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Die rechtschaffenen Mörder ~ Ingo Schulze

Die rechtschaffenen Mörder ~ Ingo Schulze

Als ich den Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze aufschlug, befand ich mich in Dresden Johannstadt. Das ist öfter so, weniger oft kommt es vor, dass der Handlungsort der benachbarte Stadtteil ist, der mir gleich im ersten Satz begegnete: „Im Dresdner Stadtteil Blasewitz lebte einst ein Antiquar, der wegen seiner Bücher, seiner Kenntnisse und seiner geringen Neigung, sich von den Erwartungen seiner Zeit beeindrucken zu lassen, einen unvergleichlichen Ruf genoss.“

Ja, das ist schon genial und nicht verwunderlich ist es, dass ich erst nach 196 Seiten eine erste Lesepause einlegte. Der märchenhafte Beginn, die Nähe zum Handlungsort, aber dann…

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Milchmann ~ Anna Burns

Milchmann ~ Anna Burns

Heute ist der Tag, an dem ich nun endlich über den Milchmann reden mag und auch kann. Tja, „Milchmann“ von Anna Burns, was für ein Roman. Bedruckt mit „Weltbestseller“, „National Book Critics Circle Award 2018“, „Man Booker Prize 2018“, „Orwell Prize for Political Fiction 2019“ und Metro zitiert „Brillant. Die beste Booker-Preisträgerin seit Jahren“. Da wachsen die Erwartungen ins Unermessliche, vor allem wenn man als Leser weiß, dass es zudem große Marketingkampagnen geben wird. Der Roman ist nämlich eines der literarischen Ereignisse des Jahres.

Okay…

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Klara vergessen ~ Isabelle Autissier

Klara vergessen ~ Isabelle Autissier

„Warum log er? Weil es zu kompliziert oder zu schmerzlich gewesen wäre, zu erklären, dass er aus Ithaca im Bundesstaat New York gekommen war, um dabei zu sein, wenn sein Vater starb, wahrscheinlich zumindest. Er hätte erzählen müssen, dass er seit 1994, seit dreiundzwanzig Jahren, keinen Fuß mehr auf russischen Boden gesetzt und sich, als er damals von hier geflohen war, geschworen hatte, nie wieder zurückzukehren.“ (Seite 7)

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Rivergold ~ Ally Condie

Rivergold ~ Ally Condie

Nach „Atlantia“ folgt Rivergold und ich hatte große Lust, mich mal wieder in eine ganz andere Welt zu stürzen. Ally Condie hat mich bisher nie enttäuscht und ganz klar kann ich immer noch die Trilogie um Cassia und Ky empfehlen.

Also machte ich mich bereit für den Ausflug auf dem Serpentine River, auf jede Menge Gold und natürlich Piraten…

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Das Feld ~ Robert Seethaler

Das Feld ~ Robert Seethaler

Du musst einen Roman von Robert Seethaler lesen, sagte sie. Er schreibt wirklich gut, sagte sie. Also habe ich mir „Das Feld“ (Hanser Berlin) gekauft und losgelesen. Oder was hättest du gemacht? Ja, meine Neugierde ist immer recht schnell entfacht und ich habe schon länger vor, einen seiner Romane zu lesen. Dass ich mit dem hier beginne, war nicht geplant, aber was sind schon Pläne. 😉

Also raus aufs Feld…

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Kein Teil der Welt ~ Stefanie De Velasco

Kein Teil der Welt ~ Stefanie De Velasco

Ich überlege jetzt schon eine ganze Weile, wie das damals in der Schule war. Meine Klassenkameradin und enge Freundin, wuchs, genau wie Autorin Stefanie De Velasco, in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas auf. Ihre Bibel und meine Bibel unterschieden sich. Sie feierte weder Geburtstage noch Weihnachten – aber sonst? Ist sie immer noch eine Zeugin?

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Durch die Nacht ~Stig Sæterbakken

Durch die Nacht ~ Stig Sæterbakken

Bevor ich durch die Nacht gelaufen, geirrt, gerannt und am Ende etwas gestolpert bin, hat mich ein Brief erreicht. Den sollte ich allerdings erst nach dem Lesen der knapp 300 Seiten öffnen. Haptisch haben sich die Seiten des Buches richtig weich angefühlt, die darauf gedruckten Buchstaben dagegen hart.

Auf der Verlagsseite steht:Lesungen dieses Autors sind in naher Zukunft nicht geplant.“ – richtig, Autor Stig Sæterbakken hat sich 2012 das Leben genommen, im Roman war es der 18-jährige Ole-Jakob, Sohn des Erzählers Karl.

Ich hatte mächtig Respekt vor der Wucht des Romans.

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EREBOS2 ~ Ursula Poznanski

EREBOS2 ~ Ursula Poznanski

EREBOS2 ist da!!! Endlich?!

Selten war ich so sehr im Zwiespalt, selten habe ich mich innerlich so hin- und hergerissen gefühlt, selten habe ich mich so gesträubt, einen zweiten Teil zu lesen. Nicht verwunderlich, wenn ein zweiter Teil erst nach acht Jahren das Licht der Bücherwelt erblickt und wenn man vom ersten Buch so stark beeindruckt war, dass man Angst hat, nun enttäuscht zu werden? Das ist doch gut nachvollziehbar, richtig? Braucht es denn überhaupt einen zweiten Teil?

EREBOS-Fans, was sagt ihr?

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