ich zuerst besucht. Es war nicht ganz einfach, einen Buchtreffer zu landen. Letztendlich habe ich bei ihr die Rezenison zu „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher gefunden. Ich habe das Buch im Januar 2012 vorgestellt und sie im Juli 2013. Das Buch ist grandios, wie ich finde. Es macht Mut, es ist wahnsinnig ergreifend und regt sehr zum Nachdenken an. Auch Lilly sieht das so.

Monis Zeitreise habe ich gleich danach besucht und ihre Worte über „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah gelesen. Bei ihr ist der Roman noch ganz frisch, denn sie hat ihn im November erst gelesen. Meinen Artikel habe ich im September 2016 verfasst. Genau wie sie habe ich den Roman mehr als oft weiterempfohlen und empfehle ihn jetzt erneut. Wahnsinnig emotional und richtig stark.

Bookwormdreamers hat schon im Januar 2015 „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ von Lauren Oliver gelesen. Bei mir war es im Oktober 2017 soweit und ja, ich mag es und ich habe viel über mich selbst durch die Handlung nachgedacht. Danke für deine Worte Nadja.

  • Verrate uns, welches Buch bzw. welche Bücher du dieses Jahr unbedingt noch lesen möchtest. Bist du mit deinen insgesamt gelesenen Büchern 2017 zufrieden? -> Klar, ich bin immer zufrieden, denn es geht doch nicht um Masse, sondern um den Inhalt und das Gefühl bei Lesen und um das Gefühl, welches wir hinterher mit ins reale Leben nehmen. Dennoch kann ich eine Zahl nennen, da ich in meinem Lesetagebuch alle Bücher und ein paar Worte dazu festhalte. 53 sind es bisher. Wollt ihr wissen welche? Dann zeig ich euch meinen LESEWEG. (klick)

Gestern Abend habe ich viele neue Bücher bekommen und überhaupt gab es richtig schöne Geschenke von all meinen lieben Menschen von nah und fern. Ich habe alles grob versammelt und ihr könnt euch das Wimmelbild gern ansehen. Außerdem habe ich beim Schrottwichteln von Instagram mitgemacht und der Inhalt war alles andere als „schrottig“. Danke an emmi386.de fürs Organisieren und Danke an mama.mrs.t für die Überraschung.

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Unbedingt muss ich noch „Ein Baum wächst in Brooklyn“ von Betty Smith lesen. Darauf freue ich mich schon sehr, sehr, sehr.

2. WEIHNACHTSFEIERTAG, 26.12.2017

  • Versuche dir heute mindestens 1 Stunde Lesezeit zu nehmen. -> Heute wird es klappen, mein neues Buch liegt bereit und ich zeige euch es gleich mal:
Ein Baum wächst in Brooklyn ~ Betty Smith
  • Stell dir vor, du würdest jetzt an genau der Stelle, an der dein Lesezeichen steckt, in dein aktuelles Buch hineingezogen. In welcher Situation befindest du dich und was würdest du tun? -> Ich befinde mich lesend gerade in Brooklyn und die Situation ist eher passend zu Weihnachten und ich würde mich gemütlich dazu setzen, denn Mary bekommt gerade von ihrer Mutter erklärt, dass man die Kinder lehren muss, dass es den Weihnachtsmann gibt, obwohl es ihn nicht gibt, denn:

„…das Kind etwas Wertvolles braucht, was man Phantasie nennt. Das Kind braucht eine geheime Welt, in der Dinge leben, die es nie gegeben hat.“ (Seite 111 / Ein Baum wächst in Brooklyn von Betty Smith)

  • Besuche heute mindestens 3 Blogs, die auf unserer Teilnehmerliste verlinkt sind und die du bisher noch nicht anlässlich #blubberxmas angeklickt hat. Beschreibe deine Eindrücke in Tweet-Länge (max. 280 Zeichen)

Myna Kaltschnee schreibt nicht nur als Bloggerin, sondern auch als Autorin und das mit Herzblut trotz Kaltschnee 😉 Lesenswert!

Bahnhöfe sind trubelig und es ist ständig was los. So auch auf dem Buchbahnhof. Yvonne hat gewichtelt, besondere Buchvorstellungen und erzählt von sich. Gefällt mir!

Das Girl behind books wohnt in der Partnerstadt von Dresden, ihr Blog ist ansprechend und klar gegliedert und sie liest ein mir bisher unbekanntes Buch. Neugierig?

MITTWOCH, 27.12.2017

  • Versuche heute deinen Leserekord der letzten 5 Tage zu brechen. Schaffst du es, dein aktuelles Buch zu beenden? -> Oh, nee – liebe Anka, das ist unmöglich. Vor allem nicht nach Zahnarztbesuch und Job und zumal ich das Buch gestern Abend erst begonnen habe. Ich bleibe noch ein wenig zwischen den aktuellen Seiten.
  • Drehe eine kleine Abschiedsrunde und besuche heute mindestens 4 Blogs, die auf unserer Teilnehmerliste verlinkt sind und die du bisher noch nicht anlässlich #blubberxmas angeklickt hat. Hinterlasse pro Blog mindestens 1 Kommentar – und zwar nicht unter einem #blubberxmas Beitrag.

In der letzten Runde habe ich MagicAllyPrincess BookDreams; Licentia poetica; Barbaras Paradies; und Jade Night besucht. Meine Kommentare findet ihr unter der Rezension zu Wovon du träumst; unterm Artikel 5 Dinge KW50/2017, unter der Buchvorstellung – Die Frau des Zeitreisenden und Mein Weihnachtswunsch.

  • Wie hat dir #blubberxmas 2017 gefallen? Hast du neue Blogs entdeckt, die es in deine Blogroll geschafft haben? Wie viel hast du gelesen? Was hat dir gefallen und was können wir nächstes Jahr besser machen? -> Ein ganz dickes Danke an dich für die tolle Aktion und ich bin gern im nächsten Jahr wieder dabei.

Genial wäre es, wenn mehr WordPress-Blogs mitmachen würden, da eben Blogspot und WordPress noch nicht so richtig eine schöne Sprache sprechen. So denke ich als WordPress und ich denke mal, viele Blogspotblogger wünschen sich, dass weniger WordPress dabei sind *g* Ansonsten war ich ab und an ein wenig über einige Blogs enttäuscht. Scheinbar haben anfangs noch nicht alle mitgemacht oder ich habe mich zu den falschen verirrt. Bei den Blogs auf denen ich mich wohl gefühlt habe, habe ich meine Wort hinterlassen und der lieben Myna Kaltschnee folge ich seitdem.

Dickes Danke und eine dicke Umarmung. Auf bald!

Eure
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[hyggelig] Meine Zauberweihnacht

Meine Zauberweihnacht ~ Lesungen
Meine Zauberweihnacht ~ Lesungen

Meine Zauberweihnacht verschönerte mir den letzten Samstag. Heute zu Nikolaus erzähle ich euch warum und ich kann endlich mal das neue Wort hyggelig verwenden. 😉

Ja, es war sehr gemütlich, sehr hyggelig am letzten Samstag. Früh schon Kerzen an, eine warme Milch mit Honig gegen die Halsschmerzen, ein Hörspiel auf die Ohren und den Häkelloop mit der neu erworbenen Wolle in der Hand. Der Duft von Weihnachten wehte durchs Zimmer, nur der Schnee draußen fehlte. Auf dem ersten Bild habe ich versucht, die Stimmung etwas einzufangen. Es war jedenfalls ein Fest und den Loop habe gerade beim Schreiben des Artikels um.

