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Kategorie: Binea – Artikel

Die Badende von Moritzburg

Die Badende von Moritzburg ~ Ralf Günther

Badetag in Moritzburg

Gestern Abend bin ich Ralfs Einladung gefolgt und konnte, gemeinsam mit über 60 anderen LeserINNEN, in Moritzburg in der Stephanus-Buchhandlung, Ralf Günthers Worten lauschen. Der Abend hätte schöner nicht sein können. Strahlender Sonnenschein, warme Sommerluft, begeisterte LeserINNEN, ein glücklich-emotionaler Autor, musikalische Untermalung und eine Badende im Schilf. Wein und Häppchen möchte ich nicht vergessen zu erwähnen und natürlich Ralfs Herzmenschen (es war schön dich wieder zu sehen, Josefine Gottwald), die ihn begleiteten. Der Auftakt der Lesereise, die Premiere, war ein voller Erfolg und an dieser Stelle ein großes DANKE an Ralf und natürlich seine Lektorin Johanna Schwering, welche mit im Publikum saß.

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Ich bin ein Taugenichts

die taugenichtse ~ Samuel Salvon

Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was ich euch mit diesem Bild sagen will. Porsche taugt nichts oder das sind selbst Taugenichtse – so denkt ihr, was? Da liegt ihr daneben, denn ich mag doch Porsche und das Wort Taugenichts, steht in keinerlei Verbindung mit Porsche – wobei… Okay – ich sag es euch vorweg: Samuel Selvons Roman (dtv) ist wie ein literarischer Porsche. Das Buch hat nicht jeder (noch nicht), es ist speziell, es ist anders, es ist herausragend. Sprachlich voller Power, sparsam an Worten und trotzdem voller Sound. Ihr nehmt beim Lesen sofort Geschwindigkeit auf.

Aber um was geht es eigentlich? Das würde ich euch gern erzählen, allerdings frage ich mich, warum überhaupt, denn Literaturkritikerin Sigrid Löffler hat im Nachwort, welches über 10 Seiten umfasst, alles Wesentliche gesagt. Besser könnte ich es kaum sagen, allerdings würde ich einige Fachbegriffe und überaus literarische Sätze, in einfache Worte wandeln. Auch das Ende würde ich weglassen, falls ihr das Buch doch lesen wollt. Ich bin nicht Sigrid Löffler, versuch es aber trotzdem. 😉

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Hellwach ~ Hilary T. Smith

Hellwach ~ Hilary T. Smith
Hellwach ~ Hilary T. Smith

Hellwach wird man beim Anblick des Covers. Oder macht es eher betrunken? Wen man es lange ansieht, wird einem ein wenig schwummerig und wenn man die erste Seite liest, ist man high. Zumindest wenn man es in Amsterdam liest. 😉  Hauptprotagonistin Kiri ist high, sie ist verrückt und ich scheine gerade in diesen Lesestunden perfekt zu ihr zu passen. Bücher finden uns eben immer wieder, „Hellwach“ hätte es nicht besser treffen können.

Wer mich kennt weiß, dass ich verrückte Bücher mag, das ich vor allem Bücher mag die anders sind, sagen wir abgedreht und doch tiefgründig berührend.

Ist Hellwach ein solches Buch mit einer knallbunten Wörterexplosion?

Kiri habe ich von Anfang an gleich ins Herz geschlossen. Sie ist ein munteres Mädchen, was nicht auf den Kopf gefallen ist. Sie sagt was sie denkt und sie schmeißt gerade den ganzen Haushalt alleine und kümmert sich um den Garten. Ihre Eltern sind verreist und sie kann sich nun in diesen Wochen beweisen.

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Das Bild aus meinem Traum

Das Bild aus meinem Traum ~ Antoine Laurain

Das Bild aus meinem Traum

Nach „Liebe mit zwei Unbekannten und Der Hut des Präsidenten ist Antoine Laurain erneut auf dem Buchmarkt zu finden. Wir Leser treffen auf Protagonist Pierre-François, einen leidenschaftlichen Sammler. Er liebt alte Gegenstände, da diese mit Geschichten verbunden sind, die nie in Vergessenheit geraten dürfen. Am liebsten möchte man sich gleich zu ihm setzen, ein Glas Whisky in der Hand und ihm sein Ohr schenken.

Doch Pierre-François ist umtriebig, denn er hat ein Gemälde entdeckt, auf dem er selbst zu sehen ist. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Werk führt ihn zu Gräfin Mélaine de Rivaille. Ihr Graf von Mandragore ist verschwunden und kein anderer als Kunstsammler Pierre-François wird als der verloren geglaubte erkannt. Das Dorf in Burgund wird zum Start in ein neues Leben.

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[Original] Die Schöne und das Biest

Die Schöne und das Biest ~ Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve

Es gibt ja so viel von der Schönen und dem Biest – es gibt den Disneyfilm, den wohl alle kennen (außer ich), über die Kinoleinwände flimmert die Neuverfilmung, die wohl auch fast alle kennen (außer ich) und es gibt Musicals und Hörspiele und ACHTUNG – es gibt DAS BUCH und zwar im Original!

An mir ist der Disneyfilm vorbei gegangen, ich hatte nie so richtigen Kontakt mit Belle und dem Biest. Mit der Ausgabe vom Coppenrath Verlag sollte sich das nun ändern. Zumal wollte ich die Charaktere so kennenlernen, wie sie Autorin Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve im Jahr 1740 erschuf.

Kennt ihr die Disney-Variante oder kennt ihr das Original?

Ich habe mich diesem zeitlos-romantisch-französischen Volksmärchen im Original genähert und das Lesen in dieser Prachtausgabe sehr genossen.

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Literamix – 1% Buch, 99% ohneBuch

Literatmix

Ach Leute, was hab ich gerade Lust einfach mal kreuz und quer zu schreiben. So eine kleine Fingerübung, einfach frei von der Leber weg und mal nur 1% Buch und 99% ohneBuch – willkommen zum Literamix. Lange habe ich keinen Eintrag mehr in der kleinen Kategorie Literatwo-Buch-Woche“ hinterlassen, jetzt aber.

Wer sich fragt, warum nur 1% ohne Buch – hm…dem sei gesagt, ich lese ja nicht nur und die letzten Tage waren irgendwie voller bunter, verrückter, lustiger, aber auch ernster, trauriger und verzweifelter Ereignisse. Ihr kennt das – so ist das Leben – jeder Tag ist ein Überraschungsei. Hier im Beitrag geb ich nicht mein Leben preis, aber ein paar Dinge möchte ich euch erzählen, vorwiegend lustiger und lebensfroher Natur. Ich oller Optimist 😉

#wasichsolese

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Sieben Minuten nach Mitternacht

Sieben Minuten nach Mitternacht ~ Patrick Ness

Sieben Minuten nach Mitternacht, zeigt die Uhr.

„Wow…ein unfassbares Meisterwerk!“ sagte ich nach dem Lesen zu Arndt von Astrolibrium. Er hat mir das Buch geschickt, nachdem er es begeistert gelesen hat. Ich sollte es lesen, meine Meinung war gefragt, zumal er das Gelesene teilen, darüber sprechen wollte. Schließlich interviewte er Autor Patrick Ness zum Buch und schreibt über die emotionale Vorgeschichte.

Wir schreiben nun das Jahr 2017 und die Worte, die ihr gerade gelesen habt, verfasste ich vor 6 Jahren. Heute sollt ihr diese Worte endlich lesen können, mit dem Wissen im Kopf, dass die Verfilmung ab 4. Mai 2017 über die Kinoleinlwände flimmert. Heute nun die Worte zum Buch.

In Sieben Minuten nach Mitternacht…

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