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Eine Autorin – ein Rätsel – die Auflösung – Brigitte Riebe

Das dritte Autorenrätsel von Literatwo strebt seiner Auflösung entgegen und wir haben uns einmal mehr über die enorme Resonanz gefreut. Eigentlich waren wir der Meinung, dass es wirklich mit unseren Tipps kaum lösbar ist, aber es scheint in Zeiten moderner Medien möglich zu sein, auch dieses Rätsel zu knacken – und wir wissen es: Ihr seid Profis! Unbestritten!

Unsere gesuchte Münchner Autorin ist die vielseitige und renommierte Schriftstellerin BRIGITTE RIEBE. In der speziell erstellten Assoziations-Wortwolke könnt Ihr all die Begriffe sehen, die aus dem Rätsel heraus mit ihr verbunden werden können. Kompliment an alle Teilnehmer – keine einzige falsche Lösung liegt uns vor und sehr nette Mails haben wir erhalten. Wir werden die Rätselserie fortsetzen!

Die Brigitte Riebe Assoziations-Wolke
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Jacob beschließt zu lieben

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In der Weltliteratur gibt es einen Jungen, der beschloss nicht mehr zu wachsen, um dem Irrsinn der Welt zu entfliehen. Mit einer Trommel aus Blech bewaffnet wird er zum Symbol der Verweigerungshaltung gegenüber dem Unabwendbaren. Oskar Matzerath beschloss ein Kind zu bleiben. Die Blechtrommel gelangte zu Weltruhm.

Jacob beschließt zu lieben

Ungewöhnlich mutet der Titel des Romans von Catalin Dorian Florescu an. Rational eine emotionale Ebene anzustreben scheint ebenso unmöglich, wie sich dem Wachstum zu verweigern. Assoziativ gehen Jacob und Oskar Hand in Hand durch die gleiche Epoche der Weltgeschichte – jeder auf seine Weise, unverwechselbar – in meinem Herzen jedoch eng miteinander verbunden. Nicht nur der gemeinsame Geburtszeitpunkt Anfang der zwanziger Jahre und die Erzählperspektive Anfang der fünfziger Jahre, auch die näheren Umstände der Geburten lassen mich die Nähe der beiden Protagonisten zueinander fühlen.

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BOY 7 – Ein Roman wirft eine Frage auf…

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Stell Dir vor, du kommst auf einer glühend heißen, kahlen Grasebene zu Dir und Du weißt weder, wohin Du unterwegs bist, noch, woher Du kommst.

Du weißt nicht einmal, wie Du heißt. Die einzige Nachricht auf Deiner Mailbox stammt von Dir selbst:

„Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei.“

Wer bist Du? Wie bist Du hierhin geraten? Und wem kannst Du vertrauen?

Diese Einleitung in Verbindung mit dem appetitanregenden Klappentext haben Literatwo dazu gebracht, BOY 7″ gemeinsam zu lesen und zu einem wichtigen Gesprächsthema zu machen. Inhaltlich wäre es fatal, zu viel zu verraten – jedenfalls an dieser Stelle. Man sollte sich auf das Buch einlassen, der Konstruktion der Geschichte vertrauen und sich dann  jedoch nicht wundern, wenn sie zupackt. Die Handlung – unnachgiebig!

Unsere Rezensionen haben wir gleichzeitig zu diesem Bericht im Forum Lovelybooks eingestellt, um einen voneinander unabhängigen Blick auf den Roman zu ermöglichen. Viel wichtiger ist uns in diesem Zusammenhang allerdings die zentrale Leistung des Buches und die Gedanken, die es bei uns ausgelöst hat!

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BIBLIOMANIE – Krisenintervention in Leipzig mit Literatwo

Als leidenschaftliche Leser würden wir uns gerne bezeichnen, als Freunde und Liebhaber der Literatur – und doch stellen wir selbst in den tiefen Abgründen unserer buchigen Seele Veränderungen an uns fest, die man als Außenstehender durchaus als krankhaft bezeichnen könnte. Alles Humbug, denkt Ihr vielleicht, oder ist doch ein Körnchen Wahrheit an der Sichtweise unbeteiligter Dritter?

Ist es Euch noch nie passiert (und ich frage wirklich: noch nie), dass Ihr zum „Herr der Ringe“-Wesen Gollum mutiert, wenn jemand freundlich fragt: „Uiii – schönes Buch – leihst Du mir das mal aus?“ Habt Ihr Euch jemals selbst im Spiegel betrachtet, wie sich Eure Mimik bei dieser Frage verzerrt, sich der Puls beschleunigt, Ihr das Buch krampfhaft hinter Eurem Rücken versteckt und leicht sabbernd zur Antwort gebt „Meiiiiiin Schatz…“?

Die vielfältigen Krankheitsbilder der Bibliomanie könnt Ihr in meinem aktuellen ärztlichen Bulletin auf dem Blog.Lovelybooks studieren. Ebenso die Mutationen, die sich in den Lesern des 21. Jahrhunderts manifestiert haben:

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Coelhomania oder eher doch nicht…

dermagierPaulo Coelho´s Biografie gibt es seit einiger Zeit unter dem Titel „Der Magier“ in den Buchläden zu kaufen. Endlich! –  oder auch nicht? Ich habe mich darauf gefreut und war stolz, das wohl von vielen heiß ersehnte Buch auch in den Händen zu halten. Meinen Erwartungen waren groß, genau wie die von Bri – Lovelybooksuserin. Wir haben wohl gleichzeitig angefangen zu lesen und uns auf das große Werk gestürzt. Gemeinsam haben wir mit 93 weiteren Lovelybooksusern in der Gruppe „Diskussionsgruppe zu Paulo Coelho“ diskutiert. Viele hauchdünne Seiten, vollgepackt mit Worten in kleiner Schrift.

Auf ging es in das Coelho-Leseabenteuer. Seite um Seite tiefer in Coelhos Leben blicken, Seite um Seite mehr von dem weltbekannten Schriftsteller erfahren, Seite um Seite ganz persönlich das bisherige Bild von Coelho in unseren Köpfen ausbauen oder verändern.

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Die Medica von Bologna – eine Gastrezension von Kubine

„Die Medica von Bologna“ Wolf Serno

Im Bologna des 16. Jahrhunderts wächst die kleine Carla auf. Durch ein Feuermal, das Zeichen der Sünde, gezeichnet, muss sie auch immer auf der Hut vor der Inquisition sein. Das lernt sie schon von klein auf an. Aber Carla ist neugierig auf die Welt – und sehr wissbegierig. Als ihre Mutter schwer erkrankt, wächst in ihr der Wunsch, einmal Ärztin zu werden. Ein aussichtsloser Wunsch, war den Frauen der damaligen Zeit doch das Studieren verboten. So bleibt ihr nur übrig als Hilfsschwester in einem Kloster zu arbeiten.

Ein bisschen Einblick ins Medizinstudium erhält sie trotzdem, durch Marco, ihren Verlobten. Sie löchert ihn mit Fragen, will alles wissen und erfährt zu ihrem Leidwesen aber recht wenig. Als sie einen Weg findet, heimlich an den Vorlesungen teilnehmen zu können, verliebt sie sich in Gaspare Tagliacozzi, den sie später auch persönlich kennenlernt. Carla darf ihm sogar bei Nasenrekonstruktionen assistieren. Als Gaspare sie mit einem wichtigen Auftrag nach Venedig schickt, in dem gerade die Pest herrscht, zögert sie nicht lange. In Venedig lernt sie Latif kennen, einen Eunuchen, der aus seinem Heimatland geflohen ist. Geschickt sorgt er dafür, dass Carla ihn als ihren Diener mit nach Bologna nimmt. Dort angekommen wird sie von Gaspare tief verletzt und ihre medizinischen Kenntnisse bringen sie an den Rand des Abgrunds. Wird es ihr gelingen, ihre Profession als Medica auszuüben und ihr privates Glück zu finden?

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Unser Jakobsweg im Januar

Jakobsweg-Januar

Auch wenn nicht jeden Tag der Jakobsweg hier auf dem Blogprogamm steht, ist er dennoch weiter im Gespräch und wir sind aktiv.

Monatlich wird es jetzt hier unser aktuelles Jakobswegkalenderblatt geben. Der Kalender ist heilig, denn den haben wir uns in Hof – dem  magischen Jakobswegort an dem wir uns gern begegnen – am gleichen Tag geholt, als wir die Kirche mit der Tafel entdeckt haben. Ihr wisst nicht mehr wie die aussah? Schaut mal hier: Magisch – ein Weg verfolgt uns.

Hier mal ein Rückblick was im Monat Januar bei uns so passierte.

Ganz persönlich ist es gleich zu Beginn des Monats Januar geworden, denn ich habe zwei wunderschöne Geschenke von meinem Lesebienchen bekommen.

Neben einem Taschenwärmer für eventuelle kalte Tage auf dem Jakobsweg, habe ich von ihr „Der Jakobsweg“ von Shirley MacLaine bekommen. Sie ist ihre absolute Lieblingsschauspielerin, außderdem auch Railys, und sie meinte, da ich ja in Sachen Filme nicht immer up to date bin und selten mitreden kann, sollte ich doch wenigstens etwas literatisches von ihr haben. Dem stimmt auch Raily zu und daher gibt es nun eine weitere Verbindung zwischen Raily, mir und dem Jakobsweg. So muss es sein.

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