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Kategorie: Binea – Artikel

Briefe vom Weihnachtsmann

Briefe vom Weihnachtsmann

Vor zwei Jahren war dieses Buch schon aktuell und ich glaube, dass es in zwei Jahren immer noch aktuell sein wird. J. R. R. Tolkien wird zum Klassiker und verankert sich fest neben Charles Dickens im Regal.

Die Briefe vom Weihnachtsmann sind in einer Prachtausgabe erschienen und nun steht auf der Verlagsseite „leider vergriffen“. Ohje…das ist mehr als schade. Aber aufgepasst – denn die Briefe sind nicht ganz vergriffen, sie haben sich lediglich ein neues Gewand zugelegt.

Wer sich die damalige Prachtausgabe gesichert hat, hat definitiv in ein Buch investiert, was strahlt und glitzert und vom Format her besonders ist. Hardcover, illustriert, gut in der Hand liegend – hier bleibt das Schwärmen nicht aus. Aber auch das neue Gewand kann sich sehen lassen, denn auch wenn der äußere Glanz fehlt, ist der Tolkien-Zauber innen dennoch zu spüren.

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Aklak – Spuren im Schnee

Aklak - Spuren im Schnee
Aklak – Spuren im Schnee

Spuren im Schnee? Aklak?

Oh, oh… Wenn wir Spuren im Schnee sehen, aber den kleinen Eskimo Aklak nicht, dann, dann…

Moment, erstmal stelle ich euch den kleinen Aklak vor. Er ist ein neugieriger Eskimojunge mit vielen tierischen Freunden und er ist gerade in einer schwierigen Phase – er hört schlecht. Zumindest, wenn seine Mutter ihm wichtige und mahnende Worte mit auf den Weg gibt. Aber das ist wohl nicht nur bei kleinen Eskimos so.

Es herrscht ein starkes Schneetreiben und Aklak ist unterwegs. Eigentlich wollte er sich mit seinen Freunden treffen. Er wartete und wartete und als keiner kam, ging er den Spuren nach, die er im Schnee entdeckte. Sein Husky Tuktuk versuchte ihn abzuhalten, aber was Aklak machen mag, macht er auch. Außerdem stammen die Spuren doch nicht von dem großen Eisbär, sondern von einem kleinen. Aklak mag ihn so gerne mal sehen.

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Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg
Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Am Arsch vorbei, aber trotzdem kein Arschloch

Als ich den Titel des Buches sah, musste ich innehalten und schmunzeln. Tage später erzählte ich im Job von dem Titel, da das Thema gerade gut passte und schon informierte uns eine Kollegin über den groben Inhalt und letztendlich musste ich es lesen. 😉

Wir denken wohl alle, dass wir locker sind, aber wir sind es nicht. Alexandra Reinwarth dachte, dass sie auch locker ist, doch dann war das Fass voll und sie sagte zu ihrer Freundin kurzerhand die Worte: „Fick dich“. Dabei ist sie überhaupt nicht der Fick-dich-Typ. Die zwei Worte waren der Start in ein neues Leben, in ein befreites Leben und die Autorin zeigt uns auf knappen 190 Seiten wie einfach es ist, sich Dinge und Leute am Arsch vorbei gehen zu lassen. Und ganz wichtig: dabei aber selbst nicht zum Arschloch zu werden.

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Weihnachtszauber im Wichtelland

Weihnachtszauber im Wichtelland
Weihnachtszauber im Wichtelland

Weihnachtszauber im Wichtelland

Auch in dieser Nacht war Wichtel Ratzepüh wieder unterwegs. Er huscht nachts von Kind zu Kind und sammelt deren Träume ein. Gedankenlesen kann er gut. In der Weihnachtswerkstatt kommen die Wünsche in Seifenblasen. In diesen gelangen die Wünsche zum Weihnachtsmann. Die Wichtel haben viel zu tun und sind emsig am Arbeiten.

Und dann passierte es. Wichtel Wachmütz schläft beim Aufpassen auf die Wunschseifenblasen ein. Als er aufwacht, sind alle Seifenblasen weg. Ohje – welch Unglück. denn Weihnachten naht. Der Weihnachtsmann wird schimpfen. Wer hat nur die Wunschseifenblasen gestohlen.

Nur Edgar Eiszapf kann in Frage kommen. Diesem Bösewicht ist der Diebstahl zuzutrauen. Und er war es auch. Er hat die Wunschseifenblasen nicht nur gestohlen, sondern auch eingefroren.

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Das Geheimnis des Mondes

Das Geheimnis des Mondes
Das Geheimnis des Mondes

Seht ihr den Mond?

Heute ist der 07. Dezember und wenn ihr heute Abend den Mond sucht, werdet ihr ihn als zunehmenden Halbmond vorfinden.

Aber mal ehrlich – warum ist denn Mond immer wieder anders? Kennt ihr das Geheimnis des Mondes?

Die Tiere im Wald schauen jede Nacht nach dem Mond. Sie kennen ihn genau. Aber sie streiten sich dennoch, denn jedes Tier ist der Meinung, alles über den Mond zu wissen. Jeder hat eine Erklärung parat und ist sich sicher, dass er Recht hat. Speziell, wenn es um das Aussehen des Mondes geht.

Die Eule sagt, dass der Mond tellerrund ist. Der Fuchs widerspricht und meint, dass er aussieht wie ein Ball, dem man ein wenig Luft ausgelassen hat. Das Wildschwein meint aber, dass er wie eine geviertelte Melone aussieht. Der Bär hat noch eine viel rechthaberische Meinung. Die Tiere streiten und streiten. Storch Adebar will schlichten…

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Geheimnis in Weiß

Jef
Geheimnis in Weiß

Geheimnis in weiß?

Das Weihnachtsfest naht und ihr sucht dringend noch einen Kriminalroman der dazu noch weihnachtlich ist? Ich glaube, da kann ich helfen.

„Geheimnis in Weiß“ (Klett-Cotta) von J. Jefferson Farjeon ist nicht nur ein weihnachtlicher Krimi, sondern er sieht auch noch edel aus, denn die 282 Seiten sind in einen bedruckten Leinenband gehüllt und das Lesebändchen ist auch vorhanden.

»Vier Morde an einem halben Tag! So verdient man sich seine Weihnachtsgans.«

An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.

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Altes Land – Gummistiefelwelt

Altes Land ~ Dörte Hansen
Altes Land ~ Dörte Hansen

Ich habe es nun endlich gelesen. Das war auch schon lange überfällig, denn von diesem Roman schwärmten mir schon gefühlt hunderte Leute vor. Lies es, du wirst es lieben. Altes Land? Was für ein wundervoller Roman.

Warum ich nicht eher zu diesem Buch griff – keine Ahnung. Lesewege sind nicht immer zu erklären. Und nun reihe ich mich bei den Leuten ein, die mich immer entsetzt angesehen haben, wenn ich sagte, dass ich Dörte Hansens Buch nicht kenne. Ihr müsst es lesen und zwar bald. Zieht euch Gummistiefel an, denn es geht raus aus der Stadt und rein ins Dorf, rein in die Gummistiefelwelt.

Hildegard und Vera – Mutter und Tochter – Flüchtlinge aus Ostpreußen, 1945.

Anne und Leon – Mutter und Sohn – Flüchtlinge aus Hamburg, heute.

Alle vier suchen ein neues Leben und stranden in dem alten Haus auf dem alten Land. Ida Eckhoff, Besitzerin von Hof und Haus, hält das Leben mit Hildegard nicht mehr aus. Sie nimmt sich kurzerhand das Leben und lässt ihren Sohn mit den zwei Frauen zurück. Hildegard geht es ohne Ida besser, aber nicht gut genug. Sie flüchtet weiter in die Stadt und lässt ihre Tochter zurück. Vera bleibt an Karls Seite und erbt letztendlich den großen Hof und das alte Haus. Vera wird zur Einzelgängerin. Sie hat das Haus nie geliebt. Vera fürchtet sich darin, lässt es verwildern und sitzt ihre Zeit darin ab. Sie widmet sich den Pferden, der Jagd und Heinrich Lührs, ihrem Nachbarn, denn ganz ohne sozialen Kontakt lässt es sich auch nicht leben. Das Leben ist kalt, düstere Träume von der damaligen Flucht plagen sie und Liebe und Wärme sind die zwei großen Unbekannten.

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