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[Zwillinge] „Zertrennlich“ ~ Saskia Sarginson

"Zertrennlich" - literatwoisches Lagerfeuer
„Zertrennlich“ – literatwoisches Lagerfeuer mit Zwillingsflamme

Es gibt Bücher, über die muss man einfach ganz dringend reden. Ihr kennt das sicher, oder?

In Zerbrechlich (Script 5) spielt ein Zwillingspärchen die Hauptrolle – nicht das erste Buch für mich, denn mit Zwillingen kenn ich mich inzwischen aus, ein wenig jedenfalls. Wer Literatwo verfolgt, kennt sicher die ein oder andere Zwillingsaktion, wenn nicht, dann guckt mal HIER.

Dieser Roman aus der Feder von Saskia Sarginson hat in mir von Seite zu Seite Redebedarf ausgelöst. Die große weite Bücherwelt hält viele Überraschungen bereit und die liebe Monika Souren – seit wenigen Tagen waschechte Buchhändlerin – ließ ihre Leseaugen genau am selben Tag über die Romanseiten gleiten. Gesucht und gefunden und das innerhalb weniger Stunden.

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„Mein Herz schlägt für uns beide“ von Suzi Moore aus Sicht von Zwillingen

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“Meine Schwester starb am 1. März, und das war richtig blöd. Immerhin war das mein Geburtstag. Es war unser Geburtstag. Laura war mein eineiiger Zwilling.”

“Es passierte ganz schnell…”

Diese ersten Zeilen aus dem Kinderroman „Mein Herz schlägt für uns beide von Suzi Moore (CBJ) haben wir bis heute nicht vergessen. Zu sehr hat uns dieses Buch nachhaltig beschäftigt und zu intensiv war der Meinungsaustausch mit der Autorin vor und nach dem Schreiben unseres Artikels. Die einzigartige Erzählperspektive aus Sicht der neunjährigen Emma, deren Zwillingsschwester am gemeinsamen Geburtstag stirbt, hält uns bis heute gefangen und hat in der Buchvorstellung von Literatwo für tiefe und aufrichtige Worte gesorgt.

Und doch fehlte uns ein ganz besonderer Blick auf das emotionale Geschehen. Wie würden Zwillinge auf den Roman reagieren? Wie plausibel und greifbar würde das Erzählte für Menschen sein, die durch ein ganz besonderes Band miteinander verbunden sind? Wir mussten nicht lange suchen, denn dies ist nicht der erste Roman, bei dem wir uns diese Frage stellten.

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Eva Mozes Kor – ein Zwilling von heute nimmt Stellung – LISI

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Auf den heutigen Tag haben (nicht nur) wir sehnsüchtig gewartet. Unser SchreibLeseProjekt „Gegen das Vergessen“ hat unsere innige Herzensangelegenheit in den vergangenen Wochen zu Artikeln werden lassen. 

Eva Mozes Kor und ihr bewegendes Buch „Ich habe den Todesengel überlebt“ machte den Auftakt in diesem Jahr und wir wollten das Buch gerne an einen Zwilling weitergeben, um den Blickwinkel Evas um die Sichtweise eines Zwillings aus dem 21. Jahrhundert zu erweitern. Dank unserer Freunde in Facebook und einiger schöner Zufälle konnten wir im Artikel über Gedankenketten bekannt geben, dass LISI das Buch erhält. Besonders froh waren wir, als wir bemerkten, dass sie selbst bloggt und auch gerne bereit war, das Buch zu besprechen.

Gestern erreichte uns die freudige Nachricht, dass sie eine Besprechung veröffentlicht hat. Wir sind berührt und bewegt… haben immer wieder gelesen und zeigen in kurzen Auszügen, was LISI gelungen ist… zu ihrem vollständigen Artikel gelangt ihr über die angelegten Verlinkungen:

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Someone New ~ Laura Kneidl

Someone New ~ Laura Kneidl

Das du „Someone New“ jetzt auch hier findest, fühlt sich für dich vielleicht ungewohnt an. Allerdings auch für mich, denn mit dem neuen Roman von Laura Kneidl bin ich lesetechnisch wie das Rotkäppchen vom Weg abgekommen. Seit wann lese ich denn New Adult? Schuld ist der Hype auf Instagram, das muss ich ganz klar zugeben. Meine Neugierde hat dazu ihr übriges getan und schon stand ich in der Buchhandlung und umklammerte das Buch aus dem Hause LYX.