Leider kann man nicht gleichzeitig lesen und häkeln und stricken und hach…Du kennst das Problem, oder? Ich lege ab und an tatsächlich das Buch auf die Seite und widme mich einem Handarbeitsprojekt. So ein Loop geht ja recht schnell und meist habe ich eine fixe Idee und die muss dann sofort umgesetzt werden. Das richtig Gute dabei ist, dass man beim Häkeln oder Stricken wunderbar Hörspiele hören kann. Ganz anders als im Bett. Ich gebe mir immer Mühe zuzuhören, aber ich kann nicht ändern, dass ich sekundenschnell einschlafe, sobald ich liege. Darum gab es letzten Samstag gleich zwei verschiedene Hörbücher auf die Ohren. Eins davon stelle ich euch nun näher vor.

„Meine Zauberweihnacht“ ist ein ganz besonderes Hörbuch. Es beinhaltet nicht nur die CD mit 18 Geschichten und Gedichten, sondern auch 10 Ausmalvorlagen.

Was? Ich denke, es handelt sich um ein Hörbuch?

Ganz richtig und zwar um ein Hörbuch, was euch komplett einnehmen und entspannen soll. Viele von euch malen gern und können dabei tief versinken. Malen, zeichnen oder lettering sind gerade sehr angesagt und bringen uns dazu innezuhalten. Nun heißt es also Stift in die Hand und Ohren gespitzt.

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Malen Sie sich den Winter bunt! – so steht es auf der rechteckigen Buchhülle mit Gummiband. In der Galerie hier könnt ihr sehen, wie die Hülle aufgeklappt aussieht und natürlich könnt ihr auch einen Blick auf die Malvorlagen werfen. Über eine Stunde könnt weihnachtlichen Geschichten und Gedichten lauschen. Ich habe häkelnd zugehört und habe über einige Worte noch lange nachdenken müssen. Es gibt kurz und lange Geschichten die wirklich erfreuen und die Sprecher sind sehr angenehm.

Mich hat die CD (der Hörverlag) hervorragend auf die Weihnachtszeit eingestimmt und ich kann euch den Hörgenuss wirklich ans Herz legen. Natürlich solltet ihr auch gern ausmalen, nicht so wie ich, denn sonst sind die Malvorlagen nicht wirklich notwendig.

Ob zum Selbsthören und Selbstmalen oder zum Verschenken – auf jeden Fall ist diese weihnachtliche CD nicht nur für die Ohren wundervoll, sondern auch optisch und haptisch ganz besonders. Ihr seht es ja selbst und ich finde die Kombination einfach hervorragend. Was sagt ihr?

Verratet mir doch im Kommentar, wie hyggelig ihr es euch immer macht und gewinnt mit Losglück die CD mit weihnachtlichen Lesungen.

Update 14.12.2017: *trommelwirbel* *tusch* Die Gewinnerin ist Verena Julia *tusch* *trommelwirbel* Viel Freude beim Entspannen und DANKE für eure Kommentare.

Teilnahmebedingungen

  • Teilnahme bis 12.12.2017
  • Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren und mit der Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ich euren Namen unter dem Artikel veröffentlichen darf
  • Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.
  • Teilnahme nur aus Deutschland und Österreich möglich
  • Bitte sendet mir innerhalb von 24 Stunden nach Gewinnerbekanntgabe im Artikel eure Adresse an literatwo@aol.de, sonst lose ich neu aus
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist natürlich nicht möglich, aber wer will das schon. 🙂
  • Für evtl. Verlust auf dem Postweg übernehme ich keine Haftung, aber die Post ist sowieso oft zuverlässig
  • Eure Emails mit den Adressen werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben und nach Ende des Gewinnspiels gelöscht

Eure
Zauberweihnacht

Weihnachtsfest 2016

Liebe Freunde, liebe Herzmenschen, liebe Bücherwürmer,

heute ist Weihnachten. Wir feiern das Weihnachtsfest. Es ist wieder soweit, der Weihnachtsmann kommt und wird hoffentlich die ein oder anderen Bücher bringen. Auf jeden Fall gibt es Überraschungen die uns erfreuen werden.

Das IHR meine LeserINNEN mindestens etwas genauso verrückt wie ich seid, ist bekannt und von daher ist es nicht verwunderlich, dass ich mich auch in diesem Jahr über einige Postkarten, Briefe und sogar Päckchen freuen darf. Ihr seid einfach irre, ihr Herzmenschen und jedes Jahr ärgere ich mich, dass ich nicht immer 100% zurück geben kann. Aber in diesem Jahr habe ich gelernt. Ich werde mich nicht ärgern, sondern freuen. Ich freue mich über jeden Gruß und sage schon hier und jetzt DANKE!

DANKE

Täglich habe ich euch wieder ein Kalendertürchen vom LiterAdventskalender geöffnet und täglich habe ich versucht, euch alle zu erfreuen, Lächeln zu schenken und Spaß mit euch zu haben. Es war einfach schön und es haben einige von euch fleißig die Türen geöffnet. Tausend Dank an euch für diese wundervolle Zeit und fast alle Sendungen sind heute bei euch unterm Tannenbaum. Auch wenn ich mich in diesen Jahren nicht stressen wollte, habe ich es getan, aber eure Rückmeldungen tun gut und lassen die hektische Zeit mit zusätzlicher Angeschlagenheit schnell vergessen. Ob ich im nächsten Jahr wieder einen LiterAdventskalender starten werde, ist fraglich, aber ganz sicher wird es ein paar Überraschungen geben.

Heute ist Weihnachten und dieser Artikel steckt hinter dem 24. Kalenderfenster. Ich selbst mache mich gleich auf dem Weg in den Kreis meiner Herzmenschen, die ich am 24.12.2016 sehen darf. Zeit ist unser kostbarstes Gut auf Erden. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr diese Zeit wertvoll nutzen könnt. Bei mir sollen diese drei Weihnachtstage viel Ruhe und die ein oder andere Lesestunde bringen. Kraft möchte ich tanken und vor allem Gelassenheit. Mal sehen, was zudem das neue Jahr 2017 bringen wird. Ich möchte euch vielleicht nicht nur mit Artikeln zu Büchern erfreuen, sondern auch wieder die ein oder andere Lebensgeschichte erzählen.

FROHES FEST

Für alle die doch noch nicht ganz mit den kleinen Freuden fertig sind und noch ein paar buchige Kartengrüße verschicken wollen, dürfen sich gern an den 4 Bildern hier bedienen. Diese hat Freundin und Fotografin Theresa Engel für euch erstellt. Ich finde sie wundervoll und ihr könnt euch gern mal bei ihr auf der Seite – Esa Engel Photographie – umsehen. Sie macht wundervolle Bilder und ich freue mich schon wahnsinnig aufs nächste Fototreffen mit ihr.

Und nun, liebe Leser, Freunde, Familie – ihr alle – kommt her und lasst euch drücken. Weihnachten ist das Fest der Liebe, das Fest des Verzeihens, das Fest der Gemütlichkeit – ich wünsche euch allen eine wundervolle Zeit mit viel Friede und Freud!

Habt ein wundervolles Fest mit so einigen buchigen Stunden und kommt gern mal wieder vorbei zum Lesen bei LITERATWO – Binea und DU!

Eure Bini

Briefe vom Weihnachtsmann

Briefe vom Weihnachtsmann

Vor zwei Jahren war dieses Buch schon aktuell und ich glaube, dass es in zwei Jahren immer noch aktuell sein wird. J. R. R. Tolkien wird zum Klassiker und verankert sich fest neben Charles Dickens im Regal.

Die Briefe vom Weihnachtsmann sind in einer Prachtausgabe erschienen und nun steht auf der Verlagsseite „leider vergriffen“. Ohje…das ist mehr als schade. Aber aufgepasst – denn die Briefe sind nicht ganz vergriffen, sie haben sich lediglich ein neues Gewand zugelegt.

Wer sich die damalige Prachtausgabe gesichert hat, hat definitiv in ein Buch investiert, was strahlt und glitzert und vom Format her besonders ist. Hardcover, illustriert, gut in der Hand liegend – hier bleibt das Schwärmen nicht aus. Aber auch das neue Gewand kann sich sehen lassen, denn auch wenn der äußere Glanz fehlt, ist der Tolkien-Zauber innen dennoch zu spüren.

Briefe vom Weihnachtsmann

Nordpol – Heiligabend 1923

Mein lieber John,

heute ist es sehr kalt, und meine Hand zittert stark – immerhin werde ich am Weihnachtstag tausendneunhundertundvierundzwanzig                                  (nein! siebenundzwanzig!) Jahre alt – ein ganzes Stück älter als dein Großvater. Kein Wunder kann ich die Schreibfeder nicht ruhig halten! Aber mir ist zu Ohren gekommen, dass Du inzwischen richtig gut lesen kannst, also wird es Dir nicht schwerfallen, meinen Brief zu entziffern. […]

Jetzt muss ich los, es ist eine wunderschöne, herrliche Nacht, und bis zum Morgen muss ich noch viele Hundert Meilen zurücklegen – so viel gibt es zu tun.

Ein kalter Kuss von

Deinem Nikolaus Weihnachtsmann

(S. 11)

Ein erster kleiner Blick und eine Lesegeschmacksprobe für euch.

Die Weihnachtszeit war für Familie Tolkien immer eine besondere Zeit, es gab nicht nur Geschenke, sondern auch jedes Jahr einen oder mehrere Briefe vom Weihnachtsmann. Diese wurden manchmal in schneebestäubten Umschlägen und manchmal vom Postboten selbst überbracht.

Briefe vom Weihnachtsmann

J.R.R. Tolkien zu Weihnachten

In zittriger Schrift berichtet der Weihnachtsmann von seinem Leben am Nordpol. Wir erfahren von dem faulen und nervenden Polarbären, von einem Koboldangriff und überhaupt dem üblichen Stress in der Vorweihnachtszeit. Manchmal, wenn er gerade zu beschäftigt war, sind seine Briefe auch von dem Elbchen Ilbereth, seinem Sekretär, zu Ende geschrieben worden. Und selbstverständlich meldet sich auch der Polarbär selbst zu Wort, kommentiert entweder die Briefe des Weihnachtsmannes oder schreibt den Kindern in Koboldschrift selbst einen Brief.

Wer Tolkien einmal von einer ganz anderen Seite, weitab von Hobbits, Smaug und Ringen, kennenlernen möchte, sollte zu diesem Büchlein greifen. Es enthält über einen Zeitraum von 20 Jahren alle Briefe vom Weihnachtsmann, die Tolkien seinen Kindern jedes Jahr geschickt hat. Letztendlich sind nicht nur die Abenteuer des Weihnachtsmannes allein ein literarischer Schatz, sondern ebenso die Bilder der Originalbriefe. Gerade diese verdeutlichen Tolkiens zweites Talent, das Illustrieren und Zeichnen. Jeder Brief wurde eigens mit Bildern oder verschnörkelter Schrift versehen und lässt so das geheimnisvolle Leben des Weihnachtsmannes nur noch lebendiger werden. Zusammenfassend lässt sich also sagen: ein MUSS unter jedem Weihnachtsbaum.

Schreibt mir an literatwo@aol.de und hier im Kommentar, warum ihr die Briefe haben müsst und welchen Stellenwert J.R.R. Tolkien in eurem literarischen Leben hat und schon seid ihr im Lostopf.

Update: 20.12.2016 Katja du hast gewonnen. Die Briefe kommen zu dir – Glückwunsch! Danke für euch fürs Mitmachen!

Eure
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Weihnachtszauber im Wichtelland

Weihnachtszauber im Wichtelland
Weihnachtszauber im Wichtelland

Weihnachtszauber im Wichtelland

Auch in dieser Nacht war Wichtel Ratzepüh wieder unterwegs. Er huscht nachts von Kind zu Kind und sammelt deren Träume ein. Gedankenlesen kann er gut. In der Weihnachtswerkstatt kommen die Wünsche in Seifenblasen. In diesen gelangen die Wünsche zum Weihnachtsmann. Die Wichtel haben viel zu tun und sind emsig am Arbeiten.

Und dann passierte es. Wichtel Wachmütz schläft beim Aufpassen auf die Wunschseifenblasen ein. Als er aufwacht, sind alle Seifenblasen weg. Ohje – welch Unglück. denn Weihnachten naht. Der Weihnachtsmann wird schimpfen. Wer hat nur die Wunschseifenblasen gestohlen.

Nur Edgar Eiszapf kann in Frage kommen. Diesem Bösewicht ist der Diebstahl zuzutrauen. Und er war es auch. Er hat die Wunschseifenblasen nicht nur gestohlen, sondern auch eingefroren.

Weihnachtswichteleinsatz ist gefragt – Ratzepüh, Wachmütz, Wegvomfleck und Schillerbunt müssen sich auf eine gefährliche Mission begeben und die Wünsche auftauen. Das Weihnachtsfest ist in Gefahr! Werden sie es schaffen?

Weihnachtszauber im Wichtelland
Weihnachtszauber im Wichtelland

Hörbuchzauber

Annette Mosers „Weihnachtszauber im Wichtelland“ (cbj audio) erinnert mit Bösewicht Edgar Eiszapf an den Grinch und an Ebenezer Scrooge. Die tiefe und raue Erzählstimme von Tommi Piper sorgt für Spannung und lässt uns neugierig lauschen. Piper kennen viele von uns, denn er ist die Stimme von „Alf“.

Gedämpfte Musik im Hintergrund hebt seine Stimme noch mehr hervor und verstärkt verschiedenen Stimmlagen. Über eine Stunde Hörvergnügen für kleine und große WeihnachtsgeschichtenliebhaberINNEN, aufgeteilt in 24 Kapitel. So kann jeder Abend im Dezember mit den Wichteln verbracht werden.

Die Wichtel aus dem Wichtelland kommen zu euch. Ihr könnt das Hörbuch gewinnen, wenn ihr mir sagt, welches Tier auf dem Cover des Hörbuchs fehlt, auf dem Buchcover allerdings vorhanden ist. Schickt mir eine Email an literatwo@aol.de mit dem Lösungswort und kommentiert hier unter dem Artikel einen Weihnachtswunsch von euch.

Außerdem wartet ein zweiter Gewinn – ein audible-Gutschein im Wert von 10€ – auf euch. Wie klingt das? Gemütliche Hörstunden in der Weihnachtszeit sind gesichert. Der Gutschein ist bis zum 31.12.2016 gültig.

Update: 14.12.2016 – Es gibt zwei Gewinner. Das Hörbuch hat Ronja gewonnen und Andrea darf sich über den audible Gutschein freuen. Glückwunsch! Ihr habt Recht – das Eichhörnchen fehlt.

Eure
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Geheimnis in Weiß

Jef
Geheimnis in Weiß

Geheimnis in weiß?

Das Weihnachtsfest naht und ihr sucht dringend noch einen Kriminalroman der dazu noch weihnachtlich ist? Ich glaube, da kann ich helfen.

„Geheimnis in Weiß“ (Klett-Cotta) von J. Jefferson Farjeon ist nicht nur ein weihnachtlicher Krimi, sondern er sieht auch noch edel aus, denn die 282 Seiten sind in einen bedruckten Leinenband gehüllt und das Lesebändchen ist auch vorhanden.

»Vier Morde an einem halben Tag! So verdient man sich seine Weihnachtsgans.«

An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.

Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben.

»Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.

[© Text/Inhaltsangabe Klett-Cotta]

Geheimnis in Weiß
Geheimnis in Weiß

Weihnachtlicher Kriminalroman

Der Kriminalroman von J. Jefferson Farjeon klingt richtig spannend – was sagt ihr? Also ich habe ja eine leichte Gänsehaut und wenn es dann noch draußen schneit – dann kann die Leseatmosphäre nicht besser sein.

Wie ihr seht, habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag übernommen. Das ist für euch hier völlig neu und auch nur eine kleine Ausnahme, denn ich habe das Buch nicht selbst gelesen. Der Grund ist, dass ich keine Kriminalromane mag, für das nahende Weihnachtsfest aber genreübergreifend Bücher empfehlen möchte. Und doch habe ich die ersten Seiten angelesen und war selbst erstaunt, denn ich konnte kaum aufhören.

J. Jefferson Farjeon lässt uns nicht lange alleine, sondern stellt uns gleich mehreren Protagonisten vor. Deren Gespräche sind von Beginn an recht geheimnisvoll und bringen das berühmt berüchtigte Spannungsknistern mit, was uns LeserINNEN zwischen den Seiten hält.

Ihr könnt den weihnachtlichen Kriminalroman gewinnen. Welcher Vorname steht für das erste „J“ in J. Jefferson Farjeons Name? Schickt mir die Lösung an literatwo@aol.de und verratet mir zusätzlich im Kommentar, welchen Kriminalroman ihr zuletzt gelesen habt.

Update: 07.12.2016 – Herzlichen Glückwunsch, liebe Brigitte. Du hast „Geheimnis in Weiß“ gewonnen.

Eure
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LovelyBooks – Weihnachtswichteln 2015 – wir packen aus…

Weihnachtswichteln 2015
Weihnachtswichteln 2015

Hallo ihr lieben Leser, hallo Wichtelmamas,

hier gibt es unseren Auspackbericht für euch. Für uns war es nun das zweite Lovelybooks-Weihnachtswichteln und es war wieder genial – so viel vorab. Wer zuerst gucken will, was es im letzten Jahr gab, kein Problem -> LovelyBooks – Weihnachtswichteln 2014 – wir packen aus…

Und nun plappern wir einfach mal drauf los – Lesebienchen und ich, Binea.

Viel Lesefreude.

Lesebienchen

Endlich war es wieder so weit: 24.12.2015. Binea und ich waren mit Scheren bewaffnet startklar, die Pakete, die wir lange sehnsüchtig angeschmachtet haben, auszupacken.

Dieses Jahr war es für mich komfortabel: das Paket war nicht eingepackt, sondern kam in einem schönen Weihnachtskarton. Somit war ich noch schneller am Ziel meiner Wichtelwünsche, den kleinen Päckchen im Inneren.

Zuerst lachte mich aber ein liebevoll gestalteter Brief meiner Wichtelmama an. Die liebe Saskia hat mich dieses Jahr beschenkt und war selbst sehr aufgeregt, denn es war ihr erstes Wichteln. Liebe Saskia, du hast meinen Geschmack absolut getroffen!!!!! Ich habe mich sehr gefreut.

Weihnachtswichteln 2015
Weihnachtswichteln 2015

Auspacken durfte ich:

  • ein Buch von meiner Wunschliste
  • einen wunderschönen Buchbeutel (der ist auch schon fleißig im Einsatz)
  • leckere Schoki
  • ein tolles Lesezeichen

Und der für mich absolute Knaller:

  • eine selbst gestaltete Tasse, auf der alle meine Lieblinge (Harry Potter, Herr der Ringe, GOT usw) schriftlich vereint sind, ein Unikat, klasse

Liebe Saskia, nochmal vielen Dank für das tolle Paket. Ich hab mich sehr gefreut!

Weihnachtswichteln 2015
Weihnachtswichteln 2015 ~ Lesebienchens Wichtelpaketinhalt

Binea

Ohja – unsere Neugierde war schon recht groß, vor allem ist das Lesebienchen auch mehr als gespannt gewesen, was sich in meinem Paket befindet, denn es war schwer. Aber richtig schwer. So ein schweres Paket hatte bisher keiner von uns bekommen. Also was tun? Abwarten und am 24.12. gemeinsam reingucken.

Dann ging es los – die vielen kleinen Pakete – und wie viele!!! – wurden aus dem Karton heraus gehoben und nun ging es ans Auspacken. Aha – erstmal das Rätsel bestaunen und nebenbei herausbekommen, wer sich hinter der Wichtelmama versteckt. Um uns herum waren noch drei männliche Wichtelpaketzugucker, die sich damit auseinandersetzten und auch das ein oder andere Paket mitöffneten. Helfer sind immer gut. 🙂

Neben dem herrlichen Rätsel, der wundervoll lieben Karte und den vielen Leckereien – ich liebe Marzipan – (in der Tupperdose super leckere selbst gebackene Plätzchen), gab es noch viele weitere Dinge zu finden, die schon jetzt Ehrenplätze in der Wohnung bekommen haben.

Weihnachtswichteln 2015
Weihnachtswichteln 2015 ~ Bineas Wichtelpaketinhalt

Auspacken durfte ich:

  • zwei Tassen – einmal mit Tee- und einmal mit Kaffeespruch – FETZT AB!
  • das Lieblingskinderbuch meiner Wichtelmama: „Pelle zieht aus und andere Weihnachtsgeschichten“ von der wundervollen Astrid Lindgren – kannte ich noch nicht – wow!
  • ich habe ein Buch von meiner Wunschliste bekommen: „Haus der Geister“ von John Boyne – total klasse!
  • Magnetlesezeichen mit Federn & ein Lesezeichen – so schön
  • EULENBUCHSTÜTZEN und dabei dachte ich, dass ich ALLE habe – die zum Glück noch nicht – HAMMER!
  • ein euliges Notizbuch – voll süß
  • kleine Kettchen – die haben nicht ganz meinen Geschmack getroffen, aber sind doch niedlich
  • ein geniales Dekoschild „Winter“ – mein Vater wollte es mir schon mopsen, weil es so schön ist
  • treaclemoon duschcreme – raspberry kiss – so lecker duftend

Und alles so wundervoll liebevoll eingepackt und lauter Zuckerstangen dazwischen und Geschenkband mit Holzschaukelpferden – WAHNSINN – ich kann mich nur tausendfach bedanken! Liebe Wichtelmama „nana_fkb“ – du hast genau ins Schwarze getroffen und mich mehr als erfreut. WOW!

VIELEN DANK AN UNSERE WICHTEL – WIR SIND HAPPY!

Weihnachten 2015 – Frohe Weihnachten ihr Herzen!

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Liebe Freunde, liebe Herzmenschen, liebe Bücherwürmer,

wie sagte die liebe Karin im letzten Jahr: Der Sinn einer überraschenden Weihnachtspost liebe Bini ist, dass du dich freust und nicht, dass der Absender etwas zurück erwartet.

Und wie war das in diesem Jahr? Es ist hier jede Menge Post eingetrudelt. Egal ob Karte oder Päckchen, ich habe sie ganz schnell weggeräumt – erstens als Selbstschutz vor der Neugierde und zweitens, um sie wirklich erst am 24. zu begutachten und nicht schon wieder in mein altes Muster zu verfallen. Klar, habe ich bei der ein oder anderen Karte wieder gedacht: „und du hast an die Adresse nichts geschickt“ und wollte mich ärgern, aber…

Täglich habe ich ein Kalendertürchen vom LiterAdventskalender für euch geöffnet und täglich habe ich versucht, euch alle zu erfreuen, Lächeln zu schenken und Spaß mit euch zu haben. Es war einfach schön und es haben einige von euch fleißig die Türen geöffnet. Tausend Dank an euch für diese wundervolle Zeit und fast alle Sendungen sind heute bei euch unterm Tannenbaum.

Und heute? Heute ist Weihnachten und dieser Artikel steckt hinter dem 24. Kalenderfenster. Die letzten Tage waren überall ein wenig stressig, aber nun sind alle Geschenke gepackt, alle Karten geschrieben und die gemütliche Zeit kann sich nun richtig ausbreiten und uns alle umhüllen. Zeit mit der Familie ist wohl das kostbarste Gut und ich wünsche euch allen von Herzen, dass ihr ganz viel Zeit im Kreise eurer Liebsten verbringen könnt.

Für alle die doch noch nicht ganz mit den kleinen Freuden fertig sind und noch ein paar buchige Kartengrüße verschicken wollen, dürfen sich gern an den 4 Bildern hier bedienen. Diese hat Freundin und Fotografin Theresa Engel für euch erstellt. Ich finde sie wundervoll und ihr könnt euch gern mal bei ihr auf der Seite – Esa Engel Photographie – umsehen. Sie macht wundervolle Bilder und ich freue mich schon wahnsinnig aufs nächste Fototreffen mit ihr.

Weihnachten

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Und nun, liebe Leser, Freunde, Familie – ihr alle – kommt her und lasst euch drücken. Weihnachten ist das Fest der Liebe, das Fest des Verzeihens, das Fest der Gemütlichkeit – ich wünsche euch allen eine wundervolle Zeit mit viel Friede und Freud!

Danke für euch – Danke für jeden Kommentar – Danke für Lob und Kritik – Danke fürs gemeinsame Buchtauchen – Danke für eure Bloglesezeit – einfach DANKE!

Habt ein wundervolles Fest mit so einigen buchigen Stunden.

Eure Bini

Lebensart

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Lebensart

Heute geht es richtig regional auf Literatwo zu. Ihr werdet in das Dresdner Szeneviertel „Neustadt“ entführt. Viel mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht sagen, denn ich habe Autor Moritz Schade ein paar Fragen gestellt und die könnt ihr jetzt im literatwoischen Interview-Akrostichon erlesen.

Viel Freude!

literatwo-einzelbuchstabenebensart bedeutet für dich?

Ein Austausch von Gedanken zwischen den Zeilen, zwischen den Protagonisten und zwischen Leser und Buch. Lebensart. Wenn der Lebensstil zur Kunst wird, zur Lebenskunst. Und die Sammlung der Lebensstile zum Kunstwerk. Es sind die verschiedenen Lebensarten die das Leben bereichern. Die Reibungen und Überschneidungen dieser, die Distanz und die Nähe.

literatwo-einzelbuchstabennterviewen ist…

Eine verzückende Herausforderung. Spannend zu erleben und bewusstseinserweiternd.

Ich war gespannt auf die Erfahrungen und Lebensgeschichten der Interviewpartner. Ich kannte die Meisten vom Sehen und kurzen Wortwechseln. Manchmal war es auch eine Umarmung die uns verband. Aber wenn sie es vor dem Interview nicht war, dann war sie es meist danach.

Ich hatte immer die selben simplen Fragen, aber es entstanden vielseitige Unterhaltungen. Immer bereichernd und erfüllend.

literatwo-einzelbuchstabenräumen in der Neustadt heißt…

Tag ein Tag aus das Leben genießen. In vollen Zügen wahrzunehmen, zu sein.

 

literatwo-einzelbuchstabenin eigenes Buch…

Ist Glückseligkeit und Reichtum.

Ein langwieriges Projekt. 6 Jahre traf ich Personen, schrieb Texte, machte Fotos, entwickelte eine Struktur und ein Layout.

literatwo-einzelbuchstaben ichtig aufregend…

War die Party zur Veröffentlichung mit allen an dem Projekt Beteiligten. Mit einer Rede und viel Vorbereitung. Und die Gespräche mit den interviewten Personen, die mir bis zum Interview größtenteils völlig unbekannt waren. Manchmal kommt meine schüchterne Seite zum Vorschein.

literatwo-einzelbuchstabennders sein…

Bedeutet individuell sein. Und individuell bedeutet Mensch sein. Jeder Mensch ist anders. Aber es gibt irgendwo diesen Mainstream. Und dagegen anzuschwimmen kostet Kraft. Die Personen in meinem Buch machen es mal eher unauffällig. Manche offensiv.

literatwo-einzelbuchstabenhema des Buches ist…

Die Auseinandersetzung mit dem Leben in ganz unterschiedlicher Form. Die Art und Weise mit dem Umzugehen, was man hat und sein möchte. Ich schreibe über Ansichten und Anschauungen. Ich berichte dass, was die Personen mir mit auf den Weg geben, Gedanken und Geschichte. Was zeichnet die Charaktere aus, was hebt sie ab, was ist beachtlich und was will man lieber nicht durchleben?

Thema ist die Neustadt. Alle der Personen kommen aus dem Bezirk. Der alternative Stadtteil Dresdens. Wo es pulsiert und gedeiht. Wo Konfrontation und Verschmelzung herrscht. Die Neustadt ist der Ort an welchem ich die Vielfalt des Lebens entdeckte und bildet den verbindenden Aspekt zwischen den einzelnen Menschen, über die ich ein Portrait verfasst habe.

literatwo-einzelbuchstabenem empfiehlst du deine Momentaufnahmen?

Denen die bereit sind Herz und Geist zu öffnen. Denen, die etwas über Hippies, Querdenker, Haus- und Baumbesetzer, Yogis und Hexen, über Idealisten und Situationisten, Dichter und Denker, Unikate und Revoluzzer erfahren möchten. Die die Neustadt kennen oder kennen lernen wollen.

literatwo-einzelbuchstabenhne Bilder…

Würden bestimmte Perspektiven nicht eingenommen werden. Die Bilder sind genauso wichtiger Bestandteil wie der Text.
Von Anfang an war mir klar, dass das Buch nicht nur Geschriebenes enthalten soll. Mein Plan war, den Textfluss um einen ausgewogenen Anteil an Fotos zu ergänzen. Diese Motivation ist aus meiner Affinität zum optischen Sinneseindruck geboren. Im Buch befinden sich zahlreiche Bilder der Neustadt, von Straßenzügen, Streetart und Situationen sowie natürlich Fotos der porträtierten Personen.

Es ist möglich das Buch über den Autor zu beziehen oder im Literaturhaus Villa Augustin zu erwerben. Aber auch auf Amazon und im Buchhandel ist es erhältlich.

Vielen Dank Moritz!

Lebensart ~ Blick ins Buch
Lebensart ~ Blick ins Buch

Bis zum 25.12.2015 habt ihr die Chance, das Buch „Lebensart“ zu gewinnen. Schreibt dazu im Kommentarfeld, was ihr mit „Lebensart“ verbindet.

Update: Glückwunsch an Susi T. – Viel Spaß mit dem Buch.

Eure
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Der Weihnachtsaufsatz (1987)

Weihnachten
Weihnachten

…oder Fröhliche Weihnacht

Heute ist der 4. Advent und zur Krönung des Tages könnt ihr die Geschichte lesen, welche ich von Kerodis im letzten Jahr zu Weihnachten bekommen habe. Machts euch kuschelig und habt eine schöne Lesezeit!

Eure Bini

Kolumne 33: #Weihnachtsaufsatz

Am Rande einer kleinen Stadt, welche im Kern aus malerischen Fachwerkhäuslein besteht, die wiederum einzig von der Kirche am alten Markt überragt wurden, wohnt eine glückliche Familie.

Es ist der 24te Dezember, die dicken schweren Wolken hängen schon den ganzen Tag über der kleinen Stadt, um hin und wieder Schneeflocken sanft auf die Erde zu schicken, welche nun Strassen und Häuser mit einer weichen weißen Schicht bedecken.

Und hier nimmt unsere kleine Geschichte ihren Anfang. Kurz vor 15 Uhr bereitet Papa Harald die Kaffeemaschine auf ihren nachmittäglichen Einsatz vor, während Mama Kerstin sich zum Kinderzimmer begibt, um zu schauen, was Ihre beiden Kinder, Mike und Sara, gerade so treiben. Sie sollten theoretisch Mittagsschlaf halten, aber die Eltern wussten schon, daß bei Ihren Kindern Theorie und Praxis weit auseinanderliegen. So ist Kerstin weniger überrascht, als sie Sara und Mike nicht schlafend vorfindet. Beide waren doch zu aufgeregt an diesem sehr „wichtigen“ Tag, sodass sie vor Aufregung sogar vergaßen, noch heimlich zurück ins Bett zu schlüpfen, als sie das Knarren der Holzstufen hörten. Sara, die gerade mal 5 Jahre alt ist und ihr zwei Jahre älterer Bruder, blicken nur etwas erschrocken auf, als die Mutter „plötzlich“ in der Türe steht.

Sara klammert sich nun an ihr Lieblingskuscheltier (ein Teddy, der fast genau so groß war wie sie selbst) und sagt schüchtern: Wir sind grad erst aufgestanden, ganz doll ehrlich. Mike sagt gar nix und hält seinen Kipplaster noch immer in der Hand während er seine Mama erschrocken ansieht. Kerstin meint nur: „Ihr seid mir schon zwei Gauner. Es gibt gleich Kaffee und Kuchen. Eigentlich wolle ich euch wecken, aber das brauchen wir wohl nicht mehr, oder?“ Ein sanftes Lächeln untermalt ihren fürsorglichen Blick, während eine kleine Erinnerung an die Kindheit und weihnachtliche Aufregung in Ihr erwacht. Sie nimmt die kleine Sara auf den Arm, welche immer noch den viel zu großen Teddy umklammert, und sie gehen gemeinsam die Stufen hinab zum Wohnraum. „Tee oder Kakao?“ Ruft der Vater laut aus der Küche, als er seine Familie die Stufen hinabsteigen hört. KAKAO: ist die einstimmige und ebenso kraftvolle Antwort von Sara und Mike. Harald schaut lachend aus der Küchentür und sagte fröhlich: Steht alles schon auf dem Tisch im Wohnzimmer.

Während draussen ein lustiges Schneetreiben beginnt und die Dämmerung nun in vollem Umfang von der kleinen Stadt Besitz ergreift, sitzt unsere glückliche Familie am Esstisch im Wohnzimmer. Dieses wiederum ist kuschelig warm und wird nur von dem großen Tannenbaum in der hinteren Ecke und ein paar flackernden Kerzen erhellt, welche im ganzen Raum verteilt sind. Der Schwibbogen erleuchtet das Fenster ebenso wie der feuerrote Weihnachtsstern, den Harald noch vor zwei Tagen über der Terrassentür aufgehängt hat. Überall duftet es nach Kakao, Plätzchen, Räuchermännchen und stimmungsvolle Weihnachtslieder erfüllen leise den Raum. Sara, deren Lieblingsteddy nun einen „Ehrenplatz“ neben ihr erhalten hat, will natürlich endlich wissen, wann denn der Weihnachtsmann kommt.

„Maaaan bist Du doof, den gibt’s doch gar nich.“ Mike schaute seine Schwester an, die nur ein „selber doof“ hervorbrachte und traurig zu ihrem Papa sah. Harald mustert seinen Spross mit strenger Mine, während Kerstin sich zu Sara setzt, um sie zu trösten. „Junge, hör auf, Deine Schwester zu ärgern, sonst gibt’s nix dieses Jahr“ sagt Harald streng.

„Gibts wirklich keinen Weihnachtsmann?“ Sara schaut Ihre Mama traurig an. Kerstin schließt Ihre Tochter in die Arme holt tief Luft und sagt liebevoll: „Weißt Du mein Schatz, zuerst kommt dein Märchenfilm und danach der Weihnachtsmann.“ „Aber nur zu den Kindern die keinen Unsinn erzählen!“ ergänzt Harald etwas strenger während er der kleinen Sara zuzwinkert und mit seiner rechten Hand kräftig Mike´s Frisur verwuschelt. Sara kuschelt sich beruhigt an Mamas Brust, während sie den letzten Schluck Kakao aus Teddy´s Tasse trinkt. „Tut mir leid, wollt Dich nur n bisschen ärgern.“ sagt Mike und schaut seine Schwester mitleidig an. Harald schaltet den Fernseher an (gerade noch rechtzeitig). Die Nikolausfrau ist gerade mit der Ansage fertig und schon beginnt der Film. Mike lümmelt sich auf dem großen Sofa gegen die Armlehne, seine kleine Schwester lümmelt auf Mike und Teddy darf natürlich auch nicht fehlen. „Eine Stunde, zehn Minuten.“ flüstert Kerstin ihrem Mann ins Ohr, während sie das Geschirr in die Küche bringen: Sie stellen es neben der Spüle ab, umarmen und küssen sich. „Fröhliche Weihnacht“ sagt Harald, und Kerstin erwidert liebevoll „fröhliche Weihnacht.“

Viele Umarmungen, Küsschen und eine vollgeräumte Spülmaschine später, gibt Sie ihrem „Hasen“ einen Klapps auf den Po und sagt lächelnd: „Du hast noch 20 Minuten.“ Ja, in diesem Jahr wird Harald das erste Mal nicht dabei sein können, wenn der Weihnachtsmann die Kinder beschenkt. Ein katastrophales Ereignis vor drei Wochen ist wohl daran schuld.

Erwin, ein alter Schulfreund von Harald und auch alljährlicher Weihnachtsmann, war noch spät abends mit seinen Freunden und in einem „etwas“ angetrunkenen Zustand auf dem Heimweg. In jener Nacht entbrannte eine heftige Diskussion, ob der nahe gelegene Teich genug vereist war um Erwins Gewicht zu tragen. Sein üppiger Bauch, die allseits rote Nase und sein Singleleben waren gute Gründe, weshalb er bei vielen Familien am Heilig Abend im roten Kostüm, mit dem Sack voller Geschenke und einem weißen Rauschebart herzlich willkommen war. Bezahlt wurde er bei jeder Familie mit reichlich Plätzchen und einer Tasse Kakao, was wohl auch einer der Gründe für sein rundliches Erscheinungsbild waren. Nur seine Schwester fand es nicht so gut, da Ihre Kinder den Onkel Erwin am Weihnachtsabend immer erst sehr spät zu Gesicht bekamen. Aufgrund seiner fröhlichen heiteren Art, war er wohl bei Eltern und Kindern wohl bekannt und beliebt. Nun jedenfalls trug das Eis sein Gewicht tatsächlich und weil es grad so lustig war und betrunkene Männer schlimmer als die Kinder sein können, schlitterten zehn angeheiterte Erwachsene feucht-fröhlich über einen zugefrorenen See. (Was ihre Frauen, als sie dies erfuhren, nicht so lustig fanden.) Erwin der am besten und elegantesten schlitterte, dabei lauthals „leise rieselt der Schnee“ sang, machte plötzlich eine Ausfallbewegung nach hinten und landete unsanft auf dem Rücken.

Wie er so auf dem Eis lag, erhellte ein schallendes Gelächter seiner Freunde die Nacht. Später wurde ein gebrochenes Schlüsselbein am rechten Oberarm diagnostiziert, was das Tragen eines vollgepackten Leinensackes natürlich unmöglich machte und so bereiten sich nun etliche Väter auf Ihren Auftritt als Weihnachtsmann vor. Auch Harald, der in jener Nacht mit einem Schnupfen zu Hause blieb und immer wieder beteuerte: wenn ich dabei gewesen wäre…………….., befindet sich nun gerade auf dem Weg zum Keller, wo die Geschenke in einem großem Sack verstaut liegen. Es ist 17 Uhr und er hat noch eine viertel Stunde bis der Film endet. Wenn die Kinder nach Papa fragen, dann ist er eben gerade auf dem Klo. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, daß er länger als dreißig Minuten für seine „wichtigen Geschäfte“ benötigt. Wenn Kerstin oder seine Freunde ihn darauf ansprechen, antwortet er nur trocken: „was lange währt, wird gut“ oder „Gut Ding will Weile haben“.

Noch zehn Minuten und Harald sucht noch immer seinen zweiten Filzpantoffel. Diese braucht er um seine „guten“ Socken nicht im Keller einzuschmützen oder wie seine Frau liebevoll meint, um den Steinstaub nicht mit in den Wohnbereich zu schleppen. Harald flucht leise und beschließt die Treppe so runterzusteigen. Noch schnell Licht anmachen „klick“. Der Keller und die Treppe bleiben dunkel. Harald läuft der Schweiß von der Stirn. Muss den gerade jetzt alles schiefgehen? Er hört Sara im Wohnzimmer etwas sagen und beschließt, seinem Sohn nicht Recht zu geben. Für seine kleine Prinzessin wird der Weihnachtsmann in fünf, ach was in fünfhundert Jahren noch existieren. Er entsinnt sich (endlich) an ein Feuerzeug welches in seiner Tasche steckt und holt es heraus. „Klack“ die Flamme gibt einen matten flackernden Schein. Der Abspann des Films läuft bereits, nun ist die Zeit der Bescherung.

Schöne Bescherung, blöder Erwin, dummer Unfall denkt sich Harald. Da ertönt ein dumpfes Poltern von der Haustür. Falscher Zeitpunkt, denkt sich Harald und hört nur noch wie die Wohnzimmertür aufgerissen wird und seine Tochter mit den Worten „der Weihnachtsmann, der Weihnachtsmann“ den Flur entlanghuscht, während er sich an dem mittlerweile heißem Feuerzeug seinen Daumen verbrennt, es fallen läßt und alleine im Dunklem steht.

Die Haustür wird aufgerissen und ein schallendes „Ho Ho Ho“ ist in jedem Winkel des Hauses zu hören. Harald, der immer noch nicht begreift was da vor sich geht und im Dunkeln das verlorene Feuerzeug sucht, hört das vergnügte Quietschen seiner Tochter und ein erstauntes „Booooohhh“ von Mike. Kerstin sitzt lächelnd auf dem Sofa während ihr Sohn, völlig erstaunt in der Tür steht und die kleine Sara den gewaltigen Mann, mit seinem ebenso gewaltigem Rauschebart und dem tiefen schmetternden Lachen, durch die Tür ins Wohnzimmer führt. Sie zeigt ihm den Esstisch wo ein Teller mit Plätzchen, eine große, heisse und wohl duftende Tasse Kakao steht, die Kerstin auf das Drängen Ihrer Tochter noch unbedingt schnell zubereiten mußte. „Sind die für mich?“ fragt der bärtige Mann mit tiefer Stimme, während er sich an den Tisch setzt. Sara nickt ganz aufgeregt. Und so läßt es sich der Onkel Rauschebart erst mal munden.

Aufgeregt, aber doch „relativ“ ruhig sitzen Mike und Sara am Esstisch dem Mann gegenüber und schauen erwartungsvoll, wie dieser viel zu langsam die Plätzchen ist und den Kakao trinkt. „Bist Du der ECHTE Weihnachtsmann.“ fragt Sara, als Onkel Rauschebart gerade mit dem letzten Tropfen Kakao das letzte Plätzchen hinunterschluckt. Ein grollendes „mmh mmh“ bestägtigt nun endgültig Sara´s Verdacht. „Aber ich komme nur zu den Kindern die an mich glauben.“ fügt der Mann im roten Kostüm hinzu, während er leicht schmunzelnd zu Mike herüberblickt. „War ja nicht so gemeint.“ antwortet der Junge leise. „Hast Du uns denn auch etwas mitgebracht, lieber Weihnachtsmann?“ fragt Kerstin, die gerade eine kleine Lampe anknipst und leise Weihnachtsmusik einschaltet.

Sie ist absolut begeistert und zwinkert ihm lächelnd zu. Der große Mann erhebt sich laaaangsam, nimmt seinen Sack, welcher allerdings leer zu sein scheint und ziemlich schlaff von seiner Hand aus nach unten hängt. „Seid Ihr auch schön brav gewesen?“ fragt er leise grollend aber ebenso streng, während er die zwei „Gauner“ bedeutend und ernst mustert. Beide stehen vor dem großen Mann. Sara schaut an ihm hoch, mit Teddy im Arm und versucht Ihr verschmitztes Lächeln hinter dem Kopf des übergroßen Kuscheltiers zu verbergen. Mike hingegen steht eher gekrümmt neben seiner Schwester, hält den Kopf leicht nach unten geneigt, die Hände auf dem Rücken und bewegt etwas nervös seinen rechten Fuß hin und her.

„NAAA?“ Hakt nun Onkel Rauschebart streng nach: „Was ist???“ Sara schaut mit großen Augen und schüchtern zu Ihrer Mama, in der nun die Mutterinstinkte wieder erwachen.

„Naja, lieber Weihnachtsmann, die beiden bemühen sich, aber manchmal klappt es eben nicht so richtig. Aber im Großen und Ganzen waren sie doch ganz lieb in diesem Jahr.“ sagt Kerstin mit einem fröhlichem Lächeln. Beide Kinder nicken nun eifrig, als der Weihnachtsmann seinen prüfenden Blick auf sie richtet. „Na dann will ich mal nicht so sein.“ sagt er nun mit sanfter Stimme und setzt sich mit einem freundlichem Blick auf das Sofa. Wer möchte denn zuerst auf meinen Schoss, fragt er lachend. Mike dem nun sichtlich ein ganzes Gebirge vom Herzen herab purzelt antwortet etwas Kleinlaut: „Nimm die Sara zuerst, Sie hat sich schon den ganzen Tag auf Dich gefreut.“

„OOHHH, das ist aber nett von Dir Mike, das merk ich mir gleich fürs nächste Jahr mit vor.“ Onkel Rauschebart nickt dem Jungen bestätigend zu. Na dann komm mal her, junges Fräulein, dröhnte es aus ihm heraus. Sara klettert, natürlich mit Teddy im Arm, auf den Schoß des Weihnachtsmanns und kuschelt sich an seinen samtweichen Mantel, welcher nach Zimt, Nelken, Kakao und irgendwie süßlich duftet. „Na was wünschst Du Dir?“ fragt Onkel Rauschebart nun etwas leiser. „Das Du meinen Papa kennenlernst, aber der ist grad nich da.“ sagt Sie erwartungsvoll.

„Ihr wißt nicht, was mir gerade passiert ist, also erst find ich die Filzlatschen nich, dann ist der Lichtschalter im AAAAimer. Also nehm ich mein Feuerzeug und geh die Treppe runter. Als ich endlich unten bin, polterts an der Tür und ich verbrenn mir die Pfoten an dem verfl…maledeiten Feuerzeug. Entschuldigung, ääh guten Abend ich bin Harald, angenehm.“

Sara, Mike und Kerstin schauen zu dem Familienvater hinüber, der ganz ausser Atem in der Wohnzimmertür steht und völlig unbeeindruckt weitererzählt. „Dann, als ich nach gefühlten dreißig Minuten endlich das Gerät im Dunklen wiederfand gingen plötzlich die Deckenlampen im Keller an, als ob der Schalter nie defekt gewesen wäre. Ist das nicht erstaunlich?“

„Schhhhhh,“ Kerstin deutet ihrem Mann mit einer Kopfbewegung neben sich und legt dabei Ihren Finger auf den Mund. Harald versteht die Geste, schließt die Tür des Raumes und setzt sich neben seine Frau auf das Sofa, welches sich gegenüber des Mannes in Rot befindet, der immer noch Sara und Teddy auf dem Schoß hat und sich nun wieder seiner „Arbeit“ widmet. „Also Prinzessin, was wünscht Ihr Euch noch?“ Sara klettert ganz dicht an das Ohr des großen Mannes und flüstert etwas hinein. „Mmmhh mmm ahh mhm,“ Onkel Rauschebart nickt bedächtig, greift in seinen „leeren“ Sack und holt zwei Pakete heraus. „Das Kleine ist für Teddy und das Große ist für Dich.“ sagt er lachend. „Danke, lieber Weihnachtsmann.“ Sara umarmt den gewaltigen Mann, oder versucht es zumindest mit ihren noch zu kleinen Armen, während er ihr sanft auf den Rücken klopft. „Ist ja gut meine Kleine, ich habs doch gern getan.“ Es ist doch erstaunlich was so ein fünfjähriges Mädchen alles transportieren kann, wenn es wirklich drauf ankommt. Das können jetzt auch Sara´s Eltern feststellen.Und während Sie mit Teddy und den beiden Geschenken freudestrahlend in den Bereich zwischen eines der Sofas und der Schrankwand verschwindet, wo ja auch der Esstisch und daneben der Weihnachtsbaum steht, macht sich nun Mike, etwas schüchtern und doch erwartungsvoll auf den Weg zum Schoß des, wie ein riesiges Gebirge wirkenden, Mannes.

„Naaaa? Bist ja schon ein großer Junge, mmmmhhh??? Was darf ich Dir denn Gutes tun???“ Er schaut den Jungen freundlich an und zwinkert ihm kurz zu. Mike beschließt nun seinerseits auf die gleiche Art wie seine Schwester zu handeln und flüstert Onkel Rauschebart etwas ins Ohr. Wieder brummt der Mann in Rot vor sich hin während er langsam und bestätigend nickt. Dann holt er ein großes Geschenk aus dem Sack heraus und übergibt es Mike. Auch dieser bedankt sich höflich und verschwindet hinter dem Sofa. Danach hört man es kurz rascheln und die beiden Kinder, welche nun freudestrahlend und eifrig ihr neues Spielzeug bestaunen und ausprobieren, sind nun ausreichend abgelenkt. Der große Mann erhebt sich langsam vom Sofa schaut die Eltern prüfend und durchdringend an.

„Seid Ihr den auch schön brav gewesen?“ fragte er mit einem Lächeln. „Naja, also wir geben uns Mühe, aber es ist nicht immer ganz leicht.“ sagt Kerstin leise. „Und wenn ich vor drei Wochen mit an dem See……“ will Harald ergänzen, doch sie legt sanft Ihre Hand auf seinen Mund und schüttelt langsam und lächelnd den Kopf.

„Nun gut, auch für Euch habe ich etwas, etwas ganz Besonderes.“ Das letzte Wort flüstert Onkel Rauschebart, als ob niemand wissen dürfte, was es ist oder worum es überhaupt geht. Er holt aus seinem Sack ein Paket heraus, welches quaderförmig und in nachtblaues Papier eingewickelt ist. Silberne Sterne und ein Mond sind auf dem Papier verteilt, welche auf seltsame Weise zu leuchten scheinen. Ein Band oder eine Schleife war auch nicht zu sehen, zudem schien es aus einem Stück zu sein. Es hatte keine Falten, Kanten oder Absätze.Er überreicht das letzte Geschenk, verabschiedet sich, drückt noch mal alle ganz kräftig (ganz besonders die kleine Sara und Teddy) und kurze Zeit später stampft er schweren Schrittes und mit einem fröhlichen HoHoHo in die Nacht hinaus.

Der Wind hat sich inzwischen gelegt und lautlos fallen die dicken Schneeflocken vom nachtblauen Himmel hernieder, während sich eine friedliche Stille über der kleinen Stadt ausbreitet.

„Fröhliche Weihnacht“ sagt Kerstin zu ihrem Mann, den Sie liebevoll umarmt.

„Fröhliche Weihnacht“ antwortet Harald und drückt sie, Mike, Sara und natürlich auch Teddy ganz fest an sich

Euer Kerodis