Das ist doch sicher so ein Romanschwaches Mädchen trifft auf geilen Hengst“ oder? Ja, so wurde in der Buchhandlung gescherzt und gealbert, was man doch durchaus mal machen kann. Und? Ist das genauso ein Roman?

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Offline ist es nass, wenn’s regnet ~ Jessi Kirby

Offline ist es nass, wenn’s regnet ~ Jessi Kirby

Wann warst du zum letzten Mal offline? Bist du etwa eine Influencerin, so wie Mari im neuen Roman von Jessi Kirby, die ständig online ist und Likes sammelt? Oder gehst du gern mal dauerhaft offline, um das Leben richtig genießen zu können? Vielleicht hast du aber auch schon deine OOM – Offline-Online-Mitte gefunden? Ich bin auf einem recht guten Weg dahin. Bevor ich dir aber erzähle, wie der aussieht, stelle ich dir Mari vor. (mehr …)

365-Tage-Projekt ~ 2019

Seit dem 03.08.2014  gibt es das 365-Tage Projekt und auch in diesem Jahr halte ich jedes Buch fotografisch fest und notiere den Zeitraum, in dem ich es gelesen habe.

Und ganz NEU: ihr könnt jetzt direkt von den Bildern in den Artikel zum Buch springen.

Viel Freude beim Durchstöbern meines Büchertagebuches ~ Eure Bini

VOX ~ Christina Dalcher

VOX ~ Christina Dalcher

Nur noch 100 Wörter am Tag sprechen? Ganz ehrlich, schon vor dem Frühstück wäre mein Kontingent aufgebraucht und ich dürfte dann den restlichen Tag nichts mehr sagen, es sei denn, ich nehme immer stärker werdenden Stromschläge meines Wortzählers am Handgelenk in Kauf. Ich rede viel zu gern, viel zu viel und vielleicht auch zu viele unnütze Wörter – aber das macht mich aus und ohne Wörter wäre ich nicht mehr ich. Noch schlimmer wäre dann allerdings, wenn ich nicht mehr arbeiten gehen dürfte und nur noch Hausfrau sein müsste. Männer dürfen ihre Träume und Berufe leben – Frauen nicht (mehr)…

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Die Mitte der Welt ist eine Bibliothek?

Die Mitte der Welt ~ Andreas Steinhöfel

„Die Mitte der Welt“ ist für Phil auf jeden Fall eine Bibliothek und diese befindet sich in seinem Zuhause namens Visible. Visible = sichtbar / und das für alle Bewohner der Stadt, auch Kleine Leute genannt. Unklar ist, wie viele Fenster und Zimmer das große Haus hat – klar ist allerdings wer darin wohnt. Phil, seine Zwillingsschwester Dianne und Mutter Glass. Die Stadtbewohner tuscheln über die merkwürdige Familie – den schwulen Phil, die sonderbare Dianne und die männerverschlingende Mutter die sich eher wie eine Jugendliche benimmt.

„Verrückt ist, dass Glass, Dianne und ich nicht nach den Regeln der Kleinen Leute leben, dass jeder von uns Grund genug hat, sich als Außenseiter zu empfinden, dass wir so viel mehr miteinander gemein haben als nur das Blut, das durch unsere Adern fließt, und dass es uns trotzdem unmöglich ist, miteinander zu reden.“ (Seite 270)

Glass bringt zwar ständig neue Männer mit, aber diese können noch längst nicht den fehlenden Vater ersetzen. Phil beschäftigt es sehr, wer sein Vater ist, doch seine Mutter gibt keine Informationen preis. Seine beste Freundin Kat bekommt Konkurrenz, als Nicholas neu an die Schule kommt. Phil verliebt sich und Nicholas ist keinesfalls abgeneigt. Aber ist es wirklich Liebe? Und was passiert noch?

Visible = sichtbar

War es das jetzt schon, Andreas Steinhöfel? Mal ehrlich – so richtig spannend und/oder gefühlvoll klingt das jetzt nicht. Oder was sagst du? Moment, klick mal noch nicht weiter, sondern lies, was ich zum Roman zu sagen habe, denn ich bin auf jeden Fall angetan. Wir schreiben jetzt das Jahr 2018 und das eigentliche Ersterscheinungsjahr ist 1998. Ich habe auch gestaunt und noch mehr, als ich gehört habe, dass es sogar schon eine Verfilmung gibt und dass das Buch schon viele kennen. Schon aus diesem Grund musste ich zur Neuauflage aus dem Hause Carlsen greifen und außerdem hat mich der Autor bereits mit „Anders“ begeistert.

Ich habe alles richtig gemacht, so meine Feststellung nach dem Lesen. Wie das geht? Du schlägst den Roman auf und lässt dich einfach in die fiktionale Geschichte fallen, ohne Fragen zu stellen. Einfach lesen und abtauchen auf eigenen Gefahr, ohne irgendwelche Analysen. Mir ist das bestens gelungen und Phil ist so ein netter Kerl, das er mir umgehend ans Herz gewachsen ist. Dianne ist da schon etwas spezieller und das die Mutter das absolute Highlight ist, kannst du dir ja denken.

Die Mitte der Welt ~ Andreas Steinhöfel

„Liebe ist ein Wort, das du nur mit blutroter Tinte schreiben solltest. Liebe treibt dich dazu, die seltsamsten Dinge zu tun. Sie lässt dich regenbogenfarbene Bonbons verteilen, lässt dich in roten Schuhen durch die Straßen tanzen und sie schreckt nicht davor zurück, dich nachts mit blutenden Händen Gräber in paradiesische Gärten hacken zu lassen. Liebe schlägt dir tiefe Wunden, aber auf eine ihr eigene Art heilt sie auch deine Narben, vorausgesetzt, du vertraust ihr und gibst ihr die Zeit dazu.“ (Seite 450/451)

Andreas Steinhöfel schreibt besonders, seine Charaktere sind durchgehend besonders und auch alle Handlungen, die ganze Geschichte, ist besonders. Normalität findet im Roman „Die Mitte der Welt“ nicht statt. Das Buch möchte nicht in eine Schublade gesteckt und auch keinem Lesealter zugeordnet werden, darum betitel ich es einfach als den besonderen Roman der für deine besondere Lesezeit gedacht ist.

Eine ganz besondere Mitte

Mich hat das Buch in eine Art Lesestrudel gezogen. Ich konnte nicht wirklich auftauchen, ich bin mit Phil in der Gegenwart unterwegs gewesen, habe aber auch zurück geblickt. Viele Nebengeschichten bilden das Grundgerüst und nach und nach ergeben sich die Zusammenhänge und die Tatsachen kommen ans Licht. Ein breites Spektrum an Gefühlen begleitet und Leser. Wir schwanken – so mag ich es benennen. Wir lieben, wir hassen, wir gehören nicht richtig dazu, obwohl wir mittendrin sind und wir vertrauen genauso viel, wie wir misstrauen. Und ja, wir zweifeln und haben Angst und doch glauben wir und hoffen, erschrecken uns und zwischen Naivität und Selbstvertrauen liegt so viel Atemluft.

Autor Steinhöfel ist bekannt, besonders zu schreiben und seine Charaktere sind auffällig und trotzdem macht er diese auffälligen Besonderheiten die in unserer Gesellschaft als nicht normal angesehen werden, nicht zum Mittelpunkt des Buches. Er nimmt brisanten Themen ganz unauffällig die Luft und dieser Kniff macht seinen Roman aus.

Seine Protagonisten nehmen uns mit und erzählen uns ihre Geheimnisse, wachsen an unserer Seite und dann – les selbst…

Auch wenn ich Nachwörter nicht wirklich mag, da ich gern nach dem letzten Wort das Buch schließe, ist hier das Nachwort wohl die Krönung. Andreas Steinhöfel rückt auf den letzten Seiten namens „Die Wahrheit hinter der Fiktion“ seine Wort in ein ganz anderes Licht und öffnet uns Lesern noch eine zusätzliche Ebene, eine andere Mitte der Welt. STARK!

Eure
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König der Marionetten ~ Joanne Owen

König der Marionetten ~ Joanne Owen
König der Marionetten ~ Joanne Owen

Dong. Dong. Dong.

Die astronomische Uhr auf dem Altstädter Ring in Prag schlägt fünf. Davor steht Milena Prochazka, hat die Hände tief in den Taschen ihres roten Mantels und wartet auf ihren Freund Lukas. Eigentlich sollte er schon längst da sein. Während Milena wartet, schweifen ihre Gedanken ab und sie denkt wie jeden Tag an ihre geliebte Mutter. Ludmilla, ihre geliebte Maminka, ist verschwunden und auch ihr Vater ist nicht mehr bei ihr. Sie lebt bei ihrer Oma, Baba, die für sie sorgt, genau wie ihre beiden Tanten Tereza und Katerina.

Milena gibt die Hoffnung nicht auf, ihre Mutter wieder zu treffen und sucht den transparenten Faden, der sie zu ihr hin führt. Sie geht die Zelezna-Straßen entlang, denn auf dieser befindet sich ihr Lieblingsplatz: „Das Haus der schönen Träume“, das Marionettentheater ihres Vaters. Doch ihre volle Aufmerksamkeit hat das Plakat, was sie dort vorfindet. Ein Meister der Marionetten ist in der Stadt, ein Wandertheater. Ihr Herz füllt sich mit Freude und sie hat Sehnsucht nach einem Stück mit vielen Marionetten und will unbedingt diese Aufführung sehen. Plötzlich spricht eine Stimme zu ihr. Eine Person, so groß wie ein Riese und mit leuchtenden Augen, sieht sie an. Der Meister der Marionetten. Seit dieser Begegnung ziehen die unsichtbaren Fäden an Milena, denn der Meister und seine Zwillinge Zdenko und Zdenka haben keine guten Absichten mit ihr und ganz Prag.

Marionetten sind Macht, Legenden die Zukunft

König der Marionetten ~ Joanne Owen
König der Marionetten ~ Joanne Owen

Der 12. bis 18. Januar 1898 ist ein wirklich besonderer Zeitraum. Sieben Tage voller Abenteuer, sieben Tage die Stadt Prag, sieben Tage voller Hoffnung, sieben Tage lauert die Gefahr.

Danke Joanne Owen, danke Mutt Ink. Dieses Romandebüt ist nicht nur inhaltlich besonders und unnachahmlich, nein, auch das Buch selbst und jede einzelne Seite ist ein wahres Meisterwerk. Schon anhand des Gewichtes des Buches merkt man, dass es in seinem Inneren viel bereit hält.

Ein malerischer Blick über die Stadt, ein Überblick über den Inhalt und über die Mitwirkenden im Roman ist der erste Vorgeschmack. Der Hauptteil überschlägt sich förmlich. Die Illustrationen von Mutt Ink sind mit Liebe gemacht, sogar persönliche Gegenstände und Unterlagen der Autorin sind Bestandteil. Verschnörkelte Seitenzahlen, ein Rezept, kurze Geschichten und Briefe sind gerade erst der Anfang von dem, was den Leser als Bonus erwartet. Obwohl man am Ende des Buches noch ganz umgarnt von den Fäden ist, wird man noch tiefer in das Geschehen gedrückt, indem der Anhang Hinweise zur Aussprache bereit hält, tschechische Nachnamen erklärt sowie die Stadt Prag und die Marionettentradition tief in das Holz des Lesers schnitzt.

Etwas gruselig ist es trotzdem. 😉

Eure
König der Marionetten ~ Joanne Owen

[Eins] Zwei Schwestern. Ein Körper.

Eins ~ Sarah Crossan

Eins.

Wir sind eins. Wir sind Tippi und Grace. Wir sind Freaks. Uns glotzen die Leute an und vor allem grübeln die Leute über uns. Das stört uns am meisten. Wir sind Ischiopagus Tripus-Typ – zwei Köpfe, zwei Herzen.

In etwa so haben sich mir die Zwillingsschwestern vorgestellt. Und zurecht kann ich sagen, dass dieses Buch der absolute Wahnsinn ist. Es ist eine Perle der Jugendliteratur und aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass das Buch für den deutschen Jugendliteraturpreis 2017 nominiert ist. Und nein, es ist aus meiner Sicht kein sogenanntes „Problembuch“, es ist mehr als lesenswert, es ist lustig, es ist wichtig, es ist verdammt cool und ja klar, es ist auch traurig, aber das darf es.

Aber lasst mich doch ein wenig mehr über die Schwestern erzählen und vor allem über die Aufmachung des Buches – die ist nämlich genauso andersartig und einmalig wie die Schwestern selbst. Wusstet ihr überhaupt schon, dass der Verlag Mixtvision so grandiose Literatur auf Lager hat? Ich gestehe, dass ich mir dessen bewusst war, allerdings nur im Bereich der Bilderbücher. Sehr schwach von mir, aber nun habe ich gelernt und ihr auch. 😉

Kein Problembuch

Als ich das Buch öffnete, habe ich mich kurz erschrocken, denn es sieht überhaupt nicht aus, wie ein Roman eigentlich aussieht. Die ersten Seiten sind schmal beschrieben, nur das Wort, der Monat „August“ begrüßt uns auf der ersten Seite. Auf der nächsten finden wir ein Kapitel, welches mit „Schwestern“ überschrieben ist und wie ein kurzes Gedicht aussieht. Und so geht es weiter. Kurze aber kräftige Kapitel die wie Gedichte aussehen, linksbündig angeordnet sind. Schnell hat man sich daran gewöhnt und in diese „Kapitelart“ verliebt. Schon vor dem ersten Öffnen besticht der klare und feste Umschlag. Macht man ihn ab, trennt man die Schwestern. Bewegend, anders, Gänsehaut.

Eins ~ Sarah Crossan

Ich denke, es geht euch ähnlich wir mir und ihr habt bisher auch noch nicht die Erfahrung gemacht, wie es ist, mit einem anderen Menschen im gleichen Körper zu stecken. Es ist nicht so einfach, wie in einem Körper, klar, aber es geht und die Schwestern Grace und Tippi leben sonst so wie wir auch. Sie lachen, sie lieben, sie haben die ganz normalen Probleme, wie alle anderen Jugendlichen auch, sie testen sich gern aus und genießen so gut es geht.

Eine Schwester hilft der anderen und es ist überhaupt ein Glück, dass beide am Leben sind. Doch von Tag zu Tag wird es schwieriger, so zu leben. Die Schwestern müssen über eine Trennung der Körper nachdenken, wenn beide bei Gesundheit bleiben wollen. Eltern, Freunde und natürlich Grace und Tippi werden auf eine harte Lebensprobe gestellt. Es bedarf großen Mut…

Berührend – andersartig – einfach groß!

Was für ein berührendes und andersartiges Buch. Es hat mehr als 415 Seiten, aber wisst ihr was? Ich habe es komplett hintereinander gelesen. Durch die wirklich schmal bedruckten Seiten, kann man nicht aufhören. Und nein, man hätte es nicht enger und somit nur auf 200 Seiten drucken können – glaubt mir. Es muss so sein, wie es ist und derzeit ist es das wohl beeindruckendste Jugendbuch, was ich gelesen habe. Beeindruckend, wirklich beeindruckend und ja, ich habe am Ende so verdammt geweint und das muss so und das darf ich hier auch sagen. Warum, solltet ihr dringend selbst herausfinden.

Ihr werdet eine fantastische Zeit mit den Zwillingen verbringen, das verspreche ich euch! Werdet EINS.

Eure
